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LIVETICKER … CORONAVIRUS bei RPV Gran Canaria ..!!!

am 9. August 2020

LIVETICKER … CORONAVIRUS … Weltweit

Wichtiges vorab …

Wir wollen keine Panik verbreiten und auch keine Sensationslust befriedigen …

Wir wollen lediglich informieren ..!!!

Die Hauptquellen dieser Berichte sind die DPA (Deutsche Presse Argentur) & bild.de …

Lokalnachrichten von und über die kanarischen Inseln finden Sie       >>>  HIER  <<<

Die Uhrzeiten sind MEZ – Mitteleuropäische Zeit ..!!!


Infografik:

So viele Neuinfektionen gab’s täglich in Deutschland


 

Live-Ticker:

09.08.2020

 

Frankreichs Tourismusbranche büßt 40 Milliarden Euro ein

Die Corona-Krise hat der französischen Tourismusbranche nach Einschätzung der Regierung Einbußen von mindestens 30 bis 40 Milliarden Euro beschert. Die Einnahmen der Branche stammten in normalen Zeiten zu einem Drittel aus dem internationalen Tourismus, der massiv eingebrochen sei, sagte Tourismus-Staatssekretär Jean-Baptiste Lemoyne (42) dem „Journal du Dimanche“.

Von den Gesamteinnahmen in Höhe von 180 Milliarden Euro entfallen demnach normalerweise 60 Milliarden Euro auf ausländische Reisegäste. Die Einbußen würden zum Teil von inländischen Touristen aufgefangen. Lemoyne zufolge entschieden sich 70 Prozent der französischen Urlauber für ein Reiseziel in der Heimat. Zudem sei es „ermutigend“, dass für September wieder mit mehr ausländischen Gästen aus Ländern wie Belgien, Deutschland, Italien und Spanien zu rechnen sei.

Mexiko meldet 6500 Neuinfektionen

Mexiko meldet 6495 Neuinfektionen und damit insgesamt 475 902 Fälle. 695 weitere Menschen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben. Die Zahl der Todesfälle stieg damit auf 52 006.

Linke-Chefin Kipping gegen höhere Strafen bei Corona-Verstößen

Linke-Chefin Katja Kipping (42) hat sich kritisch dazu geäußert, Corona-Vorschriften mit Härte durchzusetzen. „Ich sehe mit einer gewissen Sorge, dass jetzt unglaublich viel diskutiert wird über Repression und höhere Strafen“, sagte sie der Funke Mediengruppe.

Stattdessen solle die Politik die vielen unterstützen, die sich verantwortlich verhalten wollten: „Wir sollten zum Beispiel erst einmal Masken-Automaten an Bahnhaltestellen aufstellen, bevor wir diejenigen bestrafen, die keine tragen.

Ähnlich sieht Kipping das bei den Demonstranten gegen die Corona-Politik: „Im Übrigen sehnt sich diese krude Coronaverharmloser-Szene doch richtig danach, in so einen Corona-Rebellen-Status zu kommen und für das Nichtzahlen von Bußgeldern ins Gefängnis zu gehen. So scharf ich diese Demonstranten verurteile – wir werden das nicht über Repression lösen.“

Mexikos Präsident sieht Trendwende am Arbeitsmarkt

Mexikos Präsident Andres Manuel Lopez Obrador (66) macht eine Trendwende am Arbeitsmarkt aus. „Wir verlieren keine Jobs mehr“, sagt er in einem YouTube-Video. Im August seien bereits 15 000 neue Stellen geschaffen worden.

Von März bis Juli seien allerdings wegen der Corona-Krise 1,1 Millionen Jobs gestrichen worden.

Altmaier hält Corona-Trend für alarmierend

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (62) hält die jüngsten Neuinfektionszahlen von mehr als 1000 pro Tag in Deutschland für alarmierend.

Der CDU-Politiker zur Funke-Mediengruppe: „Wir müssen diesen Trend abflachen und umkehren, denn es geht um die Gesundheit aller, die Rückkehr der Kinder in die Schulen und den Aufschwung unserer Wirtschaft. Wir müssen einen zweiten Lockdown mit aller Macht verhindern. Deshalb brauchen wir zielgenauere Maßnahmen und Korrekturen statt flächendeckender Rundumschläge.“

Nötig sei eine medizinische Einordnung, was bislang falsch gelaufen sei und geändert werden müsse.

Corona-Infektion: Schule in Nordfriesland bleibt geschlossen!

Wegen einer Corona-Infektion bleibt eine Grundschule in Rantrum bei Husum (Schleswig-Holstein) nach den Sommerferien vorerst geschlossen. Bei einer Mitarbeiterin der Schule sei eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden, wie der Kreis Nordfriesland mitteilte.

Demnach habe die Frau vor Kurzem an einer Dienstbesprechung teilgenommen und dabei Kontakt mit anderen Mitarbeitern der Schule gehabt. Die Grundschule soll deshalb in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien, die in Schleswig-Holstein an diesem Montag beginnt, zunächst geschlossen bleiben. „Dabei handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Enger Kontakt bestand bei der Dienstbesprechung nicht. Gerade bei einer Grundschule gehen wir aber lieber auf Nummer sicher“, sagte die Fachbereichsleiterin für Sicherheit, Gesundheit und Veterinärwesen, Nina Rahder.

Corona-Chaos in Zulassungsstellen

Drei Wochen Wartezeit für die Kfz-Anmeldung in Hamburg. Auch im Rest des Landes herrscht Chaos bei den meisten Zulassungsstellen. Und das soll alles an Corona liegen?

Kliniken in Beirut stoppen Corona-Tests

Coronavirus-Tests und -behandlungen sind in mehreren großen Krankenhäusern der libanesischen Hauptstadt Beirut nach der verheerenden Explosion im Hafen eingestellt worden. Einige Einrichtungen, die Covid-19-Patienten behandelten, seien durch die Explosion so schwer beschädigt worden, dass sie die Tests eingestellt hätten, sagte Mahmud Hassun, Arzt im Rafik-Hariri-Krankenhaus in Beirut, am Donnerstag. Auch der Leiter des Verbands der Privatkliniken, Sulaiman Harun, bestätigte einen Stopp der Tests in einigen Krankenhäusern: „Die Explosion hat die Coronavirus-Tests unterbrochen, da die meisten Krankenhäuser mit der Katastrophe und der hohen Zahl der Verletzten beschäftigt sind.“

Ostsee-Ort schickt Touris wieder nach Hause

Der Timmendorfer Strand zieht Konsequenzen aus dem Touristen-Ansturm vom vergangenen Wochenende. Am kommenden Wochenende (7./8. August) werden keine Tagesgäste mehr zugelassen. Das sagte die stellvertretende Bürgermeisterin von Timmendorfer Strand (Kreis Ostholstein), Melanie Puschaddel-Freitag, dem NDR. Das Fassungsvermögen sei erreicht. Die Gemeinde richtet daher an Touristen den eindringlichen Appell, nicht mehr nach Timmendorf zu kommen.

Los Angeles dreht Corona-Feiervolk den Saft ab

Die US-Metropole Los Angeles will Veranstaltern illegaler großer Hauspartys von Freitag an Strom und Wasser abstellen. Damit reagierten die Behörden auf vermehrte Berichte über große Feiern, die während der Pandemie eigentlich verboten seien, sagte Bürgermeister Eric Garcetti am Mittwoch (Ortszeit).

Bei wiederholtem Verstoß gegen die Sicherheitsanordnungen könne Party-Veranstaltern binnen 48 Stunden Strom und Wasser abgedreht werden. Die großen Feiern fänden vor allem in leerstehenden Häusern oder Unterkünften statt, die kurzzeitig gemietet werden können. Bars und Nachtklubs in der kalifornischen Stadt sind derzeit geschlossen.

Gewerkschaft warnt vor nachlassender Masken-Disziplin auf dem Bau

Zu wenig Händewaschen, keine Masken, kein Abstand: Nach Beobachtung der IG Bauen-Agrar-Umwelt sinkt die „Corona-Disziplin“ auf dem Bau. „Viele Baufirmen nehmen die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus auf die leichte Schulter. Das ist fatal“, kritisierte der Vorsitzende der IG Bau Nordbaden, Wolfgang Kreis. Bei ihren Baustellen-Visiten stößt die Gewerkschaft demnach auf grobe Corona-Fehltritte: „Oft ist nicht einmal das Händewaschen möglich. Ein Waschbecken mit Seife und fließendem Wasser – Fehlanzeige. Von Desinfektionsmittel-Spendern ganz zu schweigen.“ Sammeltransporte seien längst wieder an der Tagesordnung, genauso wie Frühstücks- und Mittagspausen „dicht an dicht im Bauwagen“.

Jetzt 107 Fälle nach Corona-Ausbruch am Wolfgangsee

Durch den Corona-Ausbruch im österreichischen Ferienort St. Wolfgang sind bislang wohl 107 Menschen erkrankt. Das ergab eine Analyse der österreichischen Gesundheitsbehörden, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter und Anwohner, aber auch um österreichische Touristen. Zuletzt hatten örtliche Behörden nur 79 Fälle zum Ausbruch gezählt, dabei aber nicht alle Diagnosen in anderen Teilen Österreichs einberechnet. Unter ausländischen Gästen sei bislang trotz internationaler Kontakt-Nachverfolgung kein Fall gefunden worden, erklärte das Gesundheitsministerium.

Lufthansa: Gibt es bald betriebsbedingte Kündigungen?

Der Kranich in der Krise! Nach einem Milliardenverlust im zweiten Quartal schließt die Lufthansa-Gruppe betriebsbedingte Kündigungen auch in Deutschland nicht mehr aus. Ziel des Konzerns sei es gewesen, dies zu vermeiden, teilte das Unternehmen am Donnerstag bei der Vorstellung der Quartalszahlen in Frankfurt mit. „Vor dem Hintergrund der Marktentwicklungen im globalen Luftverkehr und basierend auf dem Verlauf der Verhandlungen zu notwendigen Krisenvereinbarungen mit den Tarifpartnern ist dieses Ziel auch für Deutschland nicht mehr realistisch“, hieß es weiter. Im zweiten Quartal dieses Jahres verzeichnete die Lufthansa einen Nettoverlust von 1,5 Milliarden Euro.

Corona-Leugner gehen wieder auf die Straße

Gegner der Corona-Politik wollen am 29. August erneut in Berlin auf die Straße gehen. Für eine Demonstration unter dem Titel „Versammlung für die Freiheit“ wurden 17 000 Teilnehmer angemeldet, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte. Bei einer anschließenden Kundgebung erwartet die Initiative Querdenken 711 insgesamt 22 500 Teilnehmer.

Am vergangenen Samstag kamen zu einer ähnlichen Kundgebung 20 000 Menschen. Bei der Demonstration wurden die Auflagen bewusst missachtet: Der Mindestabstand wurde nicht eingehalten, kaum jemand trug eine Maske. Neben Corona-Leugnern und Impfgegnern waren auch viele Teilnehmer mit eindeutig rechtsgerichteten Fahnen oder T-Shirts in der Menge.

Die Demonstration löste Forderungen nach einer härteren Gangart bei Missachtung von Mindestabstand und Maskenpflicht aus. Außerdem wurde über die Grenzen des Demonstrationsrechts diskutiert.

Testpflicht für Reisende aus Risikogebieten ab Samstag

In Deutschland gibt es ab Samstag eine Corona-Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten. Das kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn am Donnerstag an.

5267 Neuinfektionen in Russland binnen eines Tages

In Russland bleibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen über der Marke von 5000. Die Behörden melden 5267 Ansteckungen binnen 24 Stunden. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen steigt auf 871 894. Das sind nach den USA, Brasilien und Indien die viertmeisten weltweit. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich offiziellen Angaben zufolge um 116 auf 14 606.

Wahnsinns-Forderungen von Gesundheitsämtern

Gesundheitsämter in mehreren Bundesländern fordern Eltern in der Coronakrise dazu auf, ihre Kinder in häuslicher Quarantäne getrennt von der Familie in einem Raum zu isolieren, wenn ein Corona-Verdacht besteht.
Laut „
Neue Westfälische“ haben die Gesundheitsämter der Kreise Offenbach und Karlsruhe in einer Anordnung gefordert, es solle keine gemeinsamen Mahlzeiten geben. Zudem drohten sie Eltern, dass bei Zuwiderhandlung das Kind in einer geschlossenen Einrichtung für die Dauer der Quarantäne untergebracht werde. Bei den Empfängern der Anordnungen handelt es sich um Eltern von Kindern zwischen drei und elf Jahren.

Die Corona-Lage in Polen

Auch Deutschlands Nachbarland Polen muss nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums mit einem Trend steigender Neuinfektionszahlen rechnen. Am Wochenende und danach könnten es bis zu 700 Neuinfektionen pro Tag werden. Am Dienstag verzeichnete Polen mit 680 nachgewiesenen Ansteckungsfällen den bislang höchsten täglichen Anstieg.

Seit Ausbruch der Lungenerkrankung gab es in Polen rund 49 000 Corona-Fälle.
Trotz des jüngsten Anstiegs will das Land die Schulen am 1. September wieder komplett öffnen. Es würden strenge Hygieneregeln vorgeschrieben, kündigt Bildungsminister Dariusz Piontkowski an. Zudem würden Kriterien festgelegt, nach denen Schulen im Falle eines Corona-Ausbruchs auf Online-Unterricht umsteigen könnten.

Einzelhändler in Sorge wegen Corona-Anstieg

Die deutschen Einzelhändler fürchten angesichts zunehmender Neuinfektionen eine zweite Corona-Welle. „Die steigenden Infektionszahlen machen uns große Sorgen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, am Donnerstag. „Der Handel appelliert deshalb an alle Kunden, die Corona-Regeln zu beachten. Maske tragen, Abstand wahren und die Hygienemaßnahmen einhalten – das muss jetzt erste Bürgerpflicht sein.“
Wenn es wieder zu einem Lockdown mit Ladenschließungen käme, würden das viele Handelsunternehmen nicht mehr stemmen können.

Neue Corona-Sorgen auf Schiff in Norwegen

Nach dem Coronavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „Roald Amundsen“ sind die Besatzungsmitglieder und Passagiere eines weiteren Schiffs in Norwegen in Quarantäne genommen worden.

Grund dafür sei, dass ein Passagier einer vorherigen Kreuzfahrt auf der „SeaDream 1“ nach der Heimkehr nach Dänemark positiv auf das Virus getestet worden sei, teilte das norwegische Gesundheitsinstitut FHI mit. Das Schiff brach seine aktuelle Fahrt deshalb ab und ging in der Nacht zum Mittwoch im Hafen der Stadt Bodø vor Anker, wie die norwegische Zeitung „Aftenposten“ berichtete. Die Passagiere seien gebeten worden, in ihren Kabinen zu bleiben. Zunächst sollten nun die 85 Besatzungsmitglieder an Bord auf Corona getestet werden.

Rheinland-Pfalz startet Corona-Teststationen

Reiserückkehrer aus dem Ausland können sich in Rheinland-Pfalz direkt nach der Einreise an vier Corona-Teststationen kostenlos auf eine Infektion untersuchen lassen.

„Wir setzen alles daran, eine zweite Corona-Welle nach den Sommerferien zu verhindern“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in Mainz bei der Vorstellung der Maßnahme. Drei der Teststationen befinden sich nahe der Grenzen zu Frankreich, Luxemburg und Belgien. Die vierte wird auf dem Flughafen Hahn im Hunsrück eingerichtet. Zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen im Reiseverkehr mit dem aktuell besonders stark von der Pandemie betroffenen Luxemburg sind aktuell nicht geplant.

Zahl der Corona-Neuinfektionen in Israel geht leicht zurück

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Israel nach einem starken Anstieg zuletzt leicht zurückgegangen. Seit dem Rekordhoch von Dienstag vergangener Woche blieb die Zahl konstant unter dem Wert von 2000 Fällen. Diese galt zuletzt als Marke für schärfere Einschränkungen bis hin zu einem kompletten Lockdown.

Das Gesundheitsministerium des Landes teilte am Mittwoch mit, am Vortag seien 1700 Fälle gemeldet worden. Der Rekord liegt bei 2100 Fällen. Insgesamt wurden in Israel bislang 76 763 Infizierte registriert, als aktiv gelten derzeit 24 866 Fälle, davon sind 355 Menschen schwer erkrankt. 564 Corona-Infizierte starben bislang.

Tägliche Lernzeit deutscher Schüler halbierte sich im Corona-Lockdown

Während der Corona-Schließungen an den Schulen hat sich Zeit, die sich Schüler in Deutschland täglich mit Unterrichtsstoff befassten, zwischenzeitlich laut einer Umfrage halbiert. Sie sei von 7,4 auf 3,6 Stunden gesunken, wie das Münchner ifo-Institut am Mittwoch unter Verweis auf eine eigene Befragung von rund 1100 Eltern berichtete. Das Institut wertete die Ergebnisse als Beleg die zentrale Bedeutung, die einer Rückkehr zum normalen Schulbetrieb zukomme.

38 Prozent der Schüler lernten demnach höchstens zwei Stunden, 74 Prozent nicht mehr als vier Stunden pro Tag. Gleichzeitig stieg die Zeit, die Schulkinder während des Lockdowns täglich mit passiven Onlinebeschäftigungen wie etwa Fernsehen, Computerspielen oder Handynutzung verbrachten, der Umfrage zufolge von vier auf 5,2 Stunden. Eltern verdoppelten in der Zeit der Schulschließungen zugleich die Zeit des Lernens mit ihren Kindern auf eine Stunde.

