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LIVETICKER … CORONAVIRUS bei RPV Gran Canaria ..!!!

am 21. Oktober 2020

LIVETICKER … CORONAVIRUS … Weltweit

Wichtiges vorab …

Wir wollen keine Panik verbreiten und auch keine Sensationslust befriedigen …

Wir wollen lediglich informieren ..!!!

Die Hauptquellen dieser Berichte sind die DPA (Deutsche Presse Argentur) & bild.de …

Lokalnachrichten von und über die kanarischen Inseln finden Sie       >>>  HIER  <<<

Die Uhrzeiten sind MEZ – Mitteleuropäische Zeit ..!!!


 

Unsere LIVE – Kamera in Playa del Ingles …


 

Live-Ticker:

21.10.2020

Iran: Corona-Totenzahlen mehr als doppelt so hoch wie angegeben

Die Zahl der Corona-Toten im Iran ist nach Angaben aus dem Krisenstab des Landes mehr als doppelt so hoch wie vom Gesundheitsministerium angegeben. „Die amtliche Statistik müsse mit 2,5 multipliziert werden, um an die realen Zahlen zu kommen“, sagte Massud Mardani, Mitglied des iranischen Corona-Krisenstabs, der Nachrichtenagentur Isna am Dienstag. Nach dieser Berechnung läge die Zahl der Corona-Todesfälle bei mehr als 840 pro Tag – und nicht wie vom Gesundheitsministerium angegeben bei 337.

Sinopharm will mehr als 1 Milliarde Impfdosen herstellen

Das chinesische Pharmaunternehmen Sinopharm hat seinen potenziellen Corona-Impfstoff bislang an rund 60 000 Menschen in einer entscheidenden Phase-III-Studie getestet. Dabei seien keine schwerwiegenden Nebenwirkungen festgestellt worden, sagt Konzernchef Liu Jingzhen auf einer Pressekonferenz der Regierung. Im kommenden Jahr könnte das Unternehmen in der Lage sein, mehr als eine Milliarde Dosen des Impfstoffs herzustellen.

Altmaier lobt Berchtesgaden-Beschränkungen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Entscheidung zur Verhängung von Ausgangsbeschränkungen im bayerischen Landkreis Berchtesgadener Land gelobt. Die Infektionszahlen dort seien fünfmal so hoch wie es „tolerabel“ sei, sagte der CDU-Politiker im „Frühstart“ von RTL/ntv. „Deshalb habe ich größten Respekt vor den Verantwortlichen vor Ort, vor dem Landrat, Bürgermeister, aber auch vor der bayerischen Staatsregierung, weil sie schnell und umfassend handeln. Damit helfen sie uns, einen allgemeinen Lockdown in ganz Deutschland zu verhindern.“

„Wir müssen verstehen, dass Maßnahmen in Hotspots keine willkürlichen Maßnahmen sind, um Menschen das Leben schwer zu machen, sondern dass sie notwendig sind, um andere Menschen zu schützen vor Ort“, sagte Altmaier. „Wir müssen die Infektionsdynamik, die wir seit ungefähr zehn Tagen sehen, brechen.“

Sagrotan-Hersteller steigert Umsatz

Der Sagrotan-Hersteller Reckitt Benckiser profitiert in der Corona-Pandemie weiter von einem starken Absatz seiner Hygieneprodukte und Desinfektionsmittel. Die Briten erhöhten daher ihre Umsatzprognose für das laufende Jahr. Die gute Entwicklung im ersten Halbjahr habe sich im dritten Quartal fortgesetzt, erläuterte Vorstandschef Laxman Narasimhan am Dienstag. Das Unternehmen strebe daher nun für 2020 ein vergleichbares Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich an. Zuvor war Reckitt Benckiser von einem hohen einstelligen Plus ausgegangen.

Im dritten Quartal stiegen die Erlöse um knapp 7 Prozent auf 3,5 Milliarden britische Pfund (rund 3,9 Milliarden Euro). Auf vergleichbarer Basis erzielte der Konzern ein Wachstum von 13,3 Prozent, was deutlich über den Markterwartungen lag. Wachstumstreiber war die Hygiene-Sparte mit einem vergleichbaren Wachstum von 19,5 Prozent, gefolgt vom Gesundheitsgeschäft, welches auf ein Plus von 12,6 Prozent kam. Reckitt Benckiser ist neben dem Desinfektionsmittel Sagrotan für seine antiseptischen Seifen und Desinfektionsmittel der Marke Dettol bekannt. Weitere bekannte Marken sind Calgon, Clearasil, Vanish oder Durex.

Juventus stellt Jugend-Betrieb vorerst ein

Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin hat den Betrieb seiner Jugendabteilung nach mehreren Corona-Fällen vorerst eingestellt. Als Vorsichtsmaßnahme sollten alle Aktivitäten der Teams im Nachwuchsbereich der Männer und Frauen zunächst ausgesetzt werden, teilte der Klub von Superstar Cristiano Ronaldo mit. Grund seien einige Corona-Fälle in den Nachwuchsmannschaften. Die Betroffenen seien den Vorgaben der Behörden entsprechend isoliert worden.

Die U23-Mannschaft des Klubs befindet sich komplett in Quarantäne, nachdem mehrere Spieler positiv getestet wurden. In der italienischen Serie A waren zuletzt mehrere Corona-Fälle gemeldet worden, auch Ronaldo hatte sich infiziert. Juventus startet am Dienstag bei Dynamo Kiew in die neue Saison der Champions League.

Gesamtes Ruhrgebiet jetzt Risikogebiet!

Das gesamte Ruhrgebiet gilt seit Dienstagmorgen als Risikogebiet. Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist auch die Stadt Oberhausen mit 52,7 über die wichtige Corona-Kennzahl von 50 gekommen. Auf einer Karte des RKI zieht sich ein durchgehender roter Streifen von Aachen bis Bielefeld.

Die Städteregion Aachen, Solingen, Gelsenkirchen und Herne sind sogar dunkelrot markiert – sie liegen über dem Wert von 100 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Die Stadt Köln liegt mit dem Wert 97,8 noch knapp unter der 100. Allerdings nahm die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in der Domstadt von Montag auf Dienstag um 22,4 Punkte stark zu.

Hamburg verhängt in Gaststätten Sperrstunde ab 23 Uhr

Wegen der steigenden Corona-Zahlen müssen in Hamburg von Samstag an alle Gaststätten um 23.00 Uhr schließen. Die Sperrstunde gelte bis 5.00 Uhr morgens, teilte der Senat am Freitag mit. In diesem Zeitraum gelte zugleich ein allgemeines Verbot des Verkaufs und der Abgabe von alkoholischen Getränken.

NRW bleibt bei besonders strengen Kontaktbeschränkungen

Nordrhein-Westfalen will an seinen strengen Kontaktbeschränkungen festhalten. Abweichend von gemäßigteren Empfehlungen der jüngsten Bund-Länder-Konferenz sollen sich in NRW weiterhin nur maximal zehn Personen im öffentlichen Raum treffen dürfen – unabhängig von der Infektionslage.

Das berichtete NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) laut Teilnehmerkreisen am Freitag in einer Video-Schalte mit Oberbürgermeistern und Landräten. Die Bund-Länder-Einigung vom vergangenen Mittwoch sieht eine Beschränkung auf zehn Personen erst vor, wenn die Zahl der Neuinfektionen in einer Region pro 100 000 Einwohner auf 50 oder mehr innerhalb von sieben Tagen steigt.

Ministerpräsidenten für offenen Grenzverkehr – 24-Stunden-Regel

Die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben sich trotz der erneuten Einstufung der französischen Grenzregion als Corona-Risikogebiet gegen Einschränkungen im Grenzverkehr ausgesprochen.

An keiner der Außengrenzen zu Frankreich, Luxemburg und Belgien könne das tägliche Leben, Arbeiten und Studieren durch einen kompletten Lockdown lahmgelegt werden, teilten die Ministerpräsidenten am Freitag mit.

Die drei Länder haben laut Mitteilung des baden-württembergischen Staatsministeriums beschlossen, dass die sogenannte 24-Stunden-Regelung entlang der jeweiligen Grenzen zu den Nachbarländern gelten soll. Diese Regelung erlaube es den Bürgern, sich diesseits und jenseits der Grenzen unbeschränkt innerhalb von 24 Stunden im Grenzgebiet zu bewegen und ihrem Alltag ohne Behinderungen nachzugehen.

Mehr als 1100 Bundespolizisten in Quarantäne

Bei der Bundespolizei befinden sich aktuell mehr als 1100 Beamte in Quarantäne. Unter den 1127 Bundespolizisten in Quarantäne sind 94 mit dem Coronavirus infiziert, bestätigte eine Sprecherin des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam.

Zuvor hatte die Funke-Mediengruppe über die Zahlen berichtet. Zu Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Bundespolizei durch die Ausfälle wollte die Sprecherin keine Auskunft geben.

Die Bundespolizei hat rund 51 000 Mitarbeiter und ist unter anderem für die Sicherheit an Flughäfen und Bahnhöfen zuständig. Aktuell helfen Bundespolizisten vermehrt dabei, die Maskenpflicht in Zügen der Deutschen Bahn durchzusetzen.

Hamburg: 210 Neuinfektionen – Sieben-Tage-Wert bei 41,4

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist innerhalb eines Tages deutlich um 210 Fälle gestiegen. Wie die Gesundheitsbehörde am Freitag mitteilte, stieg die Sieben-Tage-Inzidenz von 41,4 auf 44,9 Neuinfektionen.

Der Wert, der die Zahl der Neuinfektionen pro 100000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, liegt nun seit gut einer Woche über dem als kritisch geltenden Wert von 35. Am Donnerstag waren 168 neue Fälle gemeldet worden.

Schweiz: Neuansteckungen erreichen neuen Höchststand

In der Schweiz sind innerhalb eines Tages erstmals mehr als 3000 Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Die Zahl der Neuansteckungen kletterte am Freitag auf 3105 von 2613 am Vortag, teilte das Gesundheitsamt. Zudem starben fünf weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Virus.

In dem Land ist die Zahl der Neuinfektionen gemessen an der Bevölkerungszahl in den vergangenen Tagen schneller gestiegen als in den meisten anderen europäischen Ländern. Der Grund für diese Entwicklung ist nicht klar. Am Vortag hatte das deutsche Außenministerium weitere Kantone zu Risiko-Gebieten erklärt, darunter Zürich, Zug und Schwyz.

Grenzwert zu hoch: Freiburg gegen Werder doch ohne Zuschauer

Fußball-Bundesligist SC Freiburg muss sein Heimspiel gegen den SV Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) doch ohne Zuschauer austragen. Das sei am Freitagvormittag entschieden worden, teilten die Badener mit.

Grund sei, dass der aktuelle Sieben-Tages-Grenzwert im Freiburger Stadtgebiet nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 37,2 pro 100 000 Einwohnern liegt und damit den in der Corona-Verordnung Sport des Landes Baden-Württemberg veranschlagten Schwellenwert von 35 überschreitet. Am Donnerstag hatte der Sieben-Tages-Wert noch bei 29,8 gelegen.

Ursprünglich wollten die Freiburger 3800 Zuschauer zu ihrem zweiten Heimspiel in dieser Bundesliga-Saison ins Schwarzwald-Stadion lassen. Alle Mitglieder und Fans, die sich bereits Tickets gekauft haben, bekommen den vollen Betrag zurückerstattet, wie der Club mitteilte.

Sportminister wirft Ronaldo Verstoß gegen Corona-Regeln vor

Der italienische Sportminister Vincenzo Spadafora hat Superstar Cristiano Ronaldo von Juventus Turin einen Verstoß gegen die Corona-Schutzmaßnahmen vorgeworfen. „Ich denke schon“, sagte der Minister am Donnerstag im Sender Rai Radio Uno auf die Frage, ob Ronaldo mit seiner Rückkehr nach Turin trotz seiner Corona-Quarantäne die geltenden Bestimmungen der Behörden verletzt habe.

Kein Anstieg der Infektionen nach Schulöffnung

Nicht MEHR, sondern WENIGER Corona-Infektionen nach Schulöffnungen! Das ist das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten IZA-Studie des Arbeitsmarkt-Forschers Ingo Isphording, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Hier erfahren Sie mehr!

Jodel-Konzert Auslöser für Anstieg von Corona-Fällen

In der Schweiz hat offenbar ein traditionelles Jodel-Konzert zu einem massiven Anstieg von Corona-Neuinfektionen geführt. An der Veranstaltung Ende September im ländlichen Kanton Schwyz nahmen laut Behörden rund 600 Menschen teil. Diese waren aufgerufen, Abstand zu halten; das Tragen einer Schutzmaske war jedoch nicht vorgeschrieben. Der Kanton gehört mittlerweile mit mehr als 1230 Coronavirus-Fällen zu einem der Hotspots in Europa.

„Wir haben neun Tage nach den Aufführungen erfahren, dass sich mehrere Personen der Gruppe angesteckt haben“, sagte der Organisator Beat Hegner dem öffentlich-rechtlichen Sender RTS. Allein am Mittwoch wurden 94 Personen positiv getestet, doppelt so viele wie am Vortag. „Die Explosion der Fallzahlen in Schwyz ist eine der schlimmsten in ganz Europa“, erklärte Chefarzt Reto Nueesch.

