LIVETICKER … CORONAVIRUS bei RPV Gran Canaria ..!!!

am 19. April 2021

LIVETICKER … CORONAVIRUS … Weltweit

Wichtiges vorab …

Wir wollen keine Panik verbreiten und auch keine Sensationslust befriedigen …

Wir wollen lediglich informieren ..!!!

Die Hauptquellen dieser Berichte sind die DPA (Deutsche Presse Argentur) & bild.de …

Lokalnachrichten von und über die kanarischen Inseln finden Sie       >>>  HIER  <<<

Die Uhrzeiten sind MEZ – Mitteleuropäische Zeit ..!!!


 

Unsere LIVE – Kamera in Playa del Ingles …

 

 


 

Live-Ticker:

19.04.2021

Forsa-Chef – Aussichten für Grüne steigen mit Baerbock

Die Grünen haben nach den Worten von Forsa-Chef Manfred Güllner mit der Nominierung von Annelena Baerbock zur Kanzlerkandidatin eine gute Wahl getroffen.

„Die Aussichten bei der Bundestagwahl sind für die Grünen mit Baerbock vielleicht ein bisschen besser geworden“, sagte er. „Sie spricht stärker die weiblichen und jungen Wähler an. Hier könnten die Grünen mit ihr stärker punkten.“ Sie stehe für einen modernen Politikstil. „Das ist sicherlich unter den aktuellen Rahmenbedingungen eine richtige Entscheidung.“

Jürgen Trittin zur Grünen-Entscheidung

Jürgen Trittin, Grünen-Urgestein bei BILD Live: „Damit haben die Grünen bewiesen, dass sie das können, was die Schwarzen offenbar nicht können. Nämlich, sich in Personalfragen souverän darauf zu verständigen, wer es machen soll, ohne dass Verletzungen bleiben.“

„Die Krise zwischen Laschet und Söder zeigt, wie tiefliegend die Krise in der Union ist. Die Regierungsfähigkeit der Union ist durch dieses Drama tatsächlich beschädigt.“

Klingbeil gratuliert Baerbock

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat Annelena Baerbock zur Kanzlerkandidatur gratuliert. „Ich freue mich auf einen fairen Wettbewerb mit den Grünen um die besten Ideen für die Zukunft“, twittert er. „Das Rennen ist offen, wir haben Bock.“

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sei bereit. „Mal sehen, ob die Union auch noch jemanden findet…“

Klöckner ruft Sondersitzung ein

Die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner hat für Dienstag eine Sondersitzung des Landesvorstands einberufen. Eingeladen seien auch Vertreter der 36 Kreisverbände, teilte ein CDU-Sprecher in Mainz mit.

Dabei wird es um den noch ungelösten Machtkampf um die Kanzlerkandidatur der Union zwischen dem CDU-Vorsitzenden Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder gehen. Die Uhrzeit für die nicht öffentliche Schalte stand zunächst noch nicht fest. Klöckner, die auch CDU-Bundesvize ist, hat Laschet ihre Unterstützung zugesagt. Der CDU-Landtagsfraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl am 14. März, Christian Baldauf, hat sich bisher nicht eindeutig positioniert. Der Landesverband der Jungen Union favorisiert Söder.

Restaurants auf! Dänemark fährt Corona-Maßnahmen schneller zurück als geplant

Zuschauer in den Stadien, Gäste im Restaurant: Wegen einer guten Entwicklung der Infektionszahlen lockert Dänemark die Corona-Beschränkungen schneller als bisher geplant. „Dänemark befindet sich in einer Situation, in der wir noch mehr öffnen können“, erklärte die Regierung am Freitag. „Das ist verantwortbar und sehr positiv, aber wir müssen unsere guten Gewohnheiten beibehalten.“

Größte Neuigkeit bei den Beschlüssen der Regierung: Zuschauer dürfen ab kommenden Mittwoch wieder in die Stadien. Zugangsvoraussetzung ist der „Coronapass“, der entweder eine Impfung, eine jüngst überstandene Infektion oder einen negativen Coronatest innerhalb der vergangenen 72 Stunden nachweist. Im Stadion müssen die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

Auch Restaurants sollen bereits ab Mittwoch wieder öffnen können, ursprünglich war dies erst ab dem 6. Mai geplant. Für einen Besuch muss reserviert und der „Coronapass“ vorgelegt werden. Nur um im Außenbereich etwas zu trinken, ist kein „Coronapass“ nötig.

Rewe-Supermarkt in Bayreuth nach Corona-Ausbruch geschlossen

Wie der BR berichtet, musste ein Rewe-Supermarkt in Bayreuth wegen eines Corona-Ausbruches schließen. Das Landratsamt spreche von 18 infizierten Mitarbeitern, meldete der Sender. Sie alle befänden sich in Quarantäne. Dass sich Kunden im Markt angesteckt haben könnten, bezeichne die Behörde aufgrund der geltenden Hygieneregeln als „sehr unwahrscheinlich“.

Aus der Rewe-Zentrale in Köln heiße es, der Markt sei gereinigt und desinfiziert worden. Wann die Filiale wieder öffnen könne, sei noch unklar.

Aida und Tui Cruises ab Mai in Griechenland

Aida Cruises und Tui Cruises wollen ab Mitte Mai wieder Mittelmeer-Kreuzfahrten in Griechenland durchführen. Bei Aida stehen ab dem 23. Mai siebentägige Seereisen von Korfu aus im Programm, wie die Reederei mitteilte. Noch ist offen, auf welchem Schiff der Flotte diese stattfinden werden. Das soll spätestens zum Buchungsstart am 20. April feststehen. Angelaufen werden Kreta, Rhodos, Katakolon und Piräus. Bis zum 17. Oktober gibt es 22 Termine.

Merkel wird am Freitag mit AstraZeneca geimpft

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will sich einem Bericht zufolge am Freitag mit dem Impfstoff AstraZeneca gegen Corona impfen lassen. Dies berichtete die „Welt“ am Donnerstag ohne Angaben von Quellen. Die Kanzlerin ist über 60 Jahre alt und fällt damit in die Gruppe derjenigen, die in Deutschland für AstraZeneca-Impfungen infrage kommen. Am Montag hatte Merkels Sprecher Steffen Seibert angekündigt, dass die Kanzlerin in Kürze die Impfung vornehmen lassen wolle. Auf diese Äußerung verwies am Donnerstag ein Regierungssprecher. Den Impftermin am Freitag wollte er nicht bestätigen. Die Öffentlichkeit werde erst nach der erfolgten Impfung informiert, sagte er.

Rheinland-Pfalz: „Warten nicht auf die Bundes-Notbremse“

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen und der Lage auf den Intensivstationen an die von den Ministerpräsidenten bereits beschlossene Notbremse erinnert. „Rheinland-Pfalz handelt, wir warten nicht auf die Bundes-Notbremse“, sagte Dreyer am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. „Die Infektionszahlen steigen in ganz Deutschland signifikant an. Nur noch ein Bundesland liegt unterhalb des kritischen Wertes von 100. Die Alarmrufe aus den Intensivstationen sind nicht zu überhören“, mahnte die SPD-Politikerin und Ministerpräsidentin.

Betriebe stellen wieder mehr Leute ein

Die deutsche Wirtschaft hat ungeachtet der Corona-Krise im März wieder mehr Leute eingestellt. „Trotz andauernder Lockdown-Maßnahmen schätzten die Betriebe ihre wirtschaftliche Situation und ihre Betroffenheit von der Covid-19-Pandemie in der ersten Märzhälfte 2021 insgesamt etwas günstiger ein als noch in den Vormonaten. Sie stellen tendenziell wieder mehr ein und entlassen seltener“, heißt es in einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zur wirtschaftlichen Lage in der Corona-Pandemie, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

15.04.2021: Der negative Test, um auf die Kanarischen Inseln zu fliegen, ist für die Bewohner der Inseln kostenlos
Ab diesem Donnerstag um 00:00 Uhr gelten die Vorschriften, nach denen an allen Flughäfen und Häfen der Kanarischen Inseln ein negativer Coronavirus-Test für alle Passagiere angefordert wird, die von der Halbinsel kommen. Eine Verordnung, die im Prinzip in Kraft bleiben wird, bis der Alarmzustand abgeklungen ist, aber bis zum Ende der Pandemie verlängert werden kann, wie Blas Trujillo, der Gesundheitsminister versicherte.
Das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln wird durch eine Anordnung des Beraters Blas Trujillo, die in den kommenden Tagen in Kraft treten wird, die Maßnahme zur Durchführung von Screenings zur Eindämmung der Übertragung von SARS-COV-2 verlängern durch diagnostische Tests der aktiven Infektion (PDIA) für Passagiere, die vom Rest des Staatsgebiets auf dem Luft- oder Seeweg auf die Kanarischen Inseln einreisen.
Das Gesundheitsministerium erinnert daran, dass der diagnostische Test sowohl am Herkunfts- als auch am Bestimmungsort für Reisende mit Wohnsitz auf den Kanarischen Inseln, die aus dem Rest des Staatsgebiets kommen und den Test in den von Canary Health organisierten Eurofins Megalab-Zentren durchführen, kostenlos ist.
In den übrigen Fällen trägt der Passagier die Kosten für die Durchführung der PDIA, die in den vom SCS eingerichteten Zentren einen Sonderpreis zahlt.
Quelle: Radio Cope
Bild: Symbolfoto

Einheitliche Corona-Regeln für ganz Deutschland geplant

Im Kampf gegen die dritte Corona-Welle sollen in ganz Deutschland einheitliche Regelungen greifen. Dafür soll das Infektionsschutz-Gesetz kurzfristig geändert und dem Bund die nötigen Befugnisse eingeräumt werden, sagte Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Freitag in Berlin. Das Vorgehen sei mit den Ländern abgestimmt. Auch stehe man in Kontakt zu den Fraktionen im Bundestag, der das Gesetz letztlich beschließen muss. Kernpunkt soll sein, dass bei über 100 Infektionsfällen in einem Landkreis über sieben Tage pro 100.000 Einwohnern zwingend Einschränkungen verhängt werden.

Das Bundeskabinett will das Gesetz bereits am Dienstag beschließen, die eigentliche nächste Woche geplante Bund-Länder-Konferenz entfällt.

Queen Elizabeth II. trauert um ihren Gemahl

Prinz Philip ist tot ..!!!

London – Für Großbritannien und das gesamte Königreich hat ein neues Zeitalter begonnen.

Prinz Philip ist heute Morgen im Alter von 99 Jahren auf Schloss Windsor gestorben.

Ein tiefer Schnitt ins Herz des britischen Königreiches.

Für die Queen (94) ist es ein Moment tiefster Trauer, denn die große Stütze ihres Lebens ist nun nicht mehr da.

Der einzige Trost: Ihr Mann starb nicht im Krankenhaus. Er nahm seinen letzten Atemzug in seinem Bett im Windsor Castle. Die Queen war an seiner Seite. Dem langjährigen Ehepaar – sie waren seit 1947 verheiratet – war es in den letzten Monaten vergönnt, soviel Zeit miteinander zu verbringen wie seit Jahren nicht mehr.

Wegen der Corona-Krise musste Prinz Philip seinen Alterssitz auf dem Anwesen von Sandringham (ca. 2,5 Stunden von Windsor entfernt) räumen und gemeinsam mit der Queen auf Windsor in Isolation gehen.

Spanien streicht Maskenpflicht auf dem eigenen Strandtuch

Spanien-Urlauber in spe können aufatmen: Die neue strenge Maskenpflicht in dem Land gilt nicht auf dem eigenen Strandtuch oder der Sonnenliege. Wenige Tage nach Verschärfung der Maskenpflicht beschlossen Vertreter der Regierung und der 17 Regionen in Gesprächen am Mittwochabend eine Änderung des Gesetzes. Am Strand darf die Maske nun abgenommen werden, solange sich die Besucher an einem festen Ort aufhalten und mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen halten. Auch beim Schwimmen muss der aktuellen Entscheidung zufolge keine Maske getragen werden, ebenso bei „unbedingt notwendigen“ Zeiten des Essens oder Trinkens in der Öffentlichkeit.

Demo gegen Dauer-Lockdown in Düsseldorf

Vom Dauer-Lockdown getroffene Wirtschaftsbranchen haben zu einer Demonstration am kommenden Sonntag in Düsseldorf aufgerufen. Der Demonstrationszug werde unter dem Motto „Alarmstufe: Rot“ von der Rheinterrasse bis zum Landtag führen, teilten die Veranstalter am Donnerstag mit. Nach Angaben der Polizei hat die Stadt den Aufzug per Verfügung auf 250 Teilnehmer begrenzt.
Am Landtag wollen die Veranstalter über Öffnungskonzepte informieren. An der Bühne werde ein mobiles Corona Test-Team bereit stehen. Erwartet werde unter anderen der Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU). Die Veranstalter distanzierten sich von Corona-Leugnern und Extremisten. Die Kundgebung werde unter strengster Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt.

Zahl der Intensiv-Patienten steigt immer weiter

Die Zahl der in Krankenhäusern registrierten Intensiv-Patienten steigt weiter. Laut Divi Register beträgt die Zahl am Donnerstag 4458, sie steigt seit dem 12. März ununterbrochen. Da der Ausbruch einer Corona-Erkrankung und die spätere Einlieferung in Intensivstationen zeitverzögert ist, spiegelt die Zahl den Anstieg der Neuinfektionen vor rund zwei Wochen wieder. Intensivmediziner weisen zudem immer wieder darauf hin, dass die behandelten Corona-Patienten jünger würden und länger auf den Intensivstationen blieben.

Diese Corona-Regeln gelten in Ihrem Bundesland

Deutschland ist verunsichert, die Zufriedenheit der Bürger mit der Corona-Politik nimmt ab. Auch die Kanzlerin will den Flickenteppich der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie entsorgen und strebt einen bundesweit einheitlichen Lockdown an!

Reederei startet Kreuzfahrten für Geimpfte

Seit mehr als einem Jahr liegen wegen der Corona-Pandemie die Kreuzfahrtschiffe der Norwegian Cruise Line (NCL) still. Im Sommer legen drei Dampfer wieder ab – allerdings dürfen nur Geimpfte an Bord.

Mecklenburg-Vorpommern will Vertrag schließen

Auch Mecklenburg-Vorpommern will offenbar einen Vertrag mit dem Sputnik-V-Hersteller schließen. Der Sender NDR 1 berichtet, dass Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) einen Vertrag über die Lieferung von einer Million Impfdosen für das Bundesland nach Moskau schicken wolle. Die Verhandlungen seien mit der Staatskanzlei abgestimmt. Glawe rechne Ende Mai oder Anfang Juni mit einem Einsatz des Impfstoffs. Die Kosten solle der Bund übernehmen.

EU-Kommissar: Sputnik V kann nicht kurzfristig helfen

Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V kann nach Einschätzung des Impfstoff-Beauftragten der EU-Kommission, Thierry Breton, nicht kurzfristig helfen bei der Impfkampagne der Europäischen Union. Auf die Frage, ob Präparate etwa aus Russland oder China dazu beitragen könnten, bis zum Sommer 70 Prozent der Erwachsenen in der EU zu impfen, schrieb der Franzose am Donnerstag in einem Blog-Eintrag: „Ich fürchte, die Antwort ist nein.“

Thailand legt Nachtleben in 41 Provinzen lahm

Wegen eines Anstiegs der Corona-Zahlen in Thailand werden in Bangkok und 40 weiteren Provinzen alle Unterhaltungslokale für zwei Wochen geschlossen. Betroffen seien Bars, Pubs, Clubs und Karaoke-Lokale, berichtete die Zeitung „Bangkok Post“ am Donnerstag. Die Maßnahme trete in Kraft, sobald Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha am Freitag den Plan unterzeichne, sagte der Sprecher des Zentrums für die Covid-19-Situationsverwaltung (CCSA), Taweesilp Visanuyothin.