Tausende Ärzte und Krankenpfleger in Südafrika mit Coronavirus infiziert

Im schwer von der Corona-Pandemie betroffenen Südafrika haben sich auch tausende Ärzte und Krankenpfleger mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Mehr als 24 000 Mitarbeiter im Gesundheitswesen wurden bisher positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet, 181 von ihnen starben, wie Gesundheitsminister Zweli Mkwize am Mittwoch bei einer Pressekonferenz sagte. Landesweit stieg die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen demnach auf mehr als 521 000.

Die Corona-Fälle unter den Ärzten und Krankenpflegern entsprechen dem Minister zufolge fünf Prozent aller Infektionsfälle im Land. Damit stehe Südafrika im weltweiten Vergleich relativ gut da: International liegt die Rate der mit dem Coronavirus infizierten Ärzte und Krankenschwestern bei zehn Prozent.

Südafrika ist das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land auf dem afrikanischen Kontinent. Seit die Regierung die im März verhängte Ausgangssperre gelockert hat, steigen die Infektionszahlen täglich stark an.

Spahn optimistisch bei Impfstoff-Entwicklung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) ist zuversichtlich, dass der Impfstoff gegen das Coronavirus schon bald kommen könnte.

Auch Schleswig-Holstein plant Bußgeld für Maskenverweigerer

Schleswig-Holstein will ebenfalls Bußgelder für Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen einführen. „Wir finden die Idee gut“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Mittwoch in Kiel. Eine solche Regelung solle auch in Schleswig-Holstein festgelegt werden. Auf eine Höhe des Bußgeldes hat sich die Landesregierung noch nicht verständigt.

Niedersachsen kündigte an, die Strafen – wie in NRW – auf 150 Euro erhöhen zu wollen.

Bundesweit gilt im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Maskenpflicht in Handel und im Nahverkehr – die konkrete Ausgestaltung und Regelungen zu Sanktionen sind aber Ländersache. Auch in Bayern beispielsweise sieht der Bußgeldkatalog beim Verstoß gegen die Maskenpflicht bereits 150 Euro vor. In Berlin ist bei Verstößen gegen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ein Bußgeldrahmen von 50 bis 500 Euro vorgesehen.

Hongkong spricht von dritter Corona-Welle

Die Behörden in Hongkong sprechen von einer dritten Infektionswelle, die es zu bekämpfen gelte. 85 neue Ansteckungen seien binnen 24 Stunden registriert worden. In drei Fällen sei das Virus vor Ort übertragen und nicht eingeschleppt worden. Am Dienstag hatten die Behörden in der chinesischen Sonderverwaltungszone 82 Neuinfektionen gemeldet. Seit Ende Januar wurden rund 3700 Fälle registriert, 42 Menschen starben.

5900 zusätzliche Mitarbeiter in Gesundheitsämtern wegen Corona

In der Corona-Krise sind von den Gesundheitsämtern rund 5900 zusätzliche Beschäftigte eingesetzt worden. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Städtetags und des Deutschen Landkreistags hervor, wie die „Passauer Neue Presse“ am Mittwoch berichtete.

Die 356 Gesundheitsämter in den Flächenländern hätten derzeit rund 13 900 Stellen mit Ärztinnen und Ärzten sowie nicht ärztlichem Personal besetzt.

Im Zuge der Corona-Pandemie hätten die Ämter weitere 5900 Beschäftigte eingesetzt, vor allem zur Kontaktnachverfolgung, für Corona-Tests und zur Kontrolle von Quarantäne. Träger der Gesundheitsämter sind die Landkreise und kreisfreien Städte.

Videospiele-Boom in Corona-Krise geht weiter

Das Geschäft der Videospiele-Anbieter wächst in der Corona-Krise weiterhin rasant. So sprang der Umsatz von Activision Blizzard („Call of Duty“, „World of Warcraft“, „Candy Crush“) im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 38 Prozent auf 1,93 Milliarden Dollar (1,63 Mrd Euro) hoch. Bei Activision-Spielen stieg die Zahl aktiver Nutzer binnen drei Monaten von 102 auf 125 Millionen, wie die US-Firma in der Nacht zum Mittwoch mitteilte. Unterm Strich blieben 580 Millionen Dollar Gewinn in den Kassen nach 328 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

In der Corona-Krise verzeichnet die Spiele-Branche seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen im Frühjahr ein deutliches Wachstum.

Bei Take-Two Interactive, dem Anbieter von Spielen wie „Grand Theft Auto“ und „NBA 2K20“ schoss der Umsatz im vergangenen Quartal um 54 Prozent auf 831,3 Millionen Dollar hoch, und der Gewinn wuchs von 46,3 auf 88,5 Millionen Dollar.

Kinderärzte verweigern Corona-Tests für Reiserückkehrer

Die Kinderärzte in Westfalen-Lippe lehnen eine Beteiligung an Corona-Tests für Urlaubsrückkehrer ab. Das sagte Marcus Heidemann, Sprecher der Bielefelder Kinderärzte und Landesverbandsvorsitzender für Westfalen-Lippe im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen.

Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beschlossene Regelung sei eine „schlicht nicht umsetzbare Idee“, heißt es in einem Schreiben der Ärzte, aus dem die NW zitiert. Die reguläre Patientenversorgung werde darunter leiden. Gemeinsam mit dem Landesverband Nordrhein könne der Landesverband Westfalen-Lippe den Kollegen in den Praxen nicht empfehlen, sich an dem „derzeit völlig unausgereiften“ Test-Versprechen zu beteiligen.

Briten-Regierung fürchtet Medikamenten-Engpass

Die britische Regierung hat Arzneimittel-Händler mit Blick auf den Brexit aufgefordert, ausreichende Medikamenten-Vorräte anzulegen. Die Unternehmen sollten Lagerbestände für sechs Wochen anlegen und sich auf mögliche Lieferstörungen an wichtigen Häfen wie Dover vorbereiten, hieß es in einem am Montagabend veröffentlichten Brief des britischen Gesundheitsministeriums. Schon jetzt stünden die weltweiten Lieferketten durch die Corona-Pandemie unter „erheblichem Druck“.

Großbritannien war am 31. Januar aus der EU ausgetreten. In der Übergangsphase bis Jahresende bleibt das Land noch im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion. Die EU hat London eine Freihandelszone ohne Zölle und Einfuhrquoten in Aussicht gestellt. Die Verhandlungen kommen aber seit Monaten nicht voran.

Zentrale Streitpunkte sind der von den Briten gewünschte, weitgehend ungehinderte Zugang britischer Unternehmen zum europäischen Binnenmarkt, für den Brüssel im Gegenzug verlangt, dass London weiter Sozial-, Umwelt- oder Verbraucherstandards der EU akzeptiert.

Augsburgs Felix Götze positiv getestet ++ Leverkusens Amiri fehlt gegen Glasgow

Felix Götze vom FC Augsburg befindet sich wegen eines positiven Corona-Tests in häuslicher Quarantäne. Wie der Fußball-Bundesligist am Dienstag mitteilte, gab es bei dem Mittelfeldspieler während des Urlaubs nach einem positiven Test im Bekanntenkreis ebenfalls einen positiven Befund. Götze sei „völlig symptomfrei und hatte im Vorfeld keinerlei Kontakt zu Mannschaftskollegen oder Funktionsteam“, hieß es von Club-Seite. Nach zwei negativen Tests soll Götze wieder zum Team stoßen.

►Bayer Leverkusen muss unterdessen beim Achtelfinal-Rückspiel in der Europa League am kommenden Donnerstag gegen die Glasgow Rangers auf Nadiem Amiri (23) verzichten. DerMittelfeldspieler habe am Samstag vergangener Woche einen kurzfristigen Corona-Kontakt im privaten Umfeld gehabt, teilte die Werkself am Dienstag mit. Das Hinspiel hatte Bayer vor der Corona-Pause in Schottland mit 3:1 gewonnen.

Sein Arbeitgeber trennte den deutschen Nationalspieler, der den Hinweis auf diesen Kontakt selbst gegeben hatte und nach einer amtlichen Testung nicht zu einer Quarantäne-Verordnung führte, „vorsorglich und umgehend“ von der Trainingsgruppe des Fußball-Bundesligisten. Amiri ist vorerst für eine Woche in häuslicher Quarantäne.

Basketball-Star wegen Anti-Corona-Demo gefeuert

Die Telekom Baskets Bonn schmeißen Basketball-Nationalspieler Joshiko Saibou (30) fristlos raus. Der Klub begründet die Entscheidung mit „Verstößen gegen Vorgaben des laufenden Arbeitsvertrags als Profisportler“.

Der Bundesligist zieht damit die Konsequenzen aus dem Verhalten von Saibou, der in den letzten Wochen in den sozialen Netzwerken immer wieder mit Verschwörungstheorien in Bezug auf Corona aufgefallen war. Der Höhepunkt: Zuletzt hatte er am Samstag auf der Groß-Demo in Berlin teilgenommen, gegen die bekannten Schutzregeln verstoßen.

Corona-Demos: Forscher warnt vor weiterer Radikalisierung

Der Konfliktforscher Andreas Zick warnt vor einer weiteren Radikalisierung unter den Demonstranten gegen Corona-Beschränkungen. Die Bewegung sei durchsetzt von menschenfeindlichen Vorurteilen gegen Gruppen, sichtbar werde beispielsweise Antisemitismus, erklärte Zick mit Blick auf die Corona-Demonstrationen am Wochenende in Berlin. „Ohne Feindbilder funktioniert es nicht“, fügte er hinzu.

Zudem werde der Rechtsextremismus, der bei den Demonstrationen mitlaufe, gestärkt, weil sich dieser „als ’normal‘ inszenieren kann und Aufwind bekommt“, sagte der Extremismusforscher. Nach solchen Großprotesten folgten in der Regel Aktionen im Kleinen, im sozialen Nahraum, warnte Zick.

In den Bewegungen könnten sich kleinere Gruppen und Einzelpersonen hochgradig radikalisieren, erläuterte der Bielefelder Forscher. Die Attentäter von Halle und Hanau hätten genau diese Verschwörungsideen, die in Teilen bei den Protesten zur Sprache kommen, fest geglaubt und sich auf die Feindbilder eingeschworen. Viele Menschen, die sich den Corona-Leugnern anschließen würden, setzten sich in Distanz zur repräsentativen Demokratie. „Sie inszenieren sich als Opfer, was Versuche, sie anzusprechen blockiert“, sagte der Wissenschaftler. Die Bewegung sei zudem im Kern sehr autoritär, erklärte Zick.

Experte warnt vor Partyurlaub in Kroatien – und ist selbst da

Der Epidemiologe Rastislav Madar ist in Tschechien in die Kritik geraten, nachdem er bei Twitter vor Partyurlaub in Kroatien gewarnt hatte. „Manche scheinen selbst in Pandemie-Zeiten ohne Rücksicht auf den gesunden Menschenverstand feiern zu müssen“, schrieb der Leiter der Corona-Arbeitsgruppe des Prager Gesundheitsministeriums bereits am Montag.

Die Standortangabe verriet dabei, dass er die Nachricht aus Kroatien abgesetzt hatte.

Es sei kein Geheimnis, dass er seinen Urlaub in dem Land verbringe, antwortete Madar seinen Kritikern in einem Folge-Tweet. „Es kommt nicht auf den Ort an, sondern auf die Art und Weise“, führte der 47-Jährige an. „Er predigt Wasser und trinkt Wein“, schrieb ein Leser am Dienstag dennoch empört auf den Onlineseiten der Tageszeitung „Pravo“. „Soll doch jeder hinfahren, wohin er will, sich aber verantwortungsvoll verhalten“, meinte indes ein anderer.

Mehr als 18,3 Millionen Menschen weltweit infiziert

Weltweit haben sich mehr als 18,3 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Fast 693 000 Menschen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Das geht aus einer Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters auf Basis offizieller Daten hervor. In mehr als 210 Ländern und Territorien wurden Infektionen registriert, seit das Virus im Dezember erstmals in China nachgewiesen wurde.

Landgang-Limit für Norwegen-Kreuzfahrten

Norwegen begrenzt den Landgang für die Passagiere von Kreuzfahrtschiffen. Landgänge von Schiffen mit mehr als hundert Menschen an Bord würden in norwegischen Häfen wegen der Coronavirus-Pandemie nicht mehr zugelassen. Die Auflage gelte zunächst für 14 Tage. Fähren seien davon ausgenommen. Zuvor hatte es einen Corona-Ausbruch auf einem Hurtigruten-Schiff gegeben.

Rund 100 Corona-Fälle nach Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd

Die Zahl der Corona-Infizierten nach einer Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg ist auf rund 100 gestiegen.
Mehrere zuvor Betroffene seien mittlerweile genesen aus der häuslichen Isolation entlassen worden, teilte das Landratsamt Ostalbkreis am Montag mit. Derzeit gebe es im gesamten Landkreis 58 aktive Fälle – also Menschen, die noch erkrankt sind. Ende vergangener Woche waren es 61. Die Tests in einer Grundschule in Schwäbisch Gmünd seien negativ ausgefallen.

Keine Testpflicht für Luxemburg-Pendler

Die im Laufe der Woche in Kraft tretende Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten wird in Rheinland-Pfalz den „kleinen Grenzverkehr“ zu Luxemburg nicht betreffen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte am Montag. Luxemburg sei zwar als Risikogebiet betroffen, für viele Luxemburger werde es aber weiterhin Ausnahmen geben. „Wer beruflich pendelt, wird nicht betroffen sein von den neuen Regelungen im Bezug auf das Testen beim Einreisen.“

Berlin: Jeder 100. Rückkehrer aus Risikogebieten hat Corona

An den beiden Berliner Flughäfen wurden seit vergangener Woche rund 2300 Reiserückkehrer aus Risikogebieten auf Covid-19 getestet. „Knapp ein Prozent der getesteten Personen waren positiv“, teilte Ulrich Frei, Vorstand Krankenversorgung der Charité, am Montag auf Anfrage mit. Die Charité führt die Tests an den beiden Standorten durch. Seit Mittwoch können sich Rückkehrer auf das Virus am Flughafen Tegel testen lassen. Am Freitag wurde auch eine Teststelle in Schönefeld eingerichtet.
Der Flughafen geht davon aus, dass täglich im Schnitt rund 2000 Menschen aus Gebieten nach Berlin reisen, die das Robert Koch-Institut als Risikogebiete einstuft. Die Tests sind derzeit noch freiwillig. Wer jedoch kein aktuelles negatives Testergebnis nach seiner Rückkehr vorweisen kann, muss in eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Am Montag nahm in Berlin eine weitere Teststelle am Zentralen Omnibusbahnhof den Betrieb auf. Auch am Hauptbahnhof sind Tests geplant.

Was getrennt lebende Eltern jetzt bedenken müssen

In Corona-Zeiten bedarf die Flugreise eines getrennt lebenden Elternteils mit den gemeinsamen Kindern laut einer aktuellen Gerichtsentscheidung der Zustimmung des anderen Elternteils. Eine solche Reise stelle angesichts der Pandemie keine Angelegenheit des täglichen Lebens mehr dar, befand das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig in der am Montag veröffentlichten Entscheidung. (Az. 2 UF 88/20).
Im vorliegenden Fall hatte die Mutter in den Sommerferien eine Flugreise nach Mallorca mit den beiden gemeinsamen Kindern gebucht. Der Vater war damit nicht einverstanden. Bislang boten solche Fälle wenig Anlass für juristischen Streit: Über Auslandsreisen kann grundsätzlich der jeweils betreuende Elternteil allein entscheiden, wenn die Reise nicht mit Nachteilen beziehungsweise Gefahren für das Kind verbunden ist.

Erzieherin aus Thüringen hat Covid-19, Kindergarten weiter geöffnet

Bei einer Erzieherin in einem Saalfelder Kindergarten ist das Coronavirus nachgewiesen worden. Die Frau stamme aus dem Saale-Orla-Kreis, teilte das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt am Montag mit. Für sieben Kinder und drei Erzieher der Kita, die direkten Kontakt hatten, sei Quarantäne angeordnet worden. Insgesamt seien rund 48 Kinder sowie Erzieher getestet worden. Die Ergebnisse werden am Dienstag erwartet. Der Kindergarten sei mit Einschränkungen weiter geöffnet.

Wie muss Schule jetzt weitergehen?

Nach den Sommerferien dreht sich in den Schulen alles um Corona. Was denken Sie: Wie muss Schule nach der Corona-Pause jetzt aussehen? Welche Schutzmaßnahmen sollten eingehalten werden, welche abgeschafft werden? Was sind Ihre Erfahrungen mit der Schule in Zeiten von Corona?
Sagen Sie uns Ihre Meinung per Video! Zum Beispiel per WhatsApp.
Wichtig: Senden Sie uns bitte auch Ihre Kontaktdaten. Wir benötigen Ihren Namen und den Wohnort, damit wir Ihren Clip für die Sendung prüfen können! Hier erfahren Sie mehr.

Corona-Tests am Airport Bremen mindestens bis Ende September

Am Flughafen Bremen sind Abstrichteams des Sanitätsdienstes der Bundeswehr im Einsatz. Reiserückkehrer, insbesondere aus Risikogebieten, sollen noch am Flughafen auf Covid-19 getestet werden. Dazu sind 16 Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsunterstützungszentrums Wilhelmshaven vor Ort, die im Schichtsystem arbeiten. Die Abstriche erfolgen im Auftrag des Gesundheitsamtes Bremen. Damit leistet der Sanitätsdienst einen Beitrag zur Entlastung ziviler Strukturen. Der Einsatz ist bis zum 25. September 2020 vorgesehen.