EU-Ratschef Michel verteidigt physischen EU-Gipfel

EU-Ratschef Charles Michel hat die Entscheidung für einen physischen EU-Gipfel in Brüssel trotz verschärfter Corona-Lage in Europa verteidigt. „Es steht fest, dass wir uns an Covid-19 anpassen müssen“, sagte der Belgier am Donnerstag während des EU-Gipfels. Es gebe jedoch einige Themen, bei denen die persönliche Anwesenheit der EU-Staats- und Regierungschefs unabdingbar sei, um Entscheidungen zu treffen. „Die Debatte über den Brexit heute erforderte die physische Anwesenheit der Spitzenpolitiker.“

Zudem berate man sich vor jedem EU-Gipfel mit den Delegationen. Mehrere Gipfel-Teilnehmer hätten deutlich gemacht, dass sie auch künftig vom Thema abhängig machen wollten, ob es ein physisches Treffen gibt.

Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hatte zuvor kritisiert, dass der Gipfel in Brüssel stattfand. Man hätte besser auf eine Videokonferenz zurückgreifen sollen, sagte sie nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau. Sie betonte jedoch wie Michel, dass bei einigen Themen ein persönliches Treffen unabdingbar sei.

Mehr als 13 300 Neuinfektionen in Spanien

In Spanien verzeichnen die Behörden mehr als 13 300 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen steigt damit auf 921 374. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt laut Gesundheitsministerium um 140 auf 33 553. Die Region Katalonien bereitet sich darauf vor, Bars und Restaurants zu schließen, um so eine Verbreitung des Virus einzudämmen.

Elf Corona-Fälle in päpstlicher Schweizergarde

Im Vatikan sind sieben weitere Mitglieder der päpstlichen Schweizergarde positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit stieg die Zahl der nachweislich infizierten Gardisten auf elf, wie die Schweizergarde am Donnerstag mitteilte. Alle Infizierten seien isoliert worden. Die bunt uniformierten Wachen schützen Papst Franziskus und seine Residenz.

Ein größerer Corona-Ausbruch unter den Gardisten könnte deshalb auch für den Papst gefährlich werden, der mit seinen 83 Jahren zur Risikogruppe gehört. Dem Argentinier war im Alter von 21 Jahren wegen einer schweren Pneumonie ein Teil der rechten Lunge entfernt worden. Er gilt aber für sein Alter als relativ gesund.

Reise-Regeln für Menschen aus Risikogebieten

Das umstrittene Beherbergungsverbot für Menschen aus Risikogebieten fällt in immer mehr Ländern: In Baden-Württemberg und Niedersachsen kippten Gerichte die Regelung vorerst, in Sachsen und dem Saarland setzten sie die Landesregierungen außer Kraft. Auch in anderen Ländern wie Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz wird die Regelung nicht umgesetzt. Bayern will das Verbot prüfen.

Frankreich meldet mehr als 30 000 Neuinfektionen in 24 Stunden

Frankreich hat mit mehr als 30 000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages erneut eine Höchstzahl gemeldet. Bei den französischen Gesundheitsbehörden wurden am Donnerstag 30 621 neue Fälle registriert. Die Zahl der Corona-Toten stieg um 88 auf insgesamt 33 125 seit Beginn der Pandemie.

Trauriger Rekord in Russland

In Russland steigt die Zahl der Positiv-Tests nach offiziellen Angaben um den Rekordwert von 13 868 auf insgesamt mehr als 1,32 Millionen. In den vergangenen 24 Stunden starben 244 Menschen, die positiv getestet worden waren. Auch dies ist ein Höchstwert seit Beginn der Zählung. Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 22 966.

RKI: Alltag bleibt auch mit Impfstoff vorerst eingeschränkt

Der Alltag in Deutschland muss nach Ansicht des Robert-Koch-Instituts auch mit Einführung eines Corona-Impfstoffs zunächst eingeschränkt bleiben – einschließlich Maskentragen und Abstandsgeboten. Darauf weist das RKI in einem am Dienstag veröffentlichten Strategiepapier hin. Demnach werden zwar voraussichtlich im kommenden Jahr ein oder mehrere Impfstoffe zur Verfügung stehen – und die Bekämpfung des Coronavirus entscheidend verbessern.

Allerdings dürfte es ein solches Mittel zu Beginn nur in begrenzten Mengen geben und insbesondere Risikogruppen zu Gute kommen. Deshalb seien weiterhin „gewisse Modifikationen des Miteinander-Seins“ wichtig.

Frauenarzt: Baby-Boom wird ausbleiben

Obwohl viele Paare aufgrund der Corona-Pandemie mehr Zeit für Zweisamkeit haben, rechnet der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) nicht mit einem Baby-Boom in Deutschland. Eine leichte Zunahme an Schwangerschaften und Geburten sei zwar denkbar. „Das wird sich aber, wenn überhaupt, sicherlich nur im einstelligen Bereich bewegen“, sagte BVF-Präsident Christian Albring. Klar hätten die Paare jetzt vielleicht mehr Zeit zusammen, ergänzte der Mediziner mit Blick auf die coronabedingten Alltagseinschränkungen. „Andererseits kommen durch die Corona-Krise Paare auch in finanzielle Not, so dass sie möglicherweise den Gedanken an ihren Kinderwunsch zurückstellen.“

Stegner warnt vor „Überbietungswettbewerb“

Schleswig-Holsteins SPD-Landtagsfraktionschef Ralf Stegner hat vor den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch vor einem „Überbietungswettbewerb“ bei den Corona-Regeln gewarnt.

Stegner sagte: „Nicht das Reisen innerhalb Deutschlands ist das Problem, sondern das Verletzen von Abstands- und Hygieneregeln oder der Maskenpflicht“, sagte Stegner der Deutschen Presse-Agentur. Große Feiern dürften nicht sein und Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen Menschen müsse geahndet werden. Das sei wichtiger als neue Regeln.

Weltärztepräsident: Beherbergungsverbot „völliger Unsinn“

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat das Beherbergungsverbot in vielen Bundesländern für Urlauber aus Corona-Risikogebieten heftig kritisiert. „Das halte ich für völligen Unsinn“, sagte Montgomery am Dienstag im Deutschlandfunk. Zumal Arbeits-, Familien- und nicht touristische Besuche ja erlaubt seien. „Nun erklären sie dem Virus mal, was der Unterschied zwischen einem Touristen und einem Manager ist“, sagte Montgomery.

Man müsse stattdessen dort ansetzen, wo die Infektionszahlen stark angestiegen seien. Es müsse eine „Ausreisekontrolle“ bei Reisen aus diesen Risikogebieten geben. „Davor scheut sich aber die Politik und kommt jetzt mit allen möglichen absurden Vorschlägen.“ Montgomery wandte sich auch gegen den Vorschlag zweier Unions-Politiker, die Winterferien an den Schulen zu verlängern. „So ein Quatsch“, sagte der Mediziner. Damit verunsichere man nur Schüler, Eltern und Lehrer.

Party-Verbot in Italien

Die italienische Regierung verschärft die Schutzmaßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie weiter. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa in der Nacht zu Dienstag berichtete, schränkt Rom vor allem private Partys drinnen und draußen stark ein. Das gehe aus einem Dekret hervor, das Ministerpräsident Giuseppe Conte unterzeichnet habe.

In Lokalen und Discos sind danach Partys verboten. Feste nach Zeremonien, etwa Hochzeiten, würden auf 30 Teilnehmer beschränkt. Außerdem empfehle die Regierung den rund 60 Millionen Bürgern, auch daheim auf alle Abendessen und andere Treffen mit mehr als sechs haushaltsfremden Teilnehmern ganz zu verzichten.

Schwesig verteidigt Beherbungsverbote

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) verteidigt Vereinbarungen zu sogenannten Beherbergungsverboten. Ihr Bundesland habe mit strengen Regeln großen Erfolg erzielt, sagt sie im Deutschlandfunk. Sie wolle sicheren Tourismus garantieren. „Es geht nicht darum, die Menschen auszuschließen.“

Vielmehr sei es wichtig, für Menschen aus Risikogebieten höhere Anforderungen geltend zu machen. Notwendig seien zudem Bestimmungen in den Risikogebieten selbst, damit dort die Neuinfektionen wieder reduziert werden. Den Vorschlag von Unionspolitikern, die Weihnachtsferien zu verlängern, weist Schwesig zurück. Damit würden Kinder und Eltern verunsichert, sagt sie.

Italien plant Einschränkungen für private Feiern und Beerdigungen

In Italien sollen private Feiern stark eingeschränkt werden, um die Ausbreitung des Virus aufzuhalten. Das sieht eine neue Verordnung vor, die noch am Montag bekanntgemacht werden könnte.

Laut einem Entwurf, den die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte, sollen Privatpersonen höchstens zehn Gäste auf einmal zu Hause aufnehmen dürfen. Dieselbe Obergrenze soll für Hochzeiten gelten. Für Beerdigungen wird demnach eine Höchstgrenze von 15 Gästen festgelegt. Im Amateursport sollen Kontaktsportarten mit mehr als sechs Akteuren – wie im Fußball – ausgesetzt werden. Außerdem sollen an manchen Arbeitsplätzen strengere Abstandsregeln eingeführt werden.

EZB-Direktorin: Corona-Hilfsfonds muss schnell umgesetzt werden

EZB-Direktorin Isabel Schnabel mahnt, der Corona-Wiederaufbaufonds der EU müsse rasch umgesetzt werden und die dafür vorgesehenen Mittel sollten in die „produktivsten und nachhaltigsten Projekte“ gelenkt werden.

Italiens Wirtschaftsminister Roberto Gualtieri erwartet jedoch im bestmöglichen Fall erste Auszahlungen aus dem 750 Milliarden Euro schweren Fonds jedoch erst für Januar 2021.

Umweltbundesamt stellt Leitfaden zum Lüften für Schulen vor

Das Umweltbundesamt will am Donnerstag seinen angekündigten Leitfaden zum richtigen Lüften in Schulen in Corona-Zeiten vorstellen. Die Handreichung werde auf vier Seiten den Stand der Empfehlungen zum Thema und zum möglichen Einsatz von Luftreinigungsgeräten zusammenfassen, sagte ein Sprecher am Montag.

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hatte zu dem Thema Wissenschaftler aus Virologie, Hygiene und Strömungsmechanik angehört. Diese hatten sich dafür ausgesprochen, Klassenzimmer im 20-Minuten-Takt für 3 bis 5 Minuten stoßzulüften und während der Pausen zusätzlich die Türen für Durchzug zu öffnen. Der Einsatz mobiler Luftreinigungsgeräte in Schulräumen wurde grundsätzlich nicht für nötig befunden, sofern sich in den Räumen die Fenster richtig öffnen lassen.

Etwa jeder Vierte in NRW wohnt in einem Risikogebiet

In Nordrhein-Westfalen lebt inzwischen etwa jeder Vierte in einem der sogenannten Corona-Risikogebiete. Laut Robert Koch-Institut überschritten am Montag acht Städte und zwei Kreise mit rund 4,2 Millionen Einwohnern die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen.

Zusätzlich meldete die Städteregion Aachen mit gut 557 000 Einwohnern eine Sieben-Tage-Inzidenz von 51 Neuinfektionen – das RKI wies hier einen deutlich niedrigeren Wert aus.

Hausärzteverband kritisiert Reise-Regelungen

Die innerdeutschen Reise-Beschränkungen führen dem Hausärzteverband zufolge zu einer Verschwendung von Ressourcen. Die Praxen seien mit der Versorgung ihrer Patienten voll ausgelastet, doch führten die Regelungen dazu, dass in der Ferienzeit nun auch Reisende um schnelle Corona-Tests nachsuchten, sagt der Bundesvorsitzende des Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt.

Dadurch steige das Ansteckungsrisiko in den Praxen, zudem gebe es kaum Kapazitäten für die Tests. Dabei würden diese vor allem für Risikopatienten und Mitarbeiter des Gesundheitswesens gebraucht. „Es braucht dringend einheitliche Bund-Länder-Strategien, insbesondere zum Umgang mit Hotspots und Testungen“, fordert Weigeldt.

Berlin plant keine kostenfreien Tests für Urlauber

Kostenlose Corona-Tests für Berliner, die in den Herbstferien in Deutschland verreisen wollen, sind nicht absehbar. „Dazu ist bisher nichts geplant“, teilte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit am Montag auf Anfrage mit.

In den meisten Bundesländern dürfen Urlauber aus Gebieten mit Neuinfektionszahlen über der Grenze von 50 pro 100 000 Einwohner pro Woche nur dann beherbergt werden, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen können. In Berlin, wo der Wert am Sonntag bei 61,3 lag, haben die Herbstferien am Montag begonnen.

Scholz: Corona-Hilfen der EU sind großer Schritt nach vorne

Bundesfinanzminister Olaf Scholz verteidigt den 750 Milliarden Euro schweren Corona-Aufbaufonds der EU. Kein europäisches Land sei in der aktuellen Krise in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Europa halte zusammen, wenn es hart auf hart komme. „Das ist ein großer Schritt nach vorn.“ Die Gelder würden nicht einfach in die laufenden Haushalte der betroffenen Länder gehen, sondern genutzt für gezielte Investitionsprojekte etwa für mehr Klimaschutz und zur Energiewende.

Mafia-Prozess unterbrochen – Angeklagter in Corona-Quarantäne

Der Auftakt des großen Mafia-Prozesses im Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts Düsseldorf mit 14 Angeklagten ist wegen der Corona-Quarantäne eines der Beschuldigten unterbrochen worden. Er soll erst am Freitag fortgesetzt werden. Das beschloss die Kammer am Montag. Zur Anklageverlesung kam es nicht. Der Prozess solle mit allen Verfahrensbeteiligten stattfinden, so die Kammer.

