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Großbrand auf Gran Canaria … (Aktualisiert 21.08.2019 … 00:10 Uhr) ..!!!

am 20. August 2019

Aktualisiert 21.08.2019 00:10 Uhr

11. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria -Das Feuer verliert an Kraft

Der Präsident der Regierung der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, sagte am Dienstagabend, dass der große Waldbrand sich in der „Stabilisierungsphase“ befindet und 4.000 Evakuierte aus Cruz de Tejeda, Tasarte und Tasartico, Las Lagunetas, Risco Prieto, Lomo de Aríñez und Cruz del Herrero in ihre Häuser zurück kehren können.

Heute Nacht werden 400 Bodentruppen und 390 Soldaten der Military Emergency Unit (UME) an der Stabilisierung an den Fronten des Feuers im Einsatz sein. Dank der Löschflugzeuge, die am gestrigen Dienstag mit 1,6 Millionen Löschwasser den Brand zum stoppen bekamen, sind keine Dörfer vom Feuer bedroht. Eine Rückkehr der Evakuierten in diesen Gebieten ist aber zur Zeit nicht möglich, da sich immer noch kleinere Brände sich bilden könnten.

Heute am späten Nachmittag könnte das Großfeuer vollständig unter Kontrolle gebracht werden, da nach Angaben von AEMET das Wetter stabil bleibt und mit keinen starken Böen im Gebirge zu rechnen ist.

Fotos: Hunderte Menschen sagen Dankeschön an die Piloten der Löschflugzeuge

Aktualisiert 20.08.2019 17:00 Uhr

10. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria -Fortschritte bei der Brandbekämpfung

700 Bodentruppen verschiedener Einheiten sind in den Gebieten, wo das Feuer eingedämmt werden konnte. Die Löschflugzeuge werden gezielt an die Brennpunkte heran geführt. Die Löscharbeiten der Bomberos konzentrieren sich an der Nordflanke, wo es Bereiche gibt, die für ihre Arbeiten zugänglich sind.

Der Tag verlief positiv, obwohl im Bereich Artenara neue kleinere Feuerquellen entstanden sind, die unter Kontrolle gebracht werden konnten. Im allgemeinen kann man sagen, dass die Einsatzkräfte den Brand an allen Fronten gut im Griff haben. Die Nacht wird zeigen, in wieweit die 700 Bodentruppen den Brand unter Kontrolle bekommen. Man hofft, dass das Wetter mitspielt und keine neuen Fallwinde auftreten.

Hier ist wieder ein ink:

https://videos-cdn.laprovincia.es/multimedia/videos/2019/08/20/181873/incendio-gran-canaria-2019.-operarios-medio-ambiente-tierra-1_m.mp4?fbclid=IwAR1dtxyRefgB2VAs9OrfndzF5XKEVwykUo5t6ZdQ_GSHRtMe4KEUU4Nbj3w

Aktualisiert 20.08.2019 11:45 Uhr

10. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria –Optimismus macht sich breit
Der Präsident der kanarischen Regierung , Ángel Víctor Torres , äußerte sich heute optimistisch, aber vorsichtig in Bezug auf den geführten Kampf gegen das Feuer. Torres räumt ein, dass die Lage weiterhin ernst ist, erwartet jedoch gute Nachrichten in den nächsten Stunden. Es war eine heiße Nacht dieses dritten Feuers, das am unersättlichsten war und am meisten Schaden angerichtet hat. Der Wind hat in den letzten Stunden nachgelassen und die Bedrohung des Südens hat sich verringert, da das Feuer langsamer voranschreitet.
Torres gab den Schaden am Naturerbe Gran Canarias zu, war aber erfreut, keinen persönlichen Schaden zu bereuen. Aus Sicht unseres Erbes ist der Schaden bereits eingetreten. Aber wir mussten die Sicherheit der Menschen bewahren und das haben wir erreicht. Das Feuer drang in Tamadaba ein, aber die Auswirkungen der Flammen waren weniger schwerwiegend als erwartet. Es ist auch nicht in Inagua angekommen, und das sind großartige Neuigkeiten. Trotz des Schadens an der Insel ist die kanarische Gesellschaft eine hart arbeitende Gesellschaft und diese Gebiete werden sich erholen “, sagte der Präsident.
Das Feuer hat Häuser in verschiedenen Teilen des Gipfels von Gran Canaria getroffen, wie Torres anerkannte: Es gibt verbrannte Häuser und Orte, an denen das Feuer alles verschlungen hat, was sich in der baulichen Umgebung befand. Nachdem wir das Feuer beherrschen können, werden wir alle Schäden bewerten. Wir hoffen, dass das Feuer heute unter Kontrolle gebracht wird.