Fast 80 Infektionen bei dänischem Schlachtbetrieb

Nach dem Corona-Ausbruch in einem Schlachtbetrieb in Dänemark sind mittlerweile 79 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der dänische Fleischverarbeiter Danish Crown am Montag mitteilte, ist die Gesamtzahl der Infektionen in dem Betrieb in Ringsted damit seit Samstag um 17 nachgewiesene Fälle angestiegen. Um das Risiko einer weiteren Corona-Verbreitung zu begrenzen, fange man nun damit an, die Körpertemperatur aller Mitarbeiter zu messen. 300 weitere Mitarbeiter sollten noch am Montag getestet werden.

Bundesregierung: Maskenpflicht in Schulen „vernünftige Überlegung“

Die Bundesregierung begrüßt die Pläne einzelner Bundesländer, in der Schule mit Beginn des neuen Schuljahrs eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes einzuführen. „Eine solche Maskenpflicht klingt nach einer vernünftigen Überlegung“, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag in Berlin. Dies müsse aber eingebettet sein in ein Gesamtkonzept und dafür liege die Zuständigkeit bei den Ländern.

15 Millionen Euro Corona-Betrug! Mann (36) in Haft

Mega-Betrugsfall im Norden! Ein Mann (36) aus dem Kreis Pinneberg soll widerrechtlich „Corona-Hilfen“ und Kurzarbeitergeld kassiert haben. Es geht um insgesamt mindestens 15 Millionen Euro. Die Staatsanwaltschaft Lübeck spricht von organisiertem Betrug „im besonders schweren Fall“.

Der Mann habe eine Beraterfirma in Hamburg betrieben und sei dringend tatverdächtig, „unter Zuhilfenahme von Sozialversicherungsdaten von Personen aus ganz Deutschland, die er im Rahmen seiner Tätigkeit unrechtmäßig erworben hatte, widerrechtlich in mindestens 90 Fällen Kurzarbeitergeld und sog. Corona-Soforthilfen beantragt zu haben“, wie es in einer Mitteilung vom Montag heißt.

Seit Anfang Juli befindet sich der mutmaßliche Täter in der JVA Lübeck in U-Haft, schweigt zu den Vorwürfen. Bei der Durchsuchung seiner Wohn- und Geschäftsräume wurden laut Staatsanwaltschaft zahlreiche Beweismittel sichergestellt.

Die Auszahlung von 7,6 Millionen Euro, die der Verdächtige beantragt hatte, sei durch die Ermittlungen noch gestoppt worden. Nun gehe es darum, auch die 7,4 Millionen Euro „wieder in die Staatskasse zurückzuführen“, die der Mann bereits erbeutet hatte.

Ermittelt wird auch im Umfeld des Mannes.

Gesundheitsminister beraten über Fan-Rückkehr in die Stadien

Die Gesundheitsminister der Länder wollen sich in der kommenden Woche mit einer möglichen Rückkehr der Zuschauer in die deutschen Fußballstadien beschäftigen. „Die Gesundheitsministerkonferenz berät dazu am 10. August“, teilte die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit am Montag auf Anfrage mit.

Berlins Ressortchefin Dilek Kalayci (SPD) ist derzeit Vorsitzende der GMK. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hofft auf eine Rückkehr von Zuschauer in die Stadien.

Bei einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung der 36 Proficlubs am Dienstag soll es auch um das Konzept für die Teilzulassung der Fans in der 1. und 2. Bundesliga während der Corona-Krise gehen. Nach den Vorstellungen der DFL soll es bis Ende Oktober ein Stehplatz- und Alkoholverbot und keine Gästefans in den Stadien bis Jahresende geben, wenn zur neuen Saison wieder Zuschauer in eingeschränkter Zahl zugelassen werden. Entsprechende Anträge des DFL-Präsidiums stehen bei der anstehenden Mitgliederversammlung zur Abstimmung.

Bayern: Abwasser-Tests warnen vor Corona

Die Technische Universität München sucht im Abwasser von sechs bayerischen Städten nach Spuren des Coronavirus: Auf diese Weise will das Team um Professor Jörg Drewes vom Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft eine Art Frühwarnsystem etablieren.

Derzeit wird Wasser aus München, Erlangen, Augsburg, Starnberg, Freising und Weiden untersucht. Die Proben stammen aus dem Zulauf von Kläranlagen und werden auf den genetischen Fingerabdruck des Virus geprüft, wie Drewes erklärte. Das Projekt läuft inzwischen seit drei Wochen.

Auch andernorts in Deutschland wollen Forscher mit Hilfe von Abwasserproben Rückschlüsse auf das aktuelle Infektionsgeschehen gewinnen. Solche Daten aus Kläranlagen könnten ein bundesweites Frühwarnsystem für regionale Ausbrüche ermöglichen.

Nizza: Masken jetzt auch im Freien Pflicht

Im südfranzösischen Nizza müssen Schutzmasken künftig auch an vielen Orten im Freien getragen werden, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dazu zählen auch Abschnitte der bei Touristen beliebten Strandmeile Promenade des Anglais, wie Bürgermeister Christian Estrosi mitteilte.

Nizza zieht damit mit mehreren anderen großen französischen Städten gleich, die ebenfalls eine Maskenpflicht an vielen Orten unter freiem Himmel angeordnet haben.

Kritik an Scheuer: Grüne fordern Durchsetzung der Maskenpflicht in der Bahn

Die Grünen fordern von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und der Bahn weitere Schritte zur Durchsetzung der Maskenpflicht in Fernzügen.

Während seiner Fahrten in Fernzügen habe er „kein einziges Mal“ wahrgenommen, „dass das Bahnpersonal Reisende ohne Maske auf ihr Fehlverhalten anspricht“, schrieb der bahnpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Matthias Gastel, zu einem von ihm vorgelegten Fünf-Punkte-Plan, über den zuerst die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete. Die Bundesregierung verweise auf die Länder, die für die Durchsetzung der Corona-Regeln zuständig seien. Im Fernverkehr könne das kein erfolgversprechender Ansatz sein.

Gastel forderte eine „klare Zuständigkeit der Bundespolizei“, damit diese das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Fernverkehrszug kontrollieren und durchsetzen könne. „Bei notorischen Maskenverweigerern muss die Bundespolizei den Ausschluss von der weiteren Beförderung bereits im Zug feststellen und durchsetzen können“, schrieb er. Zudem brauche es auf Bundesebene eine Rechtsgrundlage zur Verhängung von Bußgeldern durch die Bundespolizei, dafür müsse Scheuer sorgen.

Darüber hinaus forderte Gastel, das Reservierungssystem der Bahn so umzustellen, dass Sitzplätze möglichst auf Abstand zugeteilt würden. Einzelne Wagen könnten für Risikogruppen vorgehalten werden. Sparpreis-Tickets sollten nur für gering ausgelastete Züge angeboten werden, um nicht weitere Fahrgäste in absehbar volle Züge zu locken.

Am Flughafen Leipzig/Halle: Familie positiv auf Corona getestet

Sie kamen aus dem Urlaub und müssen jetzt in Quarantäne: Drei Leipziger wurden positiv auf Corona getestet. Die Familie hatte sich freiwillig am Flughafen Leipzig/Halle auf das Virus checken lassen.

Tönnies fährt Schlachtbetrieb weiter hoch

Der Fleischkonzern Tönnies schlachtet wieder mehr Schweine. Am Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück wurde eine zweite Schicht eingebunden.

Die Schlachtung und Zerlegung von Schweinen sei seit Freitag in Absprache mit den Behörden weiter hochgefahren worden, teilte ein Konzernsprecher am Montag mit. Knapp mehr als 4000 Mitarbeiter seien in dem Betrieb wieder aktiv.

Nach dem Corona-Ausbruch beim größten deutschen Schlachtbetrieb hatte die zuständige Aufsicht zuletzt nur den Einsatz einer Schicht erlaubt. Ziel sei es nun, im nächsten Schritt 15 000 Schweine pro Tag zu schlachten, sagte der Sprecher.

Vor der Corona-Krise schlachtete Tönnies in Rheda-Wiedenbrück bis zu 25 000 Schweine am Tag.

Kosovo-Ministerpräsident mit Corona infiziert

Der kosovarische Ministerpräsident Avdullah Hoti (44) hat sich mit Corona infiziert. Er sei positiv getestet worden und werde sich nun für zwei Wochen isolieren, teilte er bei Facebook mit. In dieser Zeit werde er von zu Hause aus arbeiten.

Bis auf einen „sehr leichten Husten“ habe er keine Symptome, erklärte Hoti, der erst seit Anfang Juni im Amt ist.

Steinmeier warnt vor Leichtsinn

Vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl von Corona-Infektionen hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor Leichtsinn gewarnt und die bewusste Missachtung von Verhaltensregeln verurteilt. Die Sommerlaune dürfe nicht dazu führen, „dass wir nachlässig werden im Kampf gegen die Pandemie“, mahnte Steinmeier in einer am Montag verbreiteten Videobotschaft. Die Lage sei „unsicher und wackelig“, die Pandemie nicht vorbei.

Die Verantwortungslosigkeit einiger weniger sei „ein Risiko für uns alle“. „Wenn wir jetzt nicht besonders vorsichtig sind, dann gefährden wir die Gesundheit vieler“, sagte Steinmeier. Zudem würde darüber hinaus auch die Erholung der Gesellschaft, der Wirtschaft und des Kulturlebens gefährdet. Jeder stehe in der Verantwortung, „einen zweiten Lockdown zu verhindern“.

NRW führt Maskenpflicht auch im Unterricht ein

NRW führt an allen weiterführenden und berufsbildendenden Schulen eine Maskenpflicht inklusive Unterricht ein. An Grundschulen soll die Maskenpflicht nicht gelten, wenn die Schüler auf ihren festen Plätzen im Unterricht sitzen.

Schüler mit Schnupfen sollen künftig 24 Stunden zuhause bleiben. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, können sie wieder am Unterricht teilnehmen.

Das kündigte das NRW-Schulministerium am Montag in Düsseldorf an. Die Schule beginnt in NRW nach gut sechs Wochen Sommerferien nächste Woche Mittwoch – am 12. August.

► Auch Berlin, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg haben angekündigt, im Kampf gegen das Coronavirus eine Maskenpflicht in Schulgebäuden einzuführen. Sie soll jedoch nicht im Unterricht gelten. In Hessen und Sachsen soll die Maskenpflicht im Ermessen der Schulen liegen.

In Mecklenburg-Vorpommern – wo am Montag die Schule begonnen hat – gibt es bislang keine Maskenpflicht. Das könnte sich aber noch ändern. Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) will dem Kabinett am Dienstag einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten, sagte sie am Montag im Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb).

Bundesregierung: Maskenpflicht in Schulen „vernünftige Überlegung“

Die Bundesregierung begrüßt die Pläne einzelner Bundesländer, in der Schule mit Beginn des neuen Schuljahrs eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes einzuführen. „Eine solche Maskenpflicht klingt nach einer vernünftigen Überlegung“, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag in Berlin. Dies müsse aber eingebettet sein in ein Gesamtkonzept und dafür liege die Zuständigkeit bei den Ländern.

15 Millionen Euro Corona-Betrug! Mann (36) in Haft

Mega-Betrugsfall im Norden! Ein Mann (36) aus dem Kreis Pinneberg soll widerrechtlich „Corona-Hilfen“ und Kurzarbeitergeld kassiert haben. Es geht um insgesamt mindestens 15 Millionen Euro. Die Staatsanwaltschaft Lübeck spricht von organisiertem Betrug „im besonders schweren Fall“.

Der Mann habe eine Beraterfirma in Hamburg betrieben und sei dringend tatverdächtig, „unter Zuhilfenahme von Sozialversicherungsdaten von Personen aus ganz Deutschland, die er im Rahmen seiner Tätigkeit unrechtmäßig erworben hatte, widerrechtlich in mindestens 90 Fällen Kurzarbeitergeld und sog. Corona-Soforthilfen beantragt zu haben“, wie es in einer Mitteilung vom Montag heißt.

Seit Anfang Juli befindet sich der mutmaßliche Täter in der JVA Lübeck in U-Haft, schweigt zu den Vorwürfen. Bei der Durchsuchung seiner Wohn- und Geschäftsräume wurden laut Staatsanwaltschaft zahlreiche Beweismittel sichergestellt.

Die Auszahlung von 7,6 Millionen Euro, die der Verdächtige beantragt hatte, sei durch die Ermittlungen noch gestoppt worden. Nun gehe es darum, auch die 7,4 Millionen Euro „wieder in die Staatskasse zurückzuführen“, die der Mann bereits erbeutet hatte.

Gesundheitsminister beraten über Fan-Rückkehr in die Stadien

Die Gesundheitsminister der Länder wollen sich in der kommenden Woche mit einer möglichen Rückkehr der Zuschauer in die deutschen Fußballstadien beschäftigen. „Die Gesundheitsministerkonferenz berät dazu am 10. August“, teilte die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit am Montag auf Anfrage mit.

Berlins Ressortchefin Dilek Kalayci (SPD) ist derzeit Vorsitzende der GMK. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hofft auf eine Rückkehr von Zuschauer in die Stadien.

Bei einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung der 36 Proficlubs am Dienstag soll es auch um das Konzept für die Teilzulassung der Fans in der 1. und 2. Bundesliga während der Corona-Krise gehen. Nach den Vorstellungen der DFL soll es bis Ende Oktober ein Stehplatz- und Alkoholverbot und keine Gästefans in den Stadien bis Jahresende geben, wenn zur neuen Saison wieder Zuschauer in eingeschränkter Zahl zugelassen werden. Entsprechende Anträge des DFL-Präsidiums stehen bei der anstehenden Mitgliederversammlung zur Abstimmung.

Bayern: Abwasser-Tests warnen vor Corona

Die Technische Universität München sucht im Abwasser von sechs bayerischen Städten nach Spuren des Coronavirus: Auf diese Weise will das Team um Professor Jörg Drewes vom Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft eine Art Frühwarnsystem etablieren.

Derzeit wird Wasser aus München, Erlangen, Augsburg, Starnberg, Freising und Weiden untersucht. Die Proben stammen aus dem Zulauf von Kläranlagen und werden auf den genetischen Fingerabdruck des Virus geprüft, wie Drewes erklärte. Das Projekt läuft inzwischen seit drei Wochen.

Auch andernorts in Deutschland wollen Forscher mit Hilfe von Abwasserproben Rückschlüsse auf das aktuelle Infektionsgeschehen gewinnen. Solche Daten aus Kläranlagen könnten ein bundesweites Frühwarnsystem für regionale Ausbrüche ermöglichen.

Nizza: Masken jetzt auch im Freien Pflicht

Im südfranzösischen Nizza müssen Schutzmasken künftig auch an vielen Orten im Freien getragen werden, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dazu zählen auch Abschnitte der bei Touristen beliebten Strandmeile Promenade des Anglais, wie Bürgermeister Christian Estrosi mitteilte.

Nizza zieht damit mit mehreren anderen großen französischen Städten gleich, die ebenfalls eine Maskenpflicht an vielen Orten unter freiem Himmel angeordnet haben.

Hamburgs Schulsenator kündigt Maskenpflicht an

Kinder an Hamburgs Schulen sollen künftig Mund-Nasen-Schutz tragen. Eine entsprechende Pflicht außerhalb des Unterrichts soll in Hamburg eingeführt werden, sagte Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Montag im ARD-„Morgenmagazin“.

Paul-Ehrlich-Institut: Impfstoff bald möglich

Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, ist zuversichtlich, dass es zeitnah eine Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird. „Wir haben aus den ersten klinischen Prüfungen Ergebnisse erhalten, die zeigen, dass einige Impfstoffe tatsächlich eine spezifische Immunreaktion beim Menschen gegen SARS-CoV-2 erzeugen können“, sagte Cichutek am Sonntagabend im ZDF-„heute-journal“. „Das sind sehr gute Neuigkeiten.“

Weltweit gebe es schon 140 bis 150 Impfstoffprojekte in diesem Bereich.

Es liefen 26 klinische Prüfungen. Sechs davon befinden sich laut Cichutek schon in einem Stadium, in dem nun noch einmal statistische signifikante Sicherheitsdaten und Wirksamkeitsdaten erhoben würden.

Das Paul-Ehrlich-Institut ist für die Genehmigung der klinischen Prüfung und Zulassung Arzneimitteln zuständig.

Spahn: Testpflicht für Risikoreisende noch diese Woche

Die Pflicht zum Coronatest für Einreisende aus Risikogebieten kommt nach den Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn noch im Laufe dieser Woche. Es gebe erste Entwürfe, sagte er im ARD-Morgenmagazin. „Wir wollen das gut abstimmen mit den Ländern.“

Bis zur Testpflicht gelte die Pflicht zu einer zweiwöchigen Quarantäne für Einreisende aus Risikogebieten.

Meck-Pomm startet ins neue Schuljahr

Als erstes Bundesland ist Mecklenburg-Vorpommern am Montag ins neue Schuljahr gestartet. Erstmals seit der coronabedingten Schulschließung Mitte März sollen alle 152 700 Schülerinnen und Schüler wieder täglich zur Schule gehen.

Um das Infektionsrisiko zu verringern, wurden die Schüler in feste Gruppen eingeteilt, die sich in der Schule nicht begegnen sollen. Innerhalb der Gruppen sind die Abstandsregeln aufgehoben.

Gut klappte der Start beispielsweise am Gymnasium Reutershagen in Rostock, wo mehr als 600 Schüler unterrichtet werden. „In den Fluren des Hauses herrscht Maskenpflicht“, sagte Schulleiter Jan Bonin. Schüler, die zum ersten Mal ins Gymnasium kamen oder solche, die ein wenig Unsicherheiten zeigten, wurden vor der Schule von Lehrern empfangen und erhielten Hilfe. Bonin zeigte sich davon überzeugt, einen regulären Unterricht anbieten zu können.