Südkorea lockert Abstandsregeln wieder

Angesichts eines Abwärtstrends bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat Südkorea die Regeln zur Vermeidung sozialer Kontakte wieder gelockert. So können seit Montag landesweit als Hochrisiko-Orte eingestufte Einrichtungen wie Nachtclubs, Karaokebars, Buffetrestaurants und Fitnessstudios wieder öffnen, sofern Masken getragen und Gästelisten geführt werden. Auch können die Menschen wieder Kirchen für Gottesdienste oder Stadien für Spiele der professionellen Fußball- und Baseball-Ligen besuchen, solange eine Obergrenze von 30 Prozent der Platzkapazitäten eingehalten wird. Die Behörden vermeldeten zugleich einen leichten Anstieg bei den täglich erfassten Corona-Fällen auf fast 100.

Augsburg knapp vor Corona-Warnstufe

Bayerns drittgrößte Stadt liegt nur noch knapp unterhalb dem wichtigen Corona-Warnwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Wie die Stadt Augsburg am Montag mitteilte, sei durch 93 neue Corona-Fälle am Wochenende dieser Sieben-Tages-Wert auf 49,3 gestiegen.

Am Nachmittag will die Stadt bekanntgeben, welche lokalen Schutzmaßnahmen nun zur Eindämmung der Pandemie ergriffen werden sollen. Am Wochenende hatte das bayerische Gesundheit-Landesamt den Wert für die schwäbischen 300 000-Einwohner-Stadt noch mit weniger als 21 angegeben.

Haseloff warnt vor „Alarmismus“

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff warnt vor Überreaktionen der Politik angesichts deutlich steigender Corona-Zahlen. „Wir sollten jetzt nicht Sanktionen in den Vordergrund stellen, sondern die eigentlichen Ursachen der Hotspots bekämpfen“, sagt der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sachsen-Anhalt entscheide „rational und lageabhängig“ und lasse sich nicht „von Alarmismus leiten“.

Söder fordert „Corona-Steuerreform“ vor Bundestagswahl

Bayerns Ministerpräsient Markus Söder verlangt ein Entlastungsprogramm für die Wirtschaft und ein „Update“ des Konjunkturprogrammes. „Wir brauchen eine Corona-Steuerreform als Frischzellenkur für die Wirtschaft“, sagt der CSU-Chef dem „Handelsblatt“. Dazu gehöre die Senkung der Unternehmenssteuersätze auf ein Niveau von 25 Prozent. Zudem solle die Möglichkeit des Verlustrücktrages deutlich verlängert und erweitert werden. „Wir brauchen die Impulse einer Steuerreform unbedingt noch vor der Bundestagswahl.“

NRW: Krisensitzung der Landesregierung

In Nordrhein-Westfalen berät die Landesregierung am Sonntag in einer Sondersitzung über die Lage in der Corona-Epidemie. Am Nachmittag will Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) über das weitere Vorgehen informieren. Unter anderem Köln gehört zu den Risikogebieten in Deutschland. Insgesamt gibt es in NRW neun Städte und Landkreise, die den Grenzwert von 50 Infektionen (pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) überschritten haben.

Polizei löst Rave-Party in München auf

Die Polizei hat eine illegale Rave-Party auf dem Gelände des Münchner Schlachthofs aufgelöst. Die Beamten seien auf 200 Feiernde gestoßen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag vor Ort. Die Party sei in den Morgenstunden „voll im Gange“ gewesen.

Nahe der Bahngleise lagen am Sonntagmorgen noch Bierflaschen und Spraydosen auf dem Boden. Anwohner hatten sich bei der Behörde gemeldet. Von 20 Anwesenden wurden die Identitäten festgestellt. Sie erwartet eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen die Infektionsschutzverordnung. Wie und von wem die Raveparty organisiert war, konnten die Ermittler bislang nicht sagen.

Mehr als sieben Millionen Infizierte in Indien

In Indien ist die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen auf über sieben Millionen gestiegen. Binnen 24 Stunden seien 74 383 Neuinfektionen registriert worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Die Zahl der Todesfälle legte demnach um 918 auf 108 334 zu. Indien verzeichnet nach den USA die meisten Ansteckungsfälle weltweit, bei den Todesfällen liegt das Land hinter den USA und Brasilien. Innerhalb von nur 13 Tagen stieg in Indien die Zahl der Infektionsfälle um eine Million.

Ausbruch in Altenheim im Landkreis Osnabrück

In einem Altenheim in Bad Essen (Landkreis Osnabrück, Niedersachsen) haben sich mehrere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 27 Bewohner und 13 Mitarbeiter sollen sich angesteckt haben, eine 85-jährige Frau starb in einem Krankenhaus.

Auch Essen überschreitet Grenzwert

Die Stadt Essen hat in der Corona-Pandemie die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Das nordrhein-westfälische Landeszentrum Gesundheit gab den Wert für die knapp 600 000 Einwohner große Ruhrgebietsstadt am Sonntag mit 57,3 an. In Essen gelten nun unter anderem strenge Grenzen für Partys.

RKI: Rund 38 400 aktive Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es laut den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) rund 38 400 aktive Corona-Fälle.

Das RKI meldet 3483 Neuinfektionen, damit steigt die Gesamtzahl auf 322 864. Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um elf auf 9615 zu. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 274 800, rund 1300 mehr als am Vortag.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht vom Samstag bei 1,42 (Vortag: 1,34). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel rund 1,4 weitere Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Kretschmann: „Nicht groß in der Gegend herumreisen“

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat den Bürgern nahe gelegt, angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen auf den Urlaub im Herbst zu verzichten. „Vielleicht sollten die Bürger in den Herbstferien nicht groß in der Gegend herumreisen. Weder im Inland, noch im Ausland – und schon gar nicht in Risikogebiete“, sagte der Grünen-Politiker im Interview mit der „Heilbronner Stimme“, dem „Mannheimer Morgen“ und dem „Südkurier“ (Samstag).

Ukraine: Mehr als 100 Tote in 24 Stunden

In der Ukraine sind erstmals seit Beginn der Corona-Epidemie mehr als hundert Menschen binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Nach Angaben des nationalen Sicherheitsrates steigt die Zahl der Todesfälle um 108 auf 4887. Insgesamt seien 256 266 Infektionsfälle nachgewiesen worden. 112 570 Menschen seien wieder genesen.

Grippe-Impfstoff: Engpass in Schleswig-Holstein

Tausende Schleswig-Holsteiner können sich nach Angaben der Apothekerkammer wegen eines Mangels an Impfstoff derzeit nicht gegen Grippe impfen lassen. Täglich beklagten sich deshalb Patienten, sagte Geschäftsführer Frank Jaschkowski der Deutschen Presse-Agentur. Das Gros der 630 Apotheken im Land habe keinen Impfstoff mehr. Der Unmut sei insgesamt groß, sagte Jaschkowski. Im November werde eine zweite Tranche erwartet. Er gehe davon aus, dass diese nicht reichen werde.

Umfrage: Ein Drittel der Deutschen fürchtet um Weihnachten

Rund ein Drittel der Menschen in Deutschland glaubt angesichts der Corona-Pandemie, dass das Weihnachtsfest nicht wie üblich stattfinden wird. Laut einer Umfrage des Online-Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Funke Mediengruppe zeigen sich 34,1 Prozent der Befragten „auf jeden Fall“ oder „eher“ besorgt, dass ein familiäres Zusammentreffen an Weihnachten gefährdet sein könnte. Vor allem bei der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen ist die Sorge um das Fest mit 41,5 Prozent am größten.

RKI meldet steigende Zahlen in allen Bereichen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Samstagmorgen die neuen Corona-Zahlen veröffentlicht: Demnach gab es 4721 Neuinfektionen. Auch gibt es deutschlandweit immer mehr Hotspots.

Köln überschreitet Warnstufe

Die Stadt Köln hat in der Corona-Pandemie die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Das nordrhein-westfälische Landeszentrum Gesundheit gab den Wert für die Millionenstadt am Samstag mit 54,8 an. In Köln gelten nun unter anderem ein nächtliches Alkoholverbot im öffentlichen Raum sowie eine Maskenpflicht in Fußgängerzonen.

Corona-Schnelltests sollten gezielt eingesetzt werden

Corona-Schnelltests sollten nach Ansicht von Experten zunächst gezielt für den Schutz von Risikogruppen eingesetzt werden – und nicht etwa, um Veranstaltungen zu ermöglichen. „Wir müssen hier mit dem Werkzeug, was wir zur Verfügung haben, prioritär vorgehen“, sagte Gérard Krause, leitender Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig. Das bedeute, Schnelltests, wie die derzeit erprobten Antigen-Tests, an den Orten anzuwenden, wo eine Infektion schneller tödliche Folgen haben könnte.

Fast 36 300 aktive Corona-Fälle in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 4721 neue Coronavirus-Fälle in Deutschland. Die Gesamtzahl der positiv Getesteten liegt laut RKI damit bei 319 381 (Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie). Die Zahl der Todesfälle steigt nach Angaben des Instituts um 15 auf 9604. Rund 273 500 Menschen sollen sich wieder von einer Erkrankung erholt haben.

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle beträgt in Deutschland damit rund 36 300.

Mehr als 4700 Corona-Neuinfektionen in Polen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Polen hat zum dritten Tag in Folge einen Rekordwert erreicht. Am Freitag verzeichneten die Behörden 4739 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, wie das Gesundheitsministerium in Warschau mitteilte. Im gleichen Zeitraum starben 52 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus.

Wegen der steigenden Infektionszahlen gilt von diesem Samstag an im gesamten Land wieder Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. Außerdem dürfen an Feiern nur maximal 75 Leute teilnehmen. In sogenannten roten Zonen mit sehr vielen Infektionen sind die Auflagen noch strenger: Hier müssen Bars und Restaurants um 22 Uhr schließen.

Seit Beginn der Pandemie haben sich in dem 38-Millionen-Einwohner-Land nach offiziellen Angaben mindestens 116 338 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. 2919 Menschen starben. Polen wird von deutscher Seite bislang nicht als Risikogebiet eingestuft.

Brandenburg verhängt Beherbergungsverbot für Berliner

Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen in der Hauptstadt hat das umliegende Brandenburg am Freitag ein Beherbergungsverbot für Berliner erlassen.

Betreiber von privaten und öffentlichen Beherbergungsbetrieben dürften solange keine Berliner Gäste aufnehmen, wie die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes Berlin über dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern liege, erklärte das Brandenburger Gesundheitsministerium. Von der Regelung ausgenommen sind Gäste, die einen negativen Corona-Test vorweisen können. Dieser darf allerdings nicht älter als 48 Stunden sein.

Bewohner eines hessischen Dorfs fast alle in Quarantäne

In Nordhessen ist nach einem Corona-Ausbruch ein Großteil der Bevölkerung eines Mini-Dorfs unter Quarantäne gestellt worden. Hübenthal ist ein Stadtteil der Stadt Witzenhausen (Werra-Meißner-Kreis) und hat rund 90 Einwohner.

Die meisten lebten dort auf zwei Höfen und seien nun in Quarantäne, sagte Bürgermeister Daniel Herz (parteilos). Die vermutete Ursache der Infektionen: „Es muss dort eine private Feier auf dem größeren der Höfe stattgefunden haben.“

Uni-Kliniken: Planbare Eingriffe müssen wieder verschoben werden

Die steigenden Corona-Zahlen zwingen die Berliner Charité dazu, planbare Eingriffe wie im Frühjahr wieder zu verschieben. „Wir müssen versuchen, die Intensivbetten für Covid-Patienten frei zu bekommen“, sagte Vorstandsmitglied Ulrich Frei am Freitag in Berlin. Das sei keine leichte Aufgabe und führe zu schwierigen ethischen Fragen, etwa im Umgang mit Herz- und Tumorkranken.

Ähnlich äußerte sich der Chef des Uni-Klinikums Frankfurt, Jürgen Graf. Der Spätsommer habe in der Pandemie ein Gefühl der falschen Sicherheit gebracht, weil die Neuinfektionen seltener zu Erkrankungen geführt hätten. Jetzt müssten wieder mehr Patienten stationär aufgenommen werden. „Die Uni-Kliniken sind mit Sicherheit Frühwarnsysteme für das, was auf das Gesundheitssystem zukommt“, sagte Graf.

Corona-Zahlen im Kreis Cloppenburg hochgeschnellt

Nach einem Corona-Ausbruch in einem Schlachthof in Emstek sind die Corona-Infektionszahlen im Landkreis Cloppenburg hochgeschnellt. Mit 86,1 Fällen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tage ist die kritische Marke von 50 deutlich überschritten, wie aus den Zahlen des Landesgesundheitsamtes hervorgeht (Stand Freitag, 9.00 Uhr). Demnach gab es 149 neue Fälle im Vergleich zu Vortag. In dem Vion-Schlachthof dürfen weiterhin 7000 Schweine täglich geschlachtet werden, hatte der Landkreis am Donnerstagabend mitgeteilt.

Ärztekammerpräsident: Keine Corona-Übertragung durch Schmierinfektionen

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat das Säubern von Oberflächen im Kampf gegen die Corona-Pandemie als überflüssig und überholt bezeichnet. Die aktuellen Erkenntnisse über die Übertragung von Corona seien eindeutig, sagte Reinhardt den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft vom Freitag. „Sie findet ausschließlich über den Luftweg statt und nicht über Schmierinfektionen, also über die Verunreinigung von Flächen.“

Radklassiker Paris-Roubaix abgesagt

Der am 25. Oktober geplante Rad-Klassiker Paris-Roubaix ist abgesagt worden. Die Organisatoren sahen sich wegen der Coronavirus-Krise mit wachsenden Infektionszahlen zu dieser Entscheidung gezwungen.

Auf Ersuchen der lokalen Behörden und der Ankündigung von Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstag, die die Metropolregion Lille in Alarmbereitschaft versetzte, entschlossen sich die Organisatoren, die 118. Ausgabe von Paris-Roubaix abzusagen. Ebenfalls nicht stattfinden wird die Premiere von Paris-Roubaix der Frauen, die auch am 25. Oktober erfolgen sollte.

