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LIVETICKER … CORONAVIRUS bei RPV Gran Canaria ..!!!

am 2. Juni 2020

LIVETICKER … CORONAVIRUS … Weltweit

Wichtiges vorab …

Wir wollen keine Panik verbreiten und auch keine Sensationslust befriedigen …

Wir wollen lediglich informieren ..!!!

Die Hauptquellen dieser Berichte sind die DPA (Deutsche Presse Argentur) & bild.de …

Lokalnachrichten von und über die kanarischen Inseln finden Sie       >>>  HIER  <<<

Die Uhrzeiten sind MEZ – Mitteleuropäische Zeit ..!!!


 


 

Live-Ticker:

 

80. Tag Alarmzustand …

Phase 2 / Tag 09 … 02.06.2020 … 14.21 Uhr

Bordelle geschlossen: Prostitution in der Corona-Krise

In der jetzigen Pandemie gelten Bordelle und andere Prostitutionsstätten als Infektionsherde für das Coronavirus. Die Folge: sie bleiben in allen Bundesländern geschlossen!

In Hamburg kann die Prostituierte Josefa Nereus (34) seit zweieinhalb Monaten ihrer Arbeit nicht nachgehen. Für die Sex-Workerin geht es an die Existenz.

Indonesien sagt Pilgerfahrt nach Mekka ab

Indonesien hat wegen der Corona-Pandemie die diesjährige Pilgerfahrt nach Mekka abgesagt. Die Entscheidung sei sehr schwer gefallen, doch die Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus sei zu groß, sagte Religionsminister Fachrul Razi am Dienstag. Nach seinen Angaben hatte die Regierung zunächst erwägt, nur die Hälfte der Pilger zu schicken, sich dann aber für einen vollständigen Rückzug entschieden.

Indonesien hat die größte muslimische Bevölkerung der Welt und stellt jedes Jahr das größte Kontingent an Pilgern. Für dieses Jahr hatten sich mehr als 220 000 Indonesier für die für Ende Juli vorgesehene islamische Wallfahrt angemeldet.

WHO: Coronavirus-Schwerpunkt in Europa jetzt im Osten

In Europa hat sich der Schwerpunkt der Coronavirus-Pandemie der Weltgesundheitsorganisation zufolge mittlerweile in den Osten verlagert.

Gegenwärtig gebe es in Westeuropa einen stetigen Rückgang der Infektionszahlen, während in Russland und Osteuropa insgesamt immer noch ein Anstieg verzeichnet werde, sagt die WHO-Sprecherin Margaret Harris.

Russland zählt inzwischen 423 741 nachgewiesene Infektionen. Nur in den USA und in Brasilien gibt es mehr.

50 Erntehelfer in Quarantäne

Zwei Erntehelfer auf einem Spargelhof im Landkreis Aichach-Friedburg wurden positiv auf Corona getestet. Jetzt stehen 50 weitere Saisonarbeiter unter Quarantäne.

Zehn Millionen Menschen in Wuhan getestet: 300 asymptomatische Fälle

Bei Tests von fast zehn Millionen Bürgern in Wuhan sind 300 asymptomatische Infektionen mit dem Coronavirus entdeckt worden. Die angesteckten Personen und 1174 enge Kontaktpersonen seien isoliert worden und stünden unter medizinischer Beobachtung, berichteten die Behörden nach Angaben der Staatsmedien am Dienstag.

Den Anteil der Infizierten ohne Symptome an der Bevölkerung beschrieben die Experten als „äußerst gering“. Auch seien keine Ansteckungen durch diese Personen festgestellt worden. Die Tests waren seit Mitte Mai über zwei Wochen vorgenommen worden.

In der zentralchinesischen Metropole war das Sars-CoV-2-Virus im Dezember zuerst entdeckt worden. Die Stadt war in China am stärksten vom Ausbruch des Erregers betroffen.

Trotz Corona: Miroslav Klose wird planmäßig Fußballlehrer

Trotz der Coronavirus-Pandemie hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den 67. Fußball-Lehrer-Lehrgang am Dienstag planmäßig gestartet. Die theoretische Ausbildung der 24 Teilnehmer, zu denen auch Weltmeister Miroslav Klose und Europameisterin Kim Kulig gehören, wird in einem digitalen Campus durchgeführt. Die Präsenzphase mit den praktischen Übungen findet in reduzierten Gruppenstärken statt.

Reuters-Zählung: Fast 50 000 Tote in Großbritannien

Die Zahl der Todesfälle in Großbritannien im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus liegt nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Reuters bei 49 646. Damit nähert sie sich der Marke von 50 000 an, die die Regierung Insidern zufolge im April als schlechtesten anzunehmenden Verlauf vorhergesagt hatte. Nach neusten Angaben des britischen Statistikamts sind in diesem Jahr bislang 62 000 Menschen mehr gestorben, als ohne die Pandemie erwartet worden wäre.

Berliner Gesundheitssenatorin „entsetzt“ über Partys

Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat sich schockiert über die Partyansammlungen in der Hauptstadt am zurückliegenden Wochenende gezeigt. Sie sei „entsetzt“, erklärte Kalayci am Dienstag. „Ich habe es am Anfang der Pandemie gesagt und sage es heute: Es ist nicht die Zeit für Partys“, mahnte die Senatorin. Am Wochenende hatten sich tausende Menschen auf hunderten Booten und am Ufer des Berliner Landwehrkanals versammelt.

Belgischer Prinz entschuldigt sich nach Skandal-Party

Ein positiv auf Corona getesteter Neffe von Belgiens König Philippe hatte an einer illegalen Party in Spanien teilgenommen. Jetzt hat der Royal sich dafür entschuldigt. „Ich bereue meine Handlungen zutiefst und akzeptiere die Konsequenzen“, schrieb Prinz Joachim in einer Mitteilung an spanische Medien. Die spanischen Behörden hatten zuvor wegen des Verdachts auf Verstoß gegen die Corona-Bestimmungen schon Ermittlungen eingeleitet.

Corona hat das Einkaufsverhalten verändert

Unser Einkaufs- und Konsumverhalten hat sich in Zeiten von Corona deutlich verändert! Von Hamsterkäufen zu Beginn der Krise über das Shoppen mit Schutzmaske und sozialer Distanzierung bis zum immer häufigeren bargeldlosen Bezahlen an der Kasse. Was bleibt vom Shoppingverhalten während Corona auch nach der Krise erhalten?

Armenischer Regierungschef mit Corona infiziert

In der Südkaukasusrepublik Armenien hat sich Regierungschef Nikol Paschinjan an seinem 45. Geburtstag wegen einer Coronavirus-Infektion in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte der Politiker am Montag in der armenischen Hauptstadt Eriwan mit.

Er selbst habe keine Symptome, aber auch Tests bei den übrigen Familienmitgliedern hätten eine Sars-CoV-2-Infektion bestätigt. Die Infektion sei entdeckt worden, als er vor einem geplanten Besuch beim Militär des Landes einen Test auf Corona gemacht habe. Seine Amtsgeschäfte wolle er von zu Hause fortsetzen, teilte er mit.

Spanien will Urlaubern Gesundheit garantieren

Spanien will den ausländischen Touristen die Sicherheit ihrer Gesundheit garantieren, wenn sie ab 1. Juli wieder ins Land kommen dürfen. „Das wird unsere Stärke sein“, sagt Tourismusministerin Reyes Maroto dem Fernsehsender Telecinco.

Spanien ist eines der am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Länder. Der Tourismus ist eine der wichtigsten Säulen der spanischen Wirtschaft, üblicherweise kommen jedes Jahr mehr als 80 Millionen Urlauber.

Jeder Zweite würde sich gegen Corona impfen lassen

Jeder zweite Deutsche würde sich nach einer Umfrage gegen das Coronavirus impfen lassen, wenn es einen Impfstoff gäbe. Jeder Vierte würde dies vielleicht tun, wie aus der repräsentativen Online-Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht. Jeder Fünfte der 2056 Befragten lehnt eine Impfung ab. Männer würden sich eher impfen lassen als Frauen.

Kommt die Corona-App zu spät?

Die Einführung der Warn-App, die bei Kontakt mit Corona-Infizierten Alarm schlagen soll, nimmt in Deutschland so viel Zeit in Anspruch, dass einige fürchten, sie käme zu spät. Der Chef der Gesellschaft für Informatik erklärt die Gründe, mahnt aber nun zügiges Handeln an. BILD hat mit ihm gesprochen.

Aerosol-Experte: Noch viel Forschung nötig

Eine wichtige Rolle bei der Infektion mit dem neuartigen Coronavirus spielen nach Einschätzung von Experten sogenannte Aerosole. Doch viele Fragen sind dabei noch offen. „Da muss viel Forschungsarbeit gemacht werden“, sagte der frühere Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin, Gerhard Scheuch, in Gemünden (Wohra) der Deutschen Presse-Agentur. Als Beispiele nannte er, wie sich das Virus über Aerosole beim Sprechen verbreitet oder wie sich unterschiedliche Temperaturen auf das Überleben des Erregers auswirken. „Aber es wird gerade immer mehr in die Richtung geforscht.“

Japan will Grenzen für bestimmte Länder öffnen

Japan will Medienberichten zufolge seine Grenzen für Reisende aus bestimmten Ländern öffnen. Die Regierung erwäge, Geschäftsreisenden aus Thailand, Vietnam, Australien und Neuseeland die Einreise zu gestatten, wenn diese in zwei separaten Tests – bei Abreise aus ihrem Heimatland und bei der Ankunft in Japan – negativ auf Covid-19 testen, berichtet die Zeitung Asahi Shimbun unter Berufung auf ungenannte Quellen.

Infektionsfall in Sondermaschine der deutschen Wirtschaft bestätigt

Ein Infektionsfall mit dem Coronavirus auf dem Sonderflug der deutschen Wirtschaft nach China hat sich bestätigt.

Auch der zweite Test zur Überprüfung einer Ansteckung des Passagiers auf dem Charterflug nach Tianjin war positiv, wie der Geschäftsführer der deutschen Handelskammer in China, Jens Hildebrandt, am Montag der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Es handelt sich nach Angaben der Gesundheitskommission der nordchinesischen Stadt um einen 34-jährigen Ingenieur aus Blaustein im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

SPD will bei Koalitionsgipfel für Kinderbonus kämpfen

Familien sollen nach dem Willen der SPD im geplanten Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung mit einem einmaligen Kinderbonus entlastet werden.

„In Familien, in denen gerade ein Elternteil in Kurzarbeit ist oder die ihre Arbeitszeit in der Krise reduzieren mussten, ist das Geld jetzt knapp“, sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzenden Serpil Midyatli (44) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Deshalb wollen wir einen Kinderbonus von mindestens 300 Euro pro Kind durchsetzen.“

RKI: Rund 7400 aktive Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es nach laut den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) rund 7400 aktive Corona-Fälle.

Das RKI meldet 333 Neuinfektionen, damit steigt die Gesamtzahl auf 181 815. Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um 11 auf 8511 zu. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 165 900.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstag bei 1,04 (Datenstand 31.5. 0 Uhr; Vortag: 1,03). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa eine weitere Personen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Auf großen Rollen sitzengeblieben: Umsatzeinbruch bei Klopapier

Der Toilettenpapierhersteller Ille hat in der Coronakrise Kurzarbeit anmelden müssen.

„Viele unserer Kunden waren von den behördlichen Schließungen betroffen. Dementsprechend ist auch der Absatz an Toilettenpapier im März und April eingebrochen“, sagte Geschäftsführerin Marion Gottschalk der Deutschen-Presse Agentur. Ille beliefert Hotels, Gastronomie, Industrie und Handel sowie die öffentliche Verwaltung, Schulen, Kinos und Fitnesscenter mit speziellen Klopapierrollen, die häufig größer als die haushaltsüblichen Rollen sind.

Australien hebt weitere Beschränkungen auf

Mehrere australische Bundesstaaten heben weitere Beschränkungen auf.

Im bevölkerungsreichsten Bundesstaat Australiens, New South Wales (NSW), dürfen ab Montag Cafés und Restaurants bis zu 50 Gäste bewirten und bis zu 20 Personen können an einer Beerdigung teilnehmen. Beides war zuvor auf 10 Personen beschränkt. Mit Einhaltung der Abstandsregeln ist auch der Besuch öffentlicher Sehenswürdigkeiten wieder möglich: der Taronga Zoo in Sydney, Kunstgalerien, Museen und Bibliotheken öffnen wieder ihre Tore.

13 Infektionen in Fleischbetrieben in Schleswig-Holstein

Bei einer Reihenuntersuchung von 1800 Beschäftigten in Fleischbetrieben in Satrup und Böklund (Kreis Schleswig-Flensburg) sind bislang 13 Menschen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Diese Zahl teilte die Kreisverwaltung am Freitag mit. In den Betrieben waren die ersten Fälle in der vergangenen Woche bekannt geworden. Landrat Wolfgang Buschmann lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsamt und den Betrieben bei einer „logistischen Mammutaufgabe, die im Übrigen die größte Abstrichaktion in Schleswig-Holstein gewesen ist“.