Kein Pardon gab es dagegen für Schüler, die sich nicht an die Maskenpflicht hielten. Sie wurden aufgefordert, sofort den Schutz anzulegen. Allerdings wurden vor Schulbeginn Masken für diejenigen Schüler verteilt, die ihre vergessen hatten.

Auch auf einigen Inseln in Schleswig-Holstein beginnt am Montag wieder die Schule. Hamburg folgt am Donnerstag. In der Woche darauf geht es in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und im übrigen Schleswig-Holstein los.

Neuer Lockdown in Manila angekündigt

Die philippinische Hauptstadt Manila bereitet sich auf einen neuen Lockdown wegen der rasant gestiegenen Corona-Zahlen vor. Präsident Rodrigo Duterte kündigte an, dass für die 12,8 Millionen Einwohner der Metropolregion Metro Manila an diesem Dienstag wieder strikte Ausgangsbeschränkungen in Kraft treten.

Die Bürger dürfen ihre Wohnungen nur noch in Ausnahmefällen verlassen, der öffentliche Verkehr wird ausgesetzt und Zusammenkünfte werden auf maximal fünf Personen begrenzt.

Die Maßnahmen sollen für mindestens zwei Wochen gelten. Gleichzeitig will die Regierung 20 Millionen Masken an arme Menschen verteilen.

Zahlreiche Mitarbeiter des Gesundheitswesens hatten am Wochenende in einem offenen Brief an Duterte vor einem Kollaps des gesamten Systems gewarnt. Die Ärzte und Pfleger erklärten, sie stünden davor, den Kampf gegen Covid-19 zu verlieren. „Wenn die Infektionen nicht gestoppt werden, werden wir das nächste New York City sein, wo Menschen auf Krankentragen, in der Notaufnahme oder zu Hause sterben, weil die Krankenhäuser voll sind“, hieß es.

Corona-Fälle in Indien steigen um fast 53 000 auf 1,8 Mio

Indien meldet 52 972 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Insgesamt sind in dem Land mit der weltweit zweithöchsten Bevölkerungszahl damit bislang 1,8 Millionen Corona-Fälle bestätigt, wie Daten des Gesundheitsministeriums zeigen.

Die Zahl der Toten stieg um 771 auf 38 135.

US-Virenexpertin warnt vor „neuer Phase“ in den USA

Die US-Virenexpertin Deborah Birx hat vor einer „neuen Phase“ der Corona-Pandemie in den USA gewarnt.

Die ländlichen Regionen seien inzwischen von dem Virus genauso bedroht wie die Großstädte, sagte die Leiterin der Coronavirus-Taskforce des Weißen Hauses dem Sender CNN. Örtliche Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie begännen zu wirken, doch „was wir heute sehen, unterscheidet sich von März und April“.

Das Virus habe sich „außerordentlich weit“ ausgebreitet, fügte die Expertin hinzu. „An alle, die in einer ländlichen Gegend leben: Sie sind nicht immun oder sicher vor diesem Virus“, warnte Birx. Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer Maske und Abstandsregeln seien von entscheidender Bedeutung.

Reisebüro-Verband will Testpflicht für Kreuzfahrtgäste

Der Reisebüro-Verband VUSR spricht sich für eine allgemeine Corona-Testpflicht auf Kreuzfahrtschiffen aus: „Es sollte für den Kreuzfahrtgast eine Testpflicht vor dem Antritt der Reise geben“, sagte Marija Linnhoff, Vorsitzende des Verbands unabhängiger selbstständiger Reisebüros, der „Rheinischen Post“. Die Kosten sollten von den Gästen selbst getragen werden.

„Wer sich eine Kreuzfahrt leisten kann, kann sich auch das leisten“, meinte Linnhoff. Sie plädierte auch für eine generelle Testpflicht für alle Urlaubsrückkehrer.

Studie bestätigt: Menschen können Hunde und Katzen anstecken

Haustiere wie Hunde und Katzen können offenbar von Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert werden. Das bestätigt nun eine Studie italienischer Forscher.

Untersucht wurden 540 Hunde und 277 Katzen in Norditalien. Die Tiere lebten in Haushalten mit Corona-Patienten oder in besonders stark von Corona betroffenen Gebieten. Ergebnis: Bei 3,4 Prozent der Hunde und 3,9 Prozent der Katzen konnten die Forscher Antikörper gegen das Virus nachweisen. Das deutet auf eine zurückliegende Infektion hin.

Gewerkschaft: Auf dem Bau sinkt die „Corona-Disziplin“

Auf vielen Baustellen herrscht nach Gewerkschaftsangaben Nachlässigkeit beim Corona-Schutz.

„Kein Händewaschen, kein Abstand, keine Atemschutzmaske“, fasst die IG BAU die Schwachpunkte zusammen. „Viele Bauunternehmen ignorieren die Corona-Gefahr, indem sie zum alten Trott zurückkehren“, teilte der Vorsitzende Robert Feiger (58) der Deutschen Presse-Agentur mit. Das fange auf dem Weg zur Arbeit an: „Sammeltransporte zu Baustellen im Bulli sind in vielen Firmen wieder an der Tagesordnung. Genauso wie Pausen im engen Bauwagen“, sagte Feiger.

DAK-Auswertung: Fehlzeiten im ersten Halbjahr trotz Corona stabil

Die Corona-Krise hat die Fehlzeiten nach einer Auswertung der Krankenkasse DAK-Gesundheit für ihre Versicherten im ersten Halbjahr 2020 nicht in die Höhe getrieben.

Im Schnitt hatte demnach jeder Beschäftigte 7,6 Fehltage und damit genauso viele wie im Vorjahreszeitraum. Der Krankenstand blieb ebenfalls stabil bei 4,2 Prozent – so viele bei der Kasse versicherte Arbeitnehmer waren rechnerisch an jedem Kalendertag im ersten Halbjahr arbeitsunfähig geschrieben. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) hatten der Analyse zufolge zwischen Januar und März keine einzige Krankmeldung.

Analyse: Mieten und Kaufpreise steigen trotz Corona-Krise

Selbst die Corona-Krise hat den Immobilienboom in Deutschland bisher nicht zum Erliegen gebracht.

Darauf deutet eine Analyse des Hamburger GEWOS Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnforschung und des Portals Immobilienscout24 hin, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Trotz der immensen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie sind die Mieten sowie Preise für Wohnungen und Häuser im ersten Halbjahr demnach weiter gestiegen.

Konkret kletterten die Angebotsmieten für Bestandswohnungen im zweiten Quartal auf durchschnittlich 7,47 Euro je Quadratmeter, ein Plus von 0,8 Prozent zum ersten Jahresviertel und von 3,6 Prozent zum zweiten Quartal 2019. Auch Eigentumswohnungen wurden teurer: Hier stiegen die Angebotspreise auf 2183 Euro je Quadratmeter – gut 1,8 Prozent mehr gemessen am Vorquartal und 8,5 Prozent als vor einem Jahr. Ähnlich fielen die Preisaufschläge bei Einfamilienhäusern aus.

RKI: Rund 7800 aktive Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es laut den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) rund 7800 aktive Corona-Fälle.

Das RKI meldet 509 Neuinfektionen, damit steigt die Gesamtzahl auf 209 893. Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um sieben auf 9141 zu. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 192 900, rund 100 mehr als am Vortag.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 2.8., 0 Uhr, in Deutschland bei 1,11 (Vortag: 1,13). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Großbritannien: Bald Corona-Schnelltest in 90 Minuten

Großbritannien führt Covid-19-Schnelltests ein.

Innerhalb von 90 Minuten könne das Virus nachgewiesen werden, erklärt der britische Gesundheitsminister Matt Hancock (41). Rund 5,8 Millionen DNA- und 450 000 Abstrichtests sollen zur Verfügung stehen. „Die Tatsache, dass diese Tests sowohl Grippe als auch Covid-19 erkennen können, wird im Winter hilfreich sein, damit Patienten den richtigen Rat befolgen können, um sich und andere zu schützen“, erklärt Hancock.

Das britische Gesundheitssystem ist durch den Ausbruch der Pandemie stark belastet. Mehr als 46 000 Menschen sind bislang an den Folgen des Virus verstorben.

Polizei räumt Bühne der Corona-Kundgebung

Die Polizei räumt jetzt die Bühne der Großkundgebung auf der Straße des 17. Juni – und trägt Menschen weg. Die Menge skandiert: „Schämt euch!“

Polizei: Corona-Kundgebung wird JETZT aufgelöst

Die Kundgebung gegen staatliche Corona-Auflagen in der Straße des 17. Juni wird jetzt aufgelöst. Auf Twitter schrieb die Berliner Polizei: „Da der Versammlungsleiter Abstand und das Tragen von Mund-Nase-Schutz nicht gewährleisten kann, wird die Kundgebung durch unsere Kolleginnen und Kollegen aktuell aufgelöst. Dies wird den Teilnehmenden durch Lautsprecherdurchsagen bekannt gegeben.“

Viele Demonstranten reagierten zunächst nicht darauf. Sie riefen Polizisten hinterher: „Schließt euch an!“

Spahn: „Demonstrationen müssen möglich sein – aber nicht so!“

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich auf Twitter zu den Berliner Corona-Protesten geäußert: „Ja, Demonstrationen müssen auch in Corona-Zeiten möglich sein. Aber nicht so. Abstand, Hygieneregeln und Alltagsmasken dienen unser aller Schutz; so gehen wir respektvoll miteinander um und schätzen den Verzicht so vieler in dieser Pandemie wert.“

Weiter schrieb er: „Die Covid-19-Pandemie werden wir nur mit Vernunft, Ausdauer und Teamgeist meistern. Je verantwortlicher wir alle im Alltag miteinander umgehen, desto mehr Normalität ist trotz Corona möglich.“

Kundgebungs-Leiter: Verhandeln noch mit Polizei

Die Veranstalter bitten die Demonstranten über ein Mikrofon, keine Einsatzkräfte anzugreifen, man verhandele gerade mit den Polizisten über die Auflösung der Versammlung. Die Menge ruft: „Wir bleiben hier!“

Polizei will Berliner Kundgebung gegen Corona-Maßnahmen auflösen

Die Polizei will die Kundgebung von Gegnern staatlicher Corona-Auflagen in Berlin auflösen. Die Veranstalter seien nicht in der Lage, die Hygienemaßnahmen einzuhalten, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Entsprechende Maßnahmen für einen Einsatz auf der Straße des 17. Juni würden vorbereitet.

Antisemiten und Rechtsextremisten auf Berliner Corona-Demo

Unter den Demonstranten waren auch Antisemiten und Rechtsextremisten. Die Antisemitismus-Beobachtungsstelle „Rias“ berichtete etwa von einem Teilnehmer, der auf einem T-Shirt auf judenfeindlichen „Protokolle der Weisen von Zion“ verwies.

Der „Tagesspiegel“ berichtet zudem von Teilnehmern mit Hakenkreuz-Tattoos. Außerdem hätten auch NPD-Kader offensiv Propaganda-Material verteilt.

Veranstalter beendet Corona-Demo in Berlin

Der Veranstalter einer Demo gegen die Corona-Regeln hat seine Versammlung am Nachmittag selbstständig beendet. Das bestätigte eine Polizeisprecherin gegenüber BILD.

Zuvor wurde eine Anzeige gegen den Demo-Leiter gestellt. Grund: Auf der Versammlung wurden die Hygiene-Regeln missachtet – Abstandsregeln wurden nicht eingehalten, Mundschutz trugen nur wenige.

Ob das Demo-Ende mit der Anzeige zusammenhängt, ist bislang unklar. Nach Polizeiangaben nahmen 17 000 Menschen an den Protesten teil.

Patientenschützer fordern Ahndung von Verstößen gegen Corona-Regeln

Patientenschützer halten nichts von Forderungen nach härteren Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Regeln. Eine Mehrheit der Menschen achte die Hygiene- und Abstandsregeln, eine Minderheit ignoriere alle Maßnahmen, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, am Samstag. Wer jetzt nach härteren Strafen bei Verstößen rufe, der habe zunächst dafür zu sorgen, dass die geltenden Regelverletzungen geahndet werden. Jedoch schauten kommunale Ordnungsämter, Landes- und Bundespolizei weg, damit die Lagen nicht eskalierten. „So entstehen rechtsfreie Räume und die Ausbreitung des Virus nimmt an Fahrt auf. Für die Hochrisikogruppe ist das brandgefährlich“, warnte Brysch.
Angesichts der wieder stärker steigenden Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hatte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in einem dpa-Interview erklärt: „Wer andere absichtlich gefährdet, muss damit rechnen, dass dies für ihn gravierende Folgen hat.“ Altmaier warnte: „Wir dürfen den gerade beginnenden Aufschwung nicht dadurch gefährden, dass wir einen erneuten Anstieg der Infektionen hinnehmen.“

RKI: Rund 7800 aktive Fälle in Deutschland

Den Zahlen des Robert-Koch-Instituts zufolge gibt es in Deutschland rund 7800 aktive Corona-Fälle.

Innerhalb von 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter 955 Neuinfektionen. Damit haben sich seit Beginn der Krise 209 653 Menschen in Deutschland mit Sars-CoV-2 angesteckt. 9148 mit dem Virus infizierte Menschen starben demnach – das bedeutet ein Plus von sieben Fällen im Vergleich zum Vortag. Etwa 192 700 Menschen haben die Infektion nach Schätzungen überstanden, das sind 500 mehr als noch einen Tag zuvor.

Demo-Teilnehmer beschimpfen Mundschutz-Träger

„Nazi“-Beleidigung bei der Corona-Demo! Der Grund: ein Mundschutz … Das meldet unsere Kollegin soeben aus Berlin-Mitte.

Strafanzeige gegen Demo-Leiter

Die Polizei geht in Berlin von derzeit rund 15 000 Demo-Teilnehmern aus. Eine Anzeige hat’s bisher gegeben. Die aktuelle Meldung:

RKI: Rund 7800 aktive Fälle in Deutschland

Den Zahlen des Robert-Koch-Instituts zufolge gibt es in Deutschland rund 7800 aktive Corona-Fälle.

Innerhalb von 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter 955 Neuinfektionen. Damit haben sich seit Beginn der Krise 209 653 Menschen in Deutschland mit Sars-CoV-2 angesteckt. 9148 mit dem Virus infizierte Menschen starben demnach – das bedeutet ein Plus von sieben Fällen im Vergleich zum Vortag. Etwa 192 700 Menschen haben die Infektion nach Schätzungen überstanden, das sind 500 mehr als noch einen Tag zuvor.

Grafik: Die Corona-Tests an deutschen Flughäfen

Flugreisende, die aus Risikogebieten zurückkommen, können sich deutschlandweit nach ihrer Landung am Flughafen auf das Coronavirus testen lassen. Kostenlos! Die BILD-Grafik zeigt, wie so etwas abläuft.

Hotelbesitzer auf Mallorca redet Klartext

Antoni Mayol (51) ist Besitzer des Hotels „Morlans Garden“ auf Mallorca. Und er ist außer sich über eine falsche Berichterstattung in etlichen Medien weltweit. Sein für Touristen geöffnetes Hotel „Morlans Garden“ in Paguera wurde als Quarantäne-Hotel bezeichnet …

Corona-Ausbruch auf Hurtigruten-Schiff in Norwegen

Nach einem Corona-Ausbruch unter der Besatzung eines Passagierschiffs in Norwegen sind 29 weitere Crew-Mitglieder positiv auf das Virus getestet worden. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen von vier auf 33, wie die Reederei Hurtigruten am Samstag mitteilte. Die Corona-Tests von 120 weiteren der insgesamt 158 Besatzungsmitglieder der „Roald Amundsen“ seien negativ ausgefallen, fünf andere müssten nochmals getestet werden.

Das Expeditionsschiff liege weiter im nordnorwegischen Tromsø vor Anker und werde isoliert, Passagiere befänden sich keine an Bord. Planmäßig hatte die „Roald Amundsen“ am Freitagnachmittag in Richtung Spitzbergen in See stechen sollen – die Reise wurde jedoch abgesagt, nachdem am Freitag die ersten Infektionen bei Besatzungsmitgliedern des Schiffes bekanntgeworden waren.

Schon 10 000 bei Corona-Protest in Berlin

Ein Berliner Polizeisprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, bereits zum Auftakt des Protestmarschs seien etwa 10 000 Teilnehmer gezählt worden. Diese Zahl war eigentlich erst für die Abschlusskundgebung am Nachmittag angemeldet worden. Die meisten Demonstranten tragen weder Mundschutz noch halten sie die Abstandsregeln ein – das ist bei dem Andrang auch kaum möglich …

Corona-Konzert: Tim Bendzko hat die Hütte noch nicht voll

Gut drei Wochen vor Beginn einer Corona-Studie mit Popmusiker Tim Bendzko (35) haben sich gut 1400 Teilnehmer gefunden. Das geht aus den Angaben des Internetauftrittes des Projektes hervor. Bei dem Konzert mit dem Berliner Musiker („Nur noch kurz die Welt retten“) in der Arena Leipzig wollen Forscher der Universitätsmedizin Halle herausfinden, wie Großveranstaltungen in Corona-Zeiten gestaltet werden können.
Es werden gut 4000 Probanden für das Konzert am 22. August gesucht, wie das sächsische Kulturministerium am Samstag in Dresden mitteilte.
Das Konzert ist ein gemeinsames Projekt der Länder Sachsen-Anhalt und Sachsen. Letzteres unterstützt das Experiment den Angaben zufolge mit gut 410 000 Euro, wie das Ministerium weiter mitteilte.
Interessierte gesunde Freiwillige im Alter zwischen 18 und 50 Jahren können sich über den Internetauftritt des Projektes „Restart-19“ anmelden. Hauptziel der Forscher ist es, ein mathematisches Modell zu entwickeln, mit dem das Risiko eines Corona-Ausbruchs nach Großveranstaltungen in Hallen berechnet werden kann.