Drosten und Divi schlagen Intensivbetten-Alarm

Der Virologe Christian Drosten und der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, haben mit Blick auf die Intensivbettenbelegung in Deutschland Alarm geschlagen. Karagiannidis schrieb bei Twitter: „Wir verpassen jede Ausfahrt zur Senkung der Zahlen. […] Städte wie Bonn oder Bremen oder Köln haben kaum noch freie Betten für den nächsten Herzinfarkt, Verkehrsunfall oder Covid-Patienten! Und einen instabilen Patienten kann man NICHT einfach dorthin verlegen wo gerade Platz ist. Ein freies Bett in Ostwestfalen hilft da NICHT!“ Drosten teilte den Beitrag mit den Worten: „Dies ist ein Notruf.“

Nur 18 positive Tests in der gesamten Bob- und Skeleton-Saison

Das Hygienekonzept des Bob- und Skeleton-Weltverbandes IBSF hat in der abgelaufenen Saison gegriffen. „Wir haben in der vergangenen Saison fast 20 000 Tests durchgeführt und hatten insgesamt 18 positive Fälle, die umgehend in Quarantäne verlegt wurden“, bilanzierte IBSF-Präsident Ivo Ferriani. Er betonte, dass „der ständige Austausch mit den Bahnmanagern bzw. den Organisationskomitees zu den neuesten Entwicklungen vor Ort ein wesentlicher Garant für den Erfolg waren. Für uns war bei der Erstellung der Covid-19-Präventionsrichtlinien sehr wichtig, mit dem Konzept nicht nur unsere eigenen Athleten und Offizielle zu schützen, sondern gleichwohl die Bevölkerung vor Ort.“

Schärfere Corona-Bestimmungen für München

München stehen schärfere Corona-Bestimmungen bevor. Den dritten Tag in Folge wurde am Freitag der kritische Wert von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche überschritten. Er lag nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) am frühen Morgen (Stand 03.08 Uhr) bei 104,3 – und stieg in der Landeshauptstadt damit gegenüber dem Vortag (102,7) erneut leicht an.
Damit greift mit einem zeitlichen Puffer ab Ostersonntag die sogenannte Corona-„Notbremse“. Diese sieht unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr vor. Museen und viele Geschäfte müssten dann wieder schließen. Auch Kontakte müssen eingeschränkt werden.

Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt weiter ungebrochen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt ist erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Infektionen pro Woche und 100 000 Einwohner am Karfreitag mit 163,9 an. Am Donnerstag hatte der Wert bei 161,7 gelegen, am Mittwoch bei 158,3. Nur in den Nachbarländern Sachsen (189,7) und Thüringen (254,7) lag der Wert am Donnerstag höher. In Sachsen-Anhalt müssen die Landkreise und kreisfreien Städte diese „Notbremse“ bei einer Inzidenz von über 100 ziehen.

Gut 12 000 Menschen zum Start bei Hausärzten gegen Corona geimpft

In bayerischen Hausarztpraxen haben sich zum Start der Kampagne am Mittwoch 12 263 Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Freitagmorgen in München unter Berufung auf Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung mit. Daten für den Donnerstag lagen zunächst nicht vor. Geimpft wurde das Mittel von AstraZeneca. In 1635 Praxen wird seit Mittwoch Impfstoff geliefert. Jede hatte im Schnitt 20 Impfdosen erhalten. Nach Ostern sollen rund 8500 niedergelassene Ärzte Impfstoff von den Apotheken und vom Großhandel erhalten.

Höchste Neuinfektionszahl seit sechs Monaten in Indien

Indien meldet den höchsten Stand an täglichen Neuinfektionen seit sechs Monaten. Mit 81 466 neuen Fällen steigt die Gesamtzahl der bisher festgestellten Infektionen mit dem Coronavirus auf 12,3 Millionen, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht.

Ukraine meldet Höchststand an Neuinfektionen

In der Ukraine ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen auf den bisher höchsten Stand gestiegen. 19 893 Fälle wurden in den vergangenen 24 Stunden festgestellt, wie Gesundheitsminister Maxim Stepanow mitteilt. Auch die Zahl der an oder mit dem Virus gestorbenen Menschen sei mit 433 auf einen Höchststand gestiegen. Mehrere große Städte des Landes, darunter die Hauptstadt Kiew, befinden sich bereits in einem strikten Lockdown.

Brandenburgs Gesundheitsministerin vorsorglich in Isolation

Nach mehreren anderen Politikern hat sich auch Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) wegen Mitteilungen der Corona-Waern-App nach der Bundesratssitzung vom vergangenen Freitag in häusliche Isolation begeben. Mehrere Corona-Schnelltests seitdem seien zwar negativ ausgefallen, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Potsdam mit. Aufgrund der unklaren Lage habe Nonnemacher jedoch entschieden, zur Sicherheit Dienstag und Mittwoch im Homeoffice zu arbeiten und keine öffentlichen Termine wahrzunehmen.

Söder: Bund und Länder müssen „aus einem Geist heraus handeln“

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder hat sich irritiert über den Streit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit CDU-Chef Armin Laschet über dessen Corona-Politik als NRW-Ministerpräsident gezeigt. Er finde es „sehr seltsam, wenn der CDU-Vorsitzende mit der CDU-Kanzlerin ein halbes Jahr vor der Wahl streitet“, sagte Söder am Dienstag in München.

Merkel hatte Laschet am Sonntagabend in der ARD vorgeworfen, die für steigende Inzidenzen geplante „Notbremse“ nicht wie vereinbart anzuwenden. Laschet wies dies zurück.

Der bayerische Ministerpräsident forderte gleichzeitig von den Bundesländern ein einheitliches Vorgehen. „Wir brauchen einen Pandemieplan für Deutschland und nicht 16 verschiedene.“ Bund und Länder müssten aus einem Geist heraus handeln. Es sei jetzt auch nicht die Zeit für einen „kleinteiligen Streit“ um Kompetenzen.

Einen Seitenhieb von Söder gegen CDU-Chef Laschet gab’s wegen des Disputs mit Kanzlerin Merkel. Mehr dazu lesen Sie hier …

Testpflicht für Malle-Rückkehrer startet ohne Probleme

Die neue generelle Testpflicht für alle Flugreisen nach Deutschland hat am ersten Tag auf Mallorca keine größeren Probleme verursacht. Vor dem Testzentrum auf dem Flughafen von Palma bildete sich am Dienstagvormittag nur eine kleine Warteschlange mit maximal etwa zehn Reisenden, die nach einem Aufenthalt auf der spanischen Insel nach Hause zurückkehrten. Die Tests auf das Coronavirus verliefen dort alle reibungslos und ohne größere Wartezeiten – und zunächst auch ohne positive Ergebnisse.

Ein Drittel aller Corona-Patienten in Kliniken jünger als 60 Jahre

Rund ein Drittel der Corona-Patienten in deutschen Krankenhäusern ist laut einer Auswertung der Krankenkasse AOK jünger als 60 Jahre gewesen. Unter Beatmungspatienten habe diese Bevölkerungsgruppe rund 25 Prozent gestellt, teilte die AOK am Dienstag in Berlin unter Verweis auf eine Analyse ihres wissenschaftlichen Instituts (Wido) mit. Die Sterblichkeit unter stationären Corona-Patienten war demnach „sehr hoch“. Sie betrug 18 Prozent oder fast ein Fünftel. Für die Untersuchung wurden Daten aus der zweiten Corona-Welle im vergangenen Herbst ausgewertet.

NRW: Impfstopp mit Astrazeneca für jüngere Frauen?

Die Leiter von fünf der sechs Uni-Kliniken in Nordrhein-Westfalen sprechen sich für einen vorläufigen Stopp von Impfungen jüngerer Frauen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca aus.

Das Risiko von weiteren Todesfällen sei zu hoch, heißt es in einem gemeinsamen Brief an den Bundes- und Landesgesundheitsminister, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Bremen zieht Notbremse – Museen schließen wieder

Im Bundesland Bremen treten wegen steigender Infektionsraten ab kommender Woche wieder schärfere Corona-Regeln in Kraft. „Wir müssen uns jetzt mit der Notbremse auseinandersetzen“, sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) dem Landesparlament in einer Regierungserklärung. Das sogenannte Terminshopping werde ausgesetzt, die erst vor kurzem geöffneten Museen müssten wieder schließen, sagte er am Donnerstag. Er forderte die Bevölkerung auf, über die Ostertage Kontakte möglichst zu vermeiden.

Müller will schnellere Impfungen für Jüngere

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat schnellere Impfungen für Jüngere in Aussicht gestellt. Über kurz oder lang werde der Punkt kommen, an dem darüber geredet werden müsse, die bisherige Impfpriorisierung aufzugeben und neue Schwerpunkte zu setzen, sagte Müller in seiner Regierungserklärung am Donnerstag im Abgeordnetenhaus.

Deutlich mehr Drogentote während der Pandemie

Die Zahl der Drogentoten ist in Deutschland während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr starben 1581 Menschen durch den Konsum illegaler Drogen und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), am Donnerstag in Berlin mitteilte. 2019 waren 1398 Drogentote registriert worden.

Sommer-Reisebuchungen 60% unter Vorkrisenniveau

Beim Reisekonzern Tui ziehen die Buchungen für Sommerreisen allmählich an. Die Buchungszahlen lägen unverändert auf einem „ermutigenden“ Niveau von 2,8 Millionen Gästen, teilte Tui am Donnerstag vor der Hauptversammlung mit. Das seien allerdings 60 Prozent weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Der weltweit größte Reiseanbieter stutzte deshalb die für den Sommer geplante Kapazität ab Juli auf 75 von 80 Prozent. Zugleich betonte Tui, hier flexibel anpassen zu können, falls die Nachfrage durch Fortschritte in der Pandemie-Bekämpfung stärker steigt.

Studie: Alkohol-Konsum in der Krise zurückgegangen

In der Corona-Krise haben die Menschen in Deutschland weniger Alkohol getrunken als zuvor – gleichzeitig aber mehr geraucht. Pro Kopf wurden im vergangenen Jahr 86,9 Liter Bier getrunken, das waren 5 Liter weniger als im Jahr 2019, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Es handelt sich um den stärksten Einbruch innerhalb der vergangenen zehn Jahre. Auch Schaumweine, Spirituosen und sogenannte Zwischenprodukte wie Sherry oder Portwein fanden weniger Abnehmer. Als wesentlichen Grund sehen die Experten die fehlenden Trinkgelegenheiten bei monatelang geschlossenen Gaststätten und zahlreichen abgesagten Großveranstaltungen. Hierunter litten auch die eigentlich immer stärker gefragten alkoholfreien Sorten mit einem Produktionsrückgang um 1,8 Prozent auf 4,1 Millionen Hektoliter.

Umfrage: Deutliche Mehrheit gegen Lockdown-Verschärfung

Eine klare Mehrheit der Deutschen ist gegen eine Verschärfung des Lockdowns. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich kurz vor dem Corona-Gipfel am Montag nur 30 Prozent dafür aus, die Einschränkungen zur Kontaktvermeidung wieder auszuweiten.

23 Prozent sind dagegen für eine Beibehaltung der noch bis zum 28. März geltenden aktuellen Maßnahmen, 22 Prozent sind für eine Lockerung. 15 Prozent befürworten ein Ende aller Einschränkungen der Freiheitsrechte. Zehn Prozent machen keine Angaben.

Die repräsentative Umfrage unter 2059 Personen wurde vom vergangenen Dienstag bis Donnerstag durchgeführt.

Lauterbach fordert harten Lockdown für drei bis vier Wochen

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen eine Rücknahme der jüngsten Lockerungsschritte und schärfere Maßnahmen, als sie bis Anfang März gegolten hatten. „Wir brauchen eigentlich einen härteren Lockdown, als wir ihn bis Anfang März hatten – und zwar jetzt bis Mitte April“, sagte Lauterbach am Sonntag im „Welt“-Interview vor dem Corna- am Montag.

Lauterbach warnte eindringlich vor den Folgen der Ausbreitung der Virus-Variante B.1.1.7. Diese sei ansteckender und tödlicher. Daher steckten sich auch Kinder leichter an, und 70-Jährige würden fast so häufig wie früher 80-Jährige sterben.

▶︎ „Alle Länder, die die Mutation B.1.1.7 in den Griff bekommen haben, brauchten dazu einen härteren Lockdown, als wir ihn derzeit haben. Niemand kam dabei ohne Ausgangssperren aus“, so der SPD-Politiker.

Niedersachsens Ministerpräsident fordert neue Reisewarnung für Mallorca

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat eine neue Reisewarnung für Mallorca gefordert. „Die Aufhebung der Reisewarnung für Mallorca durch die Bundesregierung war ein schwerer Fehler“, sagte Weil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Das Beste wäre es, die Bundesregierung würde ihre Entscheidung revidieren.“ Wenn sie dazu nicht bereit sei, müsse über eine strenge und mehrfache Testpflicht bei der Wiedereinreise oder eine Quarantänezeit gesprochen werden, verlangte Weil.

Bislang 183 Corona-Fälle im Bundestag

Die Bundestagsverwaltung hat bislang 183 Corona-Fälle im Parlament gezählt (Stand: 18. März). Demnach infizierten sich 31 Abgeordnete, 38 ihrer Mitarbeiter, 41 Beschäftigte der Fraktionen, 61 der Bundestagsverwaltung sowie 12 Beschäftigte von Fremdfirmen wie Handwerker, Reinigungskräfte, Mitarbeiter des Fahrdienstes und andere Dienstleister.

Laut Bundestagsverwaltung hat sich das Infektionsgeschehen allerdings nicht zwingend immer im Bundestag abgespielt. Dies könne auch am Wohnort oder im Wahlkreis der Betroffenen stattgefunden haben.

Von der Leyen: EU liefert vorerst keinen Impfstoff an ärmere Länder

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen lehnt Corona-Impfstoff-Lieferungen der Europäischen Union (EU) an ärmere Länder vorläufig ab. „Jetzt gibt es erst mal einen ziemlichen Druck in den Mitgliedstaaten, selbst Impfstoff zu bekommen“, sagte von der Leyen den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Einen zusätzlichen Mechanismus, mit dem die Union Impfstoff mit anderen Ländern teilt, werde die EU erst starten, wenn es eine bessere Produktionslage innerhalb der Europäischen Union gibt.

London rechnet mit Verzögerungen bei Impfungen

Wegen Liefersorgen rechnet die britische Regierung mit leichten Verzögerungen bei Impfungen gegen das Coronavirus. „Wir haben einige Versorgungsprobleme, deshalb wird die Auslieferung des Impfstoffs etwas langsamer sein, als wir vielleicht gehofft hatten“, sagte Bauminister Robert Jenrick am Donnerstag der BBC. Er betonte jedoch, dass das Ziel, allen Erwachsenen bis Ende Juli eine erste Impfung anzubieten, nicht gefährdet sei. „Wir werden so schnell wie möglich vorankommen, aber es wird einige Wochen lang nicht so schnell sein, wie wir es uns erhofft hatten“, sagte Jenrick.

NRW-Schulministerin: Schulen keine Hotspots!

Schulministerin Yvonne Gebauer hält an der Öffnung der Schulen für alle Jahrgänge in NRW fest und hat Dortmunds Vorgehen scharf kritisiert. Schulen seien „nach wie vor keine Hotspots“, betonte die FDP-Politikerin am Donnerstag in Düsseldorf. Das Infektionsgeschehen dort sei „nicht überproportional“. Keine einzige Schule habe geschlossen. Aktuell gebe es 1281 Schüler mit bestätigten Corona-Infektionen. Mitte November seien es mehr als 5000 positiv getestete Schüler gewesen.

Italien: Draghi gedenkt der Corona-Toten von Bergamo

Anlässlich eines Gedenktages für die Corona-Toten in Italien hat Ministerpräsident Mario Draghi in der Stadt Bergamo der Opfer gedacht. „Dieser Ort ist ein Symbol für den Schmerz einer ganzen Nation“, sagte der frühere Chef der Europäischen Zentralbank am Donnerstag vor wenigen Dutzend Anwesenden. Die Menschen in Bergamo hätten „schreckliche Tage erlebt“, in denen sie keine Zeit gehabt hatten, um ihre Lieben ein letztes Mal zu begleiten.

Studie: Lockerungen könnten Todesfälle stark erhöhen

Die jüngsten Lockerungen der Corona-Einschränkungen könnten die Zahl der Neuinfektionen und der Todesfälle in Deutschland um ein Viertel erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Der durch die Lockerungen ermöglichte Wiederanstieg der wirtschaftlichen Mobilität führe zu mehr Kontakten unter Menschen – und diese Kontakte seien „ein wesentlicher Einflussfaktor für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus“.

Bulgarien verschärft Maßnahmen

Bulgarien führt wegen besorgniserregend steigender Corona-Fallzahlen ab Montag erneut strengere Einschränkungen ein. Bis Ende März sollen Lokale, Fitnessstudios, Kasinos sowie Schulen, Kitas, Kinos, Theater und Museen zum dritten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie geschlossen werden. In Einkaufszentren können nur Supermärkte, Apotheken sowie Banken und Versicherungen geöffnet bleiben, gab Gesundheitsminister Kostadin Angelow am Donnerstag bekannt. In dem EU-Land waren erst Anfang März die meisten Corona-Beschränkungen aufgehoben worden.