Bayerns Biergärten dürfen wieder bis 22 Uhr öffnen

Bayerns Biergärten dürfen ab sofort wieder bis 22 Uhr Gäste bewirten. Die Staatsregierung zieht nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Augsburg die eigentlich erst für Dienstag nach Pfingsten geplante Verlängerung der Öffnungszeiten für alle gastronomischen Außenbereiche vor. Dies diene dem Rechtsfrieden und verhindere, dass es in Bayern einen Flickenteppich bei den Öffnungszeiten gebe, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in München.

Letzter italienischer Patient in Bochum bekommt VfL-Trikot

Nach neun Wochen ist der Italiener Paolo Bonacina am Freitagmorgen aus dem Universitätsklinikum St. Josef-Hospital in Bochum entlassen worden. Der 56-Jährige war im März schwer an Covid-19 erkrankt und zur Behandlung nach Bochum geflogen worden. Nun brachte ihn ein Flieger zurück in seine Heimat Bergamo in der Lombardei. Als Abschieds-Geschenk bekam er ein signiertes Trikot des Bochumer Torwarts Manuel Riemann.

Schwierigkeiten für viele Krankenhäuser

Viele Krankenhäuser bekommen nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft wegen der Corona-Pandemie wirtschaftliche Probleme. Eine Befragung unter mehr als 600 Kliniken habe ergeben, dass die staatlichen Hilfen für die Häuser in der Corona-Krise nicht ausreichten. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Situation der Kliniken dadurch deutlich verschlechtert.

Wegen der Pandemie hatten sie geplante Behandlungen und Operationen verschoben und parallel dazu Kapazitäten im Intensivbereich aufgebaut. Laut Krankenhausentlastungsgesetz bekommen die Häuser für frei gehaltene Betten eine Pauschale von 560 Euro pro Tag. In drei Vierteln der Krankenhäuser hätten diese Ausgleichszahlungen im Monat April nicht gereicht, um die Erlösausfälle zu kompensieren, heißt es in der Studie.

Bundespräsident Steinmeier appelliert an Vernunft

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier appelliert an die Menschen im Land, trotz Lockerungen der Corona-Beschränkungen vernünftig zu bleiben. Er plädiere weiterhin dafür, dass sich die Menschen an die Hygieneregeln halten, sagte Steinmeier am Freitag vor Journalisten in Berlin. „Selbstverständlich sind anderthalb Meter Abstand und die Gesichtsmaske lästig, das weiß ich auch. Aber gerade jetzt, wo wir so weit gekommen sind und es miteinander geschafft haben, die Infektionskurve abzuflachen, sollten wir jetzt nicht undiszipliniert werden, sondern Stück für Stück die Lockerungen vornehmen“, betonte der Bundespräsident.

Orban: „Alles in mir sträubt sich gegen Aufbauplan“

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat sich skeptisch über den Plan der EU-Kommission für ein europäisches Konjunkturprogramm im Umfang von 750 Milliarden Euro geäußert.

„Ich lehne ihn nicht von vornherein ab, obwohl sich instinktiv alles in mir dagegen sträubt“, erklärte der rechtsnationale Politiker am Freitag in seinem regelmäßigen Rundfunk-Interview. „Vielmehr plädiere ich dafür, dass wir diesen Vorschlag ruhig und nüchtern studieren und dann entscheiden, ob wir diesen Weg beschreiten wollen.“

Pariser Haute-Couture-Schauen im Juli nur virtuell

Die nächsten Pariser Haute-Couture-Schauen finden Anfang Juli statt – wegen der Coronavirus-Pandemie aber nur virtuell.

Die großen Modehäuser wollen ihre Kollektionen vom 6. bis 8. Juli mit Filmen im Internet präsentieren, wie der Verband für Haute Couture und Mode am Donnerstagabend mitteilte. Jedes große Haus werde „mit einem kreativen Film“ vertreten sein.

Danach finden vom 9. bis 13. Juli die Pariser Herrenmodenschauen statt, aber ebenfalls nur online. Das internationale Festival für junge Modeschöpfer in Hyères in Südfrankreich ist laut dem Verband nun für den 15. bis 19. Oktober geplant. Es war im April ausgefallen.

Versicherer R+V: Autounfälle fast wieder auf Normalniveau

Die Deutschen haben nach Erkenntnissen der R+V Versicherung während der Ausgangsbeschränkungen nur kurz auf das Auto verzichtet.

„Wir hatten nur zwei Drittel der üblichen Schadenmeldungen – allerdings nur zwei Wochen lang“, sagt Rico Kretschmer, Abteilungsleiter Schadenmanagement bei R+V. Im Mai hätten die Unfallzahlen wieder annähernd Normalniveau erreicht. Viele Pendler seien aus Angst vor Ansteckung von Bus und Bahn auf das Auto umgestiegen und führen damit mehr als vorher. „Wenn dann noch viele Urlauber auf Flugreisen verzichten und mit dem Auto Ferien in Deutschland machen, könnte das dazu führen, dass wir im Verlauf der Lockerungen sogar mehr Schäden bekommen als vor Corona.“

Bewerbungen für Hochschulen sind ab 1. Juli möglich

Für das kommende Wintersemester 2020/21 ist das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren an den deutschen Hochschulen geregelt worden. Am 1. Juli öffnen die Bewerbungsportale bei der Stiftung für Hochschulzulassung, wie die Hochschulrektorenkonferenz und die Kultusministerkonferenz am Donnerstag in Bonn mitteilten. Die Bewerbungsfrist für Abiturientinnen und Abiturienten, die in diesem Jahr ihren Abschluss erreicht haben, endet am 20. August. Diese Frist gilt auch für weitere Studiengänge, für die die Vergabe von Studienplätzen über die Stiftung für Hochschulzulassung koordiniert wird.

Demonstrationen am Wochenende in Stuttgart geplant

Eine ganze Reihe von Demonstrationen ist am Wochenende in Stuttgart geplant. Die meisten Proteste richten sich nach Angaben der Stadt gegen Beschränkungen wegen der Corona-Krise. Aus dem Umfeld der „Initiative Querdenken 711“ wurden für Samstag demnach gleich mehrere Demonstrationen mit teils mehreren Tausend Teilnehmern auf dem Cannstatter Wasen angemeldet. Die Stadt habe die Anzahl dort jedoch auf insgesamt 5000 Menschen begrenzt, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Das gelte auch für eine am Sonntag geplante Demo der Initiative mit mehr als 10 000 angemeldeten Teilnehmern.

Reisebranche geht auf Söder los

11 000 Reisebüros, 2300 Reiseveranstalter, Airlines, Flughäfen, mehr als 100 000 Mitarbeiter sind stinksauer: Die CSU stellt sich quer, die weltweite Reisewarnung am 15. Juni aufzuheben. An der Spitze: Markus Söder, der zeitgleich für Urlaub in Bayern wirbt.

Reiseverbands-Chef Norbert Fiebig startet in BILD einen Frontalangriff auf den bayerischen Ministerpräsidenten. Mit BILDplus lesen Sie, was für die Branche auf dem Spiel steht.

Robben in Kanada sind Corona-Gewinner

Zehntausende junger Robben an den Küsten Kanadas gehören zu den Gewinnern der globalen Corona-Pandemie – weil die Jagd auf sie ausblieb. In Neufundland und Labrador seien in diesem Jahr 388 Jungrobben getötet worden, 2019 waren es im selben Zeitraum über 30 000 Tiere, wie die Tierrechtsorganisation International Fund for Animal Welfare (IFAW) am Donnerstag in Hamburg mitteilte. In einigen Küstengebieten habe 2020 bislang überhaupt keine kommerzielle Robbenjagd stattgefunden.

Die Robben werden hauptsächlich wegen ihrer Felle für den Einsatz in der Pelz- und Ölindustrie getötet. Seit seiner Gründung 1969 habe sich der IFAW für ein Ende dieser Jagd eingesetzt, weil sie „grausam, unnötig und nicht nachhaltig“ ist, sagte IFAW-Sprecherin Dörte von der Reith. Die Tiere würden mit einem traditionellen Knüppel namens Hakapik erschlagen oder von Booten aus erschossen. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Robbenpopulation habe die Einstellung der Jagd „noch dringlicher gemacht“.

Verkehrsminister fordern 2,5 Milliarden Euro für ÖPNV

Zur Unterstützung des öffentlichen Personennahverkehrs in der Corona-Krise fordern die Verkehrsminister der Länder 2,5 Milliarden Euro von der Bundesregierung. „Wenn der Bund nicht hilft, sehen wir das Sterben einer ganzen Branche und werden es schwer haben, den ÖPNV überhaupt wieder auf die Beine zu bekommen“, sagte die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Saarlands Ressortchefin Anke Rehlinger (SPD), am Donnerstag nach einer Länderschalte. Das geplante Konjunkturpaket des Bundes müsse daher „ein dickes Mobilitätspaket beinhalten“.

Grünes Licht: Mehrwertsteuersenkung auf Gaststätten-Essen

Der Bundestag hat der Absenkung der Mehrwertsteuer für Essen in Restaurants zugestimmt. Befristet auf ein Jahr wird der Satz ab Anfang Juli von bisher 19 auf sieben Prozent reduziert. Damit sollen die Wirte eine Chance bekommen, ihre monatelangen Ausfälle in der Corona-Krise teilweise wieder reinzubekommen. Der Mehrwertsteuersatz auf Getränke wird allerdings nicht gesenkt.

Vor Drittliga-Restart: FCK-Profis verzichten auf Gehalt

Kurz vorm Restart der 3. Liga haben die Profis des 1. FC Kaiserslautern einen Gehaltsverzicht beschlossen.

Geisterturnier: Spielt Zverev gegen Thiem in Berlin?

Es gibt doch noch großes Tennis in diesem Jahr in Berlin!

Nach BILD-Informationen plant Tennis-Manager Edwin Weindorfer (55, E Motion Sports Group) gleich zwei Events in der Hauptstadt. Sein Herzens-Projekt, die Premiere des WTA-Rasen-Turniers Bett1-Open im Steffi-Graf-Stadion (15. bis 21. Juni) musste bekanntlich wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Wegen Corona in Kambodscha gestrandet

Seit Anfang März sitzt Marta (38) in Kambodscha fest. Die Managerin aus Brandenburg hatte einen Rückhol-Flug nach Deutschland verpasst.

Wie Marta den Alltag in Kambodscha meistert und warum sie jetzt endlich auf eine baldige Rückkehr hoffen darf – das lesen Sie hier mit BILDplus.

Versetzt Corona unseren Innenstädten den Todesstoß?

Sie sind das Herz unserer Städte: Fußgängerzonen mit Straßencafés und Einkaufsläden. Doch ausgerechnet hier droht Corona hässliche Narben zu hinterlassen.

Die Krise könnte vor allem kleine, lieb gewonnene Geschäfte ersticken.
Lesen Sie mit BILDplus, wie deutsche Bürgermeister, Händler und Kunden die Lage deutscher Innenstädteeinschätzen!

Südkorea verschärft Corona-Beschränkungen wieder

Südkorea verschärft angesichts des erneut deutlichen Anstiegs von Infektionsfällen mit dem Coronavirus wieder die Beschränkungen für die Menschen in der Millionenmetropole Seoul und Umgebung. Mit sofortiger Gültigkeit würden bis zum 14. Juni öffentliche Einrichtungen einschließlich Museen, Theater sowie Mehrzweckhallen im Großraum Seoul wieder geschlossen, teilte Gesundheitsminister Park Neung Hoo am Donnerstag nach einem Krisentreffen unter Vorsitz von Ministerpräsident Chung Sye Kyun mit. „Die nächsten zwei Wochen sind kritisch.“

Bereits mehr als 175 000 Corona-Tote in Europa

Die Zahl der Corona-Toten in Europa ist auf mehr als 175 000 gestiegen. Mit 2084058 Infizierten und nun bereits 175 011 Todesopfern ist Europa weiterhin der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Kontinent, wie Berechnungen der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben am Donnerstag ergaben.

Die meisten mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Todesopfer registrierte Großbritannien mit 37 460 Fällen, gefolgt von Italien mit 33 072 Toten, Frankreich mit 28 596 und Spanien mit 27 118 Corona-Toten. Weltweit liegt die Zahl der Opfer der Pandemie offiziellen Angaben zufolge bei über 355 000.

Bericht: Krankenkassen verlieren fünf Milliarden Euro

Den Krankenkassen in Deutschland gehen wegen der Corona-Krise einem Zeitungsbericht zufolge fast fünf Milliarden Euro verloren. Aufgrund zugleich steigender Ausgaben steuere das Gesundheitswesen auf erhebliche Defizite zu, berichtete die „Frankfurt Allgemeine Zeitung“ (FAZ, Dienstag). Diese sollten aus dem Bundeshaushalt ausgeglichen werden und könnten zu steigenden Krankenkassenbeiträgen führen.