Aktualisiert 20.08.2019 10:25 Uhr

10. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria –1 Millionen Löschwasser für die Brandgebiete
Die einzige Möglichkeit das Inferno unter Kontrolle zu bringen, sind die im Einsatz befindlichen 17 Löschhelikopter und 4 Wasserflugzeuge die beim heutigen Einsatz bis zum Beginn der Dunkelheit 1 Million Liter Wasser einsetzen werden. Allein die 4 Wasserflugzeuge werden je Einsatz ca. 16.000 Liter Wasser plus Brandverzögerungsmittel abschütten.
Der Satellit Copernicus liefert ständig Bilder von den Brandgebieten damit die Einsatzleitung die richtigen Entscheidungen für die Einsatztruppen treffen können. Dieses Bild zeigt die Verwüstung im Naturschutzgebiet Tamadaba. Das Gebiet wurde zu 25% vernichtet.

Aktualisiert 20.08.2019 09:30 Uhr

10. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria –21 Löschflugzeuge im Einsatz; Dorf Mogàn kann aufatmen.
Die erste heutige gute Nachricht kommt aus dem Dorf Mogàn. Da sich der Wind ausruht, kann das Feuer nicht mehr so schnell in das Gebiet von Inagua eindringen. Eine Chance für die Löschflugzeuge, die jetzt versuchen werden diese Feuerfront unter Kontrolle zu bekommen um das Dorf Mogàn zu schützen.
Im Norden von Tamadaba lies auch der Wind nach. Drei Tage lang konnte das Feuer an den dortigen Fronten nicht kontrolliert werden. Auch in diesem Gebiet werden die Löschflugzeuge verstärkt eingesetzt damit die Bodentruppen das Feuer in den Griff bekommen.
Allein in der letzten Nacht wurden über 2.000 Hektar vernichtet. Die gesamte Fläche wird auf 10.000 Hektar geschätzt. Gottseidank sind keine Menschenleben zu beklagen.

Aktualisiert 20.08.2019 05:50 Uhr

10. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria –Feuerwalze zieht in Richtung Süden
Die Feuerwalze der Südflanken ist nicht aufzuhalten, berichtet Federico Grillo, Chef des Cabildo de Gran Canaria. Der Wind hat sich gedreht und zieht unaufhaltsam in Richtung Süden weiter.
Sollte das Feuer die Wälder von Inagua erreichen, dann ist das Dorf Mogán und die Stadt San Bartolomé de Tirajana bedroht. An der Westfront bedroht das Feuer La Aldea. Die Anwohner dieser 3 Städte sollen sich auf eine eventuelle Evakuierung vorbereiten.
Im nördlichen Gebiet von Tamadaba hat sich der Wind gelegt. Dort ist das Feuer zum Stillstand gekommen.