Wissenschaftler warnen vor zunehmendem Populismus in Corona-Zeiten

Die Corona-Krise ist nach Einschätzung von Experten geeignet, populistische Tendenzen in der Gesellschaft zu verstärken. „Krisen gelten als Auslöser von populistischen Tendenzen“, sagte die Konfliktforscherin Beate Küpper am Donnerstagabend auf einer Veranstaltung der Stiftung Demokratie und der Arbeitskammer Saarland in Saarbrücken. Ein Virus sei dabei „wie geschaffen, eine besondere Form von gesellschaftlicher Krise zu schaffen“.

Küpper, die als Professorin im Fachbereich Sozialwesen an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach lehrt, sieht dabei die Gefahr, dass sich das Thema Corona populistisch mit den Themen Asyl und Klima zunehmend vermischt. Auf diese Weise entstehe insbesondere im Internet ein „frei fließender Brei“, der von „strategischen Akteuren“ gezielt mit kruden Theorien unterfüttert werde.

Dabei spielt nach Ansicht von Küpper vor allem das populistische Narrativ von den „großen Eliten gegen das betrogene Volk“ eine Rolle. Solche Verschwörungsmythen entfalteten besondere Kraft darin, sich gegenüber Fakten und Argumenten immun zu machen. Das schaffe Verbindungen auch von Nicht-AfD-Wählern mit der radikalen Rechten.

Olympiasieger Nuis in Inzell infiziert

Nach zwei Teammitgliedern der deutschen Eisschnelllauf-Nationalmannschaft hat sich in Inzell (Bayern) auch der niederländische Doppel-Olympiasieger Kjeld Nuis (30) mit dem Coronavirus infiziert. Nuis hat sich daher gemeinsam mit seinem Team Reggeborgh in Quarantäne begeben. Nuis bestätigte die Infektion auf seinem Instagram-Account.

Nach einem Bericht des Internet-Anbieters „schaatsen.nl“ befolgt das Privatteam die Anweisungen der deutschen Gesundheitsämter. Vor der Abreise ins Trainingslager nach Inzell war das gesamte Team am vergangenen Freitag noch negativ auf das Virus getestet worden.

Virologe Schmidt-Chanasit: Regeln in Hamburg sind ausreichend

Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit hält schärfere Corona-Maßnahmen mit flächendeckenden Sperrstunden für Bars und Restaurants wie in Berlin in der Hansestadt für nicht zielführend. „Die bestehenden Regeln reichen absolut aus und haben funktioniert“, sagte der Professor vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin der Deutschen Presse-Agentur. Er hoffe, dass man in Hamburg „stärker zielgerichtet einschreitet, da wo wirklich die Probleme sind.“

Hintergrund ist die Ankündigung des rot-grünen Senats, die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu verschärfen, sollte der sogenannte Inzidenzwert drei Tage über 35 liegen. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen an und lag am Donnerstag mit 36,1 erstmals seit Mitte April wieder über der 35er-Marke. Sollte er auf dem Niveau bleiben, tritt ab Montag eine verschärfte Maskenpflicht in Restaurants, Einzelhandel und auf öffentlichen Plätzen in Kraft.

Köln und Essen knapp unter Warnstufe

Mit Köln und Essen liegen zwei nordrhein-westfälische Großstädte in der Corona-Pandemie nur noch ganz knapp unter der wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen.

Das nordrhein-westfälische Landeszentrum Gesundheit gab den Wert für Köln am Freitag mit 49,8 an (plus 4,4 im Vergleich zum Vortag), für Essen mit 48,4 (plus 5,0). Dafür gab es einen massiven Anstieg in Herne: Die Ruhrgebietsstadt kam auf einen Wert von 56,2 (plus 22,4 im Vergleich zum Vortag) und gilt damit jetzt als Corona-Risikogebiet.

Knapp 5400 Neuinfektionen in Tschechien

Tschechien meldet 5394 neue Positiv-Tests – das ist der dritte Rekordwert in Folge. Insgesamt stieg die Zahl der festgestellten Infektionen binnen 24 Stunden damit auf 100 757. In Tschechien leben 10,7 Millionen Menschen. Bislang seien 869 Menschen mit oder an dem Coronavirus gestorben, teilt das Gesundheitsministerium mit.

Dobrindt wirft Großstädten lasches Corona-Management vor

Angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen hat CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt deutschen Großstädten mangelnde Disziplin und politische Fehler vorgeworfen. „Gerade in Großstädten wie Berlin lässt die Disziplin erkennbar nach und die Stadtpolitik macht erhebliche Fehler“, sagte Dobrindt der „Passauer Neuen Presse“.

Das betreffe „die Zulassung großer Feiern und Festivals sowie fehlende Kontrollen bei der Einhaltung der Hygienevorgaben“. „Das alles trägt leider erheblich zur Verbreitung des Virus bei“, sagte Dobrindt. Lokale Ausbrüche müssten aber lokal und konsequent bekämpft werden. Sein Bundesland Bayern habe „mit Garmisch und München gezeigt, wie das gelingen kann“.

Fast 70 500 Neuinfektionen in Indien binnen eines Tages

In Indien ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen um 70 496 auf 6,91 Millionen gestiegen. Zudem seien binnen 24 Stunden 964 weitere Todesfälle gemeldet worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Insgesamt starben bislang 106 490 Menschen mit oder an dem Coronavirus.

Fast 57 000 neue Fälle in USA

In den USA ist die Zahl der Menschen, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, binnen 24 Stunden um mindestens 56 931 auf 7,63 Millionen gestiegen. Das ergibt eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten. Mindestens 907 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus.

Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 212 819. Die USA sind sowohl bei den ausgewiesenen Ansteckungs- als auch bei den Todesfällen mit Abstand das am stärksten von der Pandemie betroffene Land der Welt.

Viele Kliniken bekommen keine Prämie für Pflegekräfte

Bei der Corona-Prämie für die Pflegekräfte in den Krankenhäusern bleiben offenbar über 70 Prozent der Kliniken in Deutschland außen vor. Nur insgesamt 433 Krankenhäuser erfüllen die erforderlichen Kriterien, wie aus einer AFP am Freitag vorliegenden Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Linken-Anfrage hervorgeht. Ende 2018 gab es aber 1585 allgemeine Krankenhäuser in Deutschland, die genannten 433 machen 27,3 Prozent davon aus.

Das Gesetz soll am Freitag im Bundesrat endgültig beschlossen werden. Es legt fest, dass die Pflegekräfte in Kliniken, die wegen der Corona-Krise einer besonderen Belastung ausgesetzt waren, eine Prämie von bis zu 1000 Euro bekommen sollen.

Emsland und Wesermarsch überschreiten kritische Corona-Marke

Mit den Landkreisen Emsland und Wesermarsch haben am Donnerstag zwei weitere Regionen in Niedersachsen die kritische Marke von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Im Emsland lag dieser Inzidenzwert bei 55,4 Fällen pro 100 000 Einwohner, in der Wesermarsch bei 56,4 Fällen pro 100 000 Einwohner, wie die Landesregierung mitteilte. Spitzenreiter ist der Landkreis Vechta, wo das Landesgesundheitsamt aktuell 68,8 Fälle pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnete.

Auch der Landkreis Oldenburg nähert sich mit einem Wert von 43,5 der kritischen Marke. Die Infektionszahlen im Landkreis Cloppenburg sanken hingegen am Donnerstag weiter – dort wurden 24 Fälle pro 100 000 Einwohner festgestellt. Landesweit nahmen die Ansteckungen mit Covid-19 am Donnerstag um 320 Fälle zu. Damit gibt es in Niedersachsen derzeit insgesamt 21 941 laborbestätigte Corona-Infektionen.

BVB verschiebt Mitgliederversammlung – Aktionärsversammlung virtuell

Borussia Dortmund hat seine Mitgliederversammlung wegen der anhaltenden Corona-Krise auf unbestimmte Zeit verschoben. Angesichts behördlicher Vorgaben wird auf die traditionell für den Totensonntag geplante Durchführung einer Präsenzveranstaltung verzichtet. Im vergangenen Jahr waren knapp 1200 Mitglieder der Einladung der Clubführung gefolgt.

„Bei rund 160 000 BVB-Mitgliedern gibt es leider auch keinen technischen Weg, eine solche Veranstaltung in vernünftiger Art und Weise virtuell stattfinden zu lassen“, wird BVB-Präsident Reinhard Rauball in einer Mitteilung des Fußball-Bundesligisten am Donnerstag zitiert. Laut „Kicker“ soll die Aktionärsversammlung des an der Börse notierten Vereins am 19. November virtuell abgehalten werden.

Gericht: Sexkino-Besuch ohne Mindestabstand möglich

Der Betreiber eines Sexkinos im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen darf Menschen, die aus zwei Haushalten stammen, auch ohne Mindestabstand in seine Kinosäle lassen. Das Sexkino sei keine Prostitutionsstätte, da dort keine sexuellen Dienstleistungen angeboten werden würden, teilte das Verwaltungsgericht Neustadt am Donnerstag mit (AZ 5 L 783/20.NW). Der Begründung des Gerichts zufolge ist ein Sexkino als Kino anzusehen, wenn dort „überwiegend oder ausschließlich Filme“ gezeigt werden.

Zwar sei auch in Kinos grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, teilte das Gericht mit. Dies gelte aber der aktuellen rheinland-pfälzischen Corona-Verordnung zufolge „ausdrücklich nicht“, wenn bis zu zehn Personen oder beliebig viele Angehörige aus zwei Hausständen zusammentreffen.

Gesundheitsminister Jens Spahn äußert sich „sehr besorgt“

Gesundheitsminister Jens Spahn äußert sich „sehr besorgt“ über die stark gestiegenen Infektionszahlen. Es gebe etwa in Berlin teilweise ein „sorgloses, ignorantes Verhalten“ von Menschen, weshalb er die neuen Corona-Maßnahmen des Berliner Senats begrüße. Insgesamt sei Deutschland bisher aber im Vergleich zu anderen europäischen Ländern noch gut durch die Pandemie gekommen. „Das Gesundheitssystem kann sehr gut damit umgehen.“ Deshalb könne man zuversichtlich sein.

Kanzleramtsminister Helge Braun spricht von zweiter Infektionswelle

Kanzleramtsminister Helge Braun spricht angesichts der deutlich gestiegenen Infektionszahlen vom Beginn einer zweiten Infektionswelle.

In einigen Großstädten sehe man nicht nur, dass die Inzidenz von 50 überschritten werde, „sondern wir sehen auch, dass die Zahlen sehr sehr schnell ansteigen“, sagt er in der Sendung „Frühstart“ von RTL/ntv. „Das heißt, dass die Kontaktnachverfolgung in den Gesundheitsämtern möglicherweise an einigen Stellen nicht mehr funktioniert, und das ist der klassische Beginn eine zweiten Welle.“ Wenn die Zahlen weiter rasch anstiegen, „dann verlieren wir die Kontrolle über die Infektionszahlen und dann können wir es nur noch durch sehr einschneidende Maßnahmen aufhalten.“

Erneut Corona-Infektionen von Schlachthof-Mitarbeitern

Erneut hat es in einem großen Schlachthof in Niedersachsen eine größere Zahl von Corona-Infektionen gegeben.

In dem Betrieb in Emstek (Landkreis Cloppenburg) seien bei Tests unter Mitarbeitern in den vergangenen Tagen insgesamt 63 Fälle bekannt geworden, teilte Landrat Johann Wimberg (CDU) am Mittwoch mit. Der Schwerpunkt der Infektionen sei im Bereich der Grobzerlegung festgestellt worden. Mitarbeiter im Bereich der Schlachtung seien hingegen kaum betroffen. Der Betrieb in dem zum Vion-Konzern gehörende Schlachthof solle zunächst eingeschränkt, aber nicht komplett heruntergefahren werden.

Brüssel schließt Bars und Cafés wegen Corona für einen Monat

In Brüssel müssen Bars und Cafés wegen der Corona-Pandemie für einen Monat dicht machen. Die Regelung tritt am Donnerstag in Kraft und gilt bis mindestens zum 8. November, wie die Behörden der belgischen Hauptstadtregion am Mittwoch mitteilten. Demnach ist in dieser Zeit auch der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit verboten. Restaurants können hingegen unter Auflagen weiter öffnen.

Belgien verzeichnet derzeit einen starken Anstieg der Ansteckungszahlen mit dem neuartigen Coronavirus. Zuletzt infizierten sich mehr als 2000 Menschen täglich mit dem Erreger, rund ein Drittel davon in der Hauptstadt Brüssel. Auch die Zahl der Corona-Toten und der Krankenhauseinweisungen stiegen zuletzt wieder.

Hotel wirbt: Gäste auch ohne Maske willkommen: Polizeieinsatz

Mit dem Schriftzug „Es sind auch Gäste ohne Mund-Nasen-Schutz willkommen“ hat ein Hotel in Bamberg geworben. Die Polizei schritt daraufhin wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein und stieß auf Widerstand.

Der Wirt und seine Frau gerieten mit den Polizisten aneinander. Beim Einsatz wurden vier Beamte leicht verletzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. „Das reicht vom Kratzer an der Stirn bis zum verstauchten Finger“, erklärte ein Sprecher. Alle seien aber wieder im Dienst.

▶︎ Ein Tourist informierte die Polizei am Dienstag, dass das Hotel explizit Gäste ohne Maske willkommen heiße. Auch die Mitarbeiter trugen bei der Kontrolle keinen Mund-Nasen-Schutz, auf Abstandsregeln wurde nicht geachtet. Der Hotelier und seine Frau sollen den Einsatz trotz mehrfacher Belehrung der Polizisten gefilmt haben.