Polizei löst „Geschäftstreffen“ im Whirlpool auf

Ein angebliches Geschäftstreffen haben drei Männer um Mitternacht im Whirlpool eines Passauer Hotels abgehalten. Die Ausrede des Hotelbesitzers zog nicht: Das späte „Meeting“ der angetrunkenen Männer sei beendet worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Wegen ihres Verstoßes gegen die Corona-Regeln in der Nacht auf Mittwoch werden die 33- bis 34-Jährigen nun angezeigt.

Hamburgs Corona-Inzidenz wieder über 100er-Grenze

Die Corona-Inzidenz ist in Hamburg am Mittwoch über die 100er-Grenze gestiegen. 309 neue Infektionen kamen hinzu, pro 100 000 Einwohner gab es damit binnen sieben Tagen 100,9 Fälle, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Bleibt die Inzidenz drei Tage lang über 100, will der Senat die Notbremse ziehen und Lockerungen zurücknehmen.

Kitas in Duisburg gehen wieder in den Notbetrieb

Wegen anhaltend hoher Corona-Neuinfektionen schränkt Duisburg die Betreuung der Kita-Kinder wieder drastisch ein. Voraussichtlich ab Freitag würden im Notbetrieb nur noch Kinder betreut, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind oder die einen besonderen Betreuungsbedarf haben, sagte ein Sprecher der Stadt am Mittwoch. Die Maßnahme sei mit dem Land abgestimmt.

WHO empfiehlt Zulassung von Johnson & Johnson

Ein unabhängiger Expertenrat für Impfstoffe empfiehlt der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Firmen Janssen und Johnson & Johnson. Das Mittel habe eine Effizienz von 93,1 Prozent gegen Krankenhauseinweisungen, sagte der Vorsitzende des Rates (SAGE), Alejandro Cravioto, am Mittwoch in Genf. Die Effizienz gegen einen schweren Verlauf von Covid-19 liege nach 28 Tagen bei 85,4 Prozent. Die Notfallzulassung durch die WHO gilt mit dieser Empfehlung als Formsache. Der Rat hatte bereits die Impfstoffe von Biontech und Pfizer, von Moderna und von Astrazeneca zum Einsatz empfohlen.

Kitas in Duisburg gehen wieder in den Notbetrieb

Wegen anhaltend hoher Corona-Neuinfektionen schränkt Duisburg die Betreuung der Kita-Kinder wieder drastisch ein. Voraussichtlich ab Freitag würden im Notbetrieb nur noch Kinder betreut, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind oder die einen besonderen Betreuungsbedarf haben, sagte ein Sprecher der Stadt am Mittwoch. Die Maßnahme sei mit dem Land abgestimmt.

Bundesregierung ruft Länder zur Umsetzung der Corona-Notbremse auf

Angesichts der steigenden Corona-Zahlen hat die Bundesregierung die Länder eindringlich zur Einhaltung der beschlossenen Notbremse aufgerufen. „Wir müssen den Beschluss vom 3. März umsetzen, nicht nur in seinen erfreulichen Passagen, sondern eben auch in seinen schwierigen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.

Bund und Länder hatten beschlossen, dass die Lockdown-Regeln wieder in Kraft treten, wenn die Inzidenz in einem Bundesland oder einer Region an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 100 steigt, es also mehr Infektionen als 100 pro 100 000 Einwohnern und sieben Tagen gibt. „Dieser Beschluss ist umzusetzen“, sagte Seibert. Zwei Landkreise in Brandenburg hatten zuvor angekündigt, trotz einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 keine schärferen Corona-Regeln einführen.

Berlin beginnt mit Impfen von Obdachlosen

Berlin startet am Mittwoch mit den Covid-19-Impfungen für obdachlose Menschen. Aufgrund ihrer Lebensumstände würden obdachlose Menschen zu den besonders vulnerablen Personengruppen gehören, kündigte die Senatssozialverwaltung am Montag in der Bundeshauptstadt an. Deswegen seien Menschen, die in Obdachlosenunterkünften leben oder dort tätig sind, in der Impfschutzverordnung der Bundesregierung in Gruppe 2 (hohe Priorität) aufgelistet.

Regierung verurteilt Gewalt gegen Polizei und Medien bei Corona-Demos

Die Bundesregierung hat die Gewalteskalation bei den jüngsten Protesten gegen die Corona-Politik verurteilt. „Gewalt gegen Polizei und Journalisten am Rande von Demonstrationen ist inakzeptabel und auch unerträglich für uns als demokratisches Land“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Das widerspreche dem Recht zur friedlichen Demonstration. „Das ist nicht zulässig, und es ist nicht zu tolerieren.“

Studie: Corona-Schutzmasken mindern die Sprachverständlichkeit

Corona-Schutzmasken mindern je nach Typ in unterschiedlicher Weise die Sprachverständlichkeit. Das hat Studie an der Technischen Hochschule (TH) Köln ergeben. Vor allem KN95- und FFP2-Masken machen den Träger oder die Trägerin demnach beim Sprechen weniger verständlich.
„Um den Einfluss von Gesichtsmasken auf die Sprachverständlichkeit weiter zu untersuchen, haben wir die Schallabstrahlung, also Dämpfung und Richtwirkung des Schalls, von sechs verschiedenen Modellen gemessen“, sagte Christoph Pörschmann vom Institut für Nachrichtentechnik der TH Köln. Untersucht wurden ein Mikrofaserschal, eine einfache Stoffmaske, eine selbstgenähte Mund-Nase-Bedeckung, eine medizinische Einwegmaske, eine KN95-Maske und eine FFP2-Maske.

WHO: Kein Zusammenhang zwischen Astrazeneca-Impfstoff und Todesfällen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht nach eigenen Angaben keinen Zusammenhang zwischen dem Impfstoff von Astrazeneca und Todesfällen.

Eine ursächliche Verbindung zwischen Blutgerinnseln und dem Vakzin sei nicht zu erkennen, sagt eine WHO-Sprecherin. Überhaupt sei bislang kein Todesfall bekannt, den eine Impfung gegen Covid-19 ausgelöst haben könnte. Dennoch sei ein WHO-Beratungsgremium damit beauftragt, die Astrazeneca-Berichte zu prüfen.

Österreichs Kanzler sieht gerechte Impfstoff-Verteilung gefährdet

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sieht die angestrebte gerechte Verteilung von Corona-Impfstoff innerhalb der EU in Gefahr.

Recherchen des Kanzleramts hätten ergeben, dass möglicherweise Nebenabsprachen zwischen Pharmafirmen und einzelnen Mitgliedsstaaten existierten. Diese Zusatzvereinbarungen unterliefen das gemeinsame EU-Ziel einer pro Kopf berechneten Zuteilung, sagte Kurz am Freitag in Wien.

So würde nach seinen Erkenntnissen zum Beispiel die Niederlande aktuell profitieren, Länder wie Bulgarien oder Kroatien aber viel weniger Dosen erhalten. Er habe jüngst mit mehreren Regierungschefs telefoniert, die davon genauso überrascht gewesen seien wie er, sagte der Kanzler. Er forderte volle Transparenz.

Gericht: Maskenpflicht in Düren „voraussichtlich rechtswidrig“

Das Verwaltungsgericht Aachen bewertet eine Maskenpflicht in der Innenstadt von Düren und ein Verweilverbot in den Parks als „voraussichtlich rechtswidrig“. Der entsprechende Antragsteller ist nun davon befreit, die Regeln zu befolgen. Allgemein gelte das noch nicht, weil zunächst nur in einem Eilverfahren vorläufig entschieden worden sei, sagte am Freitag ein Gerichtssprecher.

Anfang Februar hatte das Verwaltungsgericht schon einmal ähnlich entschieden. Die Stadt Düren hatte das Tragen von Alltagsmasken angeordnet, wogegen geklagt wurde. Das Gericht gab der Klage statt und erklärte, Voraussetzung für die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske sei, dass mit dem Zusammentreffen einer so großen Anzahl von Menschen zu rechnen sei, dass Mindestabstände nicht eingehalten werden könnten. Dies sei in der Dürener Innenstadt nicht der Fall.

Die Stadt Düren hob die Allgemeinverfügung daraufhin am 10. Februar auf. Am 5. März ordnete der Kreis Düren jedoch erneut das Tragen einer medizinischen Maske für die Zeit von 7 Uhr bis 19 Uhr sowie zusätzlich ein Verweilverbot in Parks an. Begründet wurde dies mit hohen Inzidenzwerten. Dagegen wurde abermals Klage eingereicht, der das Gericht im Eilverfahren stattgab.

Deutschlands Mega-Festivals abgesagt

Es war zu erwarten, dennoch ist diese Nachricht für viele Festival-Fans traurig: Der Veranstalter Eventim Live hat die großen Open-Air-Festivals des Sommers wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Dazu zählen „Rock am Ring“, „Rock im Park“, „Hurricane“ und „Southside“. Hier geht es zum Artikel!

Israel überholt! Chile neuer Impfweltmeister

Chile hat Israel als Impfweltmeister überholt. „Im weltweiten Ranking der Länder, die am schnellsten im Durchschnitt einer Woche geimpft haben, hat Chile den ersten Platz belegt“, sagte Gesundheitsminister Enrique Paris am Dienstagabend nach Bekanntwerden der Daten des Statistikportals Our World laut der Tageszeitung „La Nación“. In dem südamerikanischen Land wurden in den vergangenen sieben Tagen im Durchschnitt 1,08 Dosen am Tag pro 100 Einwohner gegen Corona geimpft, in Israel waren es 1,03 Dosen.

Merkel spricht mit Mitarbeitern von Krisentelefonen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Mittwoch mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Hilfs- und Krisentelefonen über deren Erfahrungen in der Corona-Pandemie sprechen (14 Uhr). In dem digitalen Bürgerdialog soll es nach Angaben der Bundesregierung um Themen wie psychische Krisen, Stress in der Familie, Einsamkeit, finanzielle Not durch Jobverlust und Sorgen von Kindern und Jugendlichen gehen. Die Kanzlerin erhoffe sich dadurch Eindrücke von der „Lebenswirklichkeit der Menschen, die sich bei Hilfs- und Krisentelefonen melden“. Seit dem vergangenen Jahr hatte Merkel schon fünf digitale Bürgerdialoge mit Bevölkerungsgruppen geführt, die von der Pandemie besonders betroffen sind. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nach Regierungsangaben nicht vom Bundeskanzleramt, sondern von verschiedenen Kooperationspartnern benannt.

Impfpass-Start in Spanien im Mai möglich

In Spanien könnten im Mai die Impfpässe zum Einsatz kommen. Tourismusministerin Reyes Maroto sagt dem Sender Antena 3 TV, das Land werde womöglich zum Start der internationalen Tourismusmesse FITUR in der Lage sein, die digitalen Pässe einzuführen. Die Brancheschau soll am 19. Mai in Madrid beginnen.

247 Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat sich in Schleswig-Holstein wieder erhöht. Am Dienstag wurden 247 neue Fälle gemeldet, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums in Kiel hervorgeht. Am Montag waren es noch 97 Neuinfektionen, am Dienstag vergangener Woche 187. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen beträgt jetzt 1350 – das sind 10 mehr als am Montag.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg ebenfalls leicht an und erreichte 46,2 Ansteckungen je 100 000 Einwohner. Am Vortag lag der Wert bei 45,3.

Betrugsverdacht! Bundesregierung stoppt Corona-Hilfen

Die Bundesregierung hat wegen Betrugsverdachts die Zahlungen aus mehreren Corona-Hilfsprogrammen vorübergehend eingestellt. „Es besteht in einigen Fällen der Verdacht, dass unrechtmäßig staatliche Hilfsgelder bei den Corona-Hilfen erschlichen wurden“, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag mit. Die zuständigen Stellen hätten bereits Ermittlungen aufgenommen. Zuerst hatte das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ über die Betrugsfälle berichtet.

Israel überholt: Dieses Land impft jetzt am schnellsten

Chile ist aktuell das Land, das weltweit am schnellsten impft – und hat damit Israel überholt. „Heute haben wir einen neuen Grund, stolz zu sein: Chile hat den ersten Platz im weltweiten Ranking eingenommen“, schrieb die Regierung des südamerikanischen Landes am Dienstag auf Twitter, nachdem die Daten des Statistikportals „Our World in Data“ bekanntgeworden waren. Demnach hat Chile im Durchschnitt der vergangenen sieben Tage 1,08 Dosen am Tag pro 100 Einwohnern geimpft, Israel 1,03.

Was die Impfquote seit Beginn der Impfungen betrifft, hat Israel allerdings weiter die Nase vorn – und das mit Abstand. Dort wurden bis jetzt rund 58 Prozent der Menschen mindestens einmal geimpft. In Chile sind es 22 Prozent.

3,25 Mio. Menschen aus Gruppe 1 NICHT geimpft!

Deutschland impft weiter im Schneckentempo! In der Gruppe der besonders gefährdeten Bürger (Prio-Gruppe 1) haben von 8,6 Mio. Personen mindestens 3,25 Mio. keinen einzigen Piks bekommen – darunter viele Menschen über 80.

BILD sprach mit Betroffenen, die verzweifelt auf ihre Impfung warten. Dabei zeigt sich: Manche wurden einfach vergessen! Und das, obwohl mit den Corona-Mutationen eine zusätzliche Gefahr droht… Lesen Sie hier alles zum Thema – mit BILDplus!

Biontech-Chef stellt für 2022 drei Milliarden Impfstoff-Dosen in Aussicht

Biontech könnte nach Angaben von Unternehmenschef Ugur Sahin im kommenden Jahr drei Milliarden Dosen seines gemeinsam mit Pfizer entwickelten Corona-Impfstoffs herstellen. Die Produktionskapazität könne grundsätzlich gesteigert werden. Aber das hänge auch von der Nachfrage ab oder ob etwa Auffrisch-Impfungen erforderlich würden, sagte Sahin der Nachrichtenagentur Bloomberg News.

Dehoga: Öffnungsperspektive für Außengastronomie ist zu wenig

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga sieht in der von Bund und Ländern in Aussicht gestellten Öffnung der Außengastronomie keine „echte Perspektive“ für die Branche. Damit könnten Firmen nicht wirtschaftlich arbeiten, viele Betriebe hätten auch gar keinen Außenbereich, teilte der Verband mit. In einer Dehoga-Umfrage geben gut 72 Prozent der Unternehmen an, um ihre Existenz zu bangen. Knapp 25 Prozent ziehen demnach konkret eine Betriebsaufgabe in Erwägung.

Sinkende Zahlen! England schließt seine Corona-Lazarette

Angesichts sinkender Infektionszahlen und der Fortschritte der Impfkampagne schließt England ab April seine Corona-Lazarette. Die sieben Notfall-Einrichtungen, die während der ersten Welle der Pandemie vergangenes Jahr eröffnet worden waren, würden nun nicht mehr gebraucht, teilte die Regierung in London am Dienstag mit. Die Regierung hatte damals nach eigenen Angaben 532 Millionen Pfund (620 Millionen Euro) für sie ausgegeben, um die bestehenden Kliniken zu entlasten.

Immobilienpreise auch im Jahr 2020 deutlich gestiegen

Trotz Corona-Krise sind die Kaufpreise für Wohneigentum in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Im Durchschnitt über alle Regionen stiegen die Preise für Eigentumswohnungen im Bestand 2020 inflationsbereinigt um 9,6 Prozent zum Vorjahr – und damit noch stärker als 2019, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten „Wohnatlas“ der Postbank hervorgeht. Die Immobilienpreise legten demnach besonders in Metropolregionen zu; München blieb teuerste Stadt.

OVG bestätigt Maskenpflicht auch für Grundschüler

Grundschüler müssen weiterhin im Unterricht Masken tragen. Das hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) am Dienstag mitgeteilt. Geklagt hatten per Eilverfahren ein Zweitklässler aus Bielefeld und ein Erstklässler aus Köln. Sie sahen ihr Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt. Dem folgte der 13. Senat des OVG nicht. Die Maskenpflicht stelle beim aktuellen Infektionsgeschehen eine Schutzmaßnahme dar, die verhältnismäßig sei, teilte das Gericht mit. Die Beschlüsse sind nicht anfechtbar.

Kita-Personal führt Liste der Corona-Krankschreibungen an

Erzieherinnen in Kitas waren einer Studie zufolge 2020 am häufigsten wegen einer Corona-Infektion krankgeschrieben. Das geht aus einer Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten durch das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Demnach waren von März bis Dezember in dieser Berufsgruppe 4 490 je 100 000 AOK-Versicherte wegen Covid-19 krankgeschrieben. Damit liegt der Wert in dieser Berufsgruppe mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnittswert aller Berufsgruppen.

