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21. Juli 2026Das Dilemma der Vermögensentsparung: Sicherheit, Lebensqualität oder ein nutzloses Erbe? Armut im hohen Alter gehört zweifellos zu den größten Risiken des modernen Lebens, es ist traurig alt und arm zu sein. Wer mit achtzig Jahren kaum über finanzielle Mittel verfügt, befindet sich in einer äußerst verletzlichen Lage: Der Arbeitsmarkt steht nicht mehr offen, finanzielle Rückschläge lassen sich kaum noch ausgleichen, höhere unerwartete Ausgaben können zum Problem werden, und im Fall einer Pflegebedürftigkeit können die Kosten schnell enorme Ausmaße annehmen. Jemand der mit 65 in Rente geht hat in Spanien durchnittlich eine Lebenserwartung von 22 Jahren. Für die letzten Lebensjahrzehnte vorzusorgen, ist ein legitimes und vernünftiges Bedürfnis nach Sicherheit. Gleichzeitig zeigt sich aber ein anderes Problem: Aus berechtigter Vorsicht wird nicht selten eine übertriebene Sparmentalität, die den gegenwärtigen Lebensgenuss einschränkt und Vermögen anhäuft, das am Ende niemals genutzt wird. Zwischen finanzieller Vorsorge und Lebensqualität besteht daher ein Spannungsverhältnis, das viele Menschen bis ins hohe Alter begleitet. Besonders deutlich wird dies im Gegensatz zwischen zwei Generationen: Die ältere Generation, geprägt von Entbehrungen, Sparsamkeit und der Vorstellung, dass Wohlstand vor allem durch Verzicht entsteht, betrachtet Vermögen häufig als dauerhaften Schutzschild gegen die Unsicherheiten des Lebens; nicht selten wird der Wert des eigenen Lebenswerks mit der Höhe des Ersparten gleichgesetzt. Die Gefahr besteht darin, dass das Ansammeln von Vermögen zum Selbstzweck wird und man sich selbst nie die Erlaubnis gibt, das Erarbeitete tatsächlich zu genießen. Einige Mandanten von mir leben in Luxusvillen aber reinigen ihre Pools selbst und können sich keine Putzhilfe oder Reisen leisten… Demgegenüber stehen viele jüngere Menschen, die angesichts hoher Immobilienpreise, unsicherer Rentensysteme und wirtschaftlicher Instabilität langfristige Ziele zunehmend als unerreichbar empfinden. Statt Vermögen aufzubauen, was unmöglich zu sein erscheint, konzentrieren sie sich häufig auf den unmittelbaren Konsum und die schnelle Befriedigung ihrer Wünsche. Auch dieses Modell birgt erhebliche Risiken, denn wer vollständig auf Vorsorge verzichtet, läuft Gefahr, im Alter in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Der vernünftige Weg liegt natürlich zwischen beiden Extremen: Es gilt, genügend Vermögen aufzubauen, um Würde und Unabhängigkeit im Alter zu sichern, ohne dabei jene Lebensjahre zu opfern, in denen Gesundheit, Mobilität und gemeinsame Erlebnisse noch möglich sind; gerade die Zeit zwischen fünfzig und fünfundsiebzig Jahren bietet oft die besten Voraussetzungen, um Reisen zu unternehmen, neue Erfahrungen zu sammeln und bewusst Zeit mit dem eigenen Partner oder der eigenen Ehefrau beziehungsweise dem eigenen Ehemann zu verbringen. Geld, das ausschließlich für einen ungewissen späteren Zeitpunkt zurückgelegt wird, kann diese unwiederbringlichen Möglichkeiten nicht ersetzen. Die Frage, wie das angesparte Vermögen verwendet werden soll, stellt sich allerdings unterschiedlich, je nachdem, ob man Kinder hat oder nicht. Für Eltern erscheint die Vorstellung, ihren Kindern etwas zu hinterlassen, zunächst selbstverständlich; betrachtet man sber die steigende Lebenserwartung, zeigt sich ein bemerkenswertes Paradox: Häufig erhalten die Kinder ihr Erbe erst im Alter von fünfzig oder sechzig Jahren, also zu einem Zeitpunkt, zu dem die entscheidenden finanziellen Herausforderungen des Lebens, etwa der Immobilienkauf, die Gründung einer Familie oder der Aufbau einer beruflichen Existenz, längst bewältigt sind. In vielen Fällen kann es deshalb sinnvoller sein, Kinder bereits zu Lebzeiten gezielt zu unterstützen. Finanzielle Hilfe „mit warmer Hand“ entfaltet oft eine wesentlich größere Wirkung als ein spätes Erbe und ermöglicht es den Eltern zugleich, die positiven Folgen ihrer Unterstützung selbst noch mitzuerleben. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die nächste Generation einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld gelernt hat, und dass der Geber auch wirklich genug behält. Anders stellt sich die Situation für Menschen ohne Nachkommen dar. Sobald eine ausreichende finanzielle Reserve für Pflege, medizinische Versorgung und ein komfortables Leben im Alter geschaffen wurde, verliert die weitere Vermögensanhäufung häufig ihren eigentlichen Sinn. Wer sich dauerhaft einschränkt, nur damit das Ersparte später an entfernte Verwandte oder den Staat fällt, verzichtet möglicherweise auf Lebensqualität, ohne dafür einen echten Gegenwert zu erhalten. Besonders für kinderlose Menschen (die es immer öfter gibt) kann es daher vernünftig sein, das Vermögen bewusster für das eigene Wohlbefinden einzusetzen: für Reisen, mehr Komfort, gemeinsame Erlebnisse mit dem Partner oder guten Freunden oder, wenn gewünscht, für gezielte Spenden an Projekte und Einrichtungen, die den eigenen Überzeugungen entsprechen. Letztlich ist ja Geld lediglich ein Instrument und kein Selbstzweck, und es besitzt eine biologische Verfallsfrist: Irgendwann endet die Möglichkeit, es sinnvoll zu nutzen. Wer in den Jahren der Reife und Gesundheit bewusst in Erfahrungen, Beziehungen und gemeinsame Erinnerungen investiert, schafft Werte, die weit über den Kontostand hinausgehen. Das eigentliche Ziel sollte daher nicht darin bestehen, „möglichst vermögend zu sterben“. Denn Geld, das am Tag der Beerdigung unangetastet auf dem Konto liegt, ist oft nichts anderes als Lebenszeit und Energie, die man angesammelt, aber nie für sich selbst und die Menschen genutzt hat, die einem wirklich wichtig waren. [...] Mehr lesen
20. Juli 2026Asphaltierungsarbeiten der GC-1 zwischen Melenara und Vecindario …  Am kommenden Montag, dem 20. Juli, nachts wird mit der vollständigen Erneuerung des Asphaltbelags auf 17 Kilometern der drei Fahrspuren der südlichen Fahrbahn der Autobahn GC-1 zwischen Melenara (Telde) und Vecindario (Santa Lucía de Tirajana) sowie des Flughafens begonnen. Die Sanierungsarbeiten an der GC-1 finden zehn Nächte lang, jeweils von Montag bis Donnerstag, zwischen 22:30 Uhr und 6:00 Uhr statt . Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der großen zu sanierenden Kilometerzahl werden die Arbeiten abschnittsweise durchgeführt, um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Die erste Phase des Projekts, die am Montagabend beginnt, findet zwischen den Anschlussstellen Melenara und Salinetas statt . Insgesamt werden zwei Kilometer gebaut, weshalb die GC-1 in Richtung Süden ab der Anschlussstelle Melenara gesperrt wird. Autofahrer, die zu diesem Zeitpunkt auf diesem Abschnitt unterwegs sind, werden zur Anschlussstelle Melenara umgeleitet und fahren weiter über Melenara und Salinetas, um dort wieder auf die GC-1 zu gelangen. [...] Mehr lesen
19. Juli 2026Lopesan will größte Hotelanlage mit 2.500 Zimmer in Meloneras bauen …  Ein Hotel, Villen, Bungalows, Ferienhäuser und sogar Mitarbeiterwohnungen – alles auf dem Gelände des Golfplatzes Meloneras. Die Lopesan-Gruppe plant den Bau mehrerer Anlagen mit rund 3.500 Zimmern und 7.000 Betten zwischen Pasito Blanco und El Hornillo in San Bartolomé de Tirajana. Dazu gehört das größte Fünf-Sterne-Resort der Kanarischen Inseln mit einer Kapazität von rund 2.500 Zimmern und 5.000 Betten – deutlich größer als der derzeit größte Komplex, das Lopesan Costa Meloneras Hotel mit 1.136 Zimmern . Die verschiedenen Hotelgebäude dieses Luxuskomplexes sollen harmonisch in den direkt am Strand gelegenen Golfplatz neben einem erstklassigen Yachthafen integriert werden. Das Projekt wird während seiner Entwicklung und seines Betriebs direkt und indirekt rund 4.000 Arbeitsplätze schaffen. [...] Mehr lesen

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