Warnung vor Überlastung der Gesundheitsämter

Angesichts wieder steigender Corona-Infektionszahlen in Deutschland warnt die Bundesärztekammer vor einer Überlastung der Gesundheitsämter. „Wir dürfen uns bei den Gesundheitsämtern nicht weiter von Notlösung zu Notlösung hangeln“, sagte Vizepräsidentin Heidrun Gitter der Zeitung „Welt“ vom Samstag. Zwar könnten im Notfall Medizinstudierende wieder einspringen, diese müssten aber „am Patienten lernen, statt irgendwelche bürokratische Aufgaben für die Gesundheitsämter zu erledigen“.
Langfristig seien die Behörden „nicht in der Lage, die hochgradig personalintensive Kontaktnachverfolgung zu stemmen“, sagte Gitter weiter. „Das wissen wir aus diversen Umfragen zur Personalsituation.“ Gebraucht werde eine „konzertierte Aktion“ für die Stärkung der Gesundheitsämter: „Die Arbeitsbedingungen müssen attraktiver, die Vergütung konkurrenzfähiger und der Arbeitsplatz moderner werden.“

Werder Bremen verzichtet auf Fan-Fest

Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat aufgrund des Coronavirus das Saison-Auftaktfest mit den Fans abgesagt. „Die Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie lassen eine Durchführung der Großveranstaltung rund um das Weserstadion nicht zu“, teilten die Hanseaten am Samstag mit. In den vergangenen Jahren fand der „Tag der Fans“ knapp eine Woche vor Beginn einer neuen Spielzeit statt.

Erste Corona-Demonstranten sind in Berlin unterwegs

Um die 20 000 Menschen werden an diesem Wochenende zu Demos in der Hauptstadt erwartet. Es geht unter anderem um Protest gegen die Corona-Auflagen. Ab 15.30 Uhr ist eine Versammlung der Initiative „Querdenken 711“ aus Stuttgart geplant. Die Teilnehmer wollen unter dem Motto „Das Ende der Pandemie – Tag der Freiheit“ demonstrieren. Die ersten Demonstranten gegen die Corona-Maßnahmen sind aber schon jetzt im Bezirk Mitte unterwegs.

Formel 1: Perez nach nicht eindeutigem Test isoliert

Der Formel 1 droht der erste Corona-Fall. Am Donnerstag wurde der mexikanische Fahrer Sergio Perez wegen eines nicht eindeutigen Test-Ergebnisses vor dem Großen Preis von Großbritannien vorsorglich isoliert. Der 30-Jährige vom Team Racing Point musste zunächst auf das Ergebnis eines weiteren Tests warten, bevor er das Gelände der Rennstrecke in Silverstone betreten durfte.

Perez verpasste kurzfristig die obligatorische Pressekonferenz vor dem Grand Prix am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) und fehlte auf dem Podium neben Teamkollege Lance Stroll. Perez hielt sich fernab der Strecke auf, wie sein Rennstall bei Twitter mitteilte.

Corona-Alarm in Kölner Einkaufsmeile

Corona-Alarm mitten in der beliebten Kölner Einkaufsmeile! Ein Telekom-Shop auf der Schildergasse musste vorübergehend schließen. Weil zwei Mitarbeiter erkrankt sind und Dutzende Kollegen, die mit ihnen Kontakt hatten, in Quarantäne mussten.

Potsdam: Kind und Kita-Erzieher infiziert

Die ersten Testergebnisse bei Kindern und Erziehern einer Potsdamer Kindertagesstätte haben zwei weitere positive Coronafälle bestätigt. Neben dem bereits positiv auf das Coronavirus getestete Kind haben sich ein weiteres sowie ein Erzieher mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

94 Kinder und Erzieher der Kita am Schlaatz wurden am Mittwoch getestet. Sie gelten als Kontaktperson ersten Grades und mussten in Quarantäne. Noch liegen nicht alle Testergebnisse vor, wie die Stadt weiter mitteilte. Mit weiteren Ergebnissen wird am Freitag gerechnet. Der Krippenbereich der Kita sei nicht betroffen, die Kita bleibe geöffnet.

40 Fälle in christlicher Gemeinde in Baden-Württemberg

40 Mitglieder einer christlichen Gemeinde in Sinsheim in Baden-Württemberg haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Andreas Welker, am Donnerstag in Heidelberg mit. Bisher seien 105 Gemeindemitglieder untersucht worden. Nun sollen auch noch die restlichen 77 Mitglieder der Gemeinde getestet werden.

Grund für die Flächentestung war der Kontakt eines positiv Getesteten zu der rumänisch-christlichen Gemeinde in Sinsheim sowie weitere Infektionen in einer anderen Gemeinde in Baden-Württemberg. Da dort keine Gottesdienste mehr durchgeführt werden konnten, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass Gemeindemitglieder Gottesdienste in Kommunen in der Umgebung besucht haben.

Schwesig zurückhaltend zu weiteren Lockerungen

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ist angesichts wieder steigender Infektionszahlen zurückhaltend, was weitere Corona-Lockerungen angeht. Ein sicherer Schulstart und die Rückkehr zu einem vollständigen Angebot der Kitas hätten für Schwesig absolute Priorität, sagte Regierungssprecher Andreas Timm am Donnerstag in Schwerin. „Dass die Kitas und Schulen gut anlaufen, liegt im Interesse der Eltern, der Kinder und auch der Wirtschaft.“

Die Landesregierung kommt am Dienstag mit Kommunen, Gewerkschaften, Wirtschaft und Sozialverbänden zusammen, um über die aktuelle Corona-Lage und weitere Schritte zu beraten. Die Tourismusbranche hofft darauf, dass sich Mecklenburg-Vorpommern nach dem 4. August für individuelle Tagestouristen öffnet.

Neapel sträubt sich gegen Rückspiel in Barcelona

Wegen wieder gestiegener Corona-Zahlen in Barcelona hat der SSC Neapel schwere Bedenken gegen die Austragung des Achtelfinal-Rückspiels in der Champions League in Spanien geäußert. Das für den 8. August angesetzte Rückspiel (Hinspiel 1:1) gegen den FC Barcelona in dessen Heimatstadion Camp Nou solle besser nach Deutschland oder Portugal verlegt werden, schlug der Präsident des italienischen Erstligisten, Aurelio De Laurentiis, italienischen Medienberichten vom Donnerstag zufolge vor.

„Wenn sie (die Uefa) entschieden haben, dass die Champions League in Portugal und die Europa League in Deutschland stattfindet, dann können wir doch mit den Achtelfinalen auch nach Portugal oder Deutschland gehen. Ich verstehe nicht, warum wir in einer Stadt bleiben sollen, die so große Probleme hat“, sagte De Laurentiis. „Es wird ein großartiges Spiel werden, aber ich rufe an, ich rede, ich frage: Es ist sehr misslich. Ich merke, dass es in Spanien große Verwirrung und Ängste gibt, und die von der UEFA entscheiden nichts“, klagte De Laurentiis.

Island zieht Schraube wegen Neuinfektionen leicht an

Nach einer Reihe von Neuinfektionen kehrt Island zu etwas strengeren Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus zurück. Ab Freitag werde die maximale Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wieder von 500 auf 100 herabgesetzt, kündigte Gesundheitsministerin Svandís Svavarsdóttir am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Reykjavik an. Die Zwei-Meter-Abstandsregel sei nun obligatorisch und nicht bloß eine Empfehlung. Restaurants, Bars, Fitnessstudios und Schwimmbäder dürften weiter offen bleiben, sofern sie diesen Abstand und die nötigen Hygienevorschriften gewährleisten könnten. All das gilt zunächst für die nächsten beiden Wochen.

Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir verwies darauf, dass in den vergangenen 24 Stunden zehn neue Coronavirus-Infektionen bestätigt worden seien, darunter eine Person, die ins Krankenhaus gekommen sei. Das klingt aus deutscher Sicht nach nicht sonderlich viel, bedeutet für die Isländer aber den ersten zweistelligen Infektionswert seit Mitte April. Insgesamt sind auf der Nordatlantik-Insel bislang 1872 Corona-Infektionen bestätigt worden, es gab bisher zehn Todesfälle, aber keinen mehr seit April. Island hat rund 360 000 Einwohner.

Johnson: Pandemie noch nicht vorbei

Großbritannien hat nach den Worten von Premierminister Boris Johnson Fortschritte im Kampf gegen das Coronavirus gemacht. Er warnt aber, dass die Pandemie noch nicht vorbei sei. In zehn bis 30 Orten des Landes gebe es verstärkt Neuinfektionen. Es sei daher lebenswichtig, dass sich die Briten an die Hygieneregeln hielten und Abstand wahrten.

So reduzieren Sie den Stress für Ihr Kind

Die Sommerferien sind mancherorts fast vorbei, die Angst vor Corona bleibt. Das belastet auch Kinder und Jugendliche. Aber was können Eltern tun, damit dem Nachwuchs dennoch ein entspannter Start in die Schulzeit gelingt?

BILD hat Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des LMU Klinikums München, nach Tipps gefragt.

Berlin führt Maskenpflicht an Schulen ein

Es ist offiziell! Berlin wird im Kampf gegen das Coronavirus eine Maskenpflicht an Schulen einführen. Die Regelung soll nach Ferienende in gut einer Woche für Schüler, Lehrer und andere Beschäftigte in Schulgebäuden gelten, wie Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Donnerstag mitteilte. Während des Unterrichts und im Hort muss indes niemand Maske tragen. BILD hatte bereits am Mittwoch darüber berichtet.

Weltcup-Reitturnier in Stuttgart abgesagt

Das Weltcup-Reitturnier in Stuttgart fällt wegen der Folgen der Corona-Pandemie aus. Das gaben die Veranstalter am Donnerstag bekannt. Erstmals nach 35 Jahren gibt es damit kein internationales Turnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Stuttgart war für Spring- und Dressurreiter als Weltcup-Etappe eingeplant.

Das Turnier hätte vom 11. bis 15. November stattfinden sollen. Es ist nach Oslo, Helsinki und Madrid das vierte Springreit-Turnier des Weltcups in der Saison 2020/2021, das abgesagt wurde. Ob die Serie stattfindet, ist derzeit offen.

Briten verlängern Quarantäne für Corona-Patienten

Großbritannien hat die Quarantäne für Corona-Infizierte und Verdachtsfälle von sieben auf zehn Tage ausgeweitet. Wissenschaftliche Erkenntnisse ließen darauf schließen, dass Corona-Patienten bis zu neun Tage ansteckend seien, erklärten die obersten Gesundheitsberater der Regierung am Donnertag. Die Verlängerung soll einen erneuten Anstieg von Neuinfektionen verhindern.

Großbritannien, das zu den am schlimmsten von der Pandemie betroffenen Ländern Europas gehört, hatte erst kürzlich eine 14-tägige Quarantäne für Reiserückkehrer aus Spanien verhängt. Das Land ist das beliebteste Urlaubsziel der Briten.

Deutsche Wirtschaft bricht historisch ein

Corona-Kollaps für die deutsche Wirtschaft!

Wegen der Pandemie-Krise fiel das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 2. Quartal im Vergleich zum Vorquartal (Januar – März) um 10,1 Prozent!

Ein trauriger und historischer Rekord: Noch nie schrumpfte unsere Wirtschaft so schnell – auch nicht während der Ölkrise (ab 1973) oder der globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise (2008/09)! Das teilte das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung am Donnerstag mit.

Bundesregierung besorgt über türkische Großfamilien

Die Bundesregierung fürchtet, dass insbesondere türkische Großfamilien das Corona-Virus aus dem Sommerurlaub nach Deutschland bringen könnten!

Bislang wird das politisch heikle Thema nur hinter verschlossenen Türen besprochen. Doch nach BILD vorliegenden Regierungsunterlagen schlug der Staatssekretär aus dem Auswärtigen Amt, Miguel Berger (59), in einer vertraulichen Regierungsschalte Corona-Alarm.

89 weitere Corona-Fälle in Hessen gemeldet

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Hessen ist am Donnerstag im Vergleich zum Vortag um 89 gestiegen. Insgesamt 11 895 Fälle seien bislang gezählt worden, teilte das Sozialministerium in Wiesbaden mit (Stand: 14.00 Uhr). Es wurde seit Mittwoch ein neuer Todesfall registriert, der mit der Erkrankung Covid-19 in Verbindung gebracht wird. Die Gesamtzahl liegt nach Angaben des Ministeriums nun bei 519 Fällen.

In der Statistik des Ministeriums werden nur Angaben erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt wurden.

Innenminister sieht Fan-Rückkehr kritisch

Angesichts der Corona-Pandemie steht der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) einer Rückkehr von Zuschauern in die Fußballstadien kritisch gegenüber. „Eine Vollbesetzung der Stadien noch in diesem Jahr halte ich für ausgeschlossen“, teilte er am Donnerstag in Wiesbaden der Deutschen Presse-Agentur dpa auf Anfrage mit.

Sollten die Infektionszahlen im Herbst niedrig bleiben, könne er sich jedoch schrittweise größere Zuschauerzahlen vorstellen. Dabei müsse auch geklärt werden, wie sich Mindestabstände einhalten sowie über welche Verkehrsmittel und Zugänge sich Fanströme regulieren ließen. „Klar ist auch, dass ohne Schutzmaske niemanden Einlass gewährt werden darf und striktere und strengere Kontrollen notwendig sein werden.“

► Das DFL-Präsidium plant bis zum Jahresende ein Stehplatz- und Alkoholverbot sowie den Verzicht auf Gästefans in den Stadien. Über ein einheitliches Vorgehen wollen die Vereine bei ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag abstimmen.

Historischer Konjunktureinbruch in den USA

In den USA ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal infolge der Coronavirus-Pandemie in noch nie da gewesenem Ausmaß eingebrochen. Von April bis einschließlich Juni schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) aufs Jahr hochgerechnet um 32,9 Prozent ein, wie die US-Regierung am Donnerstag in einer ersten Schätzung mitteilte.

Große Mehrheit der Deutschen hält sich an Corona-Regeln

Die große Mehrheit der Bevölkerung hält sich an die Hygieneregeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Bei einer Befragung des Covid-19 Snapshot Monitorings (Cosmo) der Universität Erfurt hätten über 89 Prozent der Interviewten angegeben, in der letzten Woche häufig oder immer eine Alltagsmaske benutzt zu haben, teilte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit. 84 Prozent waschen sich demnach häufig oder immer 20 Sekunden lang die Hände und 86 Prozent hielten häufig oder immer den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern ein.

▶︎ Die Befragung ergab jedoch deutliche Altersunterschiede: Jüngere Befragte halten sich seltener an die Regeln als Ältere. Während sich 81 Prozent der 18- bis 29-Jährigen die Maskenregel beherzigten, lag der Anteil bei den Über-65-Jährigen bei 97 Prozent. In der jüngeren Altersgruppe bestätigten fast 70 Prozent, häufig oder immer in der Öffentlichkeit auf einen Abstand von 1,5 Metern zu achten.

Bei den über 65-Jährigen waren es den Angaben nach 96 Prozent. Weiterhin zeigen die Studienergebnisse, dass sich Frauen eher an die Hygieneregeln halten als Männer.

Sachsen plant Weihnachtsmärkte in Corona-Zeiten

Im Winter sollen in Sachsen trotz Corona-Pandemie Weihnachtsmärkte stattfinden können. Das kündigte Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) an. Sie seien „ein bedeutendes Kulturgut in Sachsen mit einer Tradition, die sich durch den gesamten Freistaat zieht“.

Um konkrete Schutz-Maßnahmen für die Märkte zu besprechen, will sie ein Forum zum Austausch mit den Kommunen einrichten. Es sei wichtig, „verantwortungsbewusst und achtsam zu handeln, je nach den Gegebenheiten vor Ort“, so Klepsch.

Angst vor zweiter Welle: Mehr als 20 000 Corona-Tests in Hanoi

In der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi sollen Zehntausende Menschen auf das Coronavirus getestet worden. Mehr als 20 000 Einwohner, die zuvor den Corona-Hotspot Da Nang besucht hatten, seien per Textnachricht aufgefordert worden, sich innerhalb von drei Tagen auf das Virus testen zu lassen, teilten die örtlichen Behörden mit.

In der Küstenstadt Da Nang waren am vergangenen Wochenende erstmals wieder Infektionen verzeichnet worden, nachdem das südostasiatische Land fast 100 Tage lang keine lokale Ansteckung mit dem Coronavirus gemeldet hatte.

Die Regierung will versuchen, eine zweite Virus-Welle zu verhindern. Am Donnerstag wurden neun neue Fälle in Vietnam gemeldet, die Gesamtzahl stieg damit auf 459.

Staat darf Corona-Hilfen wegen Steuerschulden nicht pfänden

Die an Unternehmen und Selbstständige ausgezahlte Corona-Soforthilfe darf vom Finanzamt wegen Steuerschulden nicht gepfändet werden. Da die Hilfen aktuelle Notlagen mildern sollen, ist wegen dieser Zweckbindung eine Pfändung des Finanzamtes nicht zulässig, entschied der Bundesfinanzhof in München in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss. (AZ: VII S 23/20 (AddV)).

NRW: Zahl der Gestorbenen im Juni unter Vorjahresniveau

Trotz der Corona-Pandemie ist die Zahl der Gestorbenen in Nordrhein-Westfalen im Juni unter dem Vorjahresniveau geblieben.

Nach vorläufigen Ergebnissen sind im Juni 2020 etwa 15.500 Menschen in NRW gestorben, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Im Juni 2019 hatte die Zahl der Gestorbenen noch bei knapp 16.200 gelegen. Auch im Mai dieses Jahres hatte die Zahl der gestorbenen Menschen unter der des Vorjahres gelegen.