Aktualisiert 19.08.2019 17:30 Uhr

9. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria –Innerhalb von 9 Tagen wurden über 6.000 Hektar verbrannt
Auf der heutigen internationalen Pressekonferenz in Las Palmas fragte ein Redakteur der BBC, „Warum man die Wälder von brennbaren natürlichen Materialien nicht regelmäßig befreit“ und damit die Brandgefahr vermindern könnte, antwortete der Chef der Einsatzleitung: „In unseren unwegbaren Geländestrukturen ist das unmöglich“. In den Gebieten der Möglichkeiten wird das ganze Jahr über von dem Umweltministerium Säuberungen und im Frühjahr kontrollierte Abbrennungen durchgeführt. Dieses Feuer, gerade in den Pinienwäldern ist sehr schwer zu löschen, geschweige zu kontrollieren.
Zur Zeit haben wir ein Gebiet, dass in ca. 60 Quadratkilometer Luftlinie in Flammen steht, ist zur Zeit nicht unter Kontrolle zu bringen. Wir sind Optimisten und werden es schaffen. Die Ausgangslage für die Nacht ist günstig, weil die Temperaturen seit dem Nachmittag sinken und die Luftfeuchtigkeit steigt. Bis Eintreffen der Dunkelheit werden die Luftkräfte die Fronten weiter mit reichlich Wasser berieseln, so dass die Bodentruppen bei Eintreffen der Dunkelheit gezielter an den Fronten eingesetzt werden können.
Trotz des Ausmaßes des Brandes sind die Auswirkungen auf den Tourismus gering, da die meisten Beherbergungsbetriebe in den Küstengebieten liegen. Darüber hinaus ist der Flughafen normal in Betrieb, ebenso wie Luft- und Seeverbindungen. Die Kanarischen Inseln und insbesondere Gran Canaria sind sichere Touristenziele. Touristen, die aus den betroffenen ländlichen Dörfern evakuiert wurden, sind in andere Einrichtungen untergekommen.

Aktualisiert 19.08.2019 13:25 Uhr

9. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria –Feuerfronten weiten sich aus!
Der Präsident der Kanarischen Inseln zieht eine Bilanz der Entwicklung des Feuers, das Gran Canaria seit dem vergangenen Samstag heimsucht. Drei weitere Löschflugzeuge und eine Überwachungsdrohne sind im Einsatz, um das Feuer an den Fronten in den Griff zu bekommen.
Der Chef des Cabildo de Gran Canaria, Federico Grillo, berichtet, dass die linke Flanke im Gebiet Lanzarote in Valleseco (Gemeinde Cruz de Tejeda) stabilisiert werden konnte. Die rechte Feuerwalze, die von dem Dorf Lanzarote in Richtung Cadeiro (Gemeinde Agaete) führt und alles was ihr im Wege steht verbrennt, ist die Stabilisierung sehr schwierig, da die Pinienbäume weiterhin explosionsartig für den Fortschritt des Feuers sorgen. Einsätze von Bodentruppen ist wegen der Unzugänglichkeit nicht möglich. Hier sorgen die Löschhelikopter und ein Wasserflugzeug um den Brand zu stoppen.
Eine weitere Feuerfront bereitet den Bomberos große Sorgen. In der Gegend von La Degollada ist das Feuer in die Schlucht eingedrungen. Desweiteren wird eine weitere Front Kopfzerbrechen verursachen, die in der Tejeda Schlucht wütet und durch den Wind in Richtung La Aldea gelenkt wird.
Darüber hinaus wird Tamadaba vollständig evaluiert und es werden Strategien entwickelt damit das Feuer das Dorf Inaugua (Gemeinde Mogàn) nicht erreicht.

Aktualisiert 19.08.2019 11:05 Uhr

9. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria –BITTE FAHRT NICHT in und um das Katastrophengebiet!
Das Cabildo fordert noch einmal die Bevölkerung und Urlauber auf, nicht um und in das Katastrophengebiet zu fahren. Es ist unter Androhung von hohen Bußgeldern verboten!
20 Zufahrtstraßen (Siehe Bild) sind für den Verkehr voll gesperrt.

