Das IGN (Nationales Geographisches Institut) alarmiert den Zivilschutz wegen erhöhter seismischer Aktivität in den Cañadas del Teide.
Das Nationale Geographische Institut (IGN) hat am Montag eine Warnung an den Zivilschutzdienst der Regierung der Kanarischen Inseln bezüglich einer Zunahme der seismischen Aktivität auf Teneriffa in den letzten Stunden gesendet, betont jedoch, dass dies kurz- oder mittelfristig nicht die Gefahr eines Ausbruchs erhöht.
All dies geschieht nach einer Intensivierung der seismisch-vulkanischen Aktivität im Untergrund von Teneriffa, hauptsächlich westlich von Las Cañadas del Teide, wo in den letzten 48 Stunden 221 niederfrequente Ereignisse registriert wurden
Zwischen vergangenem Donnerstag und Freitag hatte das IGN bereits 79 Erdbeben an derselben Stelle registriert.
Die erfassten seismischen Ereignisse sind alle sehr ähnlich: Ihre Magnituden liegen unter 2 MbLg und die meisten Epizentren befinden sich im westlichen Teil von Las Cañadas, wie auch schon bei anderen Ereignissen, hauptsächlich in den Gemeindegebieten von Guía de Isora, Vilaflor de Fasnia und Santiago del Teide.
Keine eindeutigen Anzeichen für einen magmatischen Einbruch.
Das IGN betont, dass diese Aktivität derjenigen vom vergangenen Februar und März ähnelt.
Abschließend wird klargestellt, dass die Daten zur Anzahl der Ereignisse sowie zum Bereich ihrer Stärke und Tiefe aufgrund der geringen Amplitude der analysierten Signale noch vorläufig sind.