Den Angaben nach weigerten sie sich, das Handy herauszurücken und verletzten dabei leicht die Beamten. Die Polizei ermittelt nun wegen tätlichen Angriffs, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Staatliche Casinos sind wegen Corona deutlich leerer

Wegen der Corona-Pandemie sind staatliche Casinos in Hamburg leerer. Um 58 Prozent ist die Zahl der Besucher im Vorjahresvergleich zwischen März und Ende September eingebrochen. Mangelnde Nachfrage sei allerdings nicht das Problem, sagte Spielbank-Sprecher Maik Janßen weiter. Grund dafür seien die eigenen Hygienemaßnahmen, erklärte er der Deutschen Presse-Agentur.

Das sei nicht nur finanziell eine große Herausforderung. Aufgabe des staatlichen Spielangebots sei es eben auch, das Abrutschen potenzieller Kunden in das illegale Glücksspiel zu verhindern. Dieser Aufgabe könne man dieser Tage nicht nachkommen, so Janßen.

Wieder fast 50 neue Infektionen in Brandenburg

In Brandenburg liegt die Zahl neuer Ansteckungen mit dem Coronavirus weiter auf relativ hohem Niveau. Von Dienstag auf Mittwoch seien 48 neue bestätigte Fälle hinzugekommen, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Potsdam mit.

EU-Staaten wollen einseitige Grenzschließungen vermeiden

Die EU-Staaten wollen angesichts steigender Corona-Neuinfektionen verhindern, dass es erneut zu unilateralen Grenzschließungen im EU-Binnenmarkt kommt. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft schlägt in einem Reuters vorliegenden Kompromisspapier nun vor, dass sich die Staaten dafür auf einen einheitlichen Kriterienkatalog einigen, wann es wie zu Einschränkungen aus Gründen des Gesundheitsschutzes kommen sollte.

Der Vorschlag, der am Mittwoch von den EU-Botschaftern diskutiert werden soll, sieht vor, eine europaweite Übersichtskarte zu erstellen, die auf Grundlage von Daten der europäischen Gesundheitsagentur ECDC erstellt werden soll. Grenzpendler und bestimmte andere Gruppen sollen von Quarantänemaßnahmen ausgenommen werden. Es dürfe keine Einschränkungen aufgrund der Nationalität von Reisenden geben, heißt es in dem Entwurf.

Ifo-Umfrage: Weltwirtschaft schrumpft 2020 um rund 4,4 Prozent

Die Corona-Krise sorgt Ökonomen zufolge in diesem Jahr für ein Schrumpfen der Weltwirtschaft um 4,4 Prozent. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Ifo-Instituts und des Forschungsnetzes EconPol Europe unter 950 Wirtschaftsexperten aus 110 Ländern hervor.

Die Erholung dürfte mit plus 3,2 Prozent im nächsten Jahr langsamer verlaufen. „Sie könnte sich vielerorts mindestens bis ins Jahr 2022 hinziehen, bevor das Vorkrisenniveau wieder erreicht ist.“

Erstmals mehr als 4000 Neuinfektionen in Tschechien

In Tschechien steigen die Neuinfektionen rasant. Erstmals seit Ausbruch der Pandemie meldet das Land mehr als 4000 erfasste Fälle binnen eines Tages. Dem Gesundheitsministerium zufolge gibt es 4457 Neuinfektionen und damit deutlich mehr als der letzte Rekord von 3794. Insgesamt hat Tschechien damit seit März 90 022 Infektionen gemeldet und 794 Todesfälle.

54 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein sind 54 neue Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Die Zahl der Fälle seit Beginn der Pandemie im Norden erhöhte sich damit bis Dienstagabend auf 5031, wie aus den von der Landesregierung im Internet veröffentlichten Zahlen hervorgeht.

Nach Schätzung des Robert Koch-Instituts gelten rund 4400 von ihnen als genesen. Am Montag waren 39 Neuinfektionen gezählt worden. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 in Schleswig-Holstein gestorben sind, blieb bei 162.

Wieder mehr Corona-Ansteckungen in NRW

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen nimmt weiter deutlich zu. Am Mittwoch meldete das Landeszentrum Gesundheit landesweit 25,4 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – so viele wie zuletzt Mitte April. Unter den Kreisen und kreisfreien Städten im Land hat inzwischen fast jede fünfte (10 von 53) die Vorwarnstufe von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Ab diesem Wert gelten in NRW bereits Einschränkungen etwa für private Feiern, Fußball-Bundesligaspiele müssen ohne Zuschauer stattfinden.

▶︎ Besonders betroffen war nach offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts vom Mittwoch weiterhin die Stadt Hamm, die mit 94,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in einer Woche auch bundesweit weiterhin an der Spitze stand.

▶︎ Auch Remscheid lag mit einem Wert von 61,3 weiterhin über der wichtigen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche. Ab diesem Wert müssen die Behörden in NRW zwingend weitergehende Einschränkungen für das öffentliche Leben erlassen.

Neuseeland hat Coronavirus wieder im Griff

Neuseeland hat nach Angaben der Regierung die Ausbreitung des Coronavirus zum zweiten Mal seit Beginn der Pandemie in den Griff bekommen. „Das ist ein großer Meilenstein. Die Neuseeländer haben das Virus erneut durch ihr gemeinsames Handeln zum Schweigen gebracht“, teilte Gesundheitsminister Chris Hipkins am Mittwoch mit. Gleichzeitig forderte er die Bevölkerung auf, weiter wachsam zu sein, um Rückfälle zu vermeiden. Der Inselstaat im Südpazifik hat seit zwölf Tagen keine lokale Neuansteckung mehr verzeichnet.

Corona-Fälle an deutsch-polnischer Schule

Nach mehreren Corona-Fällen am deutsch-polnischen Gymnasium in Löcknitz (Vorpommern-Greifswald) wird die Schule nach den Herbstferien höchstens mit der Hälfte der Schüler und weniger Lehrern starten. „Alle Schüler und Lehrer, die zu den Verdachtsfällen gehören, bleiben strikt 14 Tage in Quarantäne“, sagte der Sprecher des Landkreises Achim Froitzheim am Mittwoch in Greifswald. Die einwöchigen Ferien enden an diesem Freitag, die Quarantäne würde eine Woche länger dauern.

Bei den bisherigen etwas mehr als 200 Tests waren bei einem Lehrer und fünf deutschen Schülern das Coronavirus nachgewiesen worden. Im privaten Umfeld dieser Schüler laufe nun noch die Suche nach Kontaktpersonen.

Berliner Senatorin verteidigt Sperrstunde

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat die neuen Verschärfungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie verteidigt. Ab Samstag gelten in der Hauptstadt eine Sperrstunde und strengere Kontaktverbote für drinnen und draußen. „Das ist das Nachtleben in Berlin, was uns Probleme bereitet hat in den letzten Tagen und Wochen“, sagte Kalayci am Mittwochmorgen im RBB-Inforadio. Deswegen hätten sie gezielt Maßnahmen getroffen und gesagt, es sei Schluss damit, nachts Party zu machen.

„Aber insgesamt ist auch die Botschaft: Die Zeit der Geselligkeit ist vorbei. Die Lage in Berlin ist ernst“, sagte die Senatorin. Jeder Einzelne trage Verantwortung, die Pandemie in den Griff zu bekommen.

UN schlägt Alarm: 400 000 Seeleute dürfen nicht an Land

Rund 400 000 Seeleute dürfen wegen der Corona-Reiserestriktionen nicht an Land kommen und sind teils seit 17 oder mehr Monaten auf See. Das UN-Büro für Menschenrechte verurteilte das am Dienstag in Genf als unmenschlich. Internationale Arbeitsstandards erlauben einen ununterbrochenen Aufenthalt an Bord von höchstens elf Monaten. Das Büro appellierte an alle Regierungen, Lösungen zu finden. Es rief auch die Unternehmen weltweit, die mit der Schiffsfracht Geschäfte machen, auf, Druck zu machen. Das betreffe 90 Prozent des Welthandels.

Polen: So viele Corona-Tote an einem Tag wie nie zuvor

In Polen sind nach Angaben der Behörden binnen eines Tages 58 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben, so viele wie nie zuvor in 24 Stunden. Insgesamt beträgt die Zahl der Corona-Toten in dem Land somit inzwischen 2,717. Die Zahl der bestätigte Infektionen ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums um 2236 auf nunmehr 104 316 gestiegen.

Tourismusverband kritisiert Reisevorgaben

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hat die in manchen Bundesländern eingeführten Quarantäne-Vorschriften für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten kritisiert. „Wir brauchen dringend einen einheitlichen Rahmen für das Reisen innerhalb Deutschlands, der nachvollziehbar und praktikabel ist“, sagte der Geschäftsführer des Verbandes, Norbert Kunz, am Dienstag in Berlin. „Die unterschiedlichen Quarantäneregeln der Bundesländer sind nicht hilfreich und führen zu starker Verunsicherung.“

Kunz forderte eine bundesweite Task Force Tourismus, bei der Politik, Branchen- und Medizinexperten praktikable Lösungen für die anstehenden Wochen und Monate vorbereiten sollten. Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz haben Einreisebeschränkungen mit Quarantäneregeln für Reisende aus besonders betroffenen Gebieten innerhalb Deutschlands festgelegt.

Wuppertal untersagt Martinsumzüge

Die Stadt Wuppertal hat nach dem Überschreiten der ersten wichtigen Infektions-Kennzahl vorerst Martinsumzüge untersagt. Zudem werden private Feiern, Hochzeiten und Beerdigungen auf 50 Teilnehmer begrenzt, hieß es am Dienstag. Kinder und Jugendliche an weiterführenden Schulen müssen auch am Platz wieder Maske tragen.

Für Martinsumzüge – die in der Regel rund um den 11. November stattfinden – gibt es derweil aber noch Hoffnung: Die in Kraft getretene Allgemeinverfügung gilt zunächst, bis der sogenannte 7-Tage-Inzidenzwert fünf Tage lang unter 35 liegt. Laut Robert Koch-Institut lag die Zahl der binnen sieben Tagen Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner am Dienstag bei 42,6.

Baden-Württemberg verlässt „stabile Phase“

Baden-Württemberg will angesichts steigender Corona-Infektionszahlen erstmals die zweite Stufe im Kampf gegen die Pandemie in Kraft setzen. Sozialminister Manne Lucha (Grüne) verkündet am Dienstag im Kabinett den Eintritt in die sogenannte Anstiegsphase, wie ein Regierungssprecher der dpa bestätigte. Diese zweite von drei Pandemiestufen beinhaltet etwa eine strengere Kontrolle von Maßnahmen, Appelle an die Öffentlichkeit und das bedarfsabhängige Hochfahren von Corona-Ambulanzen und Teststellen.

Irland verschärft Corona-Maßnahmen

Angesichts einer zweiten Corona-Infektionswelle hat die irische Regierung die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus wieder verschärft. Landesweit dürften Restaurants und Pubs ab sofort keine Gäste mehr in Innenräumen bedienen, sagte Premierminister Micheal Martin am Montag in einer Fernsehansprache. Bereits geplante Veranstaltungen würden abgesagt. Zudem seien die Bürger aufgerufen, keine Inlandsreisen zu unternehmen.

Angestellte sollten nur dann nicht von zu Hause arbeiten, wenn sie am Arbeitsplatz dringend benötigt würden, sagte Martin. Auch Gottesdienste müssten wieder online stattfinden.

„Die jüngsten Entwicklungen in den meisten Teilen des Landes sind sehr besorgniserregend“, sagte der Regierungschef. „Wenn wir diese Entwicklungen nicht umkehren, wird das ernste Folgen haben – daran besteht kein Zweifel.“

RKI: Mehr als 2600 Neuinfektionen

Den Zahlen des Robert-Koch-Instituts zufolge gibt es in Deutschland rund 28 100 aktive Corona-Fälle.

Innerhalb von 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter 2639 Neuinfektionen. Damit haben sich seit Beginn der Krise 302 258 Menschen in Deutschland mit Sars-CoV-2 angesteckt. 9546 mit dem Virus infizierte Menschen starben demnach – das bedeutet ein Plus von 12 Fällen im Vergleich zum Vortag. Etwa 265 600 Menschen haben die Infektion nach Schätzungen überstanden. Das sind 1900 mehr als noch einen Tag zuvor.

TV-Debatte: Plexiglas soll Kamala Harris und Mike Pence trennen

Eine Scheibe aus Plexiglas soll beim TV-Duell der US-Vize-Präsidentschaftskandidaten am Mittwoch die Demokratin Kamala Harris und den Republikaner Mike Pence trennen – und das Corona-Ansteckungsrisiko verringern. Die Scheibe werde auf der TV-Duell-Bühne in Salt Lake City aufgestellt werden, sagte ein Mitarbeiter in Harris‘ Wahlkampfteam am Montag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP. Medienberichten zufolge soll Pence gegen die Maßnahme gewesen sein.

Wie das Magazin „Politico“ berichtete, bewilligte die für die Organisation der Präsidentschaftsdebatten zuständige Kommission die Errichtung der Plexiglas-Scheibe.

Kanzler Kurz: Negativ!

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat negativ auf das Coronavirus getestet. „Der Kanzler, der Vizekanzler und das gesamte Regierungsteam haben negativ getestet“, teilt das Büro des Regierungschefs mit. Ein enger Mitarbeiter von Regierungschef Kurz hatte sich zuvor mit dem Virus infiziert. „Im Verlauf der Testreihe wurde jedoch ein weiterer Kollege positiv getestet“, heißt es in der Erklärung. Ein Mitarbeiter des Umwelt- und Verkehrsministerium sei infiziert.