Tui plant Mallorca-Start zu Ostern

Tui setzt in den bevorstehenden Osterferien auf einen Wiederanlauf des wichtigen Mallorca-Geschäfts. „Die Hotellerie hat sich intensiv vorbereitet, sicheren und verantwortungsvollen Urlaub anzubieten“, sagte Tui-Deutschland-Chef Marek Andryszak am Montag vor dem Start der Online-Ausgabe der weltgrößten Reisemesse ITB. Entsprechende Hygienekonzepte gäben Zuversicht, die Abstimmung mit den Behörden sei eng. Daher wolle man den Kunden „Osterurlaub auf Mallorca ermöglichen“, so der Manager.

Zuletzt wurde Spanien vom Robert-Koch-Institut noch als normales Risikogebiet eingestuft – also als Land ohne außergewöhnlich hohe Corona-Neuansteckungen. Tui wies darauf hin, dass die Werte auf Mallorca „weit unter denen der meisten deutschen Bundesländer“ lägen.

Weitere Corona-Fälle auf Kreuzfahrtschiff: 1000 Arbeiter sitzen fest

Nach weiteren Corona-Infektionen auf dem Meyer-Kreuzfahrtschiff „Odyssey of the Seas“ sitzen rund 1000 Arbeiter und Besatzungsmitglieder auf dem Luxusliner in Bremerhaven fest. Bei fünf weiteren Personen an Bord seien Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt worden, wie ein Sprecher der Bremer Senatorin für Gesundheit am Montag sagte.

Die Infizierten würden nun von Bord gebracht und in einem Hotel isoliert. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Papenburger Meyer-Werft, bei der das Schiff gebaut wurde, zwei Corona-Infektionen bestätigt.

Die nun infizierten Personen waren laut der Gesundheitsbehörde als Kontaktpersonen der ersten beiden Fälle eingestuft und umgehend in Einzel-Kabinen isoliert worden.

Thailand kündigt verkürzte Quarantäne für Geimpfte an

Thailand schwächt ab April die Quarantänevorschriften für geimpfte Reisende aus dem Ausland ab. Nach Angaben von Gesundheitsminister Anutin Charnvirankul wird die Quarantänefrist auf sieben Tage halbiert.

Dies gilt für Ausländer, die sich bis zu drei Monate vor der Reise geimpft haben und zudem einen negativen Corona-Test präsentieren. Reisende, die nicht geimpft sind, sondern nur einen negativen Test vorweisen, müssen für zehn Tage in Quarantäne.

Maskenaffäre: Lindner fordert Sonderermittler

FDP-Chef Christian Lindner hat die Einrichtung eines Sonderermittlers gefordert, um die Affäre um Provisionen von Bundestagsabgeordneten bei der Beschaffung von Corona-Schutzmasken aufzuklären. Man müsse auch schauen, was „auf der anderen Seite des Beschaffungsprozesses, also in den Ministerien passiert ist“, sagte Lindner am Montag in der Sendung „Frühstart“ von RTL/n-tv. „Sicherlich wäre die CDU/CSU gut beraten, einen Sonderermittler zu fordern, der mit besonderen Befugnissen und Akteneinsicht als unabhängige Persönlichkeit hier Transparenz und Klarheit schafft“, betonte Lindner.

„Angesichts der Masken-Affäre fordern manche bereits einen Untersuchungsausschuss“, sagte Lindner der Deutschen Presse-Agentur. „Die Gefühlslage kann ich verstehen, aber das ist keine passende Idee, da die Legislaturperiode in wenigen Wochen zu Ende geht. Die Öffentlichkeit braucht zudem schneller Klarheit als eine Aufarbeitung in der kommenden Legislaturperiode.“

Schulen: BaWü geht am 15.März nächsten Öffnungsschritt

Baden-Württemberg geht am 15. März den nächsten Öffnungsschritt bei den Schulen im Land. In den weiterführenden Schulen sollen bis zu den Osterferien zunächst die Klassen 5 und 6 wieder Präsenzunterricht bekommen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Regierungskreisen in Stuttgart.

Und: Nachdem die Grundschulen schon vor knapp zwei Wochen mit Wechselunterricht gestartet waren, sollen diese nun in den Regelbetrieb übergehen.

Griechenland erreicht eine Million Impfungen

Rund 35 000 Menschen werden derzeit in Griechenland täglich gegen das Coronavirus geimpft. „Heute übertreffen wir die eine Million Impfungen“, teilte der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis am Donnerstag mit. Damit sind laut griechischer Impfstatistik rund 650 000 der rund 11 Millionen Einwohner mindestens einmal geimpft; dazu kommen rund 350 000 Zweitimpfungen.

So sinkt der Berliner Stromverbrauch wegen Corona

Die Hauptstadt hat im vergangenen Jahr knapp 12 800 Gigawattstunden (GWh) Strom verbraucht, wie Stromnetz Berlin am Donnerstag mitteilte. Das waren rund 4,1 Prozent weniger als noch 2019. „Vor allem im Mittelspannungsnetz, im 10 000-Volt-Netz, ist der Verbrauch runtergegangen“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Thomas Schäfer. Und zwar um zwölf Prozent.

Dieses Netz werde von Unternehmen sowie von größeren Einrichtungen wie Kulturbetrieben, Hotels oder Clubs genutzt, die aufgrund der Corona-Einschränkungen deutlich weniger Strom benötigt hätten.

In den Niederspannungsnetzen, an denen die Haushalte hängen, sei der Verbrauch dagegen minimal um 0,3 Prozent gestiegen – und zwar, weil viele Menschen von zu Hause aus arbeiteten. Schäfer: „Diese Entwicklungen sind eindeutig der Pandemie zuzuordnen.“

Skisprungstar Halvor Egner Granerud positiv getestet

Norwegens Skisprungstar Halvor Egner Granerud ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Darüber sei das Skisprungteam am Mittwochmorgen informiert worden, teilte der norwegische Skiverband mit. „Ich bin ziemlich traurig, fühle mich aber völlig okay mit leichteren Symptomen“, wurde der 24-Jährige in einer Verbandsmitteilung zitiert. Die WM in Oberstdorf ist damit für den 24-Jährigen aller Voraussicht nach vorbei. „Im Leben gibt es Aufs und Abs. Und für mich ist diese Saison ein wahrgewordener Traum gewesen und ich habe meine Ziele erreicht“, schrieb Granerud selbst in den sozialen Netzwerken. „Ich fühle mich etwas unwohl, aber es geht mir gut. Für mich zeigt das, wie wichtig es ist, vorsichtig zu sein.“

Zahl der Neuinfektionen in Polen fast verdoppelt

Die Zahl der Neuinfektionen in Polen schnellt drastisch hoch. Zuletzt habe es 15 698 neue Fälle binnen 24 Stunden gegeben, nach 7937 am Vortag, sagt der stellvertretende Gesundheitsminister Waldemar Kraska im Rundfunk. „Ich habe keine guten Nachrichten. Die Zahlen von heute zeigen, dass die dritte Welle an Fahrt gewinnt.“ Polen hatte zuletzt einige Beschränkungen gelockert, allerdings angekündigt, sie wieder zu verschärfen, sollten die Fallzahlen steigen.

EU will Produktionskapazitäten ausweiten

Die EU wird nach den Worten ihres Industriekommissars Thierry Breton ihre Kapazität für die Produktion von Covid-19-Impfstoffen deutlich ausbauen. Ziel sei, bis Ende 2021 Kapazitäten für die Produktion von zwei bis drei Milliarden Dosen jährlich zu haben, sagte er der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“.

Infektionen in Russland gehen leicht zurück

In Russland geht die Zahl der Neuinfektionen nach amtlichen Angaben minimal zurück. Zuletzt habe es 10 535 neue Fälle binnen 24 Stunden gegeben, teilten die Behörden mit. Am Dienstag waren es 30 mehr gewesen. Die Zahl der Toten habe sich um 452 erhöht, nach 441 am Vortag. Insgesamt steigt die Zahl der Infizierten damit nach amtlichen Angaben auf knapp 4,28 Millionen und die der Toten auf 87 348.

Mallorcas Gastwirte empfangen nach sieben Wochen wieder Gäste

Nach einer siebenwöchigen Corona-Zwangsschließung haben die Gastwirte auf Mallorca erstmals wieder Gäste empfangen.

In Folge einer deutlichen Verbesserung der Pandemie-Lage auf der spanischen Urlaubsinsel dürfen sie seit Dienstag wieder öffnen – vorerst allerdings nur die Außenbereiche. Spätestens um 17 Uhr müssen alle Restaurants, Cafés und Kneipen wieder schließen. Zudem dürfen vorerst lediglich höchstens 50 Prozent der Tische draußen aufgestellt werden – bei einer Besetzung von maximal je vier Personen aus höchstens zwei verschiedenen Haushalten.

Diese erste Etappe der Lockerung des strengen Lockdowns gilt nach einem Beschluss der Regionalregierung der Balearen zunächst für zwei Wochen auf Mallorca und auch auf Formentera. Auf Menorca dürfen die Gastwirte seit Dienstag unter strengen Auflagen auch wieder innen öffnen, weil dort die Infektionszahlen noch niedriger sind. Auf Ibiza, wo die Lage derzeit weniger gut ist als auf den Nachbarinseln, bleiben alle Gastronomiebetriebe weiter geschlossen.

Im Rahmen der vorsichtigen Lockerungen darf man auf Mallorca zudem wieder Verwandte und Freunden treffen. In den vergangenen Wochen waren Treffen mit haushaltsfremden Personen sowohl in Innenräumen als auch im Freien verboten. In einer erste Etappe sind private Treffen von maximal sechs Personen aus höchstens zwei Haushalten erlaubt. Es gibt auch Lockerungen für den Einzelhandel. Die nächtliche Ausgehsperre zwischen 22 und sechs Uhr bleibt derweil in Kraft.

RKI: 5-Prozent-Marke bei Impfungen erreicht

Mehr als zwei Monate nach Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus haben rund fünf Prozent der Bevölkerung mindestens eine Dosis erhalten. Den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge wurden bislang etwa 6,4 Millionen Dosen des Impfstoffs verabreicht (Stand 2.3., 8 Uhr). Davon haben rund 4,2 Millionen Menschen eine Erstimpfung und fast 2,2 Millionen bereits die Zweitimpfung bekommen. Zum zweiten Mal wurden im Bundesdurchschnitt bisher 2,6 Prozent der Einwohner gepikst.

Einsatz ohne Maske? Thüringer Polizei prüft Gruppenfoto

Die Thüringer Polizei prüft ein Gruppenfoto vor dem Erfurter Dom, auf dem Polizisten mutmaßlich ohne ausreichend Abstand und ohne Masken zu sehen sind. „Wir sind noch auf der Suche nach dem Originalfoto und wollen ganz sicher gehen“, sagte der Sprecher der Landespolizeidirektion, Patrick Martin, am Dienstag. Zuvor hatte die „Thüringer Allgemeine“ berichtet. Das Bild soll am Samstag in Erfurt entstanden sein, als Hunderte Polizisten aus mehreren Bundesländern den Domplatz abriegelten, weil eine illegale Demonstration von Gegnern der Corona-Politik befürchtet wurde. Der Einsatz mit massiver Polizeipräsenz verlief ruhig.

Infizierte Praxis-Mitarbeiterin hatte 600 Kontakte

Eine mit der britischen Corona-Variante infizierte Mitarbeiterin einer Arztpraxis in Düsseldorf hat offenbar mehr Kontakte gehabt als zunächst angenommen: Die Praxis korrigierte die Zahl der möglichen Kontaktpersonen von ursprünglich 450 auf rund 600. Wie die Stadt Düsseldorf am Montag mitteilte, lagen dem Gesundheitsamt nur für 60 Prozent der Betroffenen korrekte Telefonnummern vor. Kontaktpersonen der Kategorie I, die nicht telefonisch erreichbar seien, erhielten ihre Quarantäneverfügung deshalb per Post. Allen Kontakten aus dieser Gruppe seien zudem Corona-Tests angeboten worden. Die Mitarbeiterin einer Arztpraxis im Stadtteil Pempelfort hatte trotz Krankheitssymptomen weiter gearbeitet und wurde später positiv auf die britische Virusvariante B.1.1.7 getestet. Die Arztpraxis wurde geschlossen.

Spahn will Hausärzte beim Impfen einbeziehen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will erste Hausärzte ab der zweiten März-Woche in die Impfkampagne einbeziehen. Das geht aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Papier des Gesundheitsministeriums für die Anpassung der Impfverordnung hervor. „Die Impfverordnung des Bundes wird dahingehend geändert, dass ab der zweiten März-Woche die Beauftragung ausgewählter Leistungserbringer der niedergelassenen ärztlichen Versorgung durch die Länder einen festen Rahmen hat“, heißt es darin. Ein Grund dafür sei, dass ab April die Mengen gelieferter Impfstoffe die Kapazitäten der Impfzentren überstiegen. Hier geht’s zum Artikel!

WHO hält Ende der Pandemie für unrealistisch

Die Weltgesundheitsorganisation rechnet nicht mit einem baldigen Ende der Corona-Pandemie. „Es wäre sehr verfrüht und unrealistisch zu glauben, dass wir bis Ende des Jahres mit diesem Virus fertig werden“, sagte WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan am Montagabend in Genf. Bei klugem Handeln könnten jedoch „die Krankenhauseinweisungen, die Todesfälle und die Tragödie beendet werden, die mit dieser Pandemie einhergehen“.

Habeck: Weitere Öffnungen nur bei Schulen und Kitas

Grünen-Chef Robert Habeck sieht nur Spielraum für weitere Öffnungen bei Schulen und Kitas. Er verstehe zwar den Druck, den viele Ladenbesitzer machten, sagt Habeck den Sendern RTL und ntv. „Aber wenn wir uns entscheiden, etwas zu lockern, dann würde ich mit den Kindern anfangen“, fügt er hinzu. Habeck warnte die 16 Ministerpräsidenten davor, bei den Öffnungen über das Ziel hinauszuschießen. Er stehe eher auf der Seite der Kanzlerin, die für einen vorsichtigen Kurs plädiert.

Deutsche Ryanair-Crews weiter ohne Kurzarbeitergeld

Die in Deutschland stationierten Crews der Ryanair-Gruppe müssen weiterhin ohne Kurzarbeitergeld aus den Kassen der Bundesagentur für Arbeit zurechtkommen. Die Ryanair-Tochter Malta Air und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) forderten am Montag gemeinsam die Arbeitsagentur Köln sowie die Bundesregierung auf, die Mitarbeiter genauso zu behandeln wie die Kollegen von anderen Fluggesellschaften.

Neue Software hilft bei Vermittlung von Rest-Impfstoff

Um übrig gebliebenen, bereits aufgetauten Biontech-Impfstoff noch an die Leute bringen zu können, nutzt das Impfzentrum der Stadt Duisburg eine neu entwickelte Software namens „Impfbrücke“. Aus einer Liste von Impfwilligen aus der jeweils priorisierten Gruppe werden dabei per Zufallsgenerator Personen ausgewählt und per SMS angeschrieben, wie Stadtsprecherin Anja Kopka am Montag berichtete. Wer das Angebot annehme, könne sich noch am selben Tag impfen lassen. „Es geht um etwa 15 Dosen am Tag.“ Die Erfahrungen seien gut. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ über die in Köln entwickelte Software berichtet. „Für jede Impfdosis verschickt das Programm derzeit SMS an drei Personen gleichzeitig“, sagte Manuel Hüttel von dem Software-Start-up „Lit labs“ der Zeitung. „Wer zuerst zusagt, bekommt den Termin. Hat nach 30 Minuten keiner reagiert, werden drei neue Personen kontaktiert.“ In Duisburg sei ein Prototyp des Systems im Einsatz.

Kontakte zwischen Mitarbeitern größtes Risiko in Kitas

Viele Corona-Infektionen in Kindergärten lassen sich offenbar darauf zurückführen, dass Erzieherinnen und Erzieher ihre Kollegen anstecken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des rheinland-pfälzischen Landesuntersuchungsamts und der Universität Heidelberg, für die landesweit Covid-19-Fälle in Schulen und Kindertagesstätten ausgewertet wurden. Die Daten sind Teil einer am Montag in Koblenz vorgestellten Vorabveröffentlichung. Die Behörde empfahl, bei Hygienekonzepten für Kindergärten künftig einen besonderen Schwerpunkt auf Kontakte im Kollegenkreis zu legen – etwa in Pausen- und Besprechungsräumen.

