Drogenorganisation,
die Waffen und Kokain nach Teneriffa schmuggelte, wurde zerschlagen.
Vier Personen wurden festgenommen und eine fünfte wird derzeit in einem Gefängnis in Sevilla untersucht. Ihnen wird vorgeworfen, Mitglieder einer Organisation zu sein, die sich mit der Modifizierung und dem illegalen Handel von Schusswaffen und Munition sowie mit dem Schmuggel großer Mengen Kokain von Sevilla und Madrid nach Teneriffa befasst.
Diese Aktion, über die die Guardia Civil am Mittwoch in einer Erklärung berichtete, ist Teil der zweiten Phase der sogenannten Embarcadero-Operation.
In dieser zweiten Phase wurden vier Razzien durchgeführt, drei auf Teneriffa und eine in Sevilla. Bei den Durchsuchungen wurden für die Ermittlungen relevante Dokumente, zahlreiche Computergeräte, Dopingmittel und Betäubungsmittel, Bargeld, Luxusfahrzeuge, wertvolle Uhren und Schmuck sowie ausziehbare Schlagstöcke und Elektroschocker sichergestellt.
Unter den Festgenommenen befindet sich die Person, die laut Ermittlungen als Stellvertreter des Anführers der Organisation galt. Dies ermöglichte es den Behörden, die nach der ersten Phase der Operation noch operierende Befehlsstruktur vollständig zu zerschlagen. Die Ermittlungen brachten zudem neue Vermögenswerte ans Licht, die mutmaßlich mit Gewinnen aus Waffen- und Kokainhandel erworben und gewaschen wurden.
Die Ermittlungen bestätigten, dass die Organisation parallel zu ihren Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Waffenschmuggel wöchentlich mehr als 50 Kilo Kokain von Sevilla und Madrid über Paketdienste nach Teneriffa verschickt hatte.
Insgesamt wurde die Lieferung von mehr als einer Tonne Kokain in weniger als zehn Monaten bestätigt, die schnell auf der Insel verteilt wurde