Nach James Bond: Auch „Dune“-Start verschoben

Eine weitere Enttäuschung für Kinogänger: Nach dem jüngsten Aufschub des neuen James-Bond-Films „Keine Zeit zu sterben“ trifft es nun auch die Großproduktion „Dune“. Statt Mitte Dezember soll die Neuverfilmung der Science-Fiction-Saga erst im kommenden Herbst in die Kinos kommen. Auf dem Twitter-Account des Films wurde am Montag der 1. Oktober 2021 als neuer Termin genannt.

Nach der „Dune“-Verfilmung („Der Wüstenplanet“) von David Lynch im Jahr 1984 hat der Kanadier Denis Villeneuve („Blade Runner 2049“) das Sci-Fi-Epos mit Timothée Chalamet, Oscar Isaac und Josh Brolin für Warner Bros. neu aufgelegt. Das Hollywood-Studio Warner soll aber weiter an dem geplanten Kinostart der Comic-Verfilmung „Wonder Woman 1984“ kurz vor Weihnachten festhalten.

Brasilien: Lage entspannt sich

In Brasilien geht die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle zurück. Das lateinamerikanische Land meldet nach Angaben des Gesundheitsministeriums am Montag „nur“ 11 946 neue bestätigte Coronavirus-Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten nach offiziellen Angaben auf 4 927 235. Weitere 323 Menschen sind binnen 24 Stunden an oder mit dem Virus gestorben. Ingesamt verzeichnet Brasilien demnach 146 675 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus, teilt das Ministerium mit.

Weißes Haus: Keine strengeren Genehmigungsverfahren für Impfstoffe!

Die von der US-Gesundheitsbehörde FDA vorgeschlagenen strengeren Richtlinien für die Notfallzulassung von Coronavirus-Impfstoffen stoßen einem Medienbericht zufolge bei hochrangigen Regierungsmitgliedern in Washington auf Ablehnung. Der Stabschef des Weißen Hauses, Mark Meadows, spreche sich gegen die Bestimmung aus, die eine Zulassung eines Impfstoffes erst nach den Wahlen am 3. November ermöglichen würde, schreibt die Zeitung „New York Times“ unter Berufung auf mit dem Genehmigungsverfahren vertraute Personen.

Zahl der Auto-Zulassungen steigt wieder

Erstmals in der Corona-Krise ist im September die Zahl der neu zugelassenen Autos in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen. 265 227 Fahrzeuge kamen im vergangenen Monat neu auf die Straße und damit rund 8,4 Prozent mehr als im September des Vorjahres, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Montag mitteilte. Aus Sicht des Verbands der Automobilindustrie (VDA) hängt das vor allem damit zusammen, dass im September 2019 eine Verordnung im Zusammenhang mit dem neuen Prüfstandard WLTP in Kraft getreten ist, die zu einem besonders niedrigen Zulassungsniveau im vergangenen Jahr geführt habe.

Wall Street: Trump-Erholung sorgt für starken Wochenauftakt

Mit deutlichen Kursaufschlägen haben die US-Börsen am Montag auf Nachrichten zum Genesungsprozess des am Coronavirus erkrankten US-Präsidenten Donald Trump reagiert. Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg um 1,68 Prozent auf 28 148,64 Punkte. Ähnlich stark legte der breit gefasste S&P 500 mit plus 1,80 Prozent auf 3408,60 Punkte zu. Noch besser sah es für den technologielastigen Nasdaq 100 aus, der 2,25 Prozent auf 11 509,06 Punkte gewann.

Nico Schwanz bekommt ein Corona-Baby

Zärtlich streichelt Nico Schwanz (42) seiner Freundin Julia Prokopy (25) über den Bauch. Hier wächst der nächste Schwanz-Spross heran! Geplant war’s nicht. Aber das Paar hat sich dank Pandemie häufiger gesehen …

Trump-Arzt: Entwarnung frühestens in einer Woche

Der Leibarzt von Donald Trump rechnet damit, dass er erst kommende Woche Entwarnung für den Krankheitsverlauf des Präsidenten nach der Coronavirus-Infektion geben kann. „Wenn wir durch das Wochenende bis zum Montag kommen und sein Zustand genauso bleibt oder sich verbessert, dann können wir alle schließlich erleichtert aufatmen“, sagte der Arzt Sean Conley am Montag.

Zugleich betonte er, dass Trump im Weißen Haus „24 Stunden am Tag erstklassige medizinische Versorgung“ bekommen werde. Obwohl „er noch nicht endgültig über den Berg ist“, sei das Ärzteteam der Ansicht gewesen, dass Trump aus dem Krankenhaus entlassen werden könne. Es brauche aktuell nichts, was man ihm nur in der Klinik bieten könne.

Trump war am Freitag per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden. Er hatte unter anderem ein experimentelles Antikörper-Mittel und eine Steroiden-Behandlung bekommen. Die Sauerstoffsättigung des Bluts war bei ihm mehrfach deutlich gefallen, was meist auf Lungenprobleme hinweist.

US-Börsen legen zu

Trumps Tweet über seine bevorstehende Entlassung aus dem Krankenhaus beflügelt die amerikanischen Aktienmärkte. Die Nasdaq baut ihre Gewinne aus und liegt etwas mehr als zwei Prozent im Plus.
In den USA steigt die Zahl der Coronavirus-Infektionen unterdessen um 36 778 auf insgesamt 7 396 730 Fälle. Das teilt die Seuchenbehörde CDC mit. Die Zahl der Menschen, die an einer Ansteckung gestorben sind, erhöht sich auf 209 199 Fälle, ein Anstieg von 378 Fällen.

Trumps Arzt will Lungen-Scan-Befunde nicht offenlegen

Wie sieht Donald Trumps Lunge durch die Corona-Erkrankung aus? Dr. Sean Conley, der Arzt des Präsidenten, sagte am Montag, er habe „einfach nicht die Freiheit, über die Ergebnisse zu berichten“. Covid-19 kann schwere Lungenschäden, einschließlich Lungenentzündung, verursachen, die auf Scans sichtbar werden können.

Conley sagte lediglich, es gebe „einige erwartete Befunde“ in Trumps Lungen-Scans, aber er weigerte sich zu sagen, um welche Befunde es sich handelt. Conley sagte auch, es gäbe „nichts von größeren klinischen Bedenken“.

Trump wird mit Remdesivir behandelt

US-Präsident Donald Trump wird wegen seiner Infektion mit dem Coronavirus mit dem Medikament Remdesivir behandelt. Das ging am Freitagabend aus einem Schreiben seines Leibarztes Sean Conley hervor, wenige Stunden nachdem Trump ins Militärkrankenhaus „Walter Reed“ nördlich von Washington gebracht worden war.

Trump gehe es „sehr gut“, er benötige keine Sauerstoffzufuhr, schrieb sein Arzt. Er habe die Therapie mit dem Mittel Remdesivir begonnen, eine erste Dosis eingenommen und ruhe sich aus.

Neuer Corona-Höchststand in Tschechien

Überschattet von der Corona-Krise sind in Tschechien am Samstagmorgen die zweitägigen Regional- und Senatswahlen fortgesetzt worden.

Derweil musste das EU-Land einen Rekord bei den täglichen Corona-Neuinfektionen verzeichnen. Am Freitag wurden 3793 bestätigte Fälle registriert – so viele wie an keinem anderen Tag seit Beginn der Pandemie.

Die Gesamtzahl der jemals Infizierten stieg damit auf mehr als 78 000. Knapp 700 Menschen starben in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung in Tschechien.

Innenminister Jan Hamacek erklärte, die Wahlen seien sicher. Man habe alle denkbar möglichen Hygienemaßnahmen ergriffen. Favorit für den Wahlsieg ist nach Umfragen die populistische ANO von Tschechiens Ministerpräsident Andrej Babis. Der Multimilliardär geriet zuletzt allerdings wegen seines zögerlichen Corona-Krisenmanagements unter Druck.

Zehntausende bei Corona-Demos und Gegenprotesten erwartet

Zu Demonstrationen gegen die Maßnahmen in der Corona-Pandemie und Gegenprotesten werden am Wochenende in Konstanz zehntausende Menschen erwartet.

Für heute und morgen sind insgesamt 29 Veranstaltungen angemeldet, zu denen nach Schätzungen der Polizei bis zu 30 000 Teilnehmer erwartet werden. Für Samstag ist nach Angaben des Veranstalters „Querdenken 753 Konstanz“ für den Nachmittag eine Menschenkette aus Protest gegen die Hygienemaßnahmen geplant, die von Konstanz bis an die österreichische Grenze reichen soll.

Trumps Wahlkampf-Chef positiv auf Corona getestet

Einen Monat vor der US-Wahl ist auch der Wahlkampfchef von Präsident Donald Trump, Bill Stepien, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zuerst hatte das Magazin „Politico“ am späten Freitagabend darüber berichtet. Stepien habe seine Diagnose am Freitagabend erhalten und habe leichte, grippeähnliche Symptome.

Schleswig-Holstein streicht 226 000 Euro durch Corona-Bußgelder ein

Die Behörden in Schleswig-Holstein haben seit März Bußgelder in Höhe von mehr als 226 000 Euro wegen Verstößen gegen die Corona-Beschränkungen verhängt. Das ergab eine dpa-Umfrage bei den Kreisen und kreisfreien Städten im nördlichsten Bundesland.

Am häufigsten wurden nach Angaben der Kreise Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen bei öffentlichen oder privaten Veranstaltungen geahndet. Dafür werden gemäß dem Bußgeldkatalog des Landes für Verstöße gegen die Corona-Regelungen 150 Euro fällig.

Es würden jedoch auch verstärkt Verstöße gegen die Meldepflicht und die Quarantäneverpflichtung von Reiserückkehrern registriert, so eine Sprecherin des Kreises Rendsburg-Eckernförde.

Junge-Union-Chef fordert Verzicht auf Renten-Erhöhung

Die Junge Union (JU) fordert einen Verzicht auf die Renten-Erhöhung im kommenden Jahr und damit eine Nullrunde für Rentner.

Im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ kritisiert der JU-Vorsitzende Tilman Kuban, dass die Bundesregierung die Renten im kommenden Jahr erhöhen will, obwohl das eigentlich nicht vorgesehen wäre, weil die Löhne aufgrund der Corona-Krise sinken. Dies müsse rückgängig gemacht werden.

Mehr als 100 000 Corona-Tote in Indien

In Indien ist die Zahl der Toten mit dem Coronavirus auf über 100 000 gestiegen. Damit ist das Land das dritte weltweit nach den USA und Brasilien, das diese Marke überschreitet. Das indische Gesundheitsministerium meldete am Samstag 100 842 Tote. Die Zahl der Infizierten stieg um 79 476 auf insgesamt 6,47 Millionen.

Bayern: Polizei machte 2 Mio. Corona-Kontrollen!

Die bayerische Polizei hat die Einhaltung der Anti-Corona-Maßnahmen binnen eines halben Jahres mit mehr als zwei Millionen Kontrollen überwacht. Vom 21. März bis zum 20. September gab es rund 2 070 000 Polizeikontrollen zur Überwachung der Corona-Infektionsschutzbestimmungen – das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Landtags-SPD hervor.

In der Zahl sind Kontrollen der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, der Maskenpflicht, von Ladengeschäften, Versammlungen und Gastronomie enthalten.

Corona-Hammer: Trump hat Corona!

US-Präsident Donald Trump (74) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte er selbst auf Twitter mit. Auch bei seiner Ehefrau Melania (50) wurde das neuartige Virus festgestellt. „Wir werden unseren Quarantäne- und Genesungsprozess unverzüglich beginnen. Wir kommen zusammen da durch!“, twitterte Trump.

50 Corona-Fälle in niedersächsischem Pflegeheim

In einem Alten- und Pflegeheim in Vechta haben sich Dutzende Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Es gebe 50 bestätigte Fälle, sagte Landrat Herbert Winkel am Freitag. Betroffen seien 31 Bewohner und 19 Mitarbeiter. Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens in der Region seien zurzeit aber nicht geplant, da sich der Corona-Ausbruch klar verorten lasse.

Das Land Niedersachsen gab die Zahl der Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche im Kreis Vechta am Freitagvormittag mit 23,8 an. Mit dem neuen Ausbruch dürfte der Wert aber deutlich in Richtung des Schwellenwertes von 50 steigen, der als Indikator für eine mögliche Ausweitung von Schutzmaßnahmen vereinbart wurde.

Pocken-Impfstoff auch Corona-tauglich?

Das für die Zulassung von Impfstoffen zuständige Paul-Ehrlich-Institut hat erste Tests mit einem Covid-19-Impfstoff genehmigt, der auf einem Impfstoff gegen Pocken basiert. Antragsteller ist das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), an dem unter anderem die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Philipps-Universität Marburg, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und das Pharmaunternehmen IDT Biologika aus Dessau-Roßlau beteiligt sind.
In der ersten Phase der klinischen Prüfung wird der Impfstoff auf Sicherheit, Verträglichkeit und auf seine spezifische Immunantwort gegen den Erreger untersucht. Die klinische Studie soll Anfang Oktober „mit der Rekrutierung der ersten der insgesamt 30 Studienteilnehmer im medizinischen Auftragsinstitut CTC North am Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) starten“, wie das UKE Hamburg mitteilte. Es gibt bereits etliche Impfstoffe, die in der entscheidenden dritten Phase der klinischen Prüfung sind.

Bei dem neuen Impfstoff handelt es sich um einen sogenannten Vektor-Impfstoff gegen das Coronavirus Sars-CoV-2, bei dem die genetische Information für ein Oberflächenprotein von Sars-CoV-2 in ein abgewandeltes und damit harmloses Pockenvirus (MVA) eingebaut ist. Das Ausgangsvirus wurde schon vor mehr als 30 Jahren gegen Pocken generiert und bereits auch für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Mers-Virus verwendet.

Polen: Neuinfektions-Höchstwert!