Tschechische Polizei patrouilliert an Bezirksgrenzen

Das extrem von der Corona-Pandemie betroffene Tschechien hat die Bewegungsfreiheit seiner Bürger für mindestens drei Wochen massiv eingeschränkt. Die Menschen dürfen ihren Bezirk nur noch in Ausnahmefällen verlassen. Am Montagmorgen begann die Polizei mit scharfen Kontrollen auf Straßen und in Zügen. „Wir werden überall sein, selbst auf den kleinsten Kreisstraßen“, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage.

Sieben-Tage-Inzidenz in Thüringen weiterhin hoch

Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt in Thüringen mit 126,5 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb einer Woche die höchste bundesweit. Nach Zahlen der Thüringer Staatskanzlei vom Montag stagnierte der Wert zuletzt – auch am Sonntag hatte die Inzidenz bei 126,5 gelegen. Zum Wochenbeginn waren rund 22 Prozent der Intensivbetten in Thüringer Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt. Experten zufolge gilt die Situation ab einer Belegung von 20 Prozent als kritisch – der Wert liegt in Thüringen schon längere Zeit über dieser Marke.

DFB-Pokal-Spiel vor Absage: Weitere Corona-Fälle bei Jahn Regensburg

Dem DFB-Pokal-Viertelfinalspiel zwischen dem SSV Jahn Regensburg und Werder Bremen am Dienstag (18.30 Uhr) droht die Absage. Grund: Bei dem Fußball-Zweitligisten aus der Oberpfalz sind weitere Corona-Fälle aufgetreten. Mehr Details lesen Sie hier.

Virus-Varianten: Biden warnt vor Gefahr erneut steigender Fallzahlen

US-Präsident Joe Biden hat angesichts neuer Coronavirus-Varianten vor der Gefahr erneut steigender Fallzahlen in der Pandemie gewarnt. „Das Schlimmste, was wir jetzt tun können, ist, in unserer Wachsamkeit nachzulassen“, sagte Biden am Freitagabend (Ortszeit) bei einem Besuch in Houston im Bundesstaat Texas. Er rief die Amerikaner dazu auf, sich impfen zu lassen. „Die Impfungen sind sicher“, sagte er. „Ich schwöre Ihnen, sie sind sicher und wirksam.“ Biden appellierte außerdem an seine Landsleute, Masken zu tragen. Er betonte erneut, es sei keine politische Aussage, ob man einen Mund-Nasen-Schutz trage oder nicht.

Budapester Basilika schließt wegen Corona – Pfarrer gestorben

Die größte katolische Kirche in Budapest schließt wegen der Corona-Pandemie ihre Pforten. Am Freitag starb der Pfarrer der St.-Stephans-Basilika, Weihbischof György Snell (71), nach einer Corona-Infektion. Dies teilte der Primas der katholischen Kirche in Ungarn, Kardinal Peter Erdö, auf der Facebook-Seite des Erzbistum Esztergom-Budapest mit. Wie er weiter ausführte, infizierten sich auch die Kaplane der Basilika mit dem Coronavirus. Die weltlichen Bediensteten der Sakralstätte würden als Kontaktpersonen gelten und müssten deshalb in Quarantäne gehen. Aus diesem Grunde müsse die Kirche ihre liturgische Tätigkeit bis auf weiteres einstellen. Die Basilika ist bei Touristen beliebt. Mit einer Höhe von 96 Metern ist sie einer der höchsten Bauten in Budapest.

Bidens Corona-Konjunkturpaket verabschiedet

Das US-Repräsentantenhaus hat dem von US-Präsident Joe Biden vorgeschlagenen Konjunkturpaket gegen die Corona-Krise im Umfang von 1,9 Billionen US-Dollar (rund 1,6 Billionen Euro) zugestimmt. Die von Bidens Demokraten dominierte Parlamentskammer verabschiedete den Gesetzesentwurf am Samstagmorgen (Ortszeit) mit knapper Mehrheit von 219 zu 212 Stimmen. In einem nächsten Schritt muss der Senat zustimmen, wo ein Teil von Bidens Plan vorab einen Rückschlag erlitt: Die für die Verfahrensregeln in dieser Kammer zuständige Beamtin entschied, dass der landesweite Mindestlohn nicht im Rahmen des Konjunkturpakets auf 15 US-Dollar pro Stunde erhöht werden kann.

RKI: Rund 121 400 aktive Fälle in Deutschland

Den Zahlen des Robert-Koch-Instituts zufolge gibt es in Deutschland rund 121 400 aktive Corona-Fälle.

Innerhalb von 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter 9762 Neuinfektionen. Damit haben sich seit Beginn der Krise 2 434 446 Menschen in Deutschland mit Sars-CoV-2 angesteckt. 69 888 mit dem Virus infizierte Menschen starben demnach – das bedeutet ein Plus von 369 Fällen im Vergleich zum Vortag. Etwa 2 243 200 Menschen haben die Infektion nach Schätzungen überstanden. Das sind 7 400 mehr als noch einen Tag zuvor.

Weltärztechef will Lockerungen mit Maßnahmen flankieren

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, spricht sich einer Zeitung zufolge für drei weitere Maßnahmen bei einer Lockerung aus. Es müsse erstens konsequent geimpft werden, zweitens eine gute Teststrategie vorliegen und drittens die Zahl der Neuinfektion überwacht werden. Damit könne ein Wiederaufflackern der Infektionen im Keim erstickt werden, sagt er der „Augsburger Allgemeine“ laut Vorabbericht. Die Politik „kommt endlich ihrer Pflicht nach, nicht nur Lockdown und Einschränkungen zu verhängen, sondern sich Gedanken über kluge Aussiegszenarien zu machen“.

Kassenärzte: Impfstoff nicht unverimpft liegen lassen

Deutschlands Kassenärzte haben die Bundesländer gemahnt, Impfstoffe gegen Corona nicht unverimpft liegenzulassen. Es gebe einen „Impfstau“ in den Impfzentren der Länder, kritisierte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, am Mittwoch in Berlin. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden bis Dienstag nur rund 239 000 Dosen des Herstellers Astrazeneca gespritzt. Dem Gesundheitsministerium zufolge sind aber bereits mehr als 1,4 Millionen Astrazeneca-Dosen an die 16 Bundesländer geliefert. KBV-Vizechef Stephan Hofmeister mahnte: „Unverimpft sollte der Impfstoff nicht herumliegen. Er muss verimpft werden.“

Regierung: Schnelltest-Kosten von bis 810 Mio Euro pro Monat

Die Bundesregierung rechnet bei der Kostenübernahme für Corona-Schnelltests mit monatlichen Kosten von 540 bis 810 Millionen Euro für den Bund. Das geht aus Unterlagen des Corona-Kabinetts hervor, die Reuters am Mittwoch vorlagen. Danach werden die möglichen Kosten auf Grundlage von Erfahrungen mit kostenlosen Testangeboten in Bayern, aber auch in EU-Ländern wie Österreich, Dänemark und Irland hochgerechnet. „Auf die Bundesbevölkerung hochgerechnet und den Höchstwert vom 9. Februar 2021 als Grundlage heranziehend, würden in Deutschland täglich 390.540 kostenlose Tests in Anspruch genommen werden“, heißt es mit Verweis auf die Zahlen in Bayern.

Impfstoffe lassen sich schnell anpassen

Impfstoffknappheit, Vakzine, die weniger wirksam sein könnten als andere und dazu immer neue Corona-Mutationen – das alles verunsichert die Deutschen. Doch es gibt auch gute Nachrichten!

Die aktuellen Corona-Impfstoffe können nach Expertenangaben relativ rasch an mögliche neue Virusvarianten angepasst werden. Lesen Sie alle Infos hier.

WHO: Corona-Infektionen gehen langsamer zurück

Die weltweit gemeldeten Corona-Infektionszahlen gehen weiter zurück, aber langsamer als zuvor. Zum sechsten Mal in Folge verzeichnete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Wochenvergleich einen Rückgang bei den Neuansteckungen, dieses mal um elf Prozent, wie am Mittwoch aus ihrem jüngsten Wochenbericht hervorging. Die Zahlen umfassen Meldungen bis zum 21. Februar. In der Vorwoche lag der Rückgang bei 16 Prozent. Nur in den Regionen Südostasien und östliches Mittelmeer wurden etwas mehr Infektionen gemeldet als in der Vorwoche. Zum dritten Mal ging die Zahl der Todesfälle pro Woche zurück, um 20 Prozent auf rund 66 000.

Bayern lässt Baumärkte von Montag an öffnen

In Bayern dürfen die zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossenen Baumärkte vom kommenden Montag an wieder regulär für Kunden öffnen. Das hat das Kabinett bei seiner Sitzung am Dienstag in München beschlossen.

Beschäftigte in Sozialberufen am häufigsten krank

Beschäftigte in Sozialberufen sind nach einer Auswertung der Barmer-Krankenkasse in Hessen am häufigsten wegen Infektionen mit dem Coronavirus krankgeschrieben worden. Im vierten Quartal 2020 betraf dies 8,8 von 1000 Erwerbstätigen der Branche „Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehungspflege“, wie die hessische Landesvertretung der Kasse aus eigenen Versichertendaten ermittelte. Es folgten demnach unter anderem Mitarbeiter der Krankenpflege und des Rettungsdienstes mit 8,2 Corona-Krankgeschriebenen pro 1000 Erwerbstätigen.

17 Infizierte nach Ausbruch in Bayreuther Gefängnis

Nach einem Corona-Ausbruch im Bayreuther Gefängnis steigt die Zahl der Infizierten. Mindestens 17 Mitarbeitende und Insassen seien infiziert, teilte das Landratsamt auf Nachfrage am Dienstag mit. Nach der Reihentestung am vergangenen Wochenende seien noch weitere Ergebnisse zu erwarten. Das Virus schleppten wohl infizierte Mitarbeitende ohne Symptome ein, wie das Landratsamt vermutet. Vergangene Woche wurde bekannt, dass mindestens zwei Beschäftigte und drei Gefangene Corona haben. Daraufhin fand eine Reihentestung hinter Gittern statt.

Corona bei Schwangeren erhöht Risiko für Baby nicht

Eine Corona-Infektion bei Schwangeren erhöht nicht die Gefahr für einen Tod des Babys im Mutterleib oder nach der Geburt. Das bestätigt eine am Dienstag vorgestellte Studie des Imperial College London. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin „Ultrasound in Obstetrics and Gynecology“ veröffentlicht. Schon zuvor hatten Untersuchungen ergeben, dass es keinen Zusammenhang zwischen einer Corona-Infektion und dem Tod von Kindern im Mutterleib oder nach der Geburt gibt. Bei der Analyse von Daten 4000 schwangerer Frauen aus Großbritannien und den USA, die entweder nachweislich mit dem Coronavirus infiziert waren oder bei denen eine Infektion vermutet wurde, wurden allerdings überdurchschnittlich viele Frühgeburten registriert. Demnach brachten 12 Prozent der Frauen in Großbritannien ihr Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Der landesweite Durchschnitt liegt bei 7,5 Prozent.

Bundeswehr-Sanitäter fliegen zu Einsatz nach Portugal

Die Bundeswehr hat erneut Sanitäter zum Corona-Hilfseinsatz nach Portugal geschickt. 27 Angehörige des Sanitätsregiments 3 aus Dornstadt (Alb-Donau-Kreis) flogen am Dienstag vom Flughafen in Stuttgart nach Lissabon. Das Sanitätsregiment „Alb Donau“ der Rommel-Kaserne in Dornstadt löst 26 Soldatinnen und Soldaten ab, die seit dem 3. Februar in einer Klinik in der portugiesischen Hauptstadt bei der Behandlung von Corona-Patienten helfen, wie Generalstabsarzt Stephan Schmidt am Dienstag in Stuttgart sagte. An der Hilfsaktion nehmen Ärzte, Pfleger und notfallmedizinische Assistenten der Bundeswehrkrankenhäuser in Ulm, Westerstede (Niedersachsen), Hamburg, Berlin sowie Koblenz (Rheinland-Pfalz) teil. Sie sollen voraussichtlich für bis zu sechs Wochen in Lissabon das dortige medizinische Personal unterstützen.

161 neue Corona-Fälle in Hamburg – Inzidenz bei 71,4

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg im Wochenvergleich weiter gestiegen. Am Dienstag kamen 161 weitere nachgewiesene Fälle hinzu. Das sind zwar 58 weniger als am Montag, aber 10 mehr als am Dienstag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.51 Uhr). Die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche – stieg von 70,9 auf 71,4. Am Dienstag vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 67,1 gelegen.

Städte und Gemeinden fordern Schnelltest-Konzept

Die Kommunen haben enttäuscht auf die Verzögerung bei der Schnelltest-Offensive der Bundesregierung reagiert und mahnen mehr Tempo an. „Bund und Länder müssen jetzt klar sagen, bis wann sie wie viele und welche Schnelltests beschaffen können und wie die Verteilung in den Ländern auf den Weg gebracht wird“, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Berlins Amtsärzte fordern neue Corona-Lockerungsstrategie

Berlins Amtsärzte fordern nach einem Medienbericht einhellig, Lockerungen nicht mehr an generelle Inzidenzwerte zu knüpfen. Es sei „nicht zielführend, Eindämmungsmaßnahmen an Inzidenzen von 20/35/50“ zu koppeln, heißt es dem „Tagesspiegel“ (Montag) zufolge in einer Stellungnahme aller zwölf Amtsärzte. Stattdessen schlagen die Mediziner demnach „intensive Maßnahmen der Infektionsprävention“ für Alte und Kranke und gleichzeitig eine Abmilderung der Maßnahmen für andere Gruppen wie Schulkinder vor. Das Papier sei am Wochenende als Stellungnahme an die Senatskanzlei geschickt worden.

„Diese Inzidenzen bilden nicht das wirkliche Infektionsgeschehen ab“, schreiben demnach die Amtsärzte. Die Inzidenzen seien von Testkapazitäten und dem Testwillen der Menschen abhängig. „Dadurch kommt es zu Schwankungen, die nicht die infektiologische Lage widerspiegeln“, zitiert das Blatt die Ärzte. Es sei ein Unterschied, ob Inzidenzen durch Cluster-Ausbrüche oder breite Durchseuchung zustande kämen und auch, welche Altersgruppen infiziert seien.

Notwendig sei eine nach Altersgruppen ausgerichtete Inzidenzanalyse als „Frühwarnsystem“. Aus dem Kreis der Amtsärzte hieß es laut „Tagesspiegel“, es sei ein „großer Unterschied“, ob eine Sieben-Tage-Inzidenz von 50 herrsche, alle Infizierten symptomfreie Kinder und Menschen über 80 schon durchgeimpft seien oder ob bei einer Inzidenz von 50 vor allem Risikogruppen betroffen seien. Danach müsse man die politischen Maßnahmen ausrichten.

An diesem Montag kehren in Berlin wie in vielen anderen Bundesländern die Klassen eins bis drei als erste in den Präsenzunterricht zurück.

SPD zweifelt Spahn-Zusage für kostenlose Schnelltests für alle ab 1. März an

Die SPD bezweifelt, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sein Versprechen kostenloser Corona-Tests für alle Bundesbürger halten kann. Generalsekretär Lars Klingbeil sagte am Sonntagabend im BILD-Talk „Die richtigen Fragen“: „Ich wünsche mir wirklich, dass die Ankündigung von Jens Spahn klappt, dass alle kostenfrei getestet werden können.“ Doch: „Beim Impfen haben wir gemerkt, wir können den Ankündigungen von Jens Spahn nicht glauben. Da wird jetzt immer weiter korrigiert und korrigiert. Und ich habe ein bisschen Angst, dass wir (beim Testen) die nächste Enttäuschung schaffen.“ Denn es gebe „viele Fragen, die Jens Spahn bis heute nicht beantwortet hat“.

Klingbeil kritisierte scharf, dass Spahn sein Vorhaben per Twitter veröffentlichte, statt es auf Ministerpräsidentenkonferenzen, im Kabinett oder in der Runde der Gesundheitsminister der Länder „ordentlich vorbereitet“ zu haben. Und das in einer Phase, „in der wir Vertrauen verloren haben, weil das Impfen nicht funktioniert“. Er sehe die „große Gefahr, dass jetzt wieder Vertrauen verloren geht“. Denn: „Ich befürchte, es gibt wieder Enttäuschung am 1. März.“

Amazon-Technikchef: IT-Sicherheit großes Problem nach Corona-Pandemie

Die zunehmende Digitalisierung des Alltags in der Corona-Krise bringt nach Einschätzung des Amazon-Technikchefs Werner Vogels neue Herausforderungen für die Sicherheit im Netz. In der Pandemie seien viele unerfahrene Nutzer von Online-Diensten dazugekommen, die leichte Beute für Cyberkriminelle werden könnten, warnte Vogels bei einem Auftritt bei der Innovationskonferenz DLD All Stars am Sonntag. „Wir müssen unsere Sicherheitsmaßnahmen aufrüsten. Das ist entscheidend.“ Zugleich würden mit der Verlagerung immer mehr Teilen des Alltags ins Internet die Attacken insgesamt attraktiver. Die „schlechten Akteure“ im Netz entwickelten sich genauso schnell wie die guten.