Den Angaben zufolge wurden in NRW im ersten Halbjahr 2020 etwa 105.000 Sterbefälle registriert. Das entspreche in etwa dem Wert des Vorjahreszeitraums, hieß es. Dem saisonalen Verlauf folgend, sank demnach die Zahl der Gestorbenen auch in diesem Jahr von Mai auf Juni weiter ab: Im Juni starben knapp fünf Prozent weniger Menschen als im Vormonat.

Berliner Verkehrsbetrieb erwischt 30 000 Masken-Muffel

In den ersten drei Wochen der Masken-Kontrollen durch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind 30 000 Fahrgäste ohne Mundschutz erwischt worden. Das berichtet der „Tagesspiegel“. Demnach konnten in den Bussen und Bahnen rund 100 Personen ein Attest vorweisen oder „glaubhaft darlegen, dass sie eins besitzen“. 80 Mal wurden die Sicherheitsmitarbeiter bedroht oder beleidigt. In etwa 200 Fällen verhängte die BVG eine Strafe von 50 Euro.

Reiserückkehrer: Dithmarschen wird zum Corona-Hotspot

Zunächst brachten Reiserückkehrer Corona nach Dithmarschen mit, verteilten es in ihren Familien. Jetzt gibt es weitere davon unabhängige Infektionen. Das Virus droht sich unkontrolliert auszubreiten! Im Nordseebad Büsum wurde deshalb eine Maskenpflicht verhängt.

Britischer Gesundheitsminister sieht zweite Infektionswelle in Europa

Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock sieht eine zweite Coronavirus-Welle über Europa hereinbrechen. „Wir haben erhebliche Bedenken wegen der zweiten Welle in Europa“, sagt Hancock dem Sender Sky News.

Es müsse alles getan werden, um zu verhindern, dass sie Großbritannien erreiche. Dabei werde die Regierung auch nicht zögern, wieder Quarantäne-Maßnahmen einzusetzen. Spanien sei nicht das einzige Land, in dem die Zahl der Infektionsfälle wieder steige.

Großbritannien hatte in der vergangenen Woche erneut eine 14-tägige Quarantänezeit für Reise-Rückkehrer aus Spanien angeordnet. Andere europäische Länder blieben davon bislang ausgenommen.

Shell schreibt nach Ölpreis-Absturz Milliardenverlust

Der Ölpreiseinbruch während der Corona-Krise hat dem Ölkonzern Shell einen dicken Verlust eingebrockt. Wegen hoher Abschreibungen im zweiten Quartal stand unter dem Strich ein Fehlbetrag von 18,1 Milliarden US-Dollar (15,4 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte.

Im Vorjahreszeitraum hatte Shell noch einen Gewinn von knapp 3 Milliarden Dollar erzielt. Wegen des beispiellosen Nachfrage- und Preisverfalls bei Öl schrieb Shell 16,8 Milliarden Dollar ab. Bereinigt brach der Gewinn wegen niedriger Preise für Öl und Flüssiggas auf 638 Millionen Dollar ein.

Kretschmann: Urlaub im Ausland nicht angemessen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) rät wegen der Corona-Pandemie vom Urlaub im Ausland ab. „Ich mache es einfach nicht, weil es zu kompliziert und auch nicht angemessen ist“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Zwar verbiete es sich nicht, aber: „In solchen Zeiten kann man einfach im Land bleiben und muss nicht in der Welt herumreisen.“

Er selbst wolle in diesem Sommer in den Bayerischen Wald fahren, sagte Kretschmann. Dort werde er wandern, aber auch Zeit mit seinen beiden Enkeln verbringen – etwa auf Spielplätzen oder im Zoo. „Mit den Enkeln gehe ich natürlich nicht wandern. Dazu sind sie noch zu klein.“

Japan: Erstmals mehr als 1000 Neu-Infektionen

In Japan gibt es erstmals mehr als 1000 Corona-Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden seien 1264 Fälle nachgewiesen worden, berichtet der Rundfunksender NHK. Mit 367 Ansteckungen habe es in der Hauptstadt Tokio ebenfalls einen neuen Höchstwert gegeben. Aber auch in anderen Regionen sowie auf abgelegenen Inseln breite sich das neuartige Virus rasch aus.

US-Regierung bittet Bürger um Zahlung mit Münzgeld

Wegen der Corona-Pandemie ist in den USA nicht genügend Kleingeld in Umlauf – die Regierung in Washington hat die Menschen deshalb aufgerufen, wieder mehr mit Münzen zu bezahlen.

„Das Problem ist, dass die Zirkulation quasi gestoppt wurde, weil die Geschäfte und Banken geschlossen waren“, sagte der Chef der Notenbank Federal Reserve, Jerome Powell, am Mittwoch (Ortszeit) vor Journalisten.

Die Regierung appellierte an die Bürger, ihr Münzgeld entweder in Geschäften auszugeben oder bei ihrer Bank einzuzahlen. Powell sagte, die Regierung habe eine „Münzgeld-Taskforce“ gebildet, die das Problem anpacken soll.

Australien meldet Rekordzahl an Neu-Infektionen

Australien meldet 13 Todesfälle binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus – und damit so viele wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie.

Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem neuartigen Virus gestorben sind, stieg damit auf 189, wie Ministerpräsident Scott Morrison mitteilte. Zudem verzeichneten die Behörden mit mehr als 700 Neuinfektionen den bislang höchsten Tageswert. Die Ansteckungen traten vor allem im Bundesstaat Victoria und seiner Hauptstadt Melbourne auf. Dort ordnete die Regierung das Tragen von Atemschutzmasken auch im Freien an.

Insgesamt sind bislang in Australien 16 298 Infektionsfälle nachgewiesen. Das Land hatte den Virus-Ausbruch zunächst rasch eingedämmt, kämpft aber seit dem vorigen Monat mit einem Wiederaufflammen der Infektionen vor allem m Bundesstaat Victoria.

Mehr als 50 000 Neu-Infektionen in Indien

In Indien breitet sich das Coronavirus weiter rasch aus. Das Gesundheitsministerium meldet mit mehr als 50 000 Neuinfektionen erneut einen neuen Tageshöchstwert. Damit stieg die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen landesweit auf 1,58 Millionen. Das ist nach den USA und Brasilien die dritthöchste Zahl weltweit.

Tokio will Gaststätten um kürzere Öffnungszeiten bitten

Die Stadtverwaltung von Tokio will einer Zeitung zufolge Gaststätten und Karaoke-Bars bitten, ihre Öffnungszeiten im August einzuschränken.

Erwogen werde eine Ausgleichszahlung von 200 000 Yen (etwa 1600 Euro) wenn nur bis 22 Uhr geöffnet werde. Hintergrund ist ein Anstieg der Fälle in der japanischen Hauptstadt.

Monatshoch bei Neuinfektionen in Frankreich

In Frankreich melden die Behörden 1392 neue Coronavirus-Fälle. Dies ist der höchste Anstieg seit über einem Monat. Insgesamt haben sich 185 196 Menschen mit dem Erreger angesteckt. 15 Menschen starben an der Krankheit Covid-19. Damit steigt die Zahl der tödlichen Verläufe auf 30 238.

77 neue Corona-Infektionen im Südwesten

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist seit Beginn der Pandemie in Baden-Württemberg auf mindestens 37 124 gestiegen. Am Mittwoch wurden 77 neue Fälle gemeldet, wie das Sozialministerium in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Etwa 34 340 Menschen gelten als genesen. Derzeit seien geschätzt 939 Menschen im Land infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab die Behörde mit 1845 an, das waren zwei mehr als am Vortag.

Die Reproduktionszahl wurde vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg nun mit 0,89 angegeben. Sie besagt, wie viele Personen im Durchschnitt von einem Infizierten angesteckt werden.

Berlin: Corona-Ampel bei R-Zahl weiter auf Rot

In Berlin bleibt eine von drei Warnampeln in der Corona-Pandemie weiter auf Rot. Der sogenannte Reproduktionswert lag am Mittwoch bei 1,21 und damit leicht niedriger als am Vortag, wie die Senatsgesundheitsverwaltung mitteilte. In der 7-Tages-Statistik lag er bei 1,13.

Die Zahl der Neuinfektionen stieg zum Mittwoch um 79 auf 9149 Fälle. Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden 42 Menschen, davon 19 in der Intensivmedizin. 223 mit dem neuartigen Coronavirus Infizierte sind bislang gestorben.

Vier neue Corona-Fälle im Saarland

Im Saarland hat sich die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Mittwoch auf 2835 erhöht. Das sind vier mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium in Saarbrücken (Stand: 18.00 Uhr) mitteilte. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 174.

Von den positiv getesteten Menschen seit dem ersten Auftreten des Virus gelten 2620 Personen als geheilt. Drei Kranke werden aktuell im Krankenhaus stationär behandelt – keine davon intensivmedizinisch. Das Ministerium veröffentlicht die Zahlen auf Basis der von Gesundheitsämtern und Krankenhäusern gemeldeten Daten.

Büsum will Maskenpflicht in Fußgängerzone einführen

Für Passanten im Nordseebad Büsum im Kreis Dithmarschen gilt künftig in der Fußgängerzone eine Maskenpflicht. Das neue Hygienekonzept tritt vermutlich zum Wochenende in Kraft, wie Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje (FWB) am Mittwoch dem NDR Schleswig-Holstein sagte. Hintergrund ist, dass der nach den Corona-Regeln gebotene Mindestabstand in der Fußgängerzone zum Teil nicht eingehalten werden könne.

Maskenpflicht an Hauptstadt-Schulen kommt

Neues Schuljahr, neue Regeln: Die Masken-Pflicht kommt in die Hauptstadt-Schulen! Beim Berliner Bildungssenat wird die Maßnahme gegen Corona gerade vorbereitet.

Senatorin Sandra Scheeres (50, SPD) zu BILD: „Die Maskenpflicht soll auf den Fluren, im Treppenhaus, in den Pausen und in den Gemeinschaftsräumen gelten, nicht jedoch im Klassenraum. Ich habe mich nach Rücksprache mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dazu entschieden.“ Aber im Hort ist der Schutz kein Muss.

Notstand in Italien wird bis 15. Oktober verlängert

Italiens Regierung will den coronabedingten Notstand bis zum 15. Oktober verlängern – und weiß dabei die Volksvertretungen hinter sich. Nach dem Senat stimmte am Mittwoch auch das Abgeordnetenhaus der Verlängerung zu. Es gab in der Kammer 286 Ja-Stimmen bei 221 Gegenstimmen und 5 Enthaltungen. Der Notstand gilt in Italien seit knapp sechs Monaten. Ohne Verlängerung würde er per Ende Juli, also am Freitag, auslaufen.

Ministerpräsident Giuseppe Conte betonte am Mittwoch im Abgeordnetenhaus, man wolle angesichts der Pandemie ein „umsichtiges Niveau der Wachsamkeit“ beibehalten. Zugleich wies er Vorwürfe zurück, dass die Maßnahmen „freiheitszerstörend“ seien. Politiker der rechten Opposition und einige Rechtsexperten waren zuletzt gegen eine Verlängerung. Sie sehen Grundrechte in Gefahr und werfen der Regierung vor, dass sie mit Dekreten am Parlament vorbei regieren wolle.

Deutschland unterstützt Afrika mit 1,4 Millionen Tests

Die Bundesregierung stellt der Afrikanischen Union (AU) zur Bekämpfung des Coronavirus in Afrika 1,4 Millionen Tests zur Verfügung. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sagte am Mittwoch in Berlin, die Pandemie könne nur weltweit besiegt werden oder gar nicht. In Afrika werden aktuell pro Tag etwa 20 000 Neuinfektionen gemeldet – doppelt so viel wie vor einem Monat. Am meisten betroffen ist Südafrika. Es liegt weltweit auf Platz fünf der Länder mit den meisten Fällen.

Viele Länder testen noch nicht genug, was auch an einem Mangel an Tests liegt. Zum Vergleich: In Deutschland werden aktuell nach Daten der Universität Oxford 88,55 Corona-Tests pro 1000 Einwohner gemacht. In Südafrika sind es dagegen 46,04, in Kenia 4,85 und in Nigeria nur 1,27. Zudem haben viele afrikanische Staaten unterentwickelte Gesundheitssysteme.

Reuters: Mehr als 150 000 Corona-Tote in USA

In den USA sind nach Zählungen der Nachrichtenagentur Reuters mehr als 150.000 Menschen an der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 gestorben. Das sind mehr als in jedem anderen Land. Allein in den vergangenen elf Tagen starben rund 10 000 Menschen, der Anstieg ist so stark wie seit Anfang Juni nicht mehr.

EU-Kommission bestellt 30 000 Dosen Remdesivir

Die EU-Kommission hat 30.000 Dosen des Corona-Mittels Remdesivir bei dem US-Pharmahersteller Gilead bestellt. Die Mittel im Wert von 63 Millionen Euro würden Anfang August geliefert und nach einem Vergabeschlüssel auf die 27 Mitgliedstaaten sowie Großbritannien verteilt werden, erklärte eine Sprecherin der Kommission am Mittwoch. Das Medikament unter dem Markennamen Veklury soll zur Heilung bei schweren Corona-Verläufen eingesetzt werden.

Das antivirale Präparat Remdesivir erhielt Anfang Juli im Schnellverfahren eine bedingte Marktzulassung für die Europäische Union. Die Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) empfiehlt Remdesivir für die Behandlung von erwachsenen Corona-Patienten sowie von Jugendlichen ab zwölf Jahren, die an einer Lungenentzündung leiden und mit Sauerstoff versorgt werden müssen.

70 Bundeswehrsoldaten noch im Corona-Einsatz

In Brandenburg sind noch rund 70 Bundeswehrsoldaten bis auf Weiteres im Corona-Einsatz. Seit April unterstützten 100 Soldaten verschiedene Gesundheitsämter und Behörden insbesondere bei der Nachverfolgung von Infektionsketten.

Ob Corona-Pandemie, Waldbrände oder Hochwasser, die Soldaten leisteten auch im Katastrophenfall sehr viel für die Bürger, sagte Kathrin Schneider (SPD), Chefin der Staatskanzlei, am Mittwoch bei einem Besuch des Landeskommandos der Bundeswehr. Bei all der zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit dürfe der bedeutende Beitrag der Bundeswehr zur Friedenssicherung niemals vergessen werden. Auf die Bundeswehr sei in Brandenburg Verlass, auch in Zukunft, sagte Olaf Detlefsen, Kommandeur des Landeskommandos. Es bestehe enge Zusammenarbeit mit der Landesregierung.

Corona-Teststation am Flughafen Hannover fertig

Am Flughafen Hannover können sich Rückkehrer aus Risikogebieten von Donnerstag an kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Auf den Kurzzeit-Parkplätzen am Terminal C wurden dazu am Mittwoch Container aufgestellt. Wie eine Airport-Sprecherin sagte, werden die Rückkehrer nach ihrer Ankunft mit Schildern zur Teststation auf dem Parkdeck geleitet. Dort könnten sie sich in vier Reihen anstellen. Es sei möglich, Abstriche von mehreren Personen parallel zu nehmen, um Wartezeiten zu vermeiden.

Von Hannover aus werden drei Länder angeflogen, die auf der Liste des Robert Koch-Institutes für Risikogebiete stehen: die Türkei, Serbien und Weißrussland.

Corona in Kneipe: Gäste melden sich – Bar selbstkritisch

Trotz falsch oder unvollständig hinterlegter Kontaktdaten haben sich nach dem Bekanntwerden von Corona-Infektionen in einer Neuköllner Kneipe weitere Besucher bei Behörden gemeldet. Es hätten einige Menschen, auch aus anderen Bezirken angerufen, sagte ein Mitarbeiter des Bezirksamts Neukölln am Mittwoch auf Anfrage. Die Zahl der positiv getesteten Menschen habe sich bisher nicht weiter erhöht, es dauere bis zum Vorliegen der Ergebnisse.

Das Gesundheitsamt hatte am Dienstag erklärt, 18 Fälle stünden mit dem Brauhaus Neulich im Schillerkiez in Zusammenhang. Menschen, die zwischen dem 16. und 18. Juli dort waren, wurden um Kontaktaufnahme zum Gesundheitsamt gebeten. In dem Fall ist nach Bezirksangaben unklar, wer wen angesteckt hat: Aufgefallen sei die Häufung, weil ein Gast aus Friedrichshain-Kreuzberg Symptome entwickelt hatte. Auch ein Mitarbeiter der Kneipe wurde nach Bezirksangaben positiv getestet.

Das Brauhaus erklärte in einer Stellungnahme im Internet, Gäste auf die Registrierung per QR-Code oder Link hingewiesen zu haben. „Dabei haben wir sehr stark auf die Eigenverantwortung der Gäste gesetzt – was sich im Nachhinein nun leider als Fehler erwiesen hat“, hieß es.

Athen erweitert Maskenpflicht

Griechenland geht weiter sehr aufmerksam mit der Corona-Epidemie um: Nachdem die neuen Corona-Infektionen im Juli etwa 25 pro Tag erreichten, erweitert die Regierung in Athen die Maskenpflicht für Banken, Ministerien, Bäckereien und Fleischmärkte sowie den Einzelhandel und Friseursalons. „Wir haben es bislang gut geschafft. Wir müssen so weitermachen“, sagte der für den Zivilschutz zuständige Vizeminister Nikos Chardalias im Staatsfernsehen. Bislang herrschte Maskenpflicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln und Krankenhäusern.