Aktualisiert 19.08.2019 10:30 Uhr

9. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria –Tamadaba muß heute unter Kontrolle gebracht werden! 16 Löschflugzeuge und 700 Truppen im Einsatz.
Die größte Naturkatastrophe der Kanaren spielt sich im Naturschutzgebiet von Tamadaba ab. Die Feuerfronten konnten in der Nacht nicht gestoppt werden, da der Wind und der Funkenflug durch die explosionsartigen Verbrennungen der Pinien weitere Brandherde entstanden.
Gefahr drohte in der Nacht in Artenara. Das Feuer bedrohte die Stadt. Wenige Meter von der Tankstelle entfernt brodelte es. Einsatzkräfte der Bodentruppen konnten schlimmeres verhindern. Am Gipfel wurden die Evakuierungen weiter fortgesetzt.
Valleseco, El Carrizal de Tejeda, El Valle und El Risco mußten vollständig aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Bis jetzt haben über 8.000 Bewohner ihre Häuser verlassen müssen.
Zur Unterstützung aus der Luft, trafen heute morgen 2 weitere Löschflugzeuge aus Spanien ein die im Tamadaba Gebiet eingesetzt werden. Die Einsatzleitung ist sehr besorgt, denn wenn heute der Großbrand nicht unter Kontrolle gebracht werden kann, droht dem Gipfel ein Flammeninferno.

Aktualisiert 18.08.2019 09:30 Uhr

7. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria –Gran Canaria erlebt einen Alptraum
Das Großfeuer konnte sich in den nicht zugänglichen Gebieten in den Pinienwälder weiter ausbreiten. Bisher sind 6 Gemeinden der Insel betroffen: Tejeda, Valleseco, San Mateo, Gáldar, Moya und Artenara. Die ganze Nacht über wurden ca. 2.100 Bewohner dieser Gemeinde aus ihren gefährdeten Dörfern evakuiert und in Notunterkünften in San Mateo und Gáldar untergebracht.
Während des Tages werden weitere 250 Einsatztruppen, bestehend aus 50 Bomberos aus Las Palmas, 50 weitere Kräfte von UME, 50 von Teneriffa und weitere 50 Kräfte aus Spanien.

Aktualisiert 18.08.2019 04:00 Uhr

7. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria –Waldbrand um Valleseco breitet sich weiter aus
Der Großbrand, der am gestrigen Samstag in der Gemeinde Valleseco ausbrach, hat sich in Windeseile ausgebreitet. Die Bewohner von Lomo de Aríñez (San Mateo), Juncalillo (Gáldar), Valsendero, Las Calderetas, Cuevecillas und Madrelagua in der Gemeinde Valleseco werden evakuiert (ca. 2.000 Bewohner!).
Damit die Feuerwalze die GC-21 nicht überspringt, versucht man mit Gegenfeuer den Brand aufhalten zu können. Nach Mitteilung der Einsatzleitung hat sich das Feuer auf 600-700 Hektar ausgebreitet. Die Dunkelheit und Windböen erschweren die Löscharbeiten.
Ab 06:30 Uhr werden alle verfügbaren Löschflugzeuge wieder ihren Dienst antreten.