Corona-Schulchaos in Thüringen

Die Nachricht war für Kinder und Eltern eine Erlösung: Montag sollten endlich alle Grundschulen und Kitas in Thüringen trotz bundesweit höchster Sieben-Tage-Inzidenz (123) wieder öffnen. Freitagabend der Schock: Nicht in allen Kreisen darf der Unterricht beginnen. Der Zick-Zack-Kurs und die Verwirrung um Corona-Zahlen sorgen für ein Schulchaos.
Wo beginnt am Montag der Unterricht und wo nicht? Hier geht’s zum Artikel.

Jetzt kommen die ersten Lockdown-Babys

Kommt nach dem Lockdown der Babyboom? Diese Frage stellten sich viele im vergangenen März und April, als Deutschland erstmals in einen harten Lockdown ging. Jetzt sind die Babys da! Wer sind die Frauen, die es trotz Pandemie gewagt haben, schwanger zu werden?

Gericht kippt Restaurant-Öffnung

Im Alleingang erlaubte das Leipziger Ordnungsamt dem Penta-Hotel vor einer Woche, sein Restaurant zu öffnen. Allerdings mit Hygienekonzept und ausschließlich für Hotelgäste, denn dies entspreche „eher einem Kantinenbetrieb“. Hier lesen Sie, was dann passierte …

Bundesregierung will „Jojo-Effekt“ bei Öffnungen vermeiden

Die Bundesregierung hat erneut ein vorsichtiges Vorgehen bei weiteren Rücknahmen von Corona-Beschränkungen angemahnt. Alle wünschten sich Lockerungen, sagte Regierungssprecher Steffen Seiber am Freitag in Berlin. Es gehe aber um eine sichere Strategie, über die auch eine dazu eingesetzte Bund-Länder-Arbeitsgruppe weiter berate. Öffnungen dürften nicht unmittelbar dazu führen, dass die Neuinfektionen wieder hochschnellten und es einen „Jojo-Effekt“ gebe – und dann Öffnungsschritte wieder rückgängig gemacht werden müssten.

Biden sagt Covax-Program bei G7-Treffen 4 Milliarden Dollar zu

Die US-Regierung unter Präsident Joe Biden will laut US-Vertretern beim G7-Treffen dem von dem WHO angeführten Covax-Programm vier Milliarden Dollar zusagen. Davon sollten zwei Milliarden Dollar sofort zur Verfügung gestellt werden, sagen die US-Vertreter. Die restlichen zwei Milliarden Dollar sollen in den nächsten zwei Jahren fließen. Die Covax-Initiative soll einen weltweit gleichmäßigen und gerechten Zugang zu Corona-Impfstoffen garantieren.

Bayern-Star Müller meldet sich „wieder gesund“

Bayern-Profi Thomas Müller hat seine Corona-Infektion nach eigener Aussage überstanden. „Ich bin wieder gesund und fühle mich gut“, sagte der 31-Jährige am Donnerstagabend in einem Video bei Instagram. Der Fußball-Weltmeister von 2014 war vor einer Woche bei der Club-Weltmeisterschaft in Katar positiv getestet worden, musste getrennt von der Mannschaft des Rekordmeisters nach München fliegen und befindet sich seitdem in häuslicher Isolation.

Alterspräsident des Bundestages geimpft

Die Impfkampagne gegen das Coronavirus hat am Donnerstag auch den Alterspräsidenten des Deutschen Bundestages, Hermann Otto Solms, erreicht. Der 80-jährige Ehrenvorsitzende der FDP erhielt im hessischen Heuchelheim die erste Dosis des Biontech-Vakzins – „endlich“, wie er erklärte, und offenkundig als erster Bundestagsabgeordneter.

Solms rief die Bevölkerung auf, es ihm gleichzutun. „Impfungen sind eine der größten Errungenschaften der Menschheit. Es ist ein wissenschaftlicher Erfolg und ein wesentlicher Beitrag dazu, dass das öffentliche Leben wieder in Gang gesetzt werden kann“, teilte er der Deutschen Presse-Agentur mit. „Nun muss die Produktion durch wirtschaftliche Anreize, wie die Tempo-Prämie, und den Abbau bürokratischer Hemmnisse beschleunigt werden.“ Der FDP-Politiker hatte zuvor schon öffentlich auf die schleppende Terminvergabe geschimpft.

7-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt unter 50

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist unter den Wert 50 gesunken. Es gab 48,6 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, wie aus Daten hervorgeht, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Donnerstag veröffentlichte (Datenstand: 18. Februar, 20.02 Uhr). Am Mittwoch lag der Wert bei 52,4; am Donnerstag vergangener Woche bei 61,5. Als Zielmarke für nächste Öffnungsschritte gelten 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen.

B117-Variante ab März in den USA vorherrschend

In den USA dürfte ab März die zuerst in Großbritannien nachgewiesene, ansteckendere Virus-Variante einem Experten zufolge vorherrschen. Der Leiter des US-Coronaprogramms, Anthony Fauci, spricht zudem von mehreren Monaten Arbeit, bis ein neuer Impfstoff gegen die südafrikanische Variante bereitstehe. Auch diese ist hochansteckend.

Paul-Ehrlich-Institut: AstraZeneca-Impfstoff hochwirksam

Das Paul-Ehrlich-Institut stellt Fakten zu dem AstraZeneca-Impfstoff zusammen. Dieser sei „hochwirksam“, heißt es in dem Dokument. „Impfreaktionen treten nach der Gabe des Impfstoffs verhältnismäßig häufig auf.“ Diese seien jedoch von kurzer Dauer und spiegelten in der Regel die normale Immunantwort des Körpers wider. „Von der erwarteten Schutzwirkung profitiert jeder einzelne Geimpfte.“

Bundespräsident Steinmeier ruft zu Geduld auf

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnt in der Corona-Pandemie Geduld und Beharrlichkeit an. „Zu sagen, wo wir stehen, ist nicht einfach in diesen Tagen“, sagt Steinmeier bei einem Online-Bürgergespräch am Donnerstag in Berlin. Wegen der Corona-Mutationen sei die Lage derzeit eher unsicher. Dennoch wachse die Ungeduld im Land. „Was wir gelernt haben ist, dass Normalität manchmal eine schmerzliche Unterbrechung erfährt und wie sehr wir doch als Menschen aufeinander angewiesen sind“, sagte Steinmeier: „Das ist eine Erfahrung, die sollten wir für die Zukunft nicht wieder vergessen.“

Pflegeversicherung mit Finanzplus im Corona-Jahr 2020

Die Pflegeversicherung hat auch angesichts einer Finanzspritze des Bundes im Corona-Jahr 2020 einen Überschuss erzielt. Unter dem Strich stand ein Plus von 1,5 Milliarden Euro, wie aus Daten des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) hervorgeht, der auch die Pflegekassen vertritt. Dabei fielen 2,7 Milliarden Euro zusätzlich als pandemiebedingte Mehrkosten an, wie GKV-Vizevorstandschef Gernot Kiefer am Donnerstag sagte. „Das ist ganz praktische, handfeste Hilfe.“ Zuerst berichtete das Nachrichtenportal „ThePioneer“ darüber.

Afrika: Start der Corona-Impfungen steht in 20 Ländern kurz bevor

Afrikas Impfstoff-Offensive gegen das Coronavirus steht der panafrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC zufolge unmittelbar vor dem Start. „Ich freue mich zu verkünden, dass die Auslieferung der ersten Million Dosen auf dem Kontinent kommende Woche beginnen wird“, kündigte der Leiter der Africa CDC, John Nkengasong, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz an. Der AstraZeneca-Impfstoff werde an insgesamt 20 Länder gehen, die damit vorrangig ihr Gesundheitspersonal impfen wollen.

Brandenburg will Polizisten früher als geplant gegen Corona impfen

In Brandenburg sollen Polizisten eine Corona-Impfung bekommen, obwohl sie nicht in der ersten Gruppe der Impfreihenfolge stehen. Das Gesundheitsministerium habe das Innenministerium darüber informiert, dass mehr Impfstoff von AstraZeneca zur Verfügung stehe als erwartet und damit auch die zweite Prioritätengruppe einbezogen werden könne, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Martin Burmeister, am Donnerstag. Es gehe zunächst um gut 1000 Polizisten im Streifendienst oder in Bereitschaft, die zum Beispiel auf Anti-Corona-Demonstrationen im Einsatz seien. Das verstoße nicht gegen die Impfreihenfolge. Zuvor hatte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) darüber berichtet.

Polizei beendet Feier mit elf Erwachsenen und sieben Kindern

Die Polizei hat in Gelsenkirchen in einer Wohnung eine Party mit elf Erwachsenen und sieben Kindern gestoppt. Um 22.05 Uhr hatten Nachbarn sich am Mittwoch über Lärm beschwert. „Schon beim Eintreffen nahmen die Beamten die laute Musik aus einer der Wohnungen wahr“, so die Polizei am Donnerstag. Insgesamt habe man dann 18 Personen angetroffen – und das mitten in der Pandemie. „Die Polizeibeamten erteilten allen nicht dort wohnhaften Gästen einen Platzverweis und schrieben Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung.“

Mehr als 1000 neue Corona-Fälle in Niedersachsen

In Niedersachsen sind erneut Hunderte neue Ansteckungen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Das Landesgesundheitsamt wies am Donnerstag 1010 neue Fälle aus, das waren etwas weniger als am Donnerstag der Vorwoche (1079). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona stieg um 31 auf 3985. Fast 90 Prozent der Infizierten gelten dagegen mittlerweile als genesen.
Die regional höchsten Infektionszahlen in Niedersachsen weisen weiterhin die Landkreise Wesermarsch (191,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche) und Vechta (173,0) aus.

Sachsen-Anhalt bereitet Öffnungsstrategie vor

Sachsen-Anhalt will bei weiter sinkenden Corona-Infektionszahlen mit einem eigenständigen Plan für eine Öffnungsstrategie in den nächsten Bund-Länder-Gipfel am 3. März gehen. „Es gibt durchaus Maßnahmen, bei denen wir uns vorstellen können, eigenständig Öffnungsschritte zu vollziehen, wenn dies epidemiologisch vertretbar ist und nicht zu unerwünschten zusätzlichen Einträgen von Infektionen aus stärker betroffenen Regionen führt“, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Donnerstag vor dem Magdeburger Landtag.
Mit Blick auf den bevorstehenden Osterurlaub sagte Haseloff, er könne sich zu Ostern zwar noch keinen klassischen Reiseverkehr vorstellen. Einen Übernachtungstourismus in Ferienwohnungen oder Wohnwagen wolle er aber nicht ausschließen.

Laschet: „Können unser ganzes Leben nicht nur an Inzidenz-Werten abmessen“

Paukenschlag im Super-Wahljahr! Der neu gewählte CDU-Vorsitzende Armin Laschet (59) positioniert sich in der Corona-Politik gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) und den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (54, CSU).
Laschet sprach sich am Montag deutlich gegen eine Bevormundung der Bürger im Kampf gegen die Pandemie aus.
Hier geht‘s zum Artikel.

Brauchen wir einen Einsamkeitsminister?

Weil die meisten Menschen ihr soziales Leben im Dauer-Lockdown drastisch runtergefahren haben, wächst die Zahl der Einsamen auf der Welt. Japan hat nach einem deutlichen Anstieg der Selbstmorde jetzt die Notbremse gezogen und als zweites Land weltweit einen Einsamkeits-Minister benannt. Bislang gibt es diesen Posten nur in Großbritannien. Brauchen wir so etwas auch?
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Situation für Kinder im 2. Lockdown immer schlimmer

Der Lockdown geht weiter – was löst das in unseren Kindern und Jugendlichen aus? Hier lesen Sie ein BILD-Interview mit Professor Dr. Franz Joseph Freisleder (64), Ärztlicher Direktor des kbo-Heckscher Klinikums für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.

Muss ich bei einer Erkältung nach Hause?

Auch wenn viele im Homeoffice arbeiten: Andere müssen zur Arbeit! Trotz der teilweisen Maskenpflicht und Sicherheitsabständen, wird jeder Nieser der Kollegen argwöhnisch beobachtet.

Früher ist man wegen einer kleinen Atemwegserkrankung wie beispielsweise Schnupfen nicht zu Hause geblieben, doch heute kann sich das gleich als Corona herausstellen. BILD sprach mit Rechtsanwältin Nicole Mutschke – hier geht’s zum Artikel.

Merkel und Söder haben plötzlich ein Corona-Problem

Im aktuellen Insa-Meinungstrend für BILD verliert die CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und landet auf 33,5 Prozent – das schlechteste Ergebnis seit fast elf Monaten. Damals – am 23. März 2020 – war die Corona-Krise gerade erst richtig in Deutschland angekommen und die Deutschen vertrauten zunächst der größten Regierungspartei mehr als sonst. Hier geht’s zum Artikel.

Lockerungen in Polen – sofort Party-Exzesse

Nach Party-Exzessen im polnischen Wintersportort Zakopane erwägt die Regierung in Warschau, die probeweise eingeführte Lockdown-Lockerung zurückzunehmen. Gesundheitsminister Adam Niedzielski rügte am Montag das „dumme und verantwortungslose“ Treiben der Feiernden. „Solch ein Verhalten wie in Zakopane kann dazu führen, dass wir die Einschränkungen verschärfen müssen.“

Polen hatte am Freitag Hotels und Skigebiete für eine Testphase von zwei Wochen geöffnet. Zakopane war auch deshalb das wichtigste Ziel der Vergnügungswilligen, weil dort am Valentinstag ein Weltcup-Skispringen stattfand. Fernsehaufnahmen vom Wochenende zeigten dicht gedrängte Gruppen von Feiernden, die tanzend und singend durch die Einkaufs- und Vergnügungsstraße Krupowki zogen. Viele trugen keine Maske. Nach Angaben von Niedzielski musste die Polizei mehr als hundert Bußgeldbescheide ausstellen.

Bundesregierung wagt keine Prognose für Osterurlaub

Die Bundesregierung wagt keine Prognose für den Osterurlaub. Es spreche jetzt vieles dafür, die Entwicklungen in den nächsten Wochen abzuwarten, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. „Wir haben zurzeit eine Lage, die sich in vieler Hinsicht positiv entwickelt“, sagt Seibert. Allerdings sei die Lage wegen der Mutationen noch unsicher. Es gebe nach wie vor eine „reale Gefahr“.

Er gehe aber davon aus, dass Ostern 2021 „ein etwas anderes Fest“ werde, als es Ostern 2020 gewesen sei.

187 neue Corona-Fälle in Hamburg

In Hamburg hat sich das Corona-Infektionsgeschehen im Wochenvergleich nur minimal verändert. Die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen stieg am Montag um 187. Das sind 69 neue Fälle mehr als am Vortag und einer mehr als am Montag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde (Stand 11.52 Uhr) mitteilte. Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche blieb unverändert bei 67,7. Am Montag vor einer Woche hatte dieser Wert bei 70 gelegen.

Impfbereitschaft in Alten- und Pflegeheimen bei 80 Prozent

Laut Bundesgesundheitsministerium beläuft sich die Impfbereitschaft in Alten- und Pflegeheimen auf 80 Prozent. Alle, die dies wollten, hätten in den vergangenen Wochen bereits eine Erstimpfung erhalten.

Psychiater warnt vor „Welle psychischer Erkrankungen“

Der Psychiater Marc Ziegenbein warnt vor einer Welle psychischer Erkrankungen infolge der Coronakrise. „Angsterkrankungen, Depressionen, problematischer Alkoholgebrauch, Essstörungen und damit verbunden ein erhöhtes suizidales Risiko: die Corona-Pandemie trägt das Risiko einer gewaltigen Welle psychischer Krisen und Störungen in sich“, sagte der Chefarzt und Ärztliche Direktor des Klinikum Wahrendorff am Freitag. Besorgt äußerte sich der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie einer Mitteilung des Klinikums zufolge nicht nur über die gefährlichen Wellen, sondern auch über die „die ungeheure Sogkraft des zurückfließenden Wassers“. Neben den persönlich von psychischen Krisen betroffenen Menschen, würden Tausende von Menschen – Partner, Familie, Angehörige, Freunde – unter den Auswirkungen leiden, sagte Ziegenbein.