Den zweiten Tag in Folge hat Polen so viele neue Corona-Fälle registriert wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Am Freitag verzeichneten die Behörden 2292 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, wie das Gesundheitsministerium in Warschau mitteilte. Der Schwerpunkt lag mit 282 Fällen in Kleinpolen im Süden des Landes, aber auch die Region um die Hauptstadt Warschau (246) und Pommern im Westen (228) waren stark betroffen. Erst am Donnerstag wurde der bisherige Rekordwert erfasst, er betrug 1967 Neuinfektionen.

In Polen haben sich nach offiziellen Angaben bislang 95 773 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. 2570 Menschen starben demnach in Zusammenhang mit dem Virus. Polen hat rund 38 Millionen Einwohner. Das Land wird vom Robert-Koch-Institut bislang nicht als Risikogebiet eingestuft.

Dortmund: Schulen wegen Warnstreik nicht geputzt – geschlossen!

In Dortmund ist am Freitag an mehreren Schulen der Unterricht ausgefallen, weil zuvor streikbedingt nicht geputzt und desinfiziert worden war.

Ungarn verzeichnet Rekord an Corona-Neuinfektionen

In Ungarn haben die Behörden am Freitag einen Rekordwert an neuen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. In den vergangenen 24 Stunden sei bei 1322 Menschen das Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen worden, teilte der Krisenstab der ungarischen Regierung mit. Seit mehr als zwei Wochen wurden in dem Zehn-Millionen-Einwohner-Land täglich jeweils zwischen 700 und 1000 Neuinfektionen registriert.

Deutsche Behörden genehmigen Tests mit drittem Impfstoff-Kandidaten

Die deutschen Behörden haben die klinische Prüfung eines dritten potenziellen Corona-Impfstoffs genehmigt. Wie das bundeseigene Paul-Ehrlich-Institut am Freitag mitteilte, handelt es sich um einen vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung mit der Firma IDT Biologika entwickelten Vektor-Impfstoff. Er darf nun in einer sogenannten Phase-1-Prüfung zunächst an 30 Erwachsenen getestet werden.

Niedersachsen: Größerer Corona-Ausbruch in Altenheim

In einem Alten- und Pflegeheim in Vechta gibt es einen größeren Corona-Ausbruch. Betroffen sind nach Angaben des Landkreises sowohl Bewohner als auch Pflegekräfte.

Der Landkreis will am Mittag darüber informieren, wie viele Menschen genau infiziert sind und ob der Ausbruch auch Konsequenzen für die Bürger in der Region hat. Das Altenheim hat etwa 250 Pflegeplätze.

Aktuell liegt die Zahl der Ansteckungen pro 100 000 Einwohner in der vergangenen Woche im Kreis Vechta nach Angaben des Landes bei 23,8. Mit dem neuen Ausbruch dürfte der Wert deutlich in Richtung des Schwellenwertes von 50 steigen, ab dem über verstärkte Schutzmaßnahmen beraten werden muss.

US-Außenminister Pompeo negativ auf Coronavirus getestet

Nach Bekanntwerden der Corona-Infektion von US-Präsident Donald Trump hat sich auch US-Außenminister Mike Pompeo einem Corona-Test unterzogen – und nach eigenen Angaben ein negatives Testergebnis erhalten. „Ich fühle mich fantastisch“, sagte Pompeo am Freitag vor Journalisten im kroatischen Dubrovnik.

Merkel: „Sende Donald und Melania Trump all meine guten Wünsche“

Kanzlerin Angela Merkel hat sich zur Corona-Erkrankung von US-Präsident Donald Trump geäußert. „Ich sende Donald und Melania Trump all meine guten Wünsche. Ich hoffe, dass sie ihre Corona-Infektion gut überstehen und bald wieder ganz gesund sind“, ließ sie über ihren Sprecher auf Twitter mitteilen.

Kaum Chance auf Entschädigung nach Infektion

Wer von anderen fahrlässig mit Corona infiziert wird, hat einem Magazinbericht zufolge kaum Chancen auf eine Entschädigung. Die Rechtsanwältin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Elke Weidenbach, sagt dem „Focus“ laut Vorabbericht: „Betroffene müssen genau darlegen können, wo sie sich angesteckt haben.“

Dem Medizinrechtsexperten des Deutschen Anwaltvereins, Rudolf Ratzel, zufolge ist dies in der Praxis „fast unmöglich, weil man jeden Tag mit zu vielen Menschen Kontakt hat, die theoretisch alle als Infektionsquelle infrage kommen“.

Besser seien dagegen die Aussichten, wenn jemand „offensichtlich und vorsätzlich gegen eine amtlich angeordnete Quarantäne verstößt“, sagt Ratzel dem Magazin. „Eine Kommune könnte zum Beispiel Schadensersatz für notwendige Massentests der Bevölkerung in Rechnung stellen.“ Solche Verstöße könnten auch strafrechtlich als Körperverletzung geahndet werden.

Frankreichs Post wegen Corona in den roten Zahlen

Die französische Post erwartet wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr rote Zahlen: „Der Schock ist zu groß“, sagte Post-Chef Philippe Wahl der Wirtschaftszeitung „Les Echos“ vom Freitag. Der deutlich angestiegene Paketversand könne den Einbruch beim Briefgeschäft nicht wettmachen, sagte er.

Sseit der ersten Corona-Welle im Frühjahr sei die Post immer noch nicht zum Normalbetrieb zurückgekehrt: „Jeden Tag sind wir gezwungen, Filialen wegen einer Ansteckung zu schließen.“ Das habe massive Auswirkungen auf den Service. So seien die Lieferzeiten immer noch deutlich länger als üblich.

Polen meldet Rekordzahl an Neuinfektionen

Polen meldet eine Rekordzahl an Neuansteckungen. In den vergangenen 24 Stunden wurden demnach in 2292 Fällen Menschen positiv auf das Virus getestet.

Neuer Corona-Höchstwert in Polen

Angesichts eines Rekords von Corona-Neuinfektionen will Polen in mehreren Regionen weitere Einschränkungen verhängen. Am Donnerstag verzeichneten die Behörden 1967 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, wie das Gesundheitsministerium in Warschau mitteilte. So viele waren es noch nie. Der Schwerpunkt lag mit 285 Fällen im Süden des Landes, aber auch die Region um die Hauptstadt Warschau (268) und Pommern im Westen (180) waren stark betroffen.

Corona-Alarm in der Alten Oper in Frankfurt

Das Spitzenrestaurant „Opera“ im 3. Stock des Konzerthauses und das Café „Rosso Suite“ im Erdgeschoss der Alten Oper in Frankfurt sind dicht. Grund: Eine Restaurant-Mitarbeiterin hat sich mit „Covid 19“ infiziert, das wurde dem Gesundheitsamt gemeldet.

„Big Bang Theory“-Star Jim Parsons hatte Corona

„Big Bang Theory“-Star Jim Parsons und sein Ehemann Todd Spiewak waren nach eigenen Angaben mit dem Coronavirus infiziert.

„Todd und ich hatten es beide schon früh. Es war ungefähr Mitte März. Wir wussten nicht, was es war. Wir dachten, wir hätten Erkältungen. Und (…) schließlich verloren wir unseren Geruchs- und Geschmackssinn“, sagte der 47-jährige Schauspieler während der „Tonight Show“ mit Jimmy Fallon.

„Mir war nicht klar, wie vollständig der Geschmacks- und Geruchssinn verschwunden sein konnte“, so Parsons über die Symptome. „Wenn man in Quarantäne ist und wirklich nichts anderes tun kann, als zu essen, oh mein Gott, das war brutal“.

Parsons spielte zwölf Jahre lang die Rolle des Wissenschaftlers Sheldon Cooper in der US-Serie „The Big Bang Theory“.

48 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein registriert

In Schleswig-Holstein sind 48 neue Corona-Infektionen festgestellt worden. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle seit Beginn der Pandemie im Norden erhöhte sich damit bis Dienstagabend auf 4772, wie aus den von der Landesregierung im Internet veröffentlichten Zahlen hervorgeht.

Am Montag waren 38 Neuinfektionen gezählt worden. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 in Schleswig-Holstein gestorben sind, erhöhte sich um einen auf 162.

Polizeigewerkschaft: Kontroll-Probleme bei Reiserückkehrern

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat vor großen Problemen bei der Durchsetzung der Quarantäne-Auflagen für Reiserückkehrer gewarnt, die aus Corona-Risikogebieten des Schengen-Raums an deutschen Flughäfen ankommen. Derzeit habe die Bundespolizei „weder die personelle Kapazität noch die ausreichende Infrastruktur an den Flughäfen“, um diese Passagiere zu überprüfen, sagte der GdP-Vizevorsitzende Sven Hüber der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).

Brasilien: Fast 143 000 Tote

Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldet 32 058 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf mehr als 4,7 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 863 auf 142 921 zu. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA und Indien weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle auf.

CureVac Impfstoff geht in nächste Phase

Das Tübinger Biotech-Unternehmen CureVac gibt den nächsten Schritt bei der Prüfung seines Impfstoffkandidaten CVnCoV bekannt. Der erste Teilnehmer an einer klinischen Phase-2a-Studie sei geimpft worden, heißt es in einer Pflichtmitteilung. Die Studie werde in Peru und Panama vorgenommen mit insgesamt 690 gesunden Teilnehmern. Erste Daten würden im vierten Quartal erwartet

Ex-Bayernprofi Thiago mit Corona infiziert

Der vom FC Bayern zum FC Liverpool gewechselte spanische Fußballprofi Thiago ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 29-Jährige hat sich umgehend in Quarantäne begeben, wie Liverpool, der Club des deutschen Trainers Jürgen Klopp, am Dienstag mitteilte. Beim 3:1 der Reds am Montagabend gegen den FC Arsenal hatte Thiago gefehlt. Der Spanier habe „leichte Symptome“ gezeigt, sei aber bei guter Gesundheit, teilte Liverpool mit.

„Wir haben alle Protokolle befolgt, und Thiago geht es soweit gut“, sagte Mannschaftsarzt Jim Moxon einer Vereinsmitteilung zufolge. Der Mittelfeldspieler werde „hoffentlich bald wieder zurück sein“. Thiago war Mitte September von den Bayern nach England gewechselt.

Berliner Senat beschließt Maskenpflicht in Büros

Wegen zuletzt gestiegener Corona-Infektionszahlen gilt in Berlin künftig eine Maskenpflicht in Büro- und Verwaltungsgebäuden.

Beim Arbeiten am Schreibtisch soll die Regelung nicht greifen. Das beschloss der Berliner Senat am Dienstag, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen erfuhr.

Drosten: Tests NICHT oft falsch positiv

Der Virologe Christian Drosten hat die Zuverlässigkeit der PCR-Tests auf das Coronavirus Sars-CoV-2 betont. Angesichts von Behauptungen in sozialen Medien, die Tests seien oft falsch positiv und wiesen mitunter nur Fragmente des Virus nach, sagte der Virologe der Berliner Charité am Dienstag: „Ohne ein volles Virus-Genom gibt es keine Virus-Reste.“ Es gebe auch keine Verwechslungen mit sonstigen Viren wie etwa anderen Erkältungsviren und Coronaviren, fügte er im NDR-Podcast „Das Coronavirus-Update“ hinzu. „Die PCR ist da einfach zweifelsfrei.“ Daten zur Validierung habe schon die erste Publikation zu dem PCR-Test im vorigen Januar enthalten.

„Unsere PCR war zwar die erste, die ist aber längst nicht mehr die einzige“, sagte Drosten. „Die Labore sind eigentlich alle inzwischen dazu übergegangen, die Tests von Herstellern zu beziehen. Die haben unsere PCR zum Teil übernommen, zum Teil aber auch ein bisschen modifiziert. Und allen ist gemeinsam, dass die zusätzlich zu unserer Validierung noch mal wieder selber Validierungen gemacht haben.“

Andernfalls dürfe man solche Tests nicht verkaufen. „Die muss man ja zertifizieren lassen.“ Das PCR-Verfahren biete „eine sehr wasserdichte Diagnostik“.

Nach positiven Tests: „Mein Schiff 6“ legt in Piräus an

Das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 6“ mit mehreren Corona-Infizierten an Bord hat am frühen Dienstagmorgen in der griechischen Hafenstadt Piräus angelegt. Sofort gingen Experten der Gesundheitsbehörde (Eody) an Bord, wie das Staatsfernsehen (ERT) berichtete. Alle Reisenden und Crewmitglieder sollen einen Coronavirus-Test machen.

Die ersten Schnelltests seien negativ gewesen, berichtete das Staatsfernsehen. Die 922 Urlauber und die die 666 Besatzungsmitglieder müssten bis auf Weiteres an Bord bleiben.

Am Montag war bekannt geworden, dass zwölf Crewmitglieder an Bord positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Sie seien auf dem Schiff isoliert worden, teilte die Reederei Tui Cruises mit. Das Schiff war am Sonntagabend von der kretischen Hafenstadt Heraklion ausgelaufen.

Zahl der Kurzarbeiter fällt im September um eine Million

Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland ist dem Ifo-Institut zufolge im September mit der Erholung von der Corona-Rezession um eine Million gefallen. Insgesamt waren noch 3,7 Millionen Menschen in Kurzarbeit nach 4,7 Millionen im August, wie die Münchner Forscher am Dienstag auf Basis ihrer monatlichen Konjunkturumfrage unter Tausenden Unternehmen schätzten. Damit sank ihr Anteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 14 auf elf Prozent. „Der Rückgang der Kurzarbeit schreitet stetig voran“, sagte Ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link. „Besonders hoch bleibt aber der Anteil an den Beschäftigten in der Industrie.“

Trump will mehr Corona-Tests

Rund fünf Wochen vor der Präsidentschaftswahl in den USA baut die Regierung von Präsident Donald Trump die Testkapazität in der anhaltenden Corona-Pandemie deutlich aus. Trump sagte im Weißen Haus, in den kommenden Wochen werde seine Regierung 150 Millionen Coronavirus-Schnelltests verteilen, die binnen 15 Minuten ein Ergebnis lieferten. In der vergangenen Woche hätten die USA den hundertmillionsten Coronavirus-Test seit Beginn der Pandemie ausgeführt – „viel mehr als jedes andere Land“, sagte der Präsident.