Das genaue Ausmaß der Ausgabensteigerungen sei noch unklar, ersten Schätzungen zufolge summierten sich aber allein die Ausgleichszahlungen für Pfleger und Therapeuten sowie die Kosten für Corona-Tests an symptomfreien Personen auf 3,3 Milliarden Euro, hieß es. Wie hoch die Gesamtbelastungen für die gesetzlichen Krankenkassen seien, werde sich erst in einigen Monaten herausstellen.

Rekordanstieg bei Totenzahlen in Russland

In Russland sind 174 weitere Menschen gestorben, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde. Das sind so viele innerhalb von 24 Stunden wie nie zuvor. Die Gesamtzahl der Todesopfer steigt damit nach Behördenangaben auf 3807. Zudem seien 8915 Neuinfektionen registriert worden. Damit haben sich bislang 362.342 Menschen in Russland nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt.

Eisenmann: Kitas im Südwesten bis Ende Juni vollständig öffnen

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will die Kitas in Baden-Württemberg spätestens Ende Juni wieder vollständig öffnen. Das teilte sie der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Stuttgart mit.

Lockerungen und Impfstoff-Hoffnung treiben Dax an

Am deutschen Aktienmarkt hält die gute Laune an: Nach seinem starken Wochenstart ist der Dax am Dienstag in der ersten Handelsstunde über die Marke von 11 500 Punkten gestiegen. Zuletzt dämmte der deutsche Leitindex den Gewinn aber wieder etwas ein auf nur noch 0,39 Prozent beim Stand von 11 435,52 Punkten.

Der MDax der mittelgroßen deutschen Werte rückte um 0,61 Prozent auf 25 238,07 Zähler vor. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone gewann ebenfalls 0,6 Prozent.

Die geopolitischen Spannungen blieben für den Moment im Hintergrund, die Anleger seien stattdessen ganz auf die Fortschritte im Kampf gegen das neuartige Coronavirus fokussiert, kommentierte Analyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. „Immer mehr Länder befinden sich auf dem Weg zurück in die Normalität, und die Aussichten auf einen baldigen Impfstoff haben sich verbessert.“

Italien-Minister: 15. Juni als Europas touristischer „D-Day“

Der italienische Außenminister Luigi Di Maio hat sich für einen gemeinsamen Neubeginn des europäischen Tourismus Mitte Juni stark gemacht. „Arbeiten wir darauf hin, dass wir am 15. Juni in Europa alle gemeinsam neu starten können: der 15 Juni ist für den Tourismus ein bisschen der europäische D-Day“, sagte Di Maio dem Fernsehsender Rai am Dienstag.

Di Maio bezog sich auf die im Entwurf eines Eckpunktepapiers der deutschen Regierung enthaltene Absicht, die weltweite Reisewarnung für deutsche Touristen vom 15. Juni an für 31 europäische Staaten aufzuheben. Der Begriff „D-Day“ leitet sich von der Landung der Alliierten in der Normandie 1944 ab und steht sinnbildlich für einen bedeutungsschweren Tag. „Deutschland steuert darauf zu, am 15. Juni wieder zu öffnen“, sagte Di Maio, „mit Österreich werden wir arbeiten, und wir arbeiten mit anderen europäischen Ländern.“

Drei Corona-Infektionen mehr in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein hat sich die Zahl der offiziell bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nach Angaben der Landesregierung zuletzt innerhalb eines Tages um 3 auf 3065 erhöht. Wie die Landesregierung auf ihrer Webseite unter Berufung auf das Robert-Koch-Institut mit Stand Montagabend weiter mitteilte, stieg die Zahl der Gestorbenen um 2 auf 139. Rund 2800 Infizierte gelten inzwischen wieder als gesund. 31 werden noch in Krankenhäusern behandelt.

Corona? Zahl der NRW-Sterbefälle im April gestiegen

In Nordrhein-Westfalen sind im April nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Landesamtes etwa 17 600 Menschen gestorben – 500 mehr als im Vorjahresmonat. Das entspricht einem Zuwachs um drei Prozent, wie das Landesamt am Dienstag mitteilte.

„Im April 2020 starben mehr Menschen als in jedem anderen April der letzten sechs Jahre“, heißt es in der Mitteilung. Ob der Zuwachs auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist, lasse sich an den Zahlen allerdings nicht festmachen, sagte ein Sprecherin.

Bartsch (Linke) gegen Lockerungswettlauf

In der Debatte um die geplanten Corona-Lockerungen in Thüringen hat der Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, das Vorgehen der Ministerpräsidenten der Länder kritisiert. „Kein Lockerungswettlauf“, forderte Bartsch im ARD-„Morgenmagazin“ am Dienstag. Dieser Dominoeffekt sei eingetreten, als die Ministerpräsidenten nicht mehr mit der Kanzlerin gemeinsam agiert hätten, und das seien andere als der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) gewesen, erklärte Bartsch weiter.

Landesregierungen beraten über Lockerungen

Nach dem viel kritisierten Vorstoß von Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow will die Landesregierung am Dienstag über weitere Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen beraten. Der Linke-Politiker hatte erklärt, er wolle im Juni den allgemeinen Lockdown beenden und auf landesweite Schutzvorschriften verzichten. An deren Stelle sollen lokale Regelungen treten, abhängig vom Infektionsgeschehen.

Auch in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin beraten die jeweiligen Landesregierungen am Dienstag über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise.

Post bietet Tausenden Mitarbeitern Coronavirus-Test an

Die Deutsche Post will mehreren Tausend Angestellten die Möglichkeit geben, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. „Wir werden deutlich mehr als 10 000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen anbieten, sich vorsorglich auf Covid-19 testen zu lassen, dies vor allem in größeren Betriebsstätten“, sagte Vorstand Tobias Meyer der „Rheinischen Post“. Die Tests sollten systematisch von Betriebsärzten in ausgewählten Betriebsstätten – darunter Paketzentren und Briefverteilzentren – gemäß einer Risikoeinstufung durchgeführt werden.

Home Office hilft bei Eindämmung von Corona-Pandemie

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie empfiehlt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vermehrt das Arbeiten von zu Hause.

Durch Home Office sinke die Häufigkeit, mit der sich Menschen aus verschiedenen Wohnorten begegneten, was die Ausbreitung des Virus abbremsen könne, erklärt das DIW unter Berufung auf eine Studie.

„Dies ist offenbar ein sehr wirksamer Weg, um das Infektionsgeschehen zu reduzieren“, sagt Claus Michelsen, einer der Autoren der DIW-Studie. Durch vermehrtes Arbeiten von zu Hause aus entstünden zudem keine bedeutenden Kosten für eine Volkswirtschaft. „Dies auch politisch zu unterstützen, wäre eine Möglichkeit, das Epidemiegeschehen einzugrenzen.“

Russische Corona-Patienten bald nach Deutschland?

Werden schwerkranke russische Corona-Patienten bald nach Deutschland eingeflogen und behandelt? Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) war der erste, der sich für eine Aufnahme russischer Covid-19-Patienten ausgesprochen hat, auch Berlin erwägt inzwischen einen solchen Schritt. „Wir versuchen insgesamt in Europa zu helfen. Und ich finde, wir sollten auch solidarisch sein mit Russland“, sagte Kretschmer in Anbetracht steil steigender Infektionszahlen in Russland.

Thüringen: Zahl der Infektionen nur einstellig gestiegen

In Thüringen sind zum Start in die neue Woche nur wenige neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Innerhalb der letzten 24 Stunden sind sechs Fälle dazugekommen, wie aus einer Übersicht der Staatskanzlei vom Montag hervorgeht. Damit wurden in Thüringen seit Beginn der Corona-Pandemie 2871 Infizierte registriert, schätzungsweise 2480 davon gelten inzwischen als genesen. 152 Menschen starben seither mit oder an einer solchen Infektion.

Die landesweite Infektionsrate lag am Montag bei 5,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. In neun Kreisen und kreisfreien Städten lag die Quote bei null; der höchste Wert wurde für den Kreis Sonneberg in Südthüringen mit 35,6 ausgewiesen.

Kostenlose Telefonberatung für Pflegekräfte

Pflegekräfte, die in der Corona-Krise besonders belastet sind, können ab diesem Dienstag eine kostenlose psychotherapeutische Beratung per Telefon in Anspruch nehmen. Die Bundespsychotherapeutenkammer und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe wiesen am Montag auf das neue gemeinsame Hilfsangebot hin.

„Obwohl fast überall eine Überlastung vorhandener Ressourcen bisher insgesamt erfolgreich vermieden werden konnte, durchlebten viele beruflich Pflegende in ambulanten Diensten, Heimen und Krankenhäusern Extremsituationen psychischer Belastung“, sagte Christel Bienstein, Präsidentin des Berufsverbandes für Pflegeberufe. Über diese Internetseite könnten ab Dienstag kurzfristig und bundesweit 30-minütige Beratungstermine gebucht werden, hieß es.

Neue Regeln für Befreiung für Lehrer aus Risikogruppen

Das nordrhein-westfälische Schulministerium ändert die Regelungen für den Einsatz von Lehrern aus sogenannten Corona-Risikogruppen im Unterricht. Ab dem 3. Juni können sich Lehrkräfte nur noch mit einem ärztlichen Attest vom Präsenzunterricht befreien lassen. Darin müsse bestätigt werden, dass im Falle einer Infektion mit dem Virus aufgrund der besonderen Umstände bei der Lehrkraft „die Gefahr eines schweren Verlaufs von Covid-19 besteht“. Bis zur Vorlage eines solchen Attests seien die Lehrer zum Dienst verpflichtet, heißt es in einer Rundmail des Ministeriums an die Schulen, die der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag.

Merkel weiter für verbindliche Corona-Regeln

Anders als Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an verbindlichen Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie festhalten. Die Kanzlerin sei dafür, dass es zu den zentralen Verhaltensregeln, mit denen viel erreicht worden sei, „verbindliche Anordnungen geben soll und nicht bloß Gebote“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Er verwies auf die in Länderverordnungen festgehaltenen Regeln zum Mindestabstand, zur Hygiene und zu den Kontaktbeschränkungen.

Thüringen: Weiter Maskenpflicht in Nahverkehr und Geschäften

In Thüringen soll es auch nach den von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) angekündigten weitgehenden Lockerungen der Corona-Einschränkungen bei einer Maskenpflicht bleiben. Es werde die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften weiter geben, sagte Ramelow am Montag im Mitteldeutschen Rundfunk. Am Dienstag wolle er im Kabinett darüber beraten lassen, ob und wie die in Thüringen erlassenen Kontaktverbote gelockert werden könnten.
Die Ankündigung Ramelows, ab dem 6. Juni auf landesweite Corona-Schutzvorschriften zu verzichten, hatte zuvor für viel Kritik gesorgt. Auch seine Koalitionspartner von den Grünen distanzierten sich davon.

Corona-Krise im Vatikan: Papst Franziskus in Geldnot

75 Tage Lockdown in Rom gehen auch am Vatikan nicht spurlos vorüber!

Die Vatikanischen Museen sind der Goldesel von Papst Franziskus (83). Nun fehlen die Besucher und der Kasse damit 25 Millionen Euro Eintrittsgelder. Hinzu kommen die Ausfälle der Museumsshops, wenn täglich bis zu 30 000 Touristen ausbleiben.

Aber auch andere Einnahmen gehen massiv zurück.

Ansteckungen: Jetzt spricht die Baptisten-Gemeinde

Nach einem Gottesdienst am 10. Mai in einer Kirchengemeinde der Baptisten im Frankfurter Stadtteil Rödelheim haben sich in der Mainmetropole mindestens 107 Menschen aus Frankfurt in Frankfurt und drei weiteren hessischen Landkreisen mit dem Coronavirus infiziert. Jetzt reagierte die Gemeinde, veröffentlichte eine Mitteilung auf ihrer Website.

Polens Regierungschef verstößt gegen Corona-Regeln

Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki ist in die Kritik geraten, nachdem er in einem Restaurant gegen die Corona-Abstandsregeln verstoßen hat. Ein Regierungssprecher sprach am Montag im Sender TVN24 von einem Missverständnis und bat im Namen des nationalkonservativen Politikers um Entschuldigung. Man habe nicht gewusst, dass die Anordnung der Sanitärinspektion nicht nur den „weichen Charakter“ einer Empfehlung habe, sondern verbindlich sei.

Hinweis auf weitere Übertragung von Nerz auf Mensch

In den Niederlanden hat sich offenbar ein weiterer Mensch bei einem mit dem Coronavirus infizierten Nerz angesteckt. Das Agrarministerium teilt mit, es sei auf einen zweiten Fall gestoßen, bei dem wohl von einer solchen Ansteckung auszugehen sei.

Gleichzeitig bekräftigt Ressortchefin Carola Schouten in einem Brief ans Parlament, dass außerhalb der Farmen, in denen Nerze wegen ihres Fells gezüchtet werden, das Risiko einer Übertragung von Tier auf Mensch nach Einschätzung des Nationalen Gesundheitsinstituts vernachlässigbar sei. Den ersten Verdachtsfall hatte die Regierung vergangene Woche gemeldet.