Twitter löscht Trump-Video wegen „Falschinformationen“

US-Präsident Donald Trump hat erneut mit der Verbreitung irreführender Informationen zum Coronavirus für Wirbel gesorgt. Der Kurzbotschaftendienst Twitter löschte in der Nacht auf Dienstag mehrere Tweets des Präsidenten, in denen Trump ein Video mit höchst umstrittenen Angaben zu der Pandemie verbreitete. „Tweets mit dem Video verstoßen gegen unsere Politik zu Falschinformationen zu Covid-19“, erklärte Twitter auf Anfrage.

58 Menschen nach Trauerfeier positiv getestet

Nach einer Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) ist die Zahl der Corona-Infizierten gestiegen. Inzwischen wurden 58 Menschen positiv auf das Virus getestet, darunter auch zwölf Kinder, wie das Landratsamt am Dienstag mitteilte. Am Vortag waren 47 Coronafälle bekannt.

Daneben habe man inzwischen ermitteln können, welcher Trauergast als erster mit dem Virus infiziert gewesen sein könnte, hieß es. Den Angaben zufolge könnten sich noch weitere Menschen angesteckt haben. 150 Trauergäste und Kontaktpersonen seien bereits vergangene Woche getestet worden, 250 weitere seit Beginn dieser Woche.

Deutscher wirft Molotow-Cocktail auf belgisches Parlament

Ein 36-jähriger Mann aus Limburg in Hessen hat am Montag einen Anschlag auf das belgische Parlament verübt. Er warf einen Molotow-Cocktail auf das Gebäude in Brüssel. Verletzt wurde niemand, der Mann wurde festgenommen. Als Motiv gab er an, die Politik habe die Corona-Krise schlecht gemanagt.

NRW: Polizeiwache nach Corona-Infektion dicht

Die Polizeiwache Marl (Nordrhein-Westfalen) ist nach einer Corona-Infektion vorübergehend geschlossen. Ein Beamter sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Für die Bürger sei eine mobile Wache vor dem Dienstgebäude eingerichtet worden. Die Einsatz- und Arbeitsfähigkeit im Stadtgebiet sei sichergestellt. Die Polizei treffe in enger Abstimmung mit dem Kreis Recklinghausen alle notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Infektionen, betonte die Behörde.

Freiwillige Tests an Berliner Flughäfen schon diese Woche

Der Chef der Berliner Flughäfen, Engelbert Lütke Daldrup, rechnet mit ersten freiwilligen Corona-Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten noch in dieser Woche.

„Wir werden dafür wahrscheinlich einen Terminal-Bereich nutzen“, sagte er am Dienstag am Rande des Probebetriebs am neuen Flughafen BER. Die Rückkehrer sollen dorthin unter anderem auch mit Bussen transportiert werden, nachdem sie ihr Gepäck aufgenommen haben. Lütke Daldrup geht für Anfang kommender Woche davon aus, dass die Tests per Verordnung auch verpflichtend werden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte am Montag eine Testpflicht für Einreisende aus solchen Gebieten mit hohen Fallzahlen angekündigt, die voraussichtlich kommende Woche in Kraft treten soll.

Hamburg verbietet Alkohol auf St. Pauli

Party ohne Achtung der Corona-Regeln: Das will der Hamburger Senat nicht mehr sehen und hat ein regional beschränktes Verkaufsverbot für alkoholische Getränke beschlossen.

Es gilt für das kommende Wochenende, drei Nächte lang, zwischen Freitag (31. Juli) und Montag (3. August) jeweils von 20 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages.

Verkauf und Konsum alkoholischer Getränke sei dann im öffentlichen Raum außerhalb der Gastronomie untersagt, sagte Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD). Das Verbot beziehe sich auf konkrete Straßen und Plätze in Altona und St. Pauli, die auf Gebietskarten detailliert gekennzeichnet würden, so die Senatorin.

Hintergrund der Entscheidung war der massenhafte Andrang von Feierlustigen an den vergangenen Wochenenden, bei denen immer wieder gegen die Corona-Abstandsregeln verstoßen wurde.

Maskenverweigerer prügelten auf Karls Erlebnishof

In Karls Erlebnisdorf in Zirkow auf der Insel Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) sind am Donnerstag bei einer Prügelei vier Angestellte leicht verletzt worden.

Die Karls-Mitarbeiter hatten zwei Männer und eine Frau ohne Maske darauf hingewiesen, dass auf dem Hof Maskenpflicht besteht. Daraufhin fingen die drei an zu pöbeln, spucken und schlagen, wie die „Ostsee Zeitung“ (OZ) und die „Hamburger Morgenpost“ (MOPO) berichten.

Hamburg beschließt partielles Alkoholverbot am Wochenende

Der Hamburger Senat hat am Dienstag ein Verkaufsverbot für alkoholische Getränke für das kommende Wochenende beschlossen. Für die drei Nächte zwischen Freitag (31. Juli) und Montag (3. August) gelte jeweils von 20 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages ein regional beschränktes Verbot für den Verkauf und den Konsum alkoholischer Getränke im öffentlichen Raum außerhalb der Gastronomie, sagte Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD).

Das Verbot beziehe sich auf konkrete Straßen und Plätze in Altona und St. Pauli, die auf Gebietskarten detailliert gekennzeichnet würden, so die Senatorin. Das Alkoholverbot soll Massenansammlungen auf den Straßen zuvorkommen, auf denen die Corona-Abstandsregeln oft ignoriert werden.

NRW-Kitas kehren in Regelbetrieb zurück

Die Kindergärten in Nordrhein-Westfalen sollen ab dem 17. August zurück in den Regelbetrieb. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Düsseldorf am Dienstag aus Regierungskreisen. Alle Kinder können dann ihre Kita oder ihre Tageseltern wieder im vertraglich vereinbarten Umfang besuchen. Die Neuregelung steht unter dem Vorbehalt des weiteren Corona-Infektionsgeschehens.

Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Barcelona und die Costa Brava ab

Wegen des starken Anstiegs der Corona-Infektionen in Spanien rät das Auswärtige Amt nun von touristischen Reisen in mehrere Regionen des beliebtesten Urlaubslands der Deutschen ab.

Betroffen sind Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie die westlich davon im Landesinneren liegenden Regionen Aragón und Navarra. Die Balearen mit der beliebten Ferieninsel Mallorca oder die Kanaren bleiben verschont. Das Auswärtige Amt begründete den Schritt am Dienstag in seinen Reisehinweisen für Spanien mit den „hohen Infektionszahlen und örtlichen Absperrungen“.

Auf eine Reaktivierung der formellen Reisewarnung für die stark betroffenen Regionen verzichtete das Ministerium zunächst. Ein solcher Schritt hätte Urlaubern die kostenlose Stornierung von Buchungen ermöglicht. Das Abraten von Reisen ist quasi eine Alarmstufe darunter.

Das Auswärtige Amt hatte die Reisewarnung für das besonders stark von der Corona-Pandemie getroffene Spanien erst am 21. Juni aufgehoben, nachdem die Regierung einen 14-wöchigen Notstand beendet hatte. Die Infektionszahlen waren in den vergangenen Tagen in einigen Gebieten wieder dramatisch gestiegen.

RKI-Präsident: Pandemie entwickelt sich „rasant“

RKI-Präsident Lothar Wieler informiert über Corona. Er warnt: „Wir sind mitten in einer sich rasant entwickelnden Pandemie.“ Insbesondere in den USA und Lateinamerika seien die Zahlen alarmierend.

Aber auch in Deutschland würden die Zahlen wieder steigen. „Die neueste Entwicklung macht mir und allen im Robert-Koch-Institut große Sorgen“, sagte Wieler. „Seit einigen Tagen sehen wir, dass die Fallzahlen wieder deutlich steigen.“ Innerhalb einer Woche habe es 3611 neu erfasste Erkrankungen gegeben.

Wieler: „Wir wissen nicht, ob das der Beginn einer zweiten Welle ist. Er könnte es aber sein.“

Dass die Zahlen zuvor deutlich gesunken, zeige: Man könne das Infektionsgeschehen unter Kontrolle bringen. Problem sei aber, dass individuelle Schutzmaßnahmen nicht mehr so ernst genommen würden. Viele Menschen seien nachlässig geworden.

„Die Entwicklung ist wirklich sehr beunruhigend“, sagte Wieler. Es gebe viele kleine Ausbrüche. Das Geschehen sei nicht lokal begrenzt, sondern deutschlandweit.

Er forderte die Bevölkerung auf: „Halten Sie Abstand. Beachten Sie die Hygiene-Regeln.“ Und wenn Abstand nicht möglich ist, sollten die Menschen Mund-Nase-Masken tragen. Diese Regeln müssten noch monatelang eingehalten werden. „Bitte helfen Sie alle weiter mit“, appellierte Wieler. „Wir dürfen nicht nachlassen.“

► Zu Schul-Öffnungen nach den Sommerferien sagte Wieler: „Die Schulen werden geöffnet, und sie müssen auch geöffnet werden – aber unter bestimmten Regeln.“

Die Schüler dürften sich in den Pausen und auf dem Schulweg nicht zu sehr mischen. Es müssten kleine Einheiten gebildet werden, die für sich bleiben. Die Verantwortlichen müssten dafür jetzt Konzepte vorlegen.

Laumann: Reisende sollen Corona-Pflichttests selbst zahlen

Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) kritisiert, dass die Corona-Tests für die Reiserückkehrer aus Risikogebieten kostenfrei sein sollen. „Dass Menschen in Risikogebiete reisen, wird ja noch länger gehen“, sagte Laumann zu den Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag im WDR5-„Morgenecho“. Es gehe dabei nicht nur um den Urlaubsverkehr im Sommer. Deshalb könne die Übernahme der Kosten durch den Staat auf Dauer keine staatliche Leistung sein.

„Jeder Reisende zahlt ja auch für die Sicherheit seines Gepäcks“, sagte Laumann und schlug eine Deckung der Kosten über die Sicherheitsgebühren der Flughäfen vor. Die Testpflicht als solche begrüßte Laumann. „Man muss alles Erdenkliche tun, um eine zweite Welle zu verhindern“, sagte er.

Luxemburg: Zahlen stabilisieren sich

Vor zwei Wochen hat Luxemburg wegen hoher Corona-Infektionszahlen Schlagzeilen gemacht. Das Robert Koch-Institut stufte das Land als Risikogebiet ein. Jetzt stabilisieren sich die Zahlen – wenn auch laut Luxemburgs obersten Pandemie-Bekämpfer „auf hohem Niveau“.

Der Deutschen Presse-Agentur sagte der Direktor des Luxemburger Gesundheitsinstituts, Ulf Nehrbass, er sei „sehr verhalten optimistisch“, die Lage in den Griff zu bekommen. „Wir sind ganz klar in der zweiten Welle“, sagte Nehrbass, der auch Sprecher der Covid-19 Task Force in Luxemburg ist.

Am vergangenen Freitag waren in Luxemburg noch 144 Neuinfektionen registriert worden, am Samstag waren es 83, am Sonntag dann 35.

Wacken 2020: Heavy-Festival startet als Livestream

„Wacken World Wide“: Erstmals in 30 Jahren findet das weltbekannte Heavy-Metal-Festival nur online statt. Statt auf Wackens Wiesen mit 75 000 anderen zu moshen, müssen die Fans dieses Jahr mit Headbanging im Wohnzimmer vorliebnehmen.

Als Ersatz für die Festival-Absage wegen der Corona-Pandemie haben die Veranstalter ein Streaming-Event geschaffen. Am Mittwoch sind unter anderem Auftritte von Body Count mit Ice-T, Anthrax, Motor Sister und von Metalqueen Doro geplant.

Auf dem Programm des Digitalfestivals (läuft bis Samstag) stehen außerdem Konzerte von Blind Guardian, Heaven Shall Burn, In Extremo, Kreator und Beyond The Black und Sabaton.

Nach Veranstalterangaben werden die Musiker bei dem Festival live spielen. Sie sollen damit in Echtzeit mit präzisem Kamera-Tracking abgefilmt und direkt in ein virtuelles Set integriert werden. Die Fans sollen dabei nicht nur Zuschauer sein, sondern durch Mitmachprogramme und Interaktionen eingebunden werden.

 

85. Tag Alarmzustand …

Phase 2 / Tag 14 … 07.06.2020 … 13.21 Uhr

Mehr als 3000 Neuinfektionen in Saudi-Arabien

In Saudi-Arabien hat es am Samstag erstmals mehr als 3000 registrierte Neuinfektionen gegeben. Insgesamt stieg die Zahl der Fälle um 3045 auf 101 914.

35 Anzeigen wegen illegaler Raver-Party

Gegen Teilnehmer einer unerlaubten Raver-Party in Dortmund hat die Polizei Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung erstattet.

Die Feiernden waren den Angaben nach in der Nacht zu Sonntag aus dem gesamten Bundesgebiet zu der Musikveranstaltung auf einem früheren Industriegelände angereist. Die Polizei löste die Party auf. Dabei kam es zu einem Gerangel, bei dem eine Polizistin leicht verletzt wurde. Weitere hinzugezogene Polizeikräfte brachten die Situation unter Kontrolle. Gegen 35 Personen wurden Anzeigen erstattet, gegen alle Anwesenden Platzverweise ausgesprochen.

Die Polizei weist in ihrer Mitteilung darauf hin, dass weiterhin aufgrund des Corona-Infektionsrisikos Veranstaltungen mit einer Vielzahl von Personen untersagt sind.

Lehrerverband fordert Bildungspaket von mindestens 20 Mrd. Euro

Der Deutsche Lehrerverband fordert die Bundesregierung auf, ein Bildungspaket von mindestens 20 Milliarden Euro zu beschließen. Im gerade vereinbarten Konjunkturpaket sei der Bildungsbereich trotz der Herausforderungen für Schulen durch die Corona-Krise „äußerst stiefmütterlich behandelt worden“, sagt der Präsident des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland laut Vorabbericht.

Ein großes Investitionsprogramm für Schulsanierungen und Schulhausneubauten sei dringend notwendig. Dabei sollten die Förderzuschüsse an die Kommunen und Schulträger massiv aufgestockt werden.

Papst: Glaubt nicht zu früh an einen Sieg

Papst Franziskus hat vor dem voreiligen Gefühl eines Sieges über das Coronavirus gewarnt. „Man darf nicht zu früh Siegeslieder anstimmen“, sagte das katholische Kirchenoberhaupt .

„Bleiben Sie vorsichtig!“, mahnte der 83-jährige Franziskus nach seinem traditionellen Angelus-Gebet vor Gläubigen auf dem Petersplatz. Er forderte die Menschen in seiner Ansprache vom Fenster des Apostolischen Palastes auf, sich weiter an die Corona-Regeln der Behörden zu halten.

93 neue Corona-Infektionen in NRW

In Nordrhein-Westfalen sind am Sonntag 93 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Die Gesamtzahl der an Covid-19 erkrankten Menschen erhöhte sich somit auf 38 614, wie das Gesundheitsministerium in Düsseldorf mitteilte.

Die Zahl der nach einer Erkrankung wieder genesenen Menschen stieg im Vergleich zum Samstag um 65 auf 35 113. Die Zahl der nach einer Infektion Gestorbenen erhöhte sich auf 1623. Das war einer mehr als am Vortag. In Krankenhäusern wurden am Sonntag 270 Menschen stationär behandelt, neun weniger als noch am Samstag. 95 Patienten lagen auf einer Intensivstation.

Portugal erwartet Wirtschaftseinbruch von fast sieben Prozent

In Portugal sagt die Regierung wegen der Coronakrise einen Einbruch der Wirtschaftsleistung von 6,9 Prozent in diesem Jahr voraus. Das wäre der stärkste Rückgang seit Jahrzehnten, heißt es in dem Wirtschaftsprogramm der Regierung. Für kommendes Jahr wird ein Anstieg von 4,3 Prozent prognostiziert.

Nur wenige Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz sind am Sonntag erneut nur wenige Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden.

Im Vergleich zum Samstag erhöhte sich die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie mit dem Erreger Sars-CoV-2 infizierten Menschen um 6 auf 6775 (Stand: 10.15 Uhr), wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Erneut kamen keine Todesfälle hinzu, wie schon seit dem 27. Mai. Damit sind im Zusammenhang mit Covid-19 bislang 230 Menschen in Rheinland-Pfalz gestorben. Aktuell gibt es offiziell 209 Infizierte, 6336 gelten als genesen.

Neuer Corona-Ausbruch legt Nordmazedonien lahm

Massive Ausgangssperren wegen einer neuen Corona-Infektionswelle legen Nordmazedonien lahm. Auf den Rekordwert von 177 registrierten Neuansteckungen am Freitag folgten tags darauf nochmals 125, wie das Portal „sitel.com.mk“ am Morgen unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden meldete.

Die Regierung des kleinen Balkanlandes mit gut zwei Millionen Einwohnern hatte bereits zuvor für die am meisten betroffenen Städte und Gemeinden eine 80-stündige Ausgangssperre verhängt. Sie begann am Donnerstag 21 Uhr und endet am Montag 5 Uhr früh. Für den Rest des Landes gelten nächtliche Ausgangssperren. Unter den kompletten Shutdown fallen die Hauptstadt Skopje sowie die Industriestadt Stip und einige Orte mit mehrheitlich albanischer Bevölkerung.

Lufthansa-Gruppe hatte Infizierte an Bord

„Es gab Reisende auf Flügen der Lufthansa Group Airlines, bei denen nachträglich eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde“, zitiert die Welt am SONNTAG einen Unternehmenssprecher.

Der Zeitung zufolge wurde nach einem Charterflug Ende Mai von deutschen Firmenvertretern und Ingenieuren nach China ein Passagier positiv getestet. Ob Mitreisende angesteckt wurden, sei nicht bekannt.

Malaysia will Wirtschaft wieder hochfahren

In Malaysia soll die Wirtschaft nach fast dreimonatigen Beschränkungen größtenteils wieder hochgefahren werden.