Junge Männer feiern Geburtstagsparty in Stretchlimo

Ein Gruppe junger Männer ist für eine Geburtstagsfeier in einer Stretchlimousine durch Karlsruhe getourt und hat damit gegen die Corona-Regeln verstoßen. Polizeibeamte wurden in der Nacht zum Freitag auf das auffällige Fahrzeug aufmerksam und hielten die Limousine für eine Kontrolle an, wie die Polizei mitteilte. Wie sich herausstellte, hatte einer der Insassen mit seinen Freunden in seinen 18. Geburtstag reinfeiern wollen. Die sechs Gäste im Alter zwischen 15 und 20 Jahren und der 48 Jahre alte Fahrer der Limousine kamen laut Polizei zum Großteil aus verschiedenen Haushalten. Aufgrund des bestehenden Kontaktverbots beendete die Polizei die Party. Gegen alle wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Laien-Schnelltests ab etwa Anfang März?

Mit den ersten Sonderzulassungen von Corona-Schnelltests für Laien rechnet das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Anfang März. Von diesem Zeitraum gehe man aktuell auf der Basis der bislang vorliegenden Antragsunterlagen aus, sagte ein Sprecher des Bundesinstituts am Freitag. Bislang seien insgesamt fast 30 Anträge auf eine Sonderzulassung entsprechender Tests gestellt worden. Alle Anträge würden mit höchster Priorität behandelt, um solche Schnelltests so schnell wie möglich verfügbar zu machen.

Gericht: C&A muss Miete für April nachzahlen

Im Streit um in der Corona-Krise einbehaltene Miete hat das Modekaufhaus C&A eine Niederlage erlitten. Das Landgericht München I verurteilte das Unternehmen zur Zahlung einbehaltener Miete für den April samt Zinsen. Der Vermieter hatte das Unternehmen im konkreten Fall verklagt, nachdem C&A die Miete für eine Filiale in der Münchner Innenstadt nicht bezahlt hatte. C&A hatte dies mit den coronabedingten Schließungen begründet. In dieser Zeit seien die Räume nicht zum Betrieb eines Textilkaufhauses geeignet gewesen, was eine Mangel der Mietsache darstelle, argumentierte das Unternehmen. Dem folgte das Gericht jedoch nicht. Ein Mangel der Mietsache liege nicht vor und das Verwendungsrisiko könne nicht auf den Vermieter abgewälzt werden, heißt es in der Entscheidung.

Brief an Spahn: Kinderärzte befürchten Praxisschließungen

Deutschlands Kinder- und Jugendärzte haben laut einem Zeitungsbericht in einem Brandbrief an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor einem Praxen-Sterben wegen der Corona-Pandemie gewarnt. Sie fordern mehr finanzielle Unterstützung. Spahns Gesetzentwurf sei „leider in der vorliegenden Form nicht geeignet, die existenziellen Nöte der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte und -ärztinnen ausreichend abzumildern“, zitiert die „Neue Osnabrücker Zeitung“ aus dem Brief des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). „Vielen Praxen steht das Wasser bis zum Hals“, sagte Präsident Thomas Fischbach der Zeitung.

Handwerkspräsident warnt Bund und Länder vor Betriebesterben

Das deutsche Handwerk hat Bund und Länder angesichts der Pläne des Kanzleramts für einen bis Mitte März verlängerten Corona-Lockdown vor einem Betriebesterben gewarnt. „Wenn verhindert werden soll, dass tausendfach Betriebsinhaber die Scherben ihres Lebenswerkes aufkehren und tausende Beschäftigte ihre Arbeit verlieren, müssen unsere Handwerksbetriebe schnellstmöglich, und sobald es epidemiologisch zu vertreten ist, wieder öffnen können“, sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer der Düsseldorfer „Rheinischen Post“.

In Spanien Astrazeneca-Impfungen nur für unter 55-Jährige

In Spanien soll der Impfstoff von Astrazeneca vorerst nur Volljährigen im Alter unter 55 Jahren verabreicht werden, die nicht zu einer Risikogruppe gehören. Es fehlten Daten zur Wirkung bei Älteren und bei Menschen mit Vorerkrankungen, hieß es zur Begründung.
Stattdessen sollen die für Februar erwarteten etwa 1,8 Millionen Impfdosen des schwedisch-britischen Pharmakonzerns für die Immunisierung besonders wichtiger Berufsgruppen verwendet werden, wie die Zeitung „El País“ am Mittwoch unter Berufung auf das Komitee für öffentliche Gesundheit berichtete. Dazu würden die Behörden Polizisten, Soldaten, Lehrkräfte, Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Zivilschutzes zählen, deren Impfung eigentlich erst später vorgesehen war.

Endlos-Lockdown und kein Ende in Sicht!

Am Mittwoch entscheidet sich, wie lange der Corona-Lockdown in Deutschland verlängert und welche Öffnungsschritte und -Strategien diskutiert werden.
BILD liegt der erste Beschlussentwurf aus den Bundesländern und dem Bundeskanzleramt exklusiv vor!

Regierungskreise: Kabinett billigt Corona-Zuschlag für 3,8 Mio. Bedürftige

Die Bundesregierung hat den in der Koalition vereinbarten Corona-Zuschlag von 150 Euro für Bezieher der Grundsicherung für Arbeitslose, Ältere und Behinderte auf den Weg gebracht. Das Kabinett billigte den Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Regierungskreisen erfahren hat. Bundestag und Bundesrat müssen dem sogenannten Sozialschutzpaket III noch zustimmen. Ausgezahlt wird der Zuschlag erst im Mai, wie aus dem Gesetzentwurf hervorgeht. Rund 3,8 Millionen Erwachsene sollen ihn erhalten. Die Kosten, die der Bund übernimmt, werden auf 575 Millionen Euro beziffert.

Berlin: Flächendeckende Corona-Schnelltests für Schulen und Kitas

An Berlins Schulen und Kitas sollen in Zukunft flächendeckend neuartige Corona-Schnelltests zum Einsatz kommen. Schüler, Lehrer und andere Beschäftigte an den Schulen sowie die Kita-Erzieher sollen auf diese Weise zweimal wöchentlich auf das Coronavirus getestet werden, wie Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Dienstag nach der Senatssitzung mitteilte. Die Tests, die jedermann selbst durchführen kann, sind demnach freiwillig. Bei einem positiven Ergebnis ist eine sogenannte PCR-Nachtestung mit Laborauswertung erforderlich. Dazu will der Senat Kapazitäten bereitstellen, wie es hieß. Die Selbsttests sollen Scheeres zufolge die Berliner Teststrategie erweitern. In den kommenden Monaten sind dafür zunächst 32 Millionen Euro eingeplant.

Klimaforscher: Corona führt zu sinkendem CO2-Ausstoß

Die Coronavirus-Pandemie beschleunigt nach Einschätzung von Klimaforschern das Ende klimaschädlicher Stromerzeugung. Covid-19 habe nicht nur zu einem vorübergehenden Rückgang der weltweiten CO2-Emissionen geführt, sondern auch den Anteil der Kohleverstromung reduziert, teilte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung unter Berufung auf eine neue Studie am Montag mit. Der Trend könnte den Wissenschaftlern zufolge die Pandemie überdauern, wenn er durch sinnvolle klimapolitische Maßnahmen unterstützt wird.

55 Prozent der November- und Dezemberhilfen gezahlt

Etwas mehr als die Hälfte der von Unternehmen beantragten November- und Dezemberhilfen sind bis Anfang Februar tatsächlich ausgezahlt worden. Bis Montag wurden für diese Hilfen Anträge für ein Fördervolumen von rund 9,4 Milliarden Euro gestellt, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Ausgezahlt wurden davon – entweder als Abschlagszahlung oder als reguläre Auszahlung – bisher knapp 5,2 Milliarden Euro. Das entspricht rund 55 Prozent der beantragten Summe. Für November fällt der Anteil der ausgezahlten Mittel mit knapp 63 Prozent höher aus als für Dezember mit 46 Prozent.

Klingbeil beklagt Realitätsferne im Fußball

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat dem Fußball wegen der weiter geplanten Austragung von Champions-League-Spielen während der Corona-Beschränkungen Realitätsferne vorgeworfen. Bei RTL/ntv sagte Klingbeil am Montag, die Tatsache, dass alle in Einschränkungen leben und die Mannschaften nun quer durch Europa jetten würden, sei kein gutes Signal. „Es wäre ein stärkeres Signal, wenn dieses Spiel verschoben worden wäre oder gar ausgefallen wären. Das ist auch mal verzichtbar an dieser Stelle. Der Wettbewerb darf da nicht an erster Stelle stehen“, sagte der SPD-Politiker.

Handel fordert eine Öffnungsperspektive

Vor dem Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch fordert der Einzelhandelsverband HDE einen schrittweisen Ausstieg aus dem Lockdown. „Die geschlossenen Handelsunternehmen brauchen schleunigst eine realistische Öffnungsperspektive. Ansonsten werden wir zehntausende Geschäfte verlieren“, warnt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Erste Schritte müssten auch bei einer Inzidenz von über 50 möglich sein. Denkbar wären strengere Vorgaben für die Kundenzahl oder die Hygiene. Ein vom HDE beauftragtes Gutachten der Berufsgenossenschaft (BGHW) sowie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) habe unter den Beschäftigten der Branche kein erhöhtes Infektionsgeschehen festgestellt.

Polizei löst Shisha-Party mit neun Jugendlichen auf

Wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln hat die Polizei in Aalen (Ostalbkreis) eine Party mit neun jugendlichen Gästen aufgelöst. Sie hatten sich getroffen, um Shisha zu rauchen, wie die Beamten am Donnerstag mitteilten. Zuvor hatten sich Nachbarn in dem Mehrfamilienhaus über laute Musik beschwert. Die Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren hätten am Montag noch versucht, sich auf der Toilette oder in Kleiderschränken zu verstecken. Ohne Erfolg. Im Anschluss seien sie aber freundlich und kooperativ gewesen. Der Veranstalter der Party muss nun mit 500 Euro Geldbuße rechnen, seine Gäste mit je 150 Euro.

Todesfälle in Afrika nähern sich der Marke 100 000

Afrika nähert sich der panafrikanischen Gesundheitsbehörde CDC zufolge bei den coronabedingten Todesfällen der Marke 100 000. Die Todesrate liege aktuell mit 2,6 Prozent der Infizierten noch immer weit über dem globalen Durchschnitt von 2,2 Prozent, warnte am Donnerstag John Nkengasong. Der Leiter der zur Afrikanischen Union (AU) gehörenden Gesundheitsbehörde Africa CDC nannte die überdurchschnittlich hohe Todesrate besorgniserregend. Afrika, das mehrheitlich von einer zweiten Infektionswelle betroffen ist, hat bisher 3,6 Millionen Corona-Fälle verzeichnet. Das entspricht 3,5 Prozent der weltweiten Fälle. Die Zahlen zeigen aktuell eine sinkende Tendenz.

Angst vor Corona nimmt zu

In Deutschland hat die Angst vor der Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Etwa die Hälfte der Bürger (48 Prozent) ist besorgt, dass das Virus sie selbst oder Angehörige und Freunde infiziert, wie eine am Donnerstag in Wiesbaden veröffentlichte Studie der R+V Versicherung ergab. Gegenüber dem Sommer ist das ein Anstieg um 16 Prozentpunkte. Der Untersuchung zufolge befürchtet zudem eine Mehrheit (60 Prozent), dass immer mehr Menschen die Lockdown-Regeln missachten. „Der Widerstand gegenüber den staatlichen Beschlüssen zur Pandemie-Bekämpfung wächst“, erläuterte der an der Erhebung beteiligte Heidelberger Politikprofessor Manfred G. Schmidt: „Dass viele Kritiker ihren Unmut äußern, indem sie die Corona-Maßnahmen ignorieren, löst bei vielen Menschen große Ängste aus.“

Gerichtsurteil: Abschiebung nach Afghanistan verboten

Aufgrund der Verelendung durch die Corona-Pandemie dürfen auch gesunde Männer im arbeitsfähigem Alter laut einer Gerichtsentscheidung nur unter besonderen Umständen nach Afghanistan abgeschoben werden. Das entschied der Verwaltungsgerichtshof des Landes Baden-Württemberg nach Angaben vom Mittwoch. Er gab der Klage eines abgelehnten Asylbewerbers recht, soweit es um den Vollzug seiner Abschiebung ging. Laut Gericht darf auch ein arbeitsfähiger, alleinstehender und völlig gesunder erwachsener Mann derzeit nicht nach Afghanistan abgeschoben werden, „weil es ihm dort angesichts der gravierenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen infolge der Covid-19-Pandemie voraussichtlich nicht gelingen wird, auf legalem Wege seine elementarsten Bedürfnisse nach Nahrung, Unterkunft und Hygiene zu befriedigen“. Insofern gelte ein nationales Abschiebeverbot für den zentralasiatischen Staat.

Tokio: Corona-Handbuch für Olympioniken

Olympia-Teilnehmer müssen sich bei den Sommerspielen in Tokio auf eine stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit einstellen. In den zwei Wochen nach ihrer Ankunft in Japan dürfen sich Athleten und ihre Betreuer jeweils nur zwischen Unterkunft, olympischen Wettkampf- und Trainingsstätten sowie wenigen klar bestimmten Orten bewegen, wie es in einem am Mittwoch veröffentlichten Handbuch der Organisatoren heißt. Zu den Regeln gehören auch eine strikte Maskenpflicht, regelmäßige Coronatests vor und nach der Einreise sowie die Aufforderung zur Nutzung einer Corona-Warn-App und der Einhaltung von Hygieneregeln. Die Olympioniken sollen keine öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen. In den Arenen sollen Athleten nicht durch Anfeuerungsrufe und Gesänge unterstützt werden, sondern nur durch Klatschen. Ob Zuschauer zugelassen werden, ist weiter offen.

Gerichtsurteil: Abschiebung nach Afghanistan verboten

Aufgrund der Verelendung durch die Corona-Pandemie dürfen auch gesunde Männer im arbeitsfähigem Alter laut einer Gerichtsentscheidung nur unter besonderen Umständen nach Afghanistan abgeschoben werden. Das entschied der Verwaltungsgerichtshof des Landes Baden-Württemberg nach Angaben vom Mittwoch. Er gab der Klage eines abgelehnten Asylbewerbers recht, soweit es um den Vollzug seiner Abschiebung ging. Laut Gericht darf auch ein arbeitsfähiger, alleinstehender und völlig gesunder erwachsener Mann derzeit nicht nach Afghanistan abgeschoben werden, „weil es ihm dort angesichts der gravierenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen infolge der Covid-19-Pandemie voraussichtlich nicht gelingen wird, auf legalem Wege seine elementarsten Bedürfnisse nach Nahrung, Unterkunft und Hygiene zu befriedigen“. Insofern gelte ein nationales Abschiebeverbot für den zentralasiatischen Staat.

China will Covax-Initiative 10 Mio. Impfdosen geben

China plant die Lieferung von zehn Millionen Impfdosen für die globale Verteilungsplattform Covax. Wie das chinesische Außenministerium am Mittwoch in Peking berichtete, soll damit zur Deckung des dringenden Bedarfs in Entwicklungsländern beigetragen werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die dabei unter anderen die Federführung hat, prüfe noch die Genehmigung des chinesischen Impfstoffes für den Noteinsatz. „Wir hoffen, dass die WHO den Prüfungsprozess so schnell wie möglich abschließt“, sagte ein Außenamtssprecher. China hoffe, dass auch andere Länder die globale Impfstoff-Initiative unterstützen, um den Entwicklungsländern zu helfen, zeitnah Impfstoffe zu bekommen.

Bundeswehr-Kontingent wird auf 25 000 vergrößert

Die Bundeswehr hält nun 25 000 Soldaten für Hilfseinsätze in der Corona-Pandemie bereit. Damit seien zusätzlich 5000 Männer und Frauen bereit zur Unterstützung von Ländern und Kommunen, teilte das Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer habe das Bundeskabinett über den Schritt berichtet. Es würden auch mehr Reservisten einberufen. Bisher habe es mehr als 3 900 Anfragen wegen Amtshilfe gegeben. Aktuell seien 17 600 Soldaten im Einsatz. „Es fordern jetzt mehr Landkreise und Kommunen die Hilfe der Bundeswehr besonders für Tests in Alten- und Pflegeheimen an“, erklärte die Ministerin dazu.

Gericht weist Eilanträge von Krebskranken ab: Keine sofortige Impfung

Zwei Berliner Krebskranke haben nach Beschlüssen des Verwaltungsgerichts in der Hauptstadt keinen Anspruch auf eine vorgezogene Impfung gegen das Coronavirus. Ihre entsprechenden Eilanträge seien zurückgewiesen worden, teilte das Gericht am Montag mit. Gegen die Beschlüsse kann noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt werden.