Dänemark öffnet Grenze für Großeltern aus Deutschland

Deutsche Großeltern, deren Enkelkinder in Dänemark leben, können ihre Koffer packen. Die dänische Regierung lässt seit Montag wieder deren Einreise aus Deutschland sowie den anderen vier nordischen Ländern zu.

Auch unverheiratete Pärchen können sich auf ein Wiedersehen freuen. Partner aus den entsprechenden Ländern können ebenfalls wieder nach Dänemark reisen. Vorausgesetzt, sie sind seit mindestens einem halben Jahr mit der in Dänemark lebenden Person zusammen. Für Ehepartner gilt diese Regelung schon länger.

Giffey: Komplette Schulöffnung nur ohne 1,50-Meter-Regel

Eine komplette Öffnung von Schulen und Kitas wird nach Ansicht von Familienministerin Franziska Giffey erst möglich sein, wenn die 1,50-Meter-Abstandsregel nicht mehr gilt. „Das ist eine ganz klare Geschichte. Weil sie ansonsten einfach nicht 100 Prozent der Kinder in 100 Prozent der Zeit von Kita und Schule zurückholen können“, sagte die SPD-Politikerin am Montag in Berlin.

Fast ein Viertel weniger Verkehrstote in NRW

Die Einschränkungen in der Corona-Krise haben in Nordrhein-Westfalen für deutlich weniger Verkehrsunfälle und Verkehrstote gesorgt. Im bevölkerungsreichsten Bundesland kamen von Januar bis März dieses Jahres 72 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben – etwa ein Viertel (23 Prozent) weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Unfälle ging NRW-weit um gut 15 Prozent auf 14 126 zurück.

Bundesweit sank die Zahl der Unfälle und der Verkehrstoten im März auf einen Tiefststand seit der Wiedervereinigung. Wegen der Pandemie blieben seit Mitte März deutlich mehr Menschen zu Hause, was sich deutlich im Straßenverkehr bemerkbar machte.

Plaza der Elbphilharmonie wieder für Besucher geöffnet

Nach zehn Wochen Corona-Pause ist die Plaza der Hamburger Elbphilharmonie seit Montag wieder für Besucher geöffnet. Es gelten aber besondere Schutzmaßnahmen, wie das Konzerthaus mitteilte. Deshalb sei die Anzahl der Personen begrenzt, die sich gleichzeitig auf der Plaza aufhalten können. Es werde dringend zu einer Online-Vorbuchung der Tickets geraten. Die Besucher werden zudem aufgefordert, den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einzuhalten und eine Gesichtsmaske etwa in Fahrstühlen oder im Shop zu tragen.

Die öffentliche Aussichtsplattform in 37 Meter Höhe über der Elbe ist ein Publikumsmagnet. Schon vor gut einem Jahr war der zehnmillionste Besucher auf der Plaza gezählt worden. Von Dienstag (26. Mai) an können auch Tickets für die Saison 2020/21 unter www.elbphilharmonie.de bestellt werden. Die Karten müssen jedoch erst bezahlt werden, wenn sicher ist, dass die Konzerte auch stattfinden.

Sechs kreative Corona-Lifehacks

Türen öffnen, ohne sie anzufassen? Sich eine Schutzmaske basteln, ohne dafür Geld auszugeben?

Not macht bekanntermaßen erfinderisch – auch in der Corona-Krise! Mit diesen Tipps und Tricks können Sie im Alltag das Risiko minimieren, mit Coronaviren in Kontakt zu kommen.

Hamburgs Schulen wieder für alle geöffnet

Nach drei Monaten Ferien und Online-Unterricht sollen in dieser Woche alle Hamburger Schüler ihre Lehrer wiedersehen. Angesichts der verlangsamten Ausbreitung des Coronavirus sollen sie ein- oder zweimal pro Woche zur Schule gehen. Der Präsenz- und Fernunterricht werde in den nächsten vier Wochen im Wechsel erfolgen, sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Montag. Vor den am 25. Juni beginnenden Sommerferien werde es aber keinen normalen Schulbetrieb geben.

Ein Rückkehr zur Normalität hält der Senator nach den Sommerferien im August für möglich. Wegen der Ansteckungsgefahr waren die Schulen nach den Märzferien nicht wieder geöffnet worden.

Mucki-Krankenpfleger ist nach Corona ein Wrack

Er hätte dem Aussehen nach Bäume ausreißen können. Doch dann kam Corona – und jetzt sieht dieser Mann aus, als könne er nur noch Grashalme zupfen …

Mike Schultz ist 43 Jahre alt und Krankenpfleger in San Francisco. Auf dem Foto links sehen wir ihn mit Sixpack und Bizeps-Bergen. Zu diesem Zeitpunkt wiegt er 86 austrainierte Kilogramm, macht sechs bis sieben Mal die Woche Sport.

Gericht: Tägliche Gesundheitserklärung von Eltern unangemessen

Die tägliche Erklärung der Eltern in Sachsen vor dem Besuch ihrer Kinder in Schulen und Kindergärten ist unverhältnismäßig. Die Regelung sei zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus weder erforderlich noch angemessen, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Beschluss des Verwaltungsgerichts Leipzig (Az.: 3 L 248/20). Es gab damit dem Vater eines Grundschülers Recht, der die Regelung für „sinnfrei und völlig ungeeignet“ hielt. Zudem werde sein Recht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt, hatte der Mann argumentiert.

Corona-Neuinfektionsrate in Erfurt, Jena und Eisenach bei null

In neun Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten liegt die Corona-Neuinfektionsrate inzwischen bei null. Das sind die Städte Erfurt, Jena und Eisenach sowie die Kreise Kyffhäuser, Nordhausen, Saalfeld-Rudolstadt, Sömmerda, Weimarer Land und Unstrut-Hainich, wie aus einer Übersicht der Staatskanzlei vom Sonntag hervorgeht. Landesweit lag die Quote bei 5,7 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

So geht Corona-Camping auf Fehmarn

Seit Montag sind die Camping-Plätze in Schleswig-Holstein wieder geöffnet – und wie die meisten, ist auch das „InselCamp“ Fehmarn (400 Stellplätze) schon ausgebucht. Wie dort Campen in Corona-Zeiten funktioniert, lesen Sie hier!

Niedersachsen lehnt Lockerungen ab

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) reagiert skeptisch auf den Vorstoß von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), die landesweiten Corona-Beschränkungen Anfang Juni aufzuheben.

„Die Vorgänge in Leer und in Dissen zeigen, dass wir nach wie vor sehr vorsichtig sein und die Vorgaben beachten müssen“, sagte Weil der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Montag) und ergänzte: „Das Coronavirus ist keineswegs aus der Welt, und deshalb wollen wir in Niedersachsen auch weiterhin die Lockerungen nur Schritt für Schritt ausweiten ohne den Bogen zu überspannen.“ Niedersachsen hat einen Stufenplan für Lo

Streit um Corona-Konjunkturpaket spitzt sich zu

Die Diskussion um das von der Bundesregierung geplante Konjunkturpaket in der Corona-Krise hat sich nochmals verstärkt. Sowohl CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer als auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) forderten am Wochenende Entlastungen bei Sozialabgaben und Bürokratie. Freiberufler plädierten für eine Ausweitung der Soforthilfen von Bund und Ländern. Heftig umstritten blieb zudem die Autokaufprämie: Die SPD erteilte Förderungen von Verbrennern eine Absage.

Altmaier drängte neben einem Konjunkturpaket auch auf weitergehende Reformen. „Wir müssen den Mut aufbringen, neben einem reinen Konjunkturprogramm jetzt auch Reformen zur Modernisierung unseres Landes anzugehen“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagausgabe).

Weiterer Corona-Fall nach Restaurantbesuch bestätigt

Im Zusammenhang mit dem Besuch eines Restaurants im niedersächsischen Landkreis Leer ist ein weiterer Mensch positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Zahl der Infizierten, die am 15. Mai in geschlossener Gesellschaft in dem Lokal waren, stieg damit auf elf, wie ein Sprecher des Landkreises der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Eine weitere Person aus einem anderen Landkreis habe sich in der Folge angesteckt. Für 106 Menschen wurde bis Sonntagmittag häusliche Quarantäne angeordnet. Die Testergebnisse mehrerer Personen aus dieser Gruppe, die Symptome zeigten, stehen dem Landkreis zufolge noch aus.

Italien testet 150 000 Menschen auf Corona-Antikörper

In Italien startet am Montag eine Antikörpertest-Studie mit rund 150 000 Teilnehmern, um die Dunkelziffer der Corona-Infizierten zu ermitteln.

Das Gesundheitsministerium und die Statistikbehörde wollen mit dem nationalen Roten Kreuz Bluttests von Menschen aus 2000 Orten nehmen. Das teilte das Ministerium in Rom mit. Die repräsentativ ausgewählten Teilnehmer würden telefonisch um ihre Mithilfe gebeten. Die Teilnahme sei aber freiwillig, die Daten würden für die Forscher anonymisiert. Nach Angaben eines italienischen Experten gibt es zudem Hinweise darauf, dass es erste Corona-Fälle in Italien bereits im Dezember gab.

Drei weitere Corona-Neuinfektionen in Hamburg

In Hamburg sind drei weitere Infektionen mit dem neuen Sars-Cov2-Virus bestätigt worden.
Die Zahl der an einer Covid-19-Infektion gestorbenen Hamburgerinnen und Hamburger stieg nach Berechnungen des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) um drei Fälle auf nun 214. Insgesamt 14 Hamburger werden intensivmedizinisch behandelt.

Abschlussprüfungen in Fußballstadion

Beim Fußball dürfen in der Corona-Krise keine Fans in die Stadien – die SpVgg Greuther Fürth kann ihren Sportpark am Ronhof nun immerhin für einen guten Zweck teilweise öffnen. Der fränkische Fußball-Zweitligist lädt Partnerschulen ein, in den Räumen der Haupttribüne Abschlussprüfungen abzuhalten.

In den kommenden Wochen nutzen verschiedene Schulen das Angebot, um unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln Prüfungen und Abschlussfeiern abzuhalten. Die Fürther boten dies den Schulen nach eigenen Angaben kostenfrei an, ein entsprechendes Hygienekonzept wurde genehmigt. „Es ist schön zu sehen, dass wir einigen so helfen können“, sagte Geschäftsführer Holger Schwiewagner.

DAS macht das Homeoffice mit Ihnen

Deutschland kehrt Schritt für Schritt zum Arbeitsalltag vor Corona zurück. Die Lage in der Arbeitswelt ist dennoch angespannt! Wie können diejenigen, die trotz Infektionsgefahr weiterhin zur Arbeit gehen müssen, auf der einen Seite und „Home-Officer“ auf der anderen Seite vorgehen, um mit der Lage fertigzuwerden?

Freilichtbühnen-Saison bleibt weitgehend abgesagt

Trotz der Hoffnung auf weitere Lockerungen für den Theaterbetrieb in der Corona-Krise rechnen viele Freilichtbühnen nicht mehr mit einer Wiederaufnahme der Saison in größerem Umfang.

„Einen Freilichtsommer wie man ihn gewohnt ist, wird es bei den bestehenden Bedingungen nicht geben. Selbst bei gewaltigen Lockerungen blieben zu viele Probleme für eine reguläre Spielzeit“, sagte Herbert Knecht, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Freilichtbühnen (VDF) Nord. Der in die Regionalverbände Nord und Süd unterteilte VDF vertritt die Interessen von rund 90 Amateur-Freilichtbühnen bundesweit, die in einer regulären Saison von Mai bis September etwa 140 Inszenierungen gezeigt hätten. Der überwiegende Teil muss wegen der Corona-Krise abgesagt werden.

Corona-Fälle in Postverteilerzentrum

In einem Postverteilerzentrum in Stahnsdorf (Landkreis Potsdam-Mittelmark) haben sich vier Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert.

Der Kreis kündigte an, die Beschäftigten auf das Virus zu testen: „Beginnend mit der Nachtschicht von Sonntag auf Montag werden alle Mitarbeiter/innen abgestrichen.“ Pro Schicht arbeiteten rund 100 Menschen in dem Postverteilerzentrum. Zuvor hatte die „Märkische Allgemeine“ (online) berichtet.

Labor in Wuhan weist Verantwortung zurück

Das Hochsicherheitslabor in Wuhan, das von den USA als Ausgangspunkt für die Corona-Pandemie bezeichnet wurde, hat entsprechende Vorwürfe entschieden zurückgewiesen.

Solche Anschuldigungen unter anderem von US-Präsident Donald Trump seien eine „reine Erfindung“, sagte Labor-Leiterin Wang Yanyi in einem vom staatlichen Fernsehsender CGTN ausgestrahlten Interview. Das Wuhan-Institut für Virologie beherbergt die größte Virusbank Asiens. Es liegt wenige Kilometer von einem Fisch- und Wildmarkt entfernt, von dem aus sich das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 chinesischen Angaben zufolge im Dezember ausgebreitet hatte. Das hatte Spekulationen ausgelöst, das Virus könnte aus dem Labor gekommen oder sogar absichtlich geschaffen worden sein.