Ebenfalls ab Mittwoch soll der grenzüberschreitende Reiseverkehr wieder erlaubt werden, wie die Regierung ankündigte. Ministerpräsident Muhyiddin Yassin sagt in einer im Fernsehen übertragenen Rede, der Virusausbruch sei inzwischen „erfolgreich“ unter Kontrolle gebracht worden.

Diese Blutgruppe ist besonders Corona-gefährdet

Forscher haben die DNA von gesunden Menschen und Corona-Patienten untersucht und kommen zu dem Schluss: Die Blutgruppe könnte eine entscheidende Rolle beim Verlauf einer Covid-19-Erkrankung haben! Mehr dazu erfahren Sie hier.

350 Gottesdienstbesucher in Vorpommern in Quarantäne

Der Landkreis Vorpommern-Rügen hat am Sonnabend die häusliche Isolation für rund 350 Einwohner des Landkreises angeordnet, die am Pfingstwochenende einen von vier Gottesdienste der katholischen Gemeinde St. Bernhard in den Städten Stralsund und Grimmen besucht haben.

Ein Priester der Gemeinde war in der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden. Hier geht’s zum Artikel.

Taiwan lockert Beschränkungen weiter

In Taiwan kündigt die Regierung eine weitere Lockerung von Beschränkungen des öffentlichen Lebens an. So soll die Begrenzung der Zahl der Teilnehmer an öffentlichen und Freizeitveranstaltungen aufgehoben werden.

Anders als viele andere Länder hatte Taiwan auf einen kompletten Lockdown verzichtet. Abgesehen von Abstandsregelungen und dem großflächigen Einsatz von Gesichtsmasken lief das Leben weitgehend normal weiter. Dabei konnte sich der Inselstaat auf wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen und ein starkes Gesundheitswesen stützen. Der Regierung gelang es, die Pandemie gut im Griff zu behalten. Derzeit sind nur sechs aktive Infektionen bekannt. In den vergangenen 56 Tagen wurden keine Ansteckungen im Inland gemeldet.

8984 Neuinfektionen in Russland

In Russland geben die Behörden einen Anstieg der festgestellten Infektionen um 8984 Fälle auf 467 673 bekannt.

Die Zahl der Todesfälle wächst in den vergangenen 24 Stunden um 134 auf 5859.

Israel: Immer mehr Schulen schließen wieder

Angesichts eines Neuanstiegs von Corona-Infektionen müssen immer mehr Schulen in Israel wieder schließen. Mehr als 100 Schulen und Kindergärten blieben am Sonntag nach einer Mitteilung des Bildungsministeriums geschlossen. Die israelische Arbeitswoche beginnt sonntags.

Bei 330 Schülern und Lehrern ist bisher der Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen worden, mehr als die Hälfte davon in Jerusalem. Mehr als 16 000 Schüler und Lehrer sind in häuslicher Quarantäne. Abschlussfeiern zum Ende des Schuljahrs sollen nur noch in eingeschränkter Form stattfinden. Die Regierung will außerdem weitere geplante Lockerungsmaßnahmen neu überdenken.

Verstoß gegen Virus-Auflagen: Harte Strafen gegen chinesische Fußballer

Sechs Fußballer des chinesischen U-19-Teams sind für ein halbes Jahr suspendiert worden, weil sie gegen Beschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus verstoßen haben.

Die Spieler hätten das bis Samstag laufende Trainingscamp in Shanghai unerlaubt verlassen, um etwas trinken zu gehen, wie der chinesische Fußballverband nach Angaben der Staatsmedien vom Sonntag berichtete. „Es war ein schwerer Verstoß gegen die Vorschriften für das Team zur Kontrolle der Epidemie und hat die Mannschaft negativ beeinflusst.“

Die Spieler dürfen bis zum 30. November weder bei ihren Clubs, noch auf nationaler Ebene spielen. Während einer der sechs Fußballer in Japan spielt, sind die anderen zusätzlich von ihren Clubs bestraft worden, indem ihnen für die Zeit das Gehalt gesperrt wurde. Auch wurden gegen zwei Spieler Geldstrafen von 200 000 und 300 000 Yuan verhängt, umgerechnet 25 000 beziehungsweise 37 000 Euro.

Fast 110 000 Corona-Tote in den USA

In den USA ist die Zahl der Corona-Toten auf fast 110 000 gestiegen.

749 Menschen seien in den vergangenen 24 Stunden an den Folgen ihrer Corona-Infektion gestorben, hieß es auf der Website der Johns-Hopkins-Universität. Die Zahl der registrierten Infektionsfälle stieg demnach landesweit auf 1,9 Millionen. Etwa 500 000 Menschen sind bereits wieder genesen. Gemessen an der absoluten Zahl der Infektions- und Todesfälle sind die USA weltweit das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land.

Gerichtsverfahren stauen sich bis Jahresende

Wegen der Corona-Pandemie haben sich bei der Justiz viele Verfahren aufgestaut, die in den kommenden Monaten nachgeholt werden müssen.

Während des Notbetriebs hätten die Gerichte zwar wichtige Strafprozesse, dringende Haftsachen sowie Eilverfahren bearbeitet, in den allermeisten Fällen hätten sie Verhandlungen bis Ende April aber absagen müssen, sagte Richterbund-Geschäftsführer Sven Rebehn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Im Mai seien die Verhandlungstermine vielerorts immerhin schon wieder auf die Hälfte des Üblichen oder mehr gestiegen. „Es dürfte aber noch bis zum Jahresende dauern, ehe alle verschobenen Termine parallel zu den laufenden Eingängen abgearbeitet sind.“

New York beginnt mit ersten Lockerungen

Nach rund dreimonatigen Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sind in der Millionenmetropole New York ab Montag erste Lockerungen erlaubt.

In der ersten von vier zweiwöchigen Lockerungsphasen können dann unter anderem Bauarbeiten wieder aufgenommen werden und nicht systemrelevante Läden ihre Ware beispielsweise von der Eingangstür aus verkaufen. In der vierten Phase dürfen dann unter anderem auch Kultureinrichtungen wieder öffnen.

Die Millionenmetropole hatte als letzte von zehn Regionen des Bundesstaats New York alle sieben Bedingungen für den Start der Lockerungsphasen erfüllt – beispielsweise ausreichend freie Krankenhausbetten und ausreichend Tests. Hygiene- und Abstandsregeln gelten weiter. Wenn sich die Zahlen verschlechtern, kann der Prozess jederzeit angehalten oder auch zurückgedreht werden.

Bankenpräsident: Corona-Krise beschleunigt Filialabbau

Die Corona-Krise wird das Filialsterben bei Deutschlands Banken nach Einschätzung von Bankenpräsident Martin Zielke beschleunigen.

„Wir werden nach dieser Krise viel mehr Menschen haben, die offener sind für andere Zugangs- und Vertriebswege. Der seit Jahren anhaltende Trend zur Digitalisierung wird einen großen Schub bekommen“, sagte der Commerzbank-Chef in seiner Funktion als Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) der Deutschen Presse-Agentur. „Die Zahl der Filialen ist seit Jahren rückläufig. Hier wird es nochmal eine Beschleunigung geben. Dabei orientieren sich die Banken an den Bedürfnissen der Kunden.“

Streeck plädiert für „mehr Mut“ im Sommer

Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sieht der Virologe Hendrik Streeck eine Chance während der Sommermonate. Es könne möglicherweise eine Teilimmunität in der Bevölkerung aufgebaut werden, die dann den weiteren Verlauf der Pandemie abschwäche, sagte der Bonner Professor der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sollten uns über den Sommer ein bisschen mehr Mut erlauben“, so Streeck.

Derzeit zeigten Studien, dass bis zu 81 Prozent der Infektionen asymptomatisch verliefen. Das heißt, die Infizierten haben keine oder kaum Symptome. „Die Zahl der Covid-19-Erkrankten auf den Intensivstationen ist derzeit rückläufig“, sagte Streeck. „Es besteht eine Chance, dass wir über den Sommer die Anzahl der Personen mit Teilimmunität erhöhen können.“ Die Hoffnung auf einen Impfstoff könne sich als trügerisch erweisen. Also solle man sich darauf einstellen, mit dem Virus zu leben.

Millionen Deutsche immun gegen Corona?

Es könnte eine Wende in der Epidemie bedeuten: Bisher waren Forscher davon ausgegangen, dass die Immunität gegen das neuartige Corona-Virus erst durch eine Infektion entsteht. Eine US-Studie legt nahe, dass Immunität auch anders entstehen könnte: Durch eine frühere Erkältung mit verwandten, harmloseren Erregern aus der Familie der Coronaviren.

Prof. Jonas Schmidt erklärt, was die Ergebnisse der Laborstudie für den Verlauf der Epidemie bedeuten könnte.

Bordelle und Blas-Orchester! Was in Rheinland-Pfalz bald wieder erlaubt ist

Anders als in vielen anderen Bundesländern dürfen ab kommenden Mittwoch (10. Juni) in Rheinland-Pfalz Bordelle unter Corona-Schutzauflagen wieder öffnen. Nach der jüngsten Verordnung der Landesregierung vom späten Donnerstagabend gilt aber eine Maskenpflicht, wenn das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann und „sofern die Art der Dienstleistung dies zulässt“. Die Kontaktdaten aller Personen müssen auch in Bordellen erfasst werden. Das Gleiche gilt auch für Shisha-Bars.
Ebenfalls ab Mittwoch dürfen neben Chören auch Blas-Orchester wieder proben, selbst im Freien soll das aber nicht länger als eine halbe Stunde dauern, wie aus dem entsprechenden Hygienekonzept hervorgeht. Zum Schutz vor Aerosolen muss aber ein Mindestabstand von drei Metern eingehalten werden. Bei Proben, die ausnahmsweise im Inneren stattfinden, soll nach 30 Minuten für 15 Minuten gelüftet werden.

Fidschi hat 100-prozentige Corona-Genesungsrate

Der pazifische Inselstaat Fidschi ist eigenen Angaben zufolge frei vom Coronavirus. Es gebe keine aktiven Fälle der Lungenkrankheit Covid-19 mehr, schrieb der Regierungschef von Fidschi, Frank Bainimarama, am Freitag auf Twitter. „Und selbst bei täglich steigenden Testzahlen ist es nun 45 Tage her, seitdem wir unseren letzten Fall registriert haben.“
Es gab dort auch keine Corona-Todesfälle. Die Genesungsrate liege in Fidschi bei 100 Prozent, hieß es weiter. Der Inselstaat östlich von Australien hat aber bisher auch nur 18 Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Fidschi zählt rund 900 000 Einwohner.
Für Reisende aus dem Ausland gilt leider weiter eine Einreisesperre.

Niedersachsen erlaubt religiöse Feiern mit bis zu 50 Personen

Das Land Niedersachsen lockert weitere Beschränkungen mit Blick auf das Coronavirus. Unter anderem dürfen ab Montag wieder mehr Menschen gleichzeitig an religiösen Feiern teilnehmen, sagte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, am Freitag in Hannover. Taufen, Hochzeiten oder Beerdigungen könnten dann wieder von bis zu 50 Personen besucht werden. Allerdings gelten weiterhin entsprechende Abstands- und Hygieneregeln, stellte Schröder klar: „Die Infektionen, die wir zurzeit in Niedersachsen haben, zeigen, dass daran kein Weg vorbeiführt.“

Aida setzt USA- und Kanada-Reisen für 2020 komplett aus

Das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen Aida hat seine für dieses Jahr geplanten Reisen mit Zielen in den USA und Kanada ausgesetzt. „Als Folge der anhaltenden Auswirkungen des Coronavirus sind derzeit die Bedingungen für internationale Reisen mit Ziel USA und Kanada noch nicht gegeben. In Kanada sind Kreuzfahrtanläufe bis Ende Oktober 2020 nicht möglich, in den USA gilt bis auf weiteres ein Einreisestopp für Europäer“, teilte das Unternehmen am Freitag in Rostock mit. Es seien Reisen mit den Schiffen „Aidadiva“ und „Aidaluna“ geplant gewesen.
Wegen der Corona-Pandemie hatte Aida Cruises bereits alle Fahrten auf den 14 Schiffen ihrer Flotte bis 30. Juni abgesagt. Für Gäste aller abgesagten Reisen werde der bereits gezahlte Reisepreis als Guthaben plus einem zehnprozentigen Bonus zurückgelegt. Dieses Guthaben könne bei Buchungen bis Ende 2021 eingesetzt werden. Gästen, die dieses Angebot nicht in Anspruch nehmen möchten, soll der Reisepreis in Höhe der bereits geleisteten Zahlung erstattet werden.

Mann (35) kassierte 27 000 Euro Corona-Soforthilfe – Knast!

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat Anklage gegen einen 35-Jährigen wegen des Vorwurfs des Betrugs mit Corona-Soforthilfen erhoben. Die Behörde wirft ihm Subventionsbetrug im Umfang von 27 000 Euro vor, wie sie am Freitag mitteilte. Der Mann soll im April Soforthilfen für Soloselbstständige in drei Bundesländern in Höhe von jeweils 9000 Euro beantragt und ausgezahlt bekommen haben.
Er hatte Geld von der Bezirksregierung Arnsberg (Nordrhein-Westfalen), der niederbayerischen Regierung in Landshut sowie der Investitionsbank Berlin erhalten. Er soll wahrheitswidrig angegeben haben, im jeweiligen Zuständigkeitsbereich entsprechende unternehmerische Tätigkeiten auszuüben.
Der 35-Jährige wurde am Dienstag festgenommen und befindet sich wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft. Er habe eine Freiheitsstrafe zu erwarten, die nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden könne, hieß es. Die Ermittlungen kamen aufgrund einer bankseitigen Geldwäscheverdachtsanzeige in Gang. Der 35-Jährige hat die Vorwürfe gestanden.

Schweiz lockert vorübergehend Umweltauflagen

Wegen der Coronavirus-Pandemie lockert die Schweiz vorübergehend einige Umweltauflagen. Das betrifft unter anderem Desinfektionsmittel. Weil der Bedarf gestiegen sei und der Nachschub möglichst kostengünstig produziert werden soll, wird etwa die Lenkungsabgabe auf flüchtige organische Verbindungen (VOC) bei Flächendesinfektionsmitteln für insgesamt sechs Monate ausgesetzt, wie die Regierung am Freitag mitteilte. Das Verbot von Thermopapier, das unter anderem bei Kassenzetteln, Lotteriescheinen und Fax-Papier verwendet wird und fortpflanzungsgefährdende Stoffe enthält, wird vom 1. Juni auf Mitte Dezember verschoben.
Treibstoffanbieter erhalten mehr Zeit, um ihr „Winterbenzin“ zu verkaufen. Es hat höherem Dampfdruck und belastet die Luft. Der Grenzwert für den Dampfdruck wird erst ab August angewendet. Die Frist zur Befreiung einer Abgabe für Abwasserreinigungsanlagen, die bestimmte organische Spurenelemente im Abwasser nicht beseitigen, wird um sechs Wochen bis Mitte November verlängert.

US-Gouverneure fordern Demonstranten zu Corona-Tests auf

Angesichts der Protestwelle gegen Polizeigewalt in den USA haben die Gouverneure der Bundesstaaten Minnesota und New York Demonstranten aufgefordert, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. „Wir bitten die Protestierenden, verantwortungsbewusst zu handeln“, twitterte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo am Donnerstag (Ortszeit). „Verhalten Sie sich so, als seien Sie möglicherweise (dem Virus) ausgesetzt gewesen.“
Sein Amtskollege aus Minnesota, Tim Walz, äußerte sich in einem Tweet ähnlich.A uch der Chef der Gesundheitsbehörde CDC, Robert Redfield, empfahl Demonstranten entsprechende Tests, insbesondere in Regionen, in denen die Corona-Pandemie noch nicht unter Kontrolle sei. Minneapolis und Washington gehörten dazu.

 

Fast 9000 neue Corona-Fälle binnen eines Tages in Russland

In Russland liegt die Zahl der festgestellten Infektionen inzwischen knapp unter 450 000. Behördenangaben zufolge steigt sie um 8726 auf aktuell 449 834. Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um 144 auf 5528 zu.

 

Massentest nach Corona-Ausbruch in Göttinger Hochhaus

Etliche Menschen hatten bei Privatfeiern zum muslimischen Zuckerfest in Göttingen gegen die Corona-Regeln verstoßen. Es folgte ein riesiger Corona-Ausbruch. Am heutigen Freitag startet deshalb ein Massentest.
Alle Bewohner des hauptbetroffenen Hochhauskomplexes, dem Iduna-Zentrum, sollen auf Infektionen mit dem Coronavirus untersucht werden, wie Sozialdezernentin Petra Broistedt mitteilte. In der Anlage hatten mehrere Großfamilien, die aus dem früheren Jugoslawien stammen, am 23. Mai bei Feiern zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan gegen die Hygiene- und Abstandsregeln verstoßen.

Soforthilfen erschlichen: Durchsuchungen im Kreis Kleve

Wegen Verdachts des Subventionsbetrugs bei den umfangreichen Corona-Soforthilfen durchsuchen Polizisten seit Freitagmorgen mehrere Objekte im Kreis Kleve. Die Aktion erfolge nach diversen Strafanzeigen von Geldinstituten sowie der Bezirksregierung Düsseldorf, teilte das federführende Polizeipräsidium Krefeld mit. Beamte der Polizei Krefeld, der Kreispolizeibehörde Kleve sowie der Staatsanwaltschaft Kleve seien an dem Einsatz beteiligt. Die Beschuldigten sollen mit unwahren Angaben Corona-Soforthilfen beantragt und entsprechende Zahlungen erschlichen haben.

 


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