Regierung bringt Ausschankverbot für Alkohol ins Spiel

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will der Bund den Alkoholausschank in besonders betroffenen Regionen unter bestimmten Bedingungen befristet begrenzen lassen. Um Infektionen in der Gastronomie zu minimieren, müssten bei ansteigendem Infektionsgeschehen „zeitlich eingegrenzte Ausschankverbote für Alkohol erlassen werden“, heißt es in dem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Entwurf der Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit der Ministerpräsidentenkonferenz an diesem Dienstag.

Bund plant 50 Euro Bußgeld bei falschen Angaben in Restaurants

Der Bund will angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen mit dem Coronavirus derzeit keine weiteren Öffnungsschritte zulassen.

Um eine korrekte Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen, sollen Ordnungsbehörden Verstöße etwa bei falschen persönlichen Angaben in Restaurants mit einem Mindestbußgeld von 50 Euro belegen können, heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Entwurf der Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit der Ministerpräsidentenkonferenz an diesem Dienstag.

Preisanstieg bei Einmalhandschuhen

Einmalhandschuhe für Pflege- und Rettungskräfte haben sich in der Corona-Krise massiv verteuert und sind mitunter nur noch schwer zu beschaffen. „Einzelne Händler haben uns mitgeteilt, dass die Versorgungslage und Preisentwicklung bei Einmalhandschuhen dramatisch sei“, sagte der Sprecher des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed), Manfred Beeres.

Die Bezugskosten stiegen zurzeit „sehr stark an“. Der Verband rechnet demnach mit Preisen, die teilweise 500 Prozent höher liegen – je nach Handschuhtyp – im Vergleich zu Normalpreisen.

Wieder NRW: Polizei löst Geburtstagsfeier auf

Die Polizei hat in Hünxe (Kreis Wesel in NRW) eine Geburtstagsfeier mit rund 100 Gästen aufgelöst, bei der die Regeln der Corona-Schutzverordnung nicht befolgt wurden. Die Teilnehmer der Feier hätten sich weder an den erforderlichen Mindestabstand gehalten, noch sei eine Gästeliste geführt worden, teilte die Polizei am Montag mit. Die Polizei war am Samstagabend zu der Feier gerufen worden, weil es eine tätliche Auseinandersetzung unter den Gästen gegeben hatte. Bei der Auflösung der Feier habe sich ein Gast so aggressiv verhalten, dass er in Polizeigewahrsam genommen wurde. Für die Behandlung eines Verletzten sei ein Rettungswagen gerufen worden.

Sechs Millionen Corona-Infektionen in Indien

In Indien steigt die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen auf über sechs Millionen, nachdem das Gesundheitsministerium binnen 24 Stunden 82 170 Neuinfektionen registriert hat. Die Totenzahl hat sich demnach innerhalb eines Tages um 1039 auf 95 542 erhöht. Indien verzeichnet weltweit die zweitmeisten Corona-Fälle. Am stärksten betroffen sind die USA.

Nasenspray gegen Wachstum von Coronaviren?

Die australische Biotechfirma Ena Respiratory hat in Tierversuchen festgestellt, dass ein von ihr entwickeltes Nasenspray das Wachstum von Coronaviren hemmt. Das Spray sei eigentlich entwickelt worden, damit das menschliche Abwehrsystem besser gewöhnliche Erkältungs- und Grippeviren bekämpfen könne.

In einer Studie an Frettchen habe sich gezeigt, dass das Medikament die Menge der Coronaviren um bis zu 96 Prozent senken könne, teilte Ena Respiratory mit. In einigen Monaten könne man mit Tests an Menschen beginnen. Das Spray könne etwa in Kombination mit einem Impfstoff eingesetzt werden.

Preisanstieg bei Einmalhandschuhen

Einmalhandschuhe für Pflege- und Rettungskräfte haben sich in der Corona-Krise massiv verteuert und sind mitunter nur noch schwer zu beschaffen. „Einzelne Händler haben uns mitgeteilt, dass die Versorgungslage und Preisentwicklung bei Einmalhandschuhen dramatisch sei“, sagte der Sprecher des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed), Manfred Beeres.

Die Bezugskosten stiegen zurzeit „sehr stark an“. Der Verband rechnet demnach mit Preisen, die teilweise 500 Prozent höher liegen – je nach Handschuhtyp – im Vergleich zu Normalpreisen.

Nur sechs Neuinfektionen in Brandenburg gemeldet

Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Brandenburg ist erneut zurückgegangen: Von Samstag auf Sonntag wurden sechs neue Fälle erfasst, wie das Gesundheitsministerium (Stand 11.00 Uhr) mitteilte. Am Vortag hatte es 17 bestätigte Neuinfektionen gegeben und am Freitag waren es 42.

Öffentliche Bürgermeister-Kür in Emsdetten fällt aus

In der von einem Corona-Ausbruch bei einem Geflügelverarbeiter betroffenen Stadt Emsdetten (Kreis Steinfurt) ist die öffentliche Ergebnispräsentation der Bürgermeister-Stichwahl am heutigen Sonntag abgesagt worden. „Auch wenn wir die Corona-Infektionen sehr auf die Beschäftigen von Allfrisch eingrenzen können, ist es derzeit einfach nicht die Zeit für eine öffentliche Veranstaltung“, sagte Bürgermeister Georg Moenikes (CDU), der selbst nicht mehr zur Wahl antritt. Er habe sich mit den beiden Stichwahlkandidaten darüber verständigt.
Bei der Stichwahl des Bürgermeisters treten in Emsdetten Oliver Kellner (Grüne) und Thomas Kock (SPD) an.

Hamm: Wahlhelfer holen Stimmzettel zu Hause ab

Stichwahl im Corona-Hotspot! Die Stadt Hamm in Westfalen hat zur Kommunalwahl am heutigen Sonntag einen besonderen Service für Menschen in Quarantäne eingerichtet: Ruft man bei der städtischen Wahl-Hotline an, werden die Briefwahlunterlagen zu Hause vorbeigebracht – und auch wieder mitgenommen.

209 Menschen in Hamm akut infiziert

Im Corona-Hotspot Hamm beträgt der 7-Tage-Inzidenz-Wert 95,5 (Stand 26. September). Nach Stadtangaben sind zurzeit 209 Personen akut mit dem Coronavirus infiziert, innerhalb von 24 Stunden wurden 16 Neuinfektionen verzeichnet. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz errechnet sich, in dem alle gemeldeten Corona-Neuinfektionen der jeweils zurückliegenden sieben Tage addiert werden.

Söder: „Corona ist eine Art Naturkatastrophe“

CSU-Chef Markus Söder hat das Coronavirus als Prüfung für die heutige Zeit und die heutigen Generationen bezeichnet – und zu einem gemeinsamen Kampf gegen die Pandemie aufgerufen. „Corona ist mit voller Wucht, aller Macht wieder da, in ganz Europa“, sagte Söder am Samstag in einer Grundsatzrede auf dem ersten großen Online-Parteitag der CSU.

Viele hätten keine Lust mehr auf Corona und seien von Corona genervt – er selber auch. Doch Söder mahnte: „Die zweite Welle läuft, und zwar ziemlich stark.“ Der bayerische Ministerpräsident betonte: „Corona ist eine Art Naturkatastrophe.“ Und diese Prüfung müsse man nun bestehen. Deshalb dürfe man beim Kampf gegen das Virus nicht nachlassen, sondern klug und entschlossen der Herausforderung begegnen. „Vorsicht ist besser als Risiko“, mahnte Söder.

Nur 17 Neuinfektionen in Brandenburg

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Brandenburg ist zum Wochenende wieder leicht zurückgegangen: Von Freitag auf Samstag wurden 17 neue Fälle erfasst, wie das Gesundheitsministerium (Stand 11 Uhr) mitteilte. Am Vortag hatte es 42 neue Infektionen gegeben und am Donnerstag waren es 22.
Die meisten Neuinfektionen wurden Samstagvormittag mit 5 Fällen aus dem Landkreis Oberhavel gemeldet. Die Landkreise Barnim, Oder-Spree und Teltow-Fläming meldeten jeweils 4 zusätzliche Infektionen.

Covid-Teststation an der A93 überlastet

Die Corona-Teststation an der Autobahn 93 ist seit Samstagvormittag überlastet. Auf dem Rastplatz Heuberg, wo Covid-19-Abstriche bei Reiserückkehrern durchgeführt werden, kommt es zu langen Wartezeiten, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Auf der A93 gehe es seit etwa 9 Uhr nur stockend voran. Der Rückstau reiche bis zum Grenzübergang Kiefersfelden. Zunächst hatte der Bayerische Rundfunk (BR24) darüber berichtet.

Corona-Partys! Wieder Polizei-Einsätze in Berliner Parks

Wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung hat die Polizei erneut Hunderte feiernder Menschen aus zwei Parks in Berlin-Mitte verwiesen. „Bis zu 300 Personen in Partystimmung und mit viel zu wenig Abstand“ hielten sich am Freitagabend im Weinbergspark und im James-Simon-Park auf, wie ein Sprecher am Samstag mitteilte. Die Sicherheitskräfte mussten demnach „mit Nachdruck“ die teils alkoholisierten und jugendlichen Feiernden ansprechen, um die Menschenansammlungen aufzulösen.

Dabei soll es zu vereinzelten Flaschenwürfen und einer Zündung von Pyrotechnik gekommen sein. Im Weinbergspark wurde ein Polizist leicht verletzt, so der Sprecher. Der Einsatz endete am Samstagmorgen gegen 2.30 Uhr. Zur Zahl der Verstöße und Anzeigen machten die Sicherheitskräfte zunächst keine Angaben.

Mullahs planen Lockdowns und härtere Strafen

Der Iran plant wegen eines weiteren Anstiegs der Corona-Neuinfektionen zeitweilige Ausgangssperren. Bei hohen Fallzahlen sollen sollten in betroffenen Provinzen einwöchige Lockdowns verhängt werden, gab Präsident Hassan Ruhani in einem Treffen des nationalen Corona-Krisenstabs am Samstag bekannt. Zudem solle es bei Verstößen gegen die Maskenpflicht künftig höhere Strafen geben, hieß es auf der Webseite des Präsidenten.

Mehr als 7500 neue Fälle in Russland

Russland verzeichnet mit 7523 Corona-Neuinfektionen den höchsten Tagesanstieg seit dem 22. Juni. Die Zahl der Toten kletterte nach Angaben der Behörden um 169. Die Gesamtzahl der Ansteckungen erhöht sich damit auf 1,143 Millionen, die der Toten auf 20 225.

Tschechien: zweithöchster Tagesanstieg bei Corona-Fällen

Tschechien meldet mit 2946 Corona-Neuinfektionen den zweithöchsten Tagesanstieg. 15 weitere positiv getestete Menschen starben, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Die Gesamtzahl der bestätigten Ansteckungen in dem Land mit 10,7 Millionen Einwohnern liegt damit bei 61.318, insgesamt 582 Menschen starben.

Queen muss wegen Corona-Krise sparen

Auch die britische Königin bekommt die Folgen der Corona-Krise am Geldbeutel zu spüren: Unter anderem wegen wegfallender Besichtigungen in den königlichen Schlössern muss der royale Haushalt in den kommenden drei Jahren mit 15 Millionen Pfund (16,4 Millionen Euro) Verlust rechnen, wie der Finanzchef des Königshauses, Michael Stevens, am Freitag berichtete.

Ein spezieller Etat, der dem Erhalt des Buckingham-Palastes dient, muss mit Einbußen in Höhe von 20 Millionen Pfund rechnen.

Dennoch werde das Königshaus die Steuerzahler angesichts der Pandemie nicht um weitere Gelder bitten, betonte Stevens:

Wir werden versuchen, die Folgen durch eigene Anstrengungen und Effizienz zu managen.

Der königliche Haushalt hat bereits einen Einstellungsstopp verhängt und die Gehälter eingefroren. Daneben wird nach Palastangaben nach Möglichkeiten zu weiteren Ausgabenkürzungen gesucht.

Insgesamt standen dem königlichen Haushalt laut dem am Freitag vorgelegten Finanzbericht des im März zu Ende gegangenen Haushaltsjahrs 82,4 Millionen Pfund zur Verfügung.

► Damit wurde unter anderem ein 15 848 Pfund teurer Charterflug bezahlt, mit dem der inzwischen von seinen königlichen Verpflichtungen zurückgetretene Prinz Andrew im Juli 2019 zu einem Golfclub nach Nordirland jettete.

► Mit weiteren 16 440 Pfund schlug ein Charterflug zu Buche, mit dem Prinzessin Anne zu einem Rugby-Match zwischen Schottland und Italien nach Rom flog. Beide Royals seien dabei in offiziellen Diensten des Königshauses im Einsatz gewesen und es seien keine Linienflüge verfügbar gewesen, hieß es zur Begründung.

► Neue Einnahmen erzielt der königliche Haushalt durch den Rückzug von Prinz Harry und seiner Frau Meghan – nach ihrem Umzug nach Kalifornien zahlen die Sussexes den Angaben zufolge jetzt Miete für ihren Zweitwohnsitz Frogmore Cottage auf dem Gelände von Schloss Windsor.

 


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