US-Außenminister Mike Pompeo sprach von “überwältigenden Beweisen“, dass das Virus aus dem Labor stammt.

Sterbefallzahlen drei Prozent über dem Durchschnitt

Nach vorläufigen Ergebnissen sind in der 17. Kalenderwoche (20. bis 26. April 2020) in Deutschland mindestens 17 974 Menschen gestorben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sind die Sterbefallzahlen damit im Vergleich zur Vorwoche (13. bis 19. April) um 882 Fälle gesunken, sie liegen jedoch noch immer etwa 3 Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019.

Corona-Lockerungen jetzt auch in Madrid

Von Montag an dürfen Bars und Restaurants in Madrid wieder ihre Terrassen öffnen. Die Verbreitung des Coronavirus habe sich verlangsamt, begründet die regionale Gesundheitsbehörde in der spanischen Hauptstadt ihre Entscheidung. Die Menschen dürften sich nun wieder in Gruppen von bis zu zehn Personen treffen.
Die noch bestehenden Beschränkungen sind in Madrid nun die gleichen wie in den meisten Teilen des Landes. Anfang Mai hatte die Regierung begonnen, die Einschränkung des öffentlichen Lebens zu lockern.

Crystal Meth als Desinfektionsmittel getarnt und verschickt

Der australische Grenzschutz hat Drogen, die als Desinfektionsmittel und Schutzmasken gegen das Coronavirus getarnt waren, beschlagnahmt. Wie die Grenzschutzbehörde am Freitag mitteilte, entdeckten Beamte in Sydney zwei aus Kanada kommende Pakete mit fast zwei Kilo Methamphetamin – besser bekannt als Crystal Meth.

In einem Paket befanden sich Gesichtsmasken und Flaschen mit Desinfektionsmittel. Bei genauerer Prüfung stießen die Beamten auf einen doppelten Boden, in dem sie auf eine versiegelte Tüte mit der Droge stießen. In dem anderen Paket befand sich das Methamphetamin in Flaschen mit Desinfektionsmitteln. Die Ermittlungen dauern an.

300 Euro Corona-Prämie pro Kind für Deutschlands Familien

Corona-Hammer aus dem Finanzministerium: Vize-Kanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (61, SPD) plant einen einmaligen Familienbonus: 300 Euro sollen für jedes Kind an Familien in Deutschland fließen. Ziel: Stärkung der Kaufkraft, damit die Konjunktur wieder anspringt.

Ex-Butler aus dem Weißen Haus stirbt an Corona

Er begann seine Karriere als Reinigungskraft unter Dwight D. Eisenhower, Jackie Kennedy beförderte ihn zum Butler und auch auf George H. W. Bush soll er eine beruhigende Wirkung gehabt haben. Jetzt ist Wilson Jerman im Alter von 91 Jahren gestorben – an den Folgen einer Corona-Infektion.

Niederländische Sterberate sinkt unter Durchschnitt

In den Niederlanden starben in der vergangenen Woche weniger Menschen als üblich. Das Statistikbüro des Landes verzeichnete 2850 Todesfälle, etwa 200 weniger als zu dieser Jahreszeit erwartet werden. In den Wochen zuvor lag die Mortalität wegen der Coronavirus-Pandemie dagegen höher als sonst.

Laumann: Kein Grund, Reisen weiter zu verbieten

Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht angesichts der sinkenden Corona-Infektionszahlen „keinen Grund, den Menschen das Reisen weiterhin zu verbieten“. Der Zeitung „Die Welt“ sagte der Minister: „Wenn mehr gereist wird, gibt es mehr Risiken. Aber man kann es gut verantworten.“ Wenn weiter Fortschritte gemacht würden, werde die Lage „in ein paar Wochen“ hoffentlich noch besser sein.

 

Verband sieht zahlreiche Einzelhändler in Existenznot

Ein Drittel der Einzelhändler abseits des Lebensmittelhandels sind dem Branchenverband HDE zufolge massiv in ihrer Existenz bedroht. Die Branche leide weiter „massiv an schwachen Umsätzen und unter geringen Kundenfrequenzen, die weit unter Vorjahresniveau liegen“, beklagt der Verband. Die vom Aus bedrohten Händler brauchten rasch weitere Finanz-Hilfen des Staates. „Die Bundesregierung muss dringend mit einem Rettungsfonds mit nicht-rückzahlpflichtigen Finanzhilfen nachlegen. Ansonsten werden viele Arbeitsplätze verloren gehen und die Innenstädte vielerorts veröden“, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

 

Russland meldet 150 weitere Corona-Tote

Russland verzeichnet 150 weitere Tote im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und damit den höchsten Tagesanstieg bisher.

Die Gesamtzahl der Toten erhöhte sich damit auf 3249, wie die Behörden mitteilen. Die Zahl der bestätigten Infektionen wuchs um 8894 auf 326 448 Fälle.

Wirtschaftsweise lehnen Kaufprämie für Autos ab

In der Diskussion über die Wiederbelebung der Konjunktur haben sich die sogenannten Wirtschaftsweisen gegen eine Kaufprämie für Autos ausgesprochen. Angesichts der Corona-Krise gelte es, nicht allein die Nachfrage zu stärken, „sondern zugleich den Strukturwandel sinnvoll zu unterstützen“, schrieben die fünf Mitglieder des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in einem Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“.

Die Politik solle sich „nicht unter dem Einfluss einzelner Branchen zu einer Vielzahl an branchenspezifischen Maßnahmen“ verleiten lassen, „die tendenziell bestehende Strukturen verfestigen, ohne eine durchschlagende konjunkturelle Wirkung zu erzielen“, schrieben die Experten.

Regulärer Schulbetrieb in Sachsen nach Sommerferien

In Sachsen soll nach dem Willen von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) an allen Schulen nach den Sommerferien wieder regulärer Unterricht stattfinden.

„Wir wollen, dass nach den Sommerferien der Unterricht auch an allen weiterführenden Schulen wieder normal läuft“, sagte Kretschmer dem Magazin „Focus“. Derzeit arbeite die Landesregierung in Dresden „an einer Lösung, damit es ab dem neuen Schuljahr keinen Notbetrieb mehr gibt“. Konkrete Überlegungen wollte Kretschmer laut „Focus“ noch nicht nennen. Der CDU-Politiker betonte, Kitas und Schulen nähmen eine doppelte Schlüsselrolle ein und seien entscheidend, damit die Wirtschaft wieder anlaufe.

Mehr als 5 Millionen Infizierte seit Beginn der Pandemie

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich US-Wissenschaftlern zufolge weltweit mehr als fünf Millionen Menschen nachweislich mit dem neuartigen Virus infiziert. Das ging am Donnerstag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Demnach starben bereits rund 328 000 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Knapp jede dritte Infektion wurde in den USA nachgewiesen. Deutschland hatte nach diesen Daten rund 178 900 registrierte Infizierte und etwa 8200 Todesfälle.

Japan lockert Notstand

Japan hat den Corona-Notstand in weiteren Landesteilen vorzeitig aufgehoben. Regierungschef Shinzo Abe erteilte am Freitag die Freigabe für die Präfekturen Osaka, Kyoto und Hyogo. Für den Großraum Tokio sowie die nördlichste Provinz Hokkaido gelte der Notstand zwar vorerst weiter, könnte aber möglicherweise am Montag ebenfalls aufgehoben werden, erklärte Abe. Der Notstand hätte eigentlich überall noch bis zum 31. Mai gegolten – wobei das keine harten Ausgangsbeschränkungen wie in Europa bedeutet.

Sterberate in Deutschland kaum erhöht

Die Sterberate in Deutschland ist nach Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts trotz des Coronavirus bislang kaum gestiegen. „Selbst die im April zu beobachtenden leichten Abweichungen der Sterbezahlen nach oben liegen innerhalb der Bandbreite, die sich durch Zufallseinflüsse erklären lässt“, erklärt Anna Kremer von der Ifo-Niederlassung in Dresden zu den Berechnungen auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamts. Auch bei höheren Altersgruppen bewegten sich die Zahlen im Bereich statistischer Unschärfe.

Südafrika: Zwei Tage altes Baby stirbt mit Infektion

In Südafrika ist nach Behördenangaben ein zwei Tage altes Baby gestorben, das mit dem Coronavirus infiziert war. Wie Gesundheitsminister Zweli Mkhize am späten Mittwochabend bekanntgegeben hatte, handelte es sich um eine Frühgeburt. Das Neugeborene war mit Lungenproblemen auf die Welt gekommen – die Mutter war mit dem Coronavirus infiziert. Corona-Todesfälle von Babys sind äußerst selten. Die panafrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC betonte am Donnerstag, es handele sich um den ersten derartigen Fall, der auf dem Kontinent bekannt wurde.

Mega-Staus an der Grenze zu Polen

An der Grenze von Deutschland nach Polen haben sich am Vatertag kilometerlange Staus gebildet. Eine Polizeisprecherin sagte am Donnerstagvormittag, auf der Autobahn 12 sei der Stau derzeit über 30 Kilometer lang, auf der A 15 seien es 15 Kilometer – „beide zunehmend“. Der Grund seien die Grenzkontrollen in Polen – zum einen handle es sich um Heimfahrer nach Polen, zum anderen um Lkw, die durch Polen fahren. Bei Twitter warnte die Brandenburger Polizei die Fahrer: „Bitte nur nötige Reisen antreten! Ausreichend Getränke mitnehmen! Rettungsgasse bilden!“

Conte: Italien hat das Schlimmste hinter sich

Italien hat Ministerpräsident Giuseppe Conte zufolge den schlimmsten Teil des Corona-Notstands hinter sich. Da die Schutzmaßnahmen und Kontaktsperren langsam aufgehoben würden, müsse das Land nun mit Vertrauen und Verantwortung in die neue Phase eintreten. Conte erklärte: „Wir können sagen, dass das Schlimmste hinter uns liegt.“ Italien könne aber nicht auf einen Impfstoff warten, sonst würden Gesellschaft und die Wirtschaft irreparabel geschädigt. Conte forderte zudem die Banken auf, „mehr zu tun“. Insbesondere die Vergabe staatlich gesicherter Kredite müsse beschleunigt werden.

AfD-Demo gegen Corona-Auflagen untersagt

Eine für den Sonntag von der AfD geplante Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen in Stuttgart darf nach Angaben der Polizei nun doch nicht stattfinden.

Die Versammlung wurde von der Stadt Stuttgart verboten, wie ein Sprecher der Polizei Stuttgart sagte. Unter anderem verwiesen die Behörden auf den Infektionsschutz in der Corona-Krise. Die AfD plant nun, einen Eilantrag gegen das Verbot zu stellen, wie die Partei mitteilte. Die Südwest-AfD wollte am 24. Mai mit einer Kundgebung in der Stuttgarter Innenstadt gegen die Beschränkungsmaßnahmen bei der Corona-Pandemie demonstrieren. Auch die AfD-Landesvorsitzende Alice Weidel sollte nach AfD-Angaben auf der Demonstration sprechen. „Früher hätten CDU-Innenminister in einem solchen Fall für Ordnung gesorgt und auch der Opposition Grundrechte zugestanden“, sagte der AfD-Landesvize Markus Frohnmaier. „Wir werden deshalb einen Eilantrag stellen und unser Recht auf Versammlungsfreiheit gerichtlich durchsetzen!“ Die AfD hatte die Versammlung ursprünglich mit 500 Teilnehmern geplant.

Kretschmer fordert Kaufprämie für Autos

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) dringt auf eine Kaufprämie für Autos, die allenfalls an geringe Umweltvorgaben geknüpft ist.

„Wir müssen die Kaufprämie ganz einfach und unkompliziert ausgestalten“, sagte Kretschmer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wir wollen nicht nur Elektrofahrzeuge fördern – sondern die Automobilindustrie stützen, wie sie jetzt existiert und Millionen Menschen Arbeit gibt.“ Die Automobilindustrie habe „die Chance, die ganze Wirtschaft nach oben zu reißen“, betonte Kretschmer. Konkret schlug er vor: „Gefördert wird der Kauf von Neuwagen, die umweltfreundlicher sind als das Auto, das der Käufer dafür abgibt. Auf diese Regel würde ich es aber beschränken.“

Längste US-Fernsehserie in die Zwangspause

Bekommt Michael das volle Sorgerecht für seinen Sohn Wiley? Treibt der Liebeskummer Sasha in die Drogensucht? Und werden Sonny und Julian sich wieder in die Haare bekommen? Fans der US-Seifenoper „General Hospital“ werden wohl noch eine ganze Weile auf Antworten auf diese und andere drängende Fragen warten müssen. Die am längsten laufende US-Fernsehserie muss wegen der Corona-Pandemie eine Zwangspause einlegen.

Merz: Schul- und Kitaöffnungen wichtig

Der CDU-Politiker Friedrich Merz sieht weitergehende Schul- und Kitaöffnungen als eine entscheidende Voraussetzung für den wirtschaftlichen Neustart in der Coronakrise.