Aktualisiert 13.08.2019 16:00 Uhr

4. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria –Das Feuer im Zentralgebirge befindet sich im Stabilisierungsprozess …
Der Präsident der kanarischen Regierung, Ángel Víctor Torres, hat bestätigt, dass das Feuer im Zentralgebirge und an den Fronten sich nicht weiter ausbreitet. Die Löscharbeiten verliefen erwartungsgemäß und konnte eingegrenzt werden. Die Einsatzleitung ist sich sicher, dass das Feuer bis zum Mittwoch morgen unter Kontrolle ist und in den nächsten Tagen vollständig gelöscht sein wird.
Die 14 Löschflugzeuge und alle Bodentruppen arbeiten unermüdlich weiter. Alle vertriebenen Nachbarn können in ihre Häuser zurückkehren, was eine großartige Nachricht ist. Das Notfallkonsortium wird eine Bestandsaufnahme der betroffenen Häuser vornehmen. Wie viele Häuser und Fincas dem Feuer zum Opfer fielen, ist noch nicht bekannt. Wir bitten die Bevölkerung und Urlauber dringend, das gesamte Gebiet um den Gipfel nicht zu besuchen bzw. den Versuch zu unternehmen dort hin zu fahren. Wir werden weiterhin den Reiseveranstaltern die Zufahrten in das Zentralgebirge weiträumig mit Hilfe der Guardia Civil untersagen, betonte der Präsident in einer heutigen Pressekonferenz.

Aktualisiert 13.08.2019 10:45 Uhr

4. Tag der Brandkatastrophe auf Gran Canaria –Verursacher vor Gericht

Der Oberstaatsanwalt der Kanaren hatte gestern Beschwerde beim Gericht Arucas eingereicht, weil gegen den Brandverursacher (JSR) bisher seinen Antrag auf Haftbefehl und Einlieferung in das Gefängnis nicht statt gegeben wurde. Der Festgenommene befindet sich zur Zeit noch in Polizeigewahrsam in Las Palmas.
Heute am Dienstag wird JSR der Richterin Mariana Isabel Hernández García in Arucas zur Anhörung vorgeführt, die über den Haftbefehl entscheiden wird. Dem 55-jährige wird vorgeworfen, fahrlässig auf einer Finca in Las Peñas (Artenara) an einer Metalltür und Metallzaun Schweiß- und Schleifarbeiten verrichtet zu haben, die zu der Katastrophe führte.
Sein Verhalten wird von der Staatsanwaltschaft als schwerwiegenden Verstoß gem. Artikel 351 gewertet, der besagt, dass „diejenigen, die ein Feuer verursachen, das eine Gefahr für das Leben oder die körperliche Unversehrtheit von Personen darstellt, mit einer Freiheitsstrafe von zehn bis zwanzig Jahren bestraft wird.
Die Mindeststrafe von 10 Jahren Freiheitsentzug kann nur unter Berücksichtigung der Umstände des Ereignisses verhängt werden. In diesem Fall könnte der Umstand gegeben sein, da seine Tat nicht vorsätzlich, sondern grob fahrlässig begangen worden ist. Es ist zu erwarten, dass der Verursacher heute noch in das Gefängnis von Juan Grande eingeliefert wird.

Aktualisiert 13.08.2019 07:45 Uhr

Brandkatastrophe auf Gran Canaria -11 Löschhubschrauber und zwei Wasserflugzeuge wieder im Einsatz; Das Feuer stabilisiert sich

Das Feuer am Gipfel und an den Fronten konnte sich in der Nacht nicht weiter ausbreiten. Die Befeuchtung der Gebiete der Löschflugzeuge haben vor anbrechen der letzten Nacht gute Arbeit geleistet. Die Bodentruppen konnten daher das weitere Ausbreitung des Feuers verhindern, weil auch der Wind nachließ.

Man erhofft, dass bis heute Nachmittag das Großfeuer überall sich stabilisiert und unter Kontrolle gebracht werden kann. Weitere Evakuierungen sind nicht notwendig.

Im Gebiet um Cazadores, wo um Mitternacht gezündelt worden ist, sind 2 Löschhelikopter und 2 Truppen der Bomberos dabei es einzudämmen. Es soll nach Angaben der Gemeinde Telde in den nächsten 2 Stunden vollständig gelöscht sein.

Foto: Feuer im Gebiet Cazadores

Aktualisiert 12.08.2019 21:00 Uhr

Brandkatastrophe auf Gran Canaria -Solidarität und Hilfe für die 1.500 Evakuierten

Seit Samstag wurden infolge des auf dem Gipfel der Insel Gran Canaria entstehenden Feuers rund 1.500 Menschen aus ihren Häusern vertrieben und in städtischen Einrichtungen in San Mateo, Galdar oder bei Freunde und Verwandte in Sicherheit gebracht.

