Raubüberfall in der C.C.CITA  … Nachtrag …

Raubüberfall in der C.C.CITA  … 
Zwei der wegen des Raubüberfalls auf ein Juweliergeschäft in Playa del Inglés Festgenommenen wurden in Untersuchungshaft genommen.
Die beiden Erwachsenen, die wegen des Raubüberfalls auf ein Juweliergeschäft im Einkaufszentrum Cita in Playa del Inglés (San Bartolomé de Tirajana) festgenommen wurden, befinden sich laut Justizkreisen in Untersuchungshaft. Der dritte Festgenommene, ein 17-jähriger Jugendlicher, wurde für sechs Monate in die Jugendstrafanstalt La Montañeta eingewiesen. Der mutmaßliche Raubüberfall ereignete sich am Samstag, dem 13. Juni.
Sie bedrohten die Verkäuferin mit einem Hammer.
Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Samstag, als vier maskierte Personen in das Juweliergeschäft Gold Kraemer einbrachen und zahlreiche Schmuckstücke stahlen, nachdem sie mehrere Vitrinen eingeschlagen hatten, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Täter mit Hämmern und einem großen, scharfen Gegenstand bewaffnet waren, mit dem sie die Vitrinen zerstörten und den Schmuck entwendeten.
Während des Raubüberfalls versuchte eine Angestellte, die Täter an der Flucht zu hindern, indem sie die Ladentür schloss. Laut Polizeiangaben bedrohte einer der Angreifer sie mit einem Hammer, woraufhin es zu einem Handgemenge kam, während die anderen weiterhin Schmuck aus den Auslagen nahmen. Ein Kunde, der der Angestellten zu Hilfe kam, wurde angeblich ebenfalls von den Tätern eingeschüchtert.
Nachdem sie das Lokal verlassen hatten, flüchteten die Verdächtigen zunächst in einem roten Honda FR-V, der später in Playa del Inglés verlassen aufgefunden wurde. Anschließend wechselten sie das Fahrzeug und setzten ihre Flucht in einem schwarzen Audi Q2 fort. Laut den Ermittlungen war dieses Fahrzeug erst Tage zuvor gemietet worden und trug Kennzeichen, die nicht zum Fahrzeug passten.
Die Flucht führte zu einer Verfolgungsjagd der Polizei auf dem Highway GC-1 in Richtung Norden. Laut ermittlungsnahen Quellen erreichte das Fahrzeug Geschwindigkeiten von fast 190 Kilometern pro Stunde, fuhr rücksichtslos und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer.
Die Verfolgungsjagd endete im Telde-Viertel Las Huesas, wo der Audi nach einem Kontrollverlust des Fahrers in ein Haus krachte. Drei der Insassen wurden kurz darauf festgenommen. Zwei wurden in der Nähe des Unfallwagens gefasst, der dritte versteckte sich in der Nähe einer Schule.
Im Inneren des Wagens fanden die Ermittler verschiedene Schmuckstücke, Glassplitter von den zerbrochenen Vitrinen sowie Kleidungsstücke, die mutmaßlich bei dem Raubüberfall benutzt wurden.
Die Ermittlungen zur Suche nach dem vierten Verdächtigen dauern an. Laut Polizeiquellen haben die Ermittler ihn bereits als den mutmaßlichen Fahrer des bei der Flucht verwendeten Audis identifiziert.