„Alle Maßnahmen zünden nur, wenn es eine klare Perspektive bei den Lockerungen gibt“, sagte der CDU-Politiker in einem Reuters-Interview. „Man kann nicht gleichzeitig aufs Gaspedal treten und mit dem anderen Fuß noch auf der Bremse stehen.“ Das beste Konjunkturprogramm sei deshalb „eine verantwortbare Perspektive“ bei den Öffnungen und Lockerungen, sagte er. Er bezog sich damit auf das beim Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD am 2. Juni geplante Maßnahmenpaket und die Entwicklung der Infektionszahlen. „Dabei kommt der Wiedereröffnung der Schulen und Kitas wahrscheinlich auch volkswirtschaftlich eine sehr große Bedeutung zu“, fügte er hinzu.

Turkish Airlines verlängert Flugstopp

Die halbstaatliche türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat ihren Flugstopp wegen der Coronavirus-Pandemie erneut verlängert.

Wie die Gesellschaft mitteilte, bleiben Inlandsflüge nun bis zum 4. Juni ausgesetzt, internationale Flüge bis zum 10. Juni. Zuvor war geplant gewesen, Verbindungen Ende Mai wieder aufzunehmen. Die Billigfluglinie Pegasus teilte mit, sie habe ihre Flüge bis zum 3. Juni ausgesetzt. Der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge dürfen Turkish-Passagiere zukünftig außer Handtaschen kein Gepäck mehr in die Kabine mitnehmen. Die bisher erlaubte Handgepäck-Kilomenge wird demnach dem aufzugebenden Gepäck zugerechnet.

Inzwischen mehr als 3000 Corona-Tote in Russland

In Russland sind inzwischen mehr als 3000 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

In den vergangenen 24 Stunden wurden weitere 127 Tote gemeldet. Zugleich legte die Zahl der bekannten Infektionen um 8849 auf 317.554 zu. Russland hat nach den USA die meisten nachgewiesenen Infektionsfälle.

Easyjet fliegt ab Mitte Juni wieder

Der britische Billigflieger Easyjet will vom 15. Juni an wieder erste Flüge anbieten. Dabei werden hauptsächlich Strecken innerhalb Großbritanniens angeboten, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Bedient werden sollen insgesamt 22 Flughäfen, darunter London-Gatwick, Edinburgh, Glasgow und Belfast. Easyjet-Chef Johan Lundgren sprach von „kleinen, vorsichtig geplanten Schritten“. Die Airline kündigte zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wegen der Corona-Krise an. So sollen beispielsweise Passagiere, Besatzung und das Bodenpersonal Masken tragen.

Ägypten lässt Tourismus langsam anlaufen

Das auch bei Deutschen beliebte Reiseland Ägypten lässt den Tourismus trotz der Ausbreitung des Coronavirus langsam wieder anlaufen. Mit einem strengen Regelkatalog will das Land dafür sorgen, dass die Gefahr einer Ansteckung für Urlauber so gering wie möglich gehalten wird. Hotels dürfen bei 25 Prozent Belegung inzwischen einheimische Gäste empfangen und ab 1. Juni bei 50 Prozent Belegung. Wann ausländische Touristen wieder einreisen dürfen, ist derzeit unklar.

Hunderte bei Haarschnitt-Demo in Michigan

Gegner der Corona-Maßnahmen in den USA haben im Bundesstaat Michigan mit einer „Aktion Haarschnitt“ demonstriert. Hunderte Demonstranten standen am Mittwoch in der Stadt Lansing Schlange, um sich unter freiem Himmel die Haare schneiden zu lassen. Einige von ihnen trugen keine Atemschutzmasken und wahrten keinen Abstand zu anderen Demonstranten. Die Friseurstühle wurden aber nach jedem Haarschnitt desinfiziert.

RKI: 10 605 aktive Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es nach laut den Daten des Robert-Koch-Instituts noch 10 605 aktive Fälle in Deutschland.

Mit 745 Neuinfektionen habe es den zwölften Tag in Folge weniger als 1000 neue Fälle gegeben. Damit steigt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen in Deutschland auf 176 752. Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um 57 auf 8147 zu. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 158 000, rund 1100 mehr als am Vortag.

Gewerkschaften nennen Merkel-Macron-Plan unzureichend

Der DGB und fünf große französische Gewerkschaften haben in einer gemeinsamen Erklärung den deutsch-französischen Hilfsplan in der Corona-Krise als unzureichend bezeichnet.

Das Wiederaufbauprogramm der EU solle auf der Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel (65) und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron (42) aufbauen, aber über das darin vorgeschlagene Hilfsvolumen von 500 Milliarden Euro hinausgehen, hieß es in der von der französischen Zeitung „Le Monde“ veröffentlichten Stellungnahme. Der von Merkel und Macron geplante Aufbaufonds müsse durch einen neuen mehrjährigen EU-Haushalt im Volumen von „mindestens zwei Prozent“ der EU-Wirtschaftsleistung ergänzt werden, forderten der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Gewerkschaften CFDT, CGT, FO, CFTC und Unsa. Dies wäre eine massive Aufstockung – der bisherige gemeinsame Haushalt der EU beträgt ein Prozent des EU-weiten Bruttoinlandsprodukts.

Karliczek warnt vor „Überbietungswettbewerb“ bei Kita-Öffnungen

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (49) hat vor einem „Überbietungswettbewerb“ bei Rufen nach der Wiedereröffnung von Schulen und Kitas gewarnt.

Die CDU-Politikerin zum Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Wir alle wünschen uns, dass Kitas und Schulen möglichst rasch wieder vollständig öffnen können. Ich warne allerdings vor einem Überbietungswettbewerb entsprechender Forderungen.“ Die Menschen wollten vor allem Verlässlichkeit, und der Gesundheitsschutz müsse weiter an erster Stelle stehen, führte Karliczek aus. Auf dieser Basis träfen die Bundesländer ihre Entscheidungen.

Japan hebt Ausnahmezustand für weitere Regionen auf

Japan hebt nach Angaben des Wirtschaftsministeriums den Ausnahmezustand in Osaka, Kyoto und Hyogo aufgrund sinkender Infektionszahlen am Donnerstag auf.

In Tokio und vier weitere Präfekturen, darunter die nördliche Insel Hokkaido, würden die Beschränkungen bestehen bleiben.

 

Seehofer: Corona-Kritiker sollten sich von Extremisten abgrenzen

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat an demokratisch gesinnte Initiatoren der Corona-Proteste appelliert, sich nicht von Extremisten vereinnahmen zu lassen. Die Veranstalter der Kundgebungen sollten sichergehen, dass sie nicht missbraucht werden, sagte Seehofer. „Wir müssen darauf achten, dass Extremisten hier nicht Oberwasser bekommen.“

Die Unterwanderung der Demonstrationen bereite ihm große Sorge, fügte Seehofer hinzu. Es gebe Aufrufe, dass die Corona-Maßnahmen zu einer „Revolution“ oder der Errichtung einer „neuen Republik“ genutzt werden sollten. „Das muss man sehr ernst nehmen.“

Gesundheitsämter-Verband will dauerhaft mehr Personal

Der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes fordert in der Corona-Krise dauerhaft mehr Personal für die Gesundheitsämter.

Schon jetzt kehrten viele Mitarbeiter, die kurzfristig eingesprungen seien, an ihre Arbeitsplätze in anderen Behörden zurück, sagte die Verbandsvorsitzende Ute Teichert der „Welt“. „Spätestens in einem halben Jahr sind also alle Hilfskräfte weg.“

Auch die Arbeitskräfte des Robert-Koch-Instituts, die sich um die Kontaktnachverfolgung kümmerten, seien nur für sechs Monate eingestellt worden.

„Wir brauchen nicht nur freiwillige Hilfskräfte als befristete Unterstützung, sondern dauerhaft neues und qualifiziertes Personal“, sagte Teichert. Bisher habe niemand daran gedacht, neue Stellen auszuschreiben.

Wegen der Corona-Pandemie waren die Gesundheitsämter zahlreicher Länder personell aufgestockt worden. Dafür wurden auch Beamte aus anderen Bereichen – etwa Lehrkräfte – eingesetzt. Zusätzlich unterstützen Medizinstudierende und andere Freiwillige die Behörden.

Möglicherweise Corona-Infektion durch Nerze!

In den Niederlanden ist möglicherweise erstmals ein Mensch durch einen Nerz mit Corona infiziert worden. Neuen Untersuchungen zufolge gelte es als wahrscheinlich, dass sich ein Mitarbeiter einer Nerzfarm bei einem Tier angesteckt hat, teilte das Landwirtschaftsministerium in Den Haag mit.

Die Regierung wolle nun die Pelztierzüchter bewegen, Nerzfarmen früher als geplant zu schließen, erklärte Landwirtschaftsministerin Carola Schouten am Mittwoch nach Angaben der Nachrichtenagentur ANP.

Unabhängig von der Corona-Pandemie müssen alle niederländischen Nerzfarmen laut Beschluss des Obersten Gerichtshofes bis 2024 den Betrieb einstellen.

Das Ministerium ordnete Untersuchungen der Tiere in allen Nerzfarmen an. Allerdings schätzt die Gesundheitsbehörde RIVM das Ansteckungsrisiko für Menschen außerhalb der Stallanlagen als äußerst gering ein.

Ende April war Corona bei mehreren Nerzen in zwei Zuchtbetrieben in der Provinz Noord-Brabant unweit der Grenze zu Nordrhein-Westfalen festgestellt worden.

Tote Hosen sagen „Ohne Strom“-Tour ab

Die Toten Hosen verschieben ihre „Alles ohne Strom“-Tournee 2020 nicht – sie fällt komplett aus!

Das teilt die Band unter anderem bei Instagram mit. „Natürlich hatten wir zuerst an eine Verlegung ins nächste Jahr gedacht und diesbezüglich alle Optionen geprüft, sind dabei aber an organisatorischen Problemen gescheitert“, heißt es im Text. „Wir könnten die Tour 2021 nicht so spielen, wie wir sie uns immer vorgestellt haben. Weder logistisch noch von der Besetzung her hätten wir die Konzertreise so umsetzen können, wie das unseren eigenen Ansprüchen genügt.“

Die Band sei sehr enttäuscht, es tue ihr für alle Fans leid, die sich schon auf die Tour gefreut hätten – „aber die Abende, an denen wir uns wiedersehen werden, müssen hundertprozentig stimmen und erlauben keine Kompromisse“.

Hessen erwartet Steuerausfälle von fast drei Milliarden Euro

Hessen rechnet wegen der Corona-Krise mit Steuerausfällen in Milliardenhöhe. Alleine in diesem Jahr erwartet das Land knapp drei Milliarden Euro weniger Einnahmen, wie Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) mitteilte.

Corona vermasselt Ticket-Geschäft! Eventim rutscht in Verlustzone

Corona hat Eventim gründlich das Geschäft vermasselt! Ticketvermarkter CTS Eventim ist im ersten Quartal in die Verluste gerutscht.

Heil verkündet schärfere Regeln für Fleischbranche

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte angekündigt, in der Fleischbranche „aufzuräumen“. Nach einer Häufung von Corona-Infektionen in Schlachtbetrieben stehen die Arbeitsbedingungen mit Subunternehmern und Sammelunterkünften mit vielen osteuropäischen Beschäftigten stark in der Kritik. Jetzt kann Heil Ergebnisse verkünden.

Das Bundeskabinett hat Eckpunkte eines „Arbeitsschutzprogramms für die Fleischwirtschaft“ beschlossen. Geplant sind demnach verschiedene gesetzliche Regelungen.

Dänisches Gesundheitsinstitut warnt vor Grenzöffnung

Dänemarks nationale Gesundheitsexperten haben vor dem Risiko neuer Corona-Infektionen im Falle einer Öffnung der dänischen Grenzen gewarnt.

Ein solcher Schritt könne mit sich führen, dass Erkrankte ins Land einreisen und neue Infektionsketten entstehen lassen, schreibt das staatliche Gesundheitsinstitut SSI nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau in einem neuen Bericht.

Dänemark hat Land- und Seegrenzen nach Deutschland, Norwegen und Schweden. Während die Corona-Ausbreitung in Deutschland und Norwegen ähnlich gut eingedämmt wurde wie in Dänemark, ringen die Schweden weiterhin mit deutlich höheren Zahlen als der Rest Skandinaviens. Mehrere Oppositionsparteien dringen auf eine sofortige Öffnung der Grenzen zumindest nach Deutschland und Norwegen. Deutsche Gäste sind besonders für die Ferienhausbetreiber an der dänischen Küste wichtig.

Bayer-Chef: Bald gibt’s Corona-Medikamente

Bayer-Chef Werner Baumann rechnet schon bald mit ersten wirksamen Corona-Behandlungsmethoden. „Ich gehe davon aus, dass es in den nächsten Monaten einen Wirkstoff oder mehrere Wirkstoffkombinationen gibt, die den Krankheitsverlauf deutlich abmildern können“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Mehrere Studien zur Wirksamkeit von Medikamenten näherten sich ihrem Abschluss.

Zu den Testkandidaten gehören auch die Bayer-Medikamente Resochin und Betaferon. Baumann:

Hessen meldet bessere Luftqualität

Lockdown rein, Schadstoffe raus.