Durch viele spontane Spenden aus der Nachbarschaft und Hilfen von Firmen, fehlt ihnen an nichts. Auch die ärztliche Versorgung ist sichergestellt. Große Freude kam auf, als der Präsident der Kanaren zu Besuch kam und sie über den Stand der Katastrophe persönlich zu berichten. Gegenüber der Presse sagte er: Der Schmerz sitzt tief in uns, wir geben aber nicht auf denn das Leben muß weitergehen und die Insel wird eines Tages wieder erblühen.

Die Löschflugzeuge werden wegen der Dunkelheit um 21:30 Uhr ihre Arbeit beenden und morgen früh um 06:45 Uhr wieder aufnehmen.

Weitere Bilder des Tages

Aktualisiert 12.08.2019 20:15 Uhr

Brandkatastrophe auf Gran Canaria -Dorf Juncalillo ohne Wasserversorgung; Neues Video über das Ausmaß der Katastrophe

In Cruz de Tejeda sind 4 Löschhubschrauber im Einsatz. Dort hatte sich vor ca. einer Stunde das Feuer neu entfacht.

Das Feuer, das gestern in der Nähe von Juncalillo ausbrach, konnte dank der Luft- und Landkräfte eingedämmt und eingegrenzt werden. Diese Situation könnte sich jedoch aufgrund der Vorhersage von Winden verschlechtern, die maximale Böen zwischen 70 bis 80 Stundenkilometern erreichen könnten. In Juncalillo ist die Wasserversorgung wegen eines Rohrbruchs unterbrochen. Endessa kann erst in 15 Tagen mit den Arbeiten beginnen.

Das Feuer an den 4 Fronten konnten bisher nicht eingedämmt und unter Kontrolle gebracht werden.

Dieses Video wurde heute Nachmittag vom GES-Hubschrauber der kanarischen Regierung aufgenommen und zeigt das Ausmaß der Katastrophe auf dem Gipfel von Gran Canaria.

Aktualisiert 12.08.2019 13:30 Uhr

Brandkatastrophe auf Gran Canaria -Anwohner von Juncalillo (Gáldar) kehren in ihre Häuser zurück; Touristen werden in Bussen in die Brandgebiete gefahren!

Die Bewohner von Juncalillo (Gáldar) können in ihre Häuser zurück kommen, teilte die Notrufzentrale 1-1-2 im Twitter mit. Im Erstehungsgebiet in Las Peñas und im Umkreis von rund 23 Kilometer Luftlinie konnte das Ausbreiten des Feuers eingedämmt werden. Auch in der Schlucht von Tejeda kommt das Feuer zur Ruhe, die Löscharbeiten werden dort fortgesetzt.

5 Löschhelikopter und eine Brigade sind an der Front in Richtung La Aldea im Einsatz.

UNGLAUBLICH!

Eine Reisegesellschaft unternahm mit Touristen eine Sensationstour zum Rand der Katastrophengebiete. Sie wurden von der Guardia Civil aufgehalten. Das Unternehmen, deren Namen nicht genannt wurde, muß mit einer saftigen Geldstrafe rechnen.

Aktualisiert 12.08.2019 08:35 Uhr

Brandkatastrophe auf Gran Canaria -Das Feuer hat sich in der Nacht weiter ausgebreitet

Windböen haben in der Nacht das Feuer im Zentrum von Gran Canaria weiter entzündet. Die 9 Löschflugzeuge nahmen gegen 07:00 Uhr ihre Arbeiten wieder auf und konzentrieren sich im Gebiet Tejeda.

Die kanarische Regierung hat in der Nacht die vollständige Evakuierung von Tejeda und für das Stadtteil Coruña in Artenara angeordnet. Die Bewohner wurden in städtische Einrichtungen in San Mateo untergebracht.

