Sterbehilfe im Fall María José Carrasco wird nicht wegen Mord ermittelt …

am 12. April 2019

Sterbehilfe im Fall María José Carrasco wird nicht wegen Mord ermittelt …

Die Richterin des Court of Instruction Nr. 25, die den Fall María José Carrasco ermittelt die seit fast 30 Jahren an Multipler Sklerose in der Endphase leidet, und mit Hilfe ihres Ehemanns Ángel Hernández ihren Tod wünschte, will den Fall nicht als Mord beurteilen, berichtet die Zeitung El País.
Ihr Ehemann, Angel Hernandez, erfüllte den Wunsch seiner Ehefrau sterben zu wollen und nahm das Gespräch per Video auf. Er entsprach ihren Wunsch und besorgte sich im Internet Natriumpentobarbital, die er ihr als Drink in die Hände gab. Sie trank und verstarb.
Er wurde wegen Mord, bzw. Beihilfe zum Suizid verhaftet. Der Anwalt des Ehemannes sorgte für seine Freilassung aus dem Gefängnis mit der Begründung: „Das in diesem Fall der oberste Gericht zuständig sei und der Angeklagte nicht mit Mordabsichten gehandelt hat“. Er verfolge das Ziel einer Freisprechung, im Notfall würde er wegen Gewalt gegen Frauen plädieren, sagte er gegenüber der Presse.
Man darf sehr gespannt sein, wie das Gericht in diesem Fall der Sterbehilfe urteilen wird.

(Quelle: Hallo Gran Canaria)


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