Die Luftqualität in Hessen hat sich durch die Corona-Maßnahmen deutlich verbessert. Wegen des verringerten Straßenverkehrs sanken zum Beispiel die Stickstoffdioxidwerte an verkehrsnahen Messstationen durchschnittlich um rund 35 Prozent. An manchen Stationen seien noch nie so niedrige Werte gemessen worden, teilte das hessische Umweltministerium mit.

NRW: Ab 8. Juni öffnen die Kitas zu eingeschränktem Regelbetrieb

Ab dem 8. Juni startet in Nordrhein-Westfalen wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb für alle Kinder in Kitas und bei Tageseltern.

Das hat die Landesregierung nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf beschlossen.

Statistiker: Keiner kauft mehr Klopapier!

In den Läden gibt es wieder Toilettenpapier, Nudeln und passierte Tomaten: Diese Alltagsbeobachtung hat am Mittwoch das Statistische Bundesamt mit aktuellen Absatzzahlen zu einzelnen Produkten untermauert.

Danach hat sich das Käuferverhalten in der 20. Kalenderwoche (11.-17. Mai) wieder weitgehend auf dem Vorkrisenniveau eingependelt. Die Zeit der Hamsterkäufe in der Corona-Pandemie scheint vorbei zu sein.

Der Auswertung zufolge waren die typischen Hamsterwaren Klopapier (minus 28 Prozent), Nudeln (minus 30 Prozent) und passierte Tomaten (minus 16 Prozent) deutlich weniger gefragt als im Durchschnitt der Monate August 2019 bis einschließlich Januar 2020.

Die Statistiker gegen davon aus, dass die Nachfrage nach diesen Produkten zunächst gesättigt ist.

Kulturminister legen Lockerungs-Konzept vor

Die Kulturminister von Bund und Ländern haben ein Konzept für eine schrittweise Wiederöffnung kultureller Einrichtungen vorgelegt. Damit auch Kulturveranstaltungen wieder stattfinden können, sieht es unter anderem Empfehlungen für bestimmte Sektoren und Spielstätten vor.

Außerdem werden Vorschläge für Ticketing-Systeme, die Organisation von Besucherströmen und obligatorische Platzreservierungen gemacht. Für Kinos wird empfohlen, unter Wahrung strenger Hygiene-Auflagen „möglichst nahe beieinanderliegende Wiedereröffnungstermine anzustreben“. Das Konzept soll Grundlage für die nächsten Bund-Länder-Beratungen auf Chefebene sein.

Singapur: Todesstrafe per Zoom-Schalte

In Singapur ist einem mutmaßlichen Heroin-Dealer (37) per Zoom-Schalte mitgeteilt worden, dass er zum Tode verurteilt ist.

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen saß der malaysische Staatsbürger Punithan Genasan im Gefängnis, während Richter, Verteidiger und Ankläger sich von anderer Stelle zur Videokonferenz zuschalteten. Die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch verurteilte das Vorgehen: Die Todesstrafe an sich sei bereits grausam und unmenschlich, die Verkündung per App mache die Sache noch schlimmer.

Genasan wurde zum Tod durch den Strang verurteilt.

Infektions-Schutz in Thailand: Fahrstuhl-Fahren per Fußdruck

Eine Shopping-Mall in Thailand hat eine neue Fahrstuhl-Steuerung installiert. Zum Schutz vor dem Coronavirus drücken die Menschen nun nicht mehr mit den Fingern auf Tasten – sondern mit den Füßen.

Russland: Zahl der Infektionen steigt auf über 300 000

In Russland haben sich inzwischen mehr als 300 000 Menschen nachweislich mit Corona infiziert. Die Behörden meldeten am Mittwoch mit 8764 Neuinfektionen etwas weniger als gestern (9263).

Binnen 24 Stunden starben landesweit weitere 135 Menschen an den Folgen der Erkrankung, insgesamt summiert sich die Zahl der Corona-Toten damit auf mindestens 2972 Menschen. Kritiker werfen den russischen Behörden allerdings vor, Todesfälle durch das Virus zu verschleiern.

Trauriges Lichtermeer: 60-Jährige zündet für jedes Corona-Opfer eine Kerze an

Mitte März begann Gertrud Schop (60) aus Zella-Mehlis (Thüringen) mit 249 Kerzen, inzwischen muss sie mehr als 8000 entzünden. Für jedes Corona-Todesopfer aus Deutschland genau eine.

Schop will mit der Aktion so lange weitermachen, bis es einen Impfstoff gibt. Ihr Ziel: die abstrakte Zahl der Todesopfer sichtbar machen, Trauer um die Verstorbenen zum Ausdruck bringen und für jedes einzelne Leben beten.

Corona-Abi in Ba-Wü: Schüler schreiben Deutsch-Prüfungen

Heute werden in Baden-Württemberg sämtliche angehenden Abiturienten zeitgleich im Fach Deutsch geprüft. Das Foto zeigt Schüler und Schülerinnen des Ravensburger Albert-Einstein-Gymnasiums mit dem vorgeschriebenen Abstand zueinander in der Sporthalle.

Auf den gelben Pullis steht: „Corona hAbi“. BILD wünscht alles Gute!

In NRW öffnen die ersten Freibäder

Anschwimmen unter Auflagen! Zum Start der Freibadsaison in Nordrhein-Westfalen müssen sich Gäste ab diesem Mittwoch auf Zugangsbeschränkungen und neue Regeln einstellen.

Kinderhilfswerk fordert: Schulen und Kitas aufmachen!

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat an Bund, Länder und Kommunen appelliert, Schulen und Kitas wieder zu öffnen – und zwar komplett und sofort.

Dazu seien kurzfristig machbare Konzepte zu Hygieneschutz- und Abstandsregelungen in der Corona-Pandemie notwendig.

Die bisherigen Regelungen seien ein schwerer Eingriff in Lebenswelt, Grundrechte und psycho-soziale Entwicklung der Kinder. Der bisherige Weg der Schulen mit geteilten Klassen und stundenweisem Unterricht vergrößere nach Einschätzung von Bildungsforschern soziale Ungleichheiten, erklärte der Präsident der Kinderrechtsorganisation, Thomas Krüger.

Lohnfortzahlung für Eltern wird verlängert

Die Bundesregierung will die Lohnfortzahlung für Eltern in der Corona-Krise auf bis zu 20 Wochen verlängern.

Darauf habe sich die große Koalition verständigt, und dazu werde heute im Kabinett ein Beschluss gefasst, sagte Familienministerin Franziska Giffey (SPD) am Mittwoch im ZDF. Die Lohnfortzahlung werde für Mütter und Väter auf bis zu zehn Wochen ausgedehnt. Für Alleinerziehende, die wegen der Krise die Kinderbetreuung übernehmen müssen und nicht zur Arbeit können, werde sie auf bis zu 20 Wochen verlängert.

„Das ist ein ganz wichtiger Schritt, um finanzielle Sicherheit zu geben“, sagte die SPD-Politikerin. Zudem werde dies dabei helfen, die Kitas schrittweise zu öffnen, bis man von der erweiterten Notbetreuung wieder zum vollen Regelbetrieb kommen könne. Bislang gilt die Lohnfortzahlung für sechs Wochen.

156 900 Menschen in Deutschland von Corona geheilt

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 797 Neuinfektionen und damit den elften Tag in Folge weniger als 1000 neue Fälle. Gleichzeitig gelten 1200 Menschen mehr als gestern als geheilt.

Die Zahl der aktuell aktiven Fälle sinkt damit auf rund 11 000.

Die Gesamtzahl aller je nachgewiesenen Ansteckungen in Deutschland beträgt inzwischen 176 007, wie das RKI mitteilt. Die Zahl aller nachweislich Genesenen liegt bei etwa 156 900.

Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 83 auf 8090 zu.

CSU warnt Merkel vor Präzedenzfall bei EU-Haushalt

Nach dem Finanzierungsvorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (65, CDU) und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron (42) für ein Corona-Wiederaufbauprogramm warnt die CSU davor, die Ausweitung des EU-Haushalts als regelmäßige Finanzierungsquelle zu etablieren.

„Es darf kein Präzedenzfall geschaffen werden“, sagte der europapolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Florian Hahn (46, CSU) dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Das kann nur eine einmalige Lösung sein.“ Es müssten noch rechtliche Fragen geklärt werden, sagte Hahn.

Scheuer kündigt Millionenförderung für Schienengüterverkehr an

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (45, CSU) hat in der Corona-Krise eine Millionenförderung für den Schienengüterverkehr angekündigt.

Allen Wettbewerbern sollten in einem Programm 30 Millionen Euro jährlich zur Verfügung gestellt werden – damit könnten die Unternehmen in Digitalisierung, Automatisierung und moderne Fahrzeugtechnik investieren. „Wir wollen mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene bringen“, so Scheuer. „Und wir wollen die Wirtschaft in der Corona-Krise mit Investitionen unterstützen.“

Sportrechtler zu Bundesliga-Abbruch: Anzahl der Spieltage irrelevant

Die Anzahl der voll absolvierten Spieltage in der Fußball-Bundesliga dürfte bei einem möglichen Abbruch wegen der Corona-Krise nebensächlich sein.

Davon geht Sportrechts-Experte Thomas Summerer aus. „Ob 28 oder 32 Spiele absolviert wurden, macht keinen Unterschied“, sagte Summerer der Deutschen Presse-Agentur. Die Bundesliga und 2. Bundesliga haben den Spielbetrieb nach gut zwei Monaten Corona-Pause zwar fortgesetzt, ein Abbruch ist deshalb aber noch lange nicht vom Tisch. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und die Vereine wollen bis zur kommenden Woche eine Lösung für ein solches Szenario finden.

Fahrradclub warnt vor „Super-Stau“ in Großstädten

Der Fahrradclub ADFC befürchtet im Zuge der schrittweisen Lockerungen der Corona-Beschränkungen einen „Super-Stau“ in Großstädten.

Weil Busse und Bahnen wegen der Abstandsregeln noch lange nicht mit voller Auslastung fahren könnten, würden Hunderttausende bisheriger Nutzer auf das Auto umsteigen, warnte der ADFC am Mittwoch. Deswegen müssten nun schnell attraktive Alternativen geschaffen werden. Die Kommunen müssten ihr Radwegenetze ausbauen.

Erstmals mehr als tausend Corona-Tote binnen eines Tages in Brasilien

In Brasilien sind erstmals mehr als tausend Todesopfer der Corona-Pandemie innerhalb von 24 Stunden verzeichnet worden. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, wurden seit dem Vortag 1179 Todesfälle registriert.

Die Gesamtzahl der offiziell gezählten Todesfälle in Brasilien stieg damit auf 17.971. Die Zahl der verzeichneten Infektionen wuchs dem Ministerium zufolge um 17.408 neue Fälle auf 271.628.

Studie: Corona-Einsamkeit genauso schlimm wie Mobbing

Seit Wochen leben wir mit sozialer Distanz, halten Abstand, tragen Masken. Verändern die Corona-Einschränkungen uns Menschen? Eine noch unveröffentlichte Studie einer deutschen Psychologin nennt alarmierende Erkenntnisse. Was sie herausgefunden hat, lesen Sie hier – nur mit BILDplus.

Dänemark lässt keinen Urlaubertransit von und nach Sylt mehr zu

Die dänische Polizei lässt keine deutschen Urlauber mehr zu Transitzwecken über die Grenze. Betroffen davon sind Syltgäste, die mit der SyltFähre von Havneby auf der dänischen Insel Rømø nach List oder in die andere Richtung fahren wollen, wie die dänische Polizei am Dienstagabend mitteilte.

Die dänischen Behörden hätten in Havneby bereits Campingfahrzeuge auf die Fähre zurück nach Sylt geschickt, sagte Tim Kunstmann, Geschäftsführer der Rømø-Sylt Linie, der Deutschen Presse-Agentur. Anders als in den vergangenen Wochen, seitdem Sylt wieder für Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper geöffnet ist und auch Camper die Grenze passieren konnten, können Kunstmanns Angaben zufolge ab sofort nur noch Versorgungsfahrzeuge etwa für die Supermärkte auf Sylt mitgenommen werden.

Diese Woche wieder schlechtere Corona-Zahlen aus Italien

In Italien werden wieder mehr als 100 Tote an einem Tag gemeldet: Das Katastrophenschutzamt beziffert die Zahl mit 162 nach 99 am Vortag. Die Zahl der bekannten Neuinfektionen steigt mit 813 deutlich stärker als die 451 am Montag gemeldeten Fälle. Insgesamt sind in Italien 32 169 Todesfälle verzeichnet.

Wie funktioniert Kommunalwahl in Corona-Zeiten?

Die Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen soll wie geplant am 13. September stattfinden – es wird aber Veränderungen geben. BILD erklärt unter diesem Link die Planungen für die kommende NRW-Wahl.

Sechs positive Corona-Tests bei den Premier-League-Clubs

In den 20 Vereinen der englischen Premier League sind insgesamt sechs Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Liga am Dienstag mitteilte, wurden in der ersten Test-Runde am Sonntag und Montag insgesamt 748 Spieler und Mitglieder des Trainer- und Betreuerstabs untersucht. Die Namen der positiv Getesteten, die jetzt für sieben Tage in Quarantäne müssen, nannte die Premier League nicht. Seit Dienstag durften die 20 Teams wieder trainieren – in Kleingruppen unter Einhaltung der Abstandsregeln.
Bisher galt ein Re-Start der Liga am 12. Juni als wahrscheinlich. Laut Medienberichten könnte sich dieser aber um eine weitere Woche verzögern.

Köln hält trotz Corona an Karneval fest

Köln will trotz der Corona-Krise 2021 Karneval feiern. Eine Komplettabsage sei „keine Option“, erklärte das Festkomitee Kölner Karneval am Dienstag nach einem Treffen von rund 100 Präsidentinnen und Präsidenten. Klar sei, dass es 2021 ein Dreigestirn, ein Kinderdreigestirn, eine Proklamation und auch einen Umzug geben werde.

Leichte Erholung für US-Airlines in der Corona-Krise

In den USA hat sich die mit der Corona-Krise fast völlig eingebrochene Nachfrage nach Passagierflügen etwas erholt. Die stärker auf den Inlandsmarkt fokussierte Southwest Airlines zählte in diesem Monat mehr Buchungen als Stornierungen. Sie kündigte am Dienstag an, das Flugprogramm im Juni aufzustocken. Damit werde sich der Kapazitätsrückgang über das gesamte Jahr betrachtet auf 45 bis 55 Prozent belaufen. United Airlines erwartet im Juli ein Sitzplatzangebot von 75 Prozent unter Vorjahr nach einem Minus von 90 Prozent im Juni. Auch United registrierte einen Rückgang der Stornierungen.

Was Touristen über Sommerurlaub in Italien wissen müssen

Italiens Außenminister Luigi Di Maio ruft deutsche Touristen eindringlich dazu auf, ihren Sommerurlaub trotz des Coronavirus in Italien zu verbringen. Zu BILD sagte der Minister: „Kommen Sie, machen Sie Urlaub in Italien. Kommen Sie und besuchen Sie unsere Strände, unser Meer, unsere Bergdörfer, genießen Sie unsere Küche. Wir sind bereit, Sie mit unserem Lächeln zu empfangen. Wir sind alle dasselbe europäische Volk.“
Was deutsche Touristen über Sommerurlaub in Italien JETZT wissen müssen lesen Sie hier – nur mit BILDplus!

Auto-Gottesdienst vor der VW-Arena

Der evangelische Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen lädt am Himmelfahrtstag (21. Mai) zu einem zentralen Auto-Gottesdienst auf dem Parkplatz der Volkswagen Arena in Wolfsburg ein. „Wir trotzen dem Coronavirus, denn Himmelfahrt ohne Gottesdienst draußen geht nicht“, sagte der Wolfsburger Superintendent Christian Berndt. Die Feier beginnt um 10 Uhr vor dem Eingang Süd-West. Üblicherweise feiert der Kirchenkreis zu Himmelfahrt einen Freiluft-Gottesdienst. Im vergangenen Jahr waren dazu nach Angaben des Kirchenkreises 500 Menschen auf den Wolfsburger Klieversberg gekommen.
Der Parkplatz biete jetzt Raum für rund 400 Fahrzeuge, sagte Berndt. Der dreigeschossige Notausgang des Fußball-Stadions werde als Altarraum genutzt. „Dort erwarten uns Bläser, eine Mini-Band und die Evangelische Jugend des Kirchenkreises. Sie alle gestalten mit mir diesen Gottesdienst zum Thema Vertrauen.“ Aus Gründen des Infektionsschutzes dürften die Besucher gemäß der Auflage des Landes Niedersachsen ihre Fahrzeuge nicht verlassen. Unerlässlich sei ein Autoradio, weil der Ton des Gottesdienstes per UKW-Frequenz übertragen werde.

Drei Deutsche bei Einreiseversuch nach Mallorca zurückgewiesen

Drei Deutsche sind bei der versuchten Einreise auf dem Flughafen der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca gestoppt und in ihre Heimat zurückgeschickt worden.

Die beiden Männer und eine Frau seien mit einem Flug aus Köln eingetroffen und hätten keinen ausreichenden Grund für ihre Reise angeben können, meldete die Website „Europa Press“ am Dienstag unter Berufung auf die Regierung der Inseln. Touristen unterliegen zurzeit wegen der Corona-Krise einem generellen Einreiseverbot nach Spanien.

Brandenburg: Fitnessstudios und Freibäder öffnen am 28. Mai

Die Brandenburger Landesregierung lockert weitere Corona-Beschränkungen. So sollen Freibäder und Fitnessstudios am 28. Mai wieder öffnen, wie Ministerpräsident Dietmar Woidke am Dienstag in Potsdam erklärte. Am 13. Juni sollen dann Thermen und Schwimmhallen wieder öffnen dürfen.

Rheinland-Pfalz stockt Pflegebonus um bis zu 500 Euro auf

Rheinland-Pfalz stockt den 1000-Euro-Pflegebonus der Bundesregierung um bis zu 500 Euro auf. Das hat das Kabinett am Dienstag in Mainz beschlossen, wie die Staatskanzlei berichtete. In Rheinland-Pfalz arbeiten rund 55 000 Menschen in Einrichtungen der Altenhilfe. Die Kosten für den Pflegebonus im Rahmen eines Nachtragshaushaltes in Rheinland-Pfalz bezifferte die Landesregierung auf 18 bis 22 Millionen Euro.

Schloss Neuschwanstein öffnet erst nach Pfingsten wieder

Das weltbekannte Schloss Neuschwanstein wird erst nach Pfingsten wieder für Touristen geöffnet.

Während das bayerische Kabinett am Dienstag in München einer ganzen Reihe von Touristenattraktionen wie die Schifffahrt auf dem Starnberger See oder für Seilbahnen bereits für Pfingstsamstag grünes Licht für eine Wiedereröffnung gab, gestattete es für besonders besucherstarke Objekte wie die Schlösser Neuschwanstein und Linderhof sowie die Residenzen in München und Würzburg dies erst für den Dienstag nach Pfingsten.

Drama in Brasilien: Bereits 38 indigene Völker von Corona betroffen

In Brasilien breitet sich die Corona-Pandemie immer schneller aus. Inzwischen wurden mehr als 254 220 Infektionen registriert, etwa 16 800 Menschen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Besonders dramatisch ist die Situation in den Metropolen São Paulo und Rio de Janeiro – sowie in der Amazonas-Region.

Kreise: Basketball-Bundesliga darf Saison fortsetzen

Die Basketball-Bundesliga darf ihre wegen der Corona-Krise unterbrochene Saison fortsetzen. Die bayerische Staatsregierung stimmte am Dienstag in einer Sitzung des Kabinetts den Plänen für ein Turnier mit zehn Teams im Juni in München zu, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Russland: Fast 300 000 Corona-Infektionen nachgewiesen

In den vergangenen 24 Stunden ist die Zahl der registrierten Corona-Fälle in Russland um 9263 auf 299 941 gestiegen. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg um 115 auf 2837.

Die Zahl der Corona-Toten in Russland liegt im internationalen Vergleich sehr niedrig. Kritiker werfen den russischen Behörden vor, Todesfälle durch das Virus zu verschleiern. Die russischen Behörden bestreiten dies.

Unterdessen nahm Russlands Regierungschef Michail Mischustin nach seiner überstandenen Corona-Infektion wieder seine Amtsgeschäfte auf. Präsident Wladimir Putin ordnete nach Angaben des Kremls am Dienstag an, dass der Ministerpräsident wieder die Verantwortung für die Regierungsgeschäfte übernehme.

Lob und Kritik an Merkel-Macron-Plan

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben gestern ein Programm zur wirtschaftlichen Corona-Erholung im Umfang von 500 Milliarden Euro vorgeschlagen. Dazu will Deutschland erstmals eine massive europäische Schuldenaufnahme über den EU-Haushalt akzeptieren. Krisenstaaten wie Italien oder Spanien könnten Zuschüsse bekommen.

Der Plan ruft sowohl Lob als auch Kritik hervor:

► NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) twitterte auf Französisch: „Die Periode nach Corona muss Europa wiederbeleben.“ Merkel und Macron hätten den „Grundstein für ein neues Europa“ gelegt, das geeinter, solidarischer und zusammen stärker in der Welt sei.

► „Es ist ein Stück weit mehr Solidarität als bisher gezeigt wurde“, sagte Katarina Barley (SPD), Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments im Deutschlandfunk. Anders als Eurobonds sei der vorgeschlagene Corona-Hilfsfonds zeitlich und inhaltlich begrenzt und ausdrücklich ein Notprogramm. Es könne nicht wenigen Ländern in der EU gut gehen, während es vielen schlecht gehe, sagte Barley. Gerade Deutschland profitiere enorm von der Struktur der Europäischen Union. Mit dem Vorschlag, Zuschüsse statt Kredite zu gewähren, habe man Lehren aus vergangenen Krisen gezogen, „weil sich gezeigt hat, dass Kredite kurzfristig helfen, aber langfristig diesen Ländern nicht ermöglichen, auf die Füße zu kommen“, sagte Barley.

► In der Bundestagsfraktion der Union gibt es neben Zustimmung auch skeptische Stimmen: „Wir sind von dem Vorstoß total überrascht“, sagte der CSU-Wirtschaftsexperte Hans Michelbach der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir müssen sehr kritisch prüfen, ob damit nicht durch die Hintertür eine gesamtschuldnerische Haftung eingeführt werden soll.“

► „Ich halte das für falsch“, sagte der CDU-Abgeordnete Klaus-Peter Willsch zu Reuters. „Zwar bedeutet der Plan keine gesamtschuldnerische Haftung, sondern ein quotale Haftung gemäß des Anteils an der EU-Wirtschaftskraft“, sagte er. „Die Schaffung einer eigenständigen Verschuldungsoption der EU öffnet aber die Büchse der Pandora. Dies halte ich für grundfalsch und trage es deshalb nicht mit.“

China-Forscher: Haben vielversprechendes Medikament entwickelt

Chinesische Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben ein vielversprechendens Corona-Medikament entwickelt. Das Mittel auf der Grundlage von Antikörpern sei bereits erfolgreich an Tieren getestet worden, teilten die Forscher von der renommierten Peking-Universität mit. Es könnte demnach bei der Behandlung von Infizierten eingesetzt werden und deren Genesung beschleunigen, aber auch kurzfristig vor einer erneuten Ansteckung schützen.

Das Mittel basiert auf Antikörpern, die die Forscher aus dem Blut von 60 Menschen gewonnen haben, die die Infektion mit dem Coronavirus bereits durchgemacht haben. Diese Antikörper wurden infizierten Mäusen injiziert – nach fünf Tagen sei die Viruslast bei den Versuchstieren um den Faktor 2500 zurückgegangen, sagte der Leiter des Pekinger Innovationszentrums für Genetik, Sunney Xie, der Nachrichtenagentur AFP.

RKI stellt Corona-Studie vor

Die 6300-Einwohner-Gemeinde Kupferzell (Baden-Württemberg) soll in den kommenden Wochen einen entscheidenden Beitrag zur Erforschung des Coronavirus leisten. Gemeinde, Landkreis und Robert-Koch-Institut stellen das Vorgehen für die Studie „Corona-Monitoring lokal“ vor:

Bis zum 6. Juni sollen 2000 Menschen aus Kupferzell getestet und befragt werden.

Hessen: Vereins-Schwimmen bald wieder erlaubt?

Schwimmsport im Verein soll nach Ansicht von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wieder möglich sein. Nach seiner Überzeugung sollten die Schwimmbäder für das Vereinsschwimmen geöffnet werden, sagte der Regierungschef dem Sender Hit Radio FFH nach einer Mitteilung vom Dienstag. Er glaube, „dass wir das auch sehr bald tun“. Zur generellen Öffnung von Freibädern bestehe in der Corona-Pandemie allerdings ein großer Unterschied. Denn hier könne es passieren, dass 1000 Menschen vor dem Kassenhäuschen stünden. Er glaube nicht, dass bis September die Freibäder geschlossen bleiben müssten. Die Öffnung müsse aber verantwortbar und hessenweit abgestimmt sein. „So weit sind wir noch nicht“, sagte Bouffier.

Wegen Hitzewelle: Israel lockert Maskenpflicht

Die israelische Regierung hat die verhängte Maskenpflicht vorübergehend gelockert. Grund ist eine Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius.

Bis zum Wochenende sei es Schülern gestattet, ihre Masken in Klassenräumen abzusetzen, teilte der neue Gesundheitsminister Juli Edelstein am späten Montagabend mit. Auch auf öffentlichen Plätzen sei die Maskenpflicht vorerst ausgesetzt, ausgenommen bei Versammlungen.

Der Kampf gegen das Coronavirus sei wichtig, sagte Edelstein, aber auch die Hitzewelle könne gefährlich sein.

 


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