Foto: Bilder der letzten Nacht und am frühen Montagmorgen. Veröffentlicht in Canaria7

 

Aktualisiert 11.08.2019 21:45 Uhr:

Brandkatastrophe auf Gran Canaria -Löschflugzeuge bleiben in der Nacht am Boden

Da die Löschflugzeuge und Helikopter bei Nacht nicht fliegen können und dürfen, sind die Bodeneinsatzkräfte nun auf sich alleine gestellt. Man hofft darauf, dass der Wind in der Nacht nicht auffrischt.

Brandkatastrophe auf Gran Canaria -Noch ist das Großfeuer nicht unter Kontrolle

Die wichtigsten Meldungen der letzten Stunden:

20:00 Uhr: Der Großbrand um die Gemeinde Artenara, Tejeda und Gáldar ist in einem Umkreis von 23 Kilometern eingegrenzt worden und hat sich nicht weiterentwickelt.

Vor den Fronten werden die Gebiete weiter durch die Löschhubschrauber befeuchtet. Man hofft, das dadurch die Feuerbrunst eingedämmt werden kann.

18:00 Uhr: Eine Waldbrand-Brigade von Puntagorda aus La Palma arbeitet vom Boden aus mit zwei Wasserwerfer. Ein Canadair-Amphibienflugzeug aus Malaga und La Gomera, sowie ein 4.500-Liter-Kamov-Hubschrauber von der Basis im Süden Teneriffas wurden an den Fronten verlegt.

Großbrand auf Gran Canaria -Die Zeit drängt. Laut AEMET werden am Montag Windböen bis zu 80 Km/h erwartet

Die wichtigsten Meldungen der letzten Stunden:

17:00 Uhr: Die Stadt Galdàr hat ihre heutigen Feierlichkeiten abgesagt. Bisher wurden 1.000 Bewohner an den Feuerfronten evakuiert, insbesondere in den Gemeinden von La Peña Juncalillo, Tejeda und Artenara, die in Notunterkünften untergebracht wurden.

15:30 Uhr: Laut Cruz de Rocha wurden bisher 2 Bomberos mit Brandverletzungen behandelt.

14:49 Uhr: Das Cabildo de Tenerife schickt ein Team von 16 Personen auf die Insel Gran Canaria, darunter 14 BRIFOR-Spezialisten, ein Naturschutztechniker und ein Umweltbeauftragter. Um 14:30 Uhr fuhren sie mit zwei Großpumpen und vier Feuerwehrfahrzeuge vom Hafen von Santa Cruz ab.

14:40 Uhr: Die Military Emergency Espanol Unit hat ihre Truppen auf Gran Canaria stationiert und wird mit 177 Feuerwehrspezialisten den Brand bekämpfen.

13:48 Uhr: Laut dem staatlichen Wetteramt AENA wird am Montag auf den Gipfeln von Gran Canaria Windböen von 80 Km/h erwartet.

Hier findet Ihr ein offizielles Video:

https://videos-cdn.laprovincia.es/multimedia/videos/2019/08/11/181246/consecuencias-incendio-alturas-1_m.mp4?fbclid=IwAR2Yc6sTmJ7NXP1bZGZY0aPLuZKR8m8L17-wUIdk_HhysewztB44yOkIsjc  

(Quelle: Hallo Gran Canaria)

Auch in Deutschland berichtet das ZDF darüber:

Hier ist der Link:

https://amp.zdf.de/video/https%3A%2F%2Fapi.zdf.de%2Ftmd%2F2%2Fios_android_native_1%2Fvod%2Fptmd%2Fmediathek%2F190811_gran_canaria_onl?fbclid=IwAR3mf_V_K09OdU9vV6w2axGR4LJgc2NmCHVbw86hiQypJG4coTuoYjeABqo


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