Arzt wegen Fehldiagnose vor Gericht ..!!!

am 22. März 2019

Arzt wegen Fehldiagnose vor Gericht …

Die Staatsanwaltschaft von Las Palmas beantragte 2 Jahre und 9 Monate Gefängnis für einen Arzt, der bei einer Patientin eine falsche Diagnose stellte.

Eine Frau wurde in die Notaufname in das Hospital Insular in Las Palmas wegen Ängstzustände, Schwindelanfälle und Schmerzen eingeliefert. Trotz der Symptome eines evtl. Schlaganfalls wurde die Patientin nach einer kurzen Untersuchung vom Arzt am gleichen Tag entlassen.

Stunden später verschlimmerte sich ihr Zustand und wurde erneut in das Haspital Insular eingeliefert. Ärzte stellten nach eingehenden Untersuchungen fest, dass die Frau einen Schlaganfall erlitten hatte und die gleichen Symptome aufwiesen wie am Vortag. Durch den Schlaganfall zeigten sich Lämungserscheinungen am linken Auge, eine linke, zentrale Gesichtsparese mit leichter Dysphasie, eine Hypotonie des Detrusormuskels, die zu Harninkontinenz, gemischten angstsenkenden Anpassungsstörungen und Spannungskopfschmerzen. Die Frau ist heute Schwerstbehindert.

Der Arzt H.C.P. wird beschuldigt, Fahrlässig bzw. Grobfahrlässig gehandelt zu haben, worauf der Staatsanwalt heute 2 Jahre und 9 Monate Gefängnis für den Erstbehandelten Arzt beantragte. Außerdem soll er der Geschädigten eine Entschädigung in Höhe von 160.000 Euro zahlen.

(Quelle: Hallo Gran Canaria)


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