Geldstrafe wegen Beleidigung während Corona-Demo

Weil er während einer Corona-Demonstration im Dezember einen Polizisten und einen Journalisten beleidigt hatte, ist ein 62 Jahre alter Mann am Montag vom Amtsgericht Erfurt zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der Mann muss 75 Tagessätze zu je 30 Euro zahlen. Besonders die Beleidigung des Polizisten (22) wiege schwer, sagte der zuständige Richter bei der Urteilsbegründung. Der Beamte repräsentiere den Staat und sei verbal angegriffen worden, als er das Recht durchgesetzt habe. Videos zeigen, wie der Mann den Journalisten Mitte Dezember in Erfurt am Rande des Domplatzes als „Wichser“ bezeichnet. Zudem ist zu hören, wie er zu dem Polizisten sagt, wenn dieser sein Enkel sei, hätte er ihn schon totgeschlagen. Zuvor hatte der Mann die Polizisten als „Nazis“ beschimpft.

Bayer will Corona-Impfstoff von Curevac produzieren

Der Pharmakonzern Bayer will in die Produktion von Covid-19-Impfstoffen einsteigen. Bayer-Vorstand Stefan Oelrich teilte am Montag mit, eine eingehende Prüfung der eigenen Möglichkeiten habe ergeben, „dass wir über die erforderlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten verfügen, den mRNA-basierten Impfstoff von Curevac herstellen zu können“. Das Präparat wird vom Tübinger Biotechnologie-Unternehmen Curevac derzeit noch entwickelt. Es basiert wie die Impfstoffe von Biontech und Moderna auf sogenannten „messenger RNA“ (Boten-RNA).

Corona-Impfstoff gefälscht: 80 Verdächtige in China festgenommen

Wegen der Fälschung von Corona-Impfstoffen sind in China 80 Verdächtige festgenommen worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete, hätten die Fälscher seit September 2020 unwirksame Kochsalzlösung abgefüllt, um sie als Impfstoff zu verkaufen. Insgesamt seien 3000 Impfdosen beschlagnahmt worden. Die Polizeiaktion sei an mehreren Orten im ganzen Land erfolgt. Der Umlauf der gefälschten Impfstoffe durch die Bande sei gestoppt worden.

Söder: Nächster Corona-Gipfel wohl am 10. Februar

Die nächste Bund-Länder-Chefrunde zu den Maßnahmen gegen die Pandemie werde wohl am 10. Februar stattfinden, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Man sehe, dass die Zahlen der Neuinfektionen jetzt langsamer sinken würden. Problem gebe es vor allem im Grenzgebiet zu Tschechien. „Es ist nicht die Zeit, über große Lockerungen zu reden“, so Söder.

Niedersachsen: Impfen nur noch im Impfzentrum des eigenen Kreises

Die Bürger in Niedersachsen dürfen sich wegen der Knappheit des Impfstoffes nur noch im Impfzentrum des eigenen Landkreises oder der eigenen kreisfreien Stadt impfen lassen. „Damit soll verhindert werden, dass für die Impfung zu große Distanzen zurückgelegt werden müssen und es zu Unwuchten bei der Impfstoffverteilung zwischen den Kommunen kommt“, teilte das Gesundheitsministerium am Freitagabend mit. In einigen Landkreisen wurden zum Start der Terminvergabe am Donnerstag und Freitag offenbar zahlreiche Termine an Menschen aus Nachbarkreisen vergeben.

Das Ministerium gab an, dass am ersten Tag der Terminvergabe, rund 8,9 Millionen Anrufversuche registriert worden seien. Die Landesregierung bitte um Verständnis, „dass nur ein Bruchteil der Anrufe von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angenommen werden kann“.

Mehr als 19 000 Neuinfektionen in Russland

Russland meldet 19 032 neue Coronainfektionen und 512 weitere Todesfälle binnen 24 Stunden, wie die Behörden mitteilen. Damit summiert sich die Zahl der positiven Tests in dem Land auf 3 832 080, gestorben sind 72 697 Menschen.

Kulturstaatsministerin: Museen als erstes öffnen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters ruft dazu auf, im Fall von Corona-Lockerungen als erstes die Museen wieder zu öffnen. „Die Kultureinrichtungen waren die ersten, die geschlossen wurden“, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe in Essen. „Sie dürfen nicht die letzten sein, die wieder öffnen. Das gilt ganz besonders für die Museen.“

Museen würden mit ihren Angeboten „geistige Anregungen“ bieten und so „viele vereinsamte und verstörte Menschen wieder ins Leben“ zurückholen. Mit vorbildlichen und auch mit Hilfe der Bundesregierung umgesetzten Hygiene-Konzepten seien Museen zudem „bestens auf einen coronagerechten Publikumsverkehr vorbereitet“, sagte Grütters.

Acht Landkreise und Städte in Bayern unter Inzidenzwert von 50

Die Behörden in Bayern haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 1930 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Acht Landkreise und kreisfreie Städte im Freistaat lagen nach den am Samstag veröffentlichten Zahlen unter dem Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche, fünf aber noch über 200. Den höchsten Wert hatte der Landkreis Tirschenreuth mit 294,3.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für ganz Bayern lag laut RKI bei 91,1. (Stand: 30. Januar, 00.00 Uhr).

Spahn stimmt beim Impfen weiter auf „harte Wochen“ ein

Angesichts der anhaltenden Knappheit bei den Impfstoffen gegen das Coronavirus hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Bevölkerung weiter auf „harte Wochen“ eingestimmt. Gleichwohl sei die Impfkampagne aber „auf einem guten Weg“, sagte Spahn am Freitag in Berlin. Er bekräftigte das Ziel, dass bis Mitte Februar alle Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen ein Impfangebot erhalten sollten, bis Ende März auch alle über 80-Jährigen.

Nach Holland-Krawallen: Zwei Randalierer vor Gericht

Nach den Krawallen am vergangenen Montag in Rotterdam stehen heute zwei Männer (19, 35) vor Gericht. Sie sollen von einem Schnellrichter verurteilt werden. Einer der beiden Verdächtigen soll Gegenstände auf einen Polizeibus geworfen, der Andere ein Geschäft geplündert haben.

Großbritannien will keine Daten zu Impfstoff-Lieferungen veröffentlichen

Großbritannien lehnt eine Veröffentlichung von Daten zu Impfstoff-Lieferungen mit Verweis auf Sicherheitsrisiken ab. „Die Regierung verheimlicht überhaupt nichts“, sagte Staatssekretärin Lucy Frazer in der BBC auf die Frage, warum Großbritannien die Informationen zurückhalte. „Nach meinem Verständnis ist es aus Sicherheitsgründen.“ Lieferverzögerungen haben zu Streit zwischen der EU und dem britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca geführt.

Stiko: Astrazeneca-Impfstoff nur für unter 65-Jährige

Der Astrazeneca-Impfstoff soll nach einer Empfehlung der deutschen Impfkommission im Gegensatz zu den Präparaten von Biontech/Pfizer und Moderna nur an Menschen unter 65 Jahren verabreicht werden. In der am Donnerstag veröffentlichten Empfehlung der Ständigen-Impfkommission des Robert-Koch-Instituts heißt es, das Astrazeneca-Präparat solle in den einzelnen Stufen, die die Priorisierung festlegen, „jeweils nur den Personen angeboten werden, die 18-64 Jahre alt“. Zuvor hatte es Berichte über eine geringere Wirksamkeit des Präparats gegeben.

Coronavirus-Mutation jetzt auch in Brandenburg nachgewiesen

Zum ersten Mal ist auch in Brandenburg die zunächst in Großbritannien entdeckte Mutation des Coronavirus nachgewiesen worden. Die Variante B.1.1.7 sei bei einem Mann aus dem Landkreis Spree-Neiße festgestellt worden, der seit Dienstag in Isolation sei, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Das habe ein Labor am Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus nachgewiesen.

Polen will Einkaufszentren und Museen wieder öffnen

Polen will seine Corona-Schutzmaßnahmen vorsichtig lockern. Ab dem 1. Februar sollen alle Geschäfte in Einkaufszentren wieder öffnen dürfen, wenn entsprechende Hygieneauflagen eingehalten werden, sagte Gesundheitsminister Adam Niedzielski am Donnerstag. Auch der Besuch von Museen und Kunstgalerien soll dann wieder möglich sein. Außerdem wird die Regelung abgeschafft, dass wochentags von 10 bis 12 Uhr nur Rentner einkaufen dürfen. Alle weiteren Einschränkungen sollen vorerst bis zum 14. Februar bestehen gelten.

Corona-Mutation in Kölner Kita! Zwei Erzieher und drei Kinder infiziert

In einer Kölner Kita im Stadtteil Deutz sind erste Fälle der mutierten Coronavirus-Variante „B.1.1.7“ aufgetaucht. Die Stadt Köln bestätigte auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeigers“ einen Ausbruch mit mehreren Fällen in einer Einrichtung. Nach Recherchen der Zeitung sollen zwei Erzieher sowie drei Kinder betroffen sein. Vor Ort seien alle Kontaktpersonen frühzeitig isoliert worden. Dank einer Gruppentrennung in der Einrichtung konnten diese eindeutig ermittelt werden. Nach Angaben der Stadt liegt der letzte nachgewiesene Fall inzwischen 14 Tage zurück.

Falsch verbunden: Lkw-Fahrer tröstet Impfhotline-Anrufer

Weil seine Handynummer in acht Ziffern gleich mit den Impfhotlines für NRW ist, bekommt Lkw-Fahrer Michael S. aus Dortmund seit Montag zahlreiche Anrufe – und ist zu einem Trostspender für viele ältere Menschen geworden.

„Um 8 Uhr morgens fing das am Montag plötzlich an“, so Michael S. zur Deutschen Presse-Agentur. Es seien inzwischen „unendlich viele“ Anrufe bei ihm eingegangen: „Einmal hatte ich 63 Anrufe in Abwesenheit.“ Der Dortmunder ging – so weit es die Arbeit zuließ – auch ran. „Die älteren Menschen waren wirklich verzweifelt“, so der Dortmunder: „Ein 80-Jähriger sagte mir, dass er seit 10 Stunden versucht, einen Termin zu kriegen.“

Michael S. spendete Trost: „Ich habe versucht, die älteren Herrschaften zu beruhigen. Und ihnen gesagt, dass sie ganz bestimmt auch noch einen Termin kriegen.“ Letztlich hätten sich die Anrufer „zig Mal entschuldigt“, so Michael S. bei WDR2. „Aber viele Gespräche haben mich wirklich gerührt.“

Erster Politiker spricht von „Impfstoff-Krieg“

Der Impfstoffstreit zwischen EU und Pharma-Riese AstraZeneca könnte einen Handelskrieg auslösen! Grund sind die von Brüssel geplanten Ausfuhrkontrollen für Corona-Impfstoff aus der EU.

Erste Corona-Impfungen in britischem Supermarkt

In Großbritannien sind Menschen erstmals in einem Supermarkt gegen das Coronavirus geimpft worden. Ausgebildetes Personal könne täglich 240 Dosen in der Filiale in dem Ort Smethwick nahe Birmingham verabreichen, teilte die Handelskette Asda am Donnerstag mit. Die Region ist eine der besonders schwer von Corona betroffenen des Landes.

Brauchen wir wegen der Mutationen eine dritte Corona-Impfung?

Wie sehr beeinträchtigen die neuen Virusmutationen unsere Corona-Impfstoffe? Bislang gingen Experten davon aus, dass die Vakzine auch die bisher aufgetretenen Mutationen gut in Schach halten. Doch jetzt gibt es wieder Anlass zur Sorge. Der Grund: Gegen die zuerst in Südafrika aufgetretene Mutation B1351 erzeugt der Impfstoff von Moderna eine sechsfach geringere Anzahl an Antikörpern als gegen das nicht mutierte Virus!

5000 FFP2-Masken aus Krankenhaus gestohlen

Unbekannte haben aus einem Krankenhaus in Bergisch Gladbach rund 5000 Schutzmasken gestohlen. Aus einem Lagerraum der Klinik seien fünf Kartons mit FFP2-Masken im Wert von etwa 5000 Euro verschwunden, die für den Krankenhausbetrieb notwendig seien, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

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Ermittlungen gegen Ärzte wegen falscher Atteste

Wegen mutmaßlich falscher Atteste in der Corona-Pandemie ermittelt die Staatsanwaltschaft Paderborn gegen mehrere Mediziner. Es liefen derzeit sieben Verfahren gegen Ärzte aus Paderborn und Porta Westfalica, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Hier geht‘s zum Artikel.

FDP-Chef Lindner gegen Einreiseverbote

FDP-Chef Christian Lindner plädiert gegen eine Einschränkung des Flugverkehrs und gegen generelle Einreiseverbote aus Ländern mit hoher Verbreitung von Corona-Mutanten. „Pauschale Einreisesperren nach Deutschland sind nicht der richtige Weg. Davon wären auch Langstreckenpendler zum Beispiel betroffen“, sagt Lindner dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Stattdessen brauchen wir eine rigorose Durchsetzung der Testpflicht. Die gibt es heute schon, sie wird aber nicht ausreichend kontrolliert.“

Baden-Württemberg: Corona-Ausbruch in Klinik

In einem Nürtinger Krankenhaus haben sich 14 Mitarbeiter und 16 Patienten mit dem Coronavirus angesteckt. Angaben einer Klinik-Sprecherin vom Mittwoch zufolge wurden die Infektionen auf einer chirurgischen Station festgestellt. Die Station befindet sich außerhalb des Bereichs für Covid-19-Patienten. Ersten Erkenntnissen zufolge gibt es bei den Betroffenen keine Hinweise auf mutierte Coronaviren. Die Klinik hat die Aufnahme von Notfallpatienten gestoppt.

US-Studie: kein erhöhtes Corona-Infektionsrisiko in Schulen

Schulen mit Schutzmaßnahmen wie Abstandhalten und Maskentragen haben laut einer US-Studie kein erhöhtes Risiko, sich zu Infektionsherden zu entwickeln. Die US-Behörde zur Bekämpfung und Eindämmung von Seuchen (CDC) untersuchte dazu Daten aus Schulen in den Vereinigten Staaten und europäischen Ländern, in denen Präsenzunterricht stattfand. Zwar seien dort Corona-Infektionen aufgetreten, es spreche aber „wenig dafür, dass Schulen in bedeutendem Maße zu erhöhten Ansteckungen“ beigetragen hätten.

US-Studie: kein erhöhtes Corona-Infektionsrisiko in Schulen

Schulen mit Schutzmaßnahmen wie Abstandhalten und Maskentragen haben laut einer US-Studie kein erhöhtes Risiko, sich zu Infektionsherden zu entwickeln. Die US-Behörde zur Bekämpfung und Eindämmung von Seuchen (CDC) untersuchte dazu Daten aus Schulen in den Vereinigten Staaten und europäischen Ländern, in denen Präsenzunterricht stattfand. Zwar seien dort Corona-Infektionen aufgetreten, es spreche aber „wenig dafür, dass Schulen in bedeutendem Maße zu erhöhten Ansteckungen“ beigetragen hätten.

44 Prozent wollen Corona-Entscheidungen durch den Bundestag

Fast jeder zweite Deutsche ist einer Umfrage zufolge dafür, dass der Bundestag über neue Corona-Regeln final entscheidet. 44,3 Prozent der Befragten einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für das Magazin „Business Insider“ wünschten sich dies. 17,5 Prozent der Befragten gaben derweil an, dass alleine Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über neue Corona-Schutzmaßnahmen entscheiden sollte. 15,9 Prozent der Befragten sind für Corona-Entscheidungen durch die Ministerpräsidentenkonferenz, also die Beratungsrunden der Länder mit dem Bund (15,9 Prozent).

Illegales Corona-Restaurant in Leipzig aufgeflogen

Zwei Kellner servieren Wein und Weizenbier, es gibt Sandwiches, auf dem Großbild-TV läuft Fußball, in der Ecke wird Billard gespielt. Während überall in Sachsen Gastronomen und Hoteliers unter dem Lockdown leiden (und sich trotzdem an die Regeln halten), tut man in einem Leipziger Restaurant so, als sei Corona nur ein Gerücht … Hier geht’s zum Artikel.

Neue Corona-Regeln und „Livinguard“: Wie viel ist die Super-Maske jetzt noch wert?

1,5 Millionen „Livinguard“-Masken sind in Deutschland bereits verkauft worden. Zwischen 25 und 40 Euro haben die Benutzer pro Exemplar bezahlt. Doch die Corona-Regeln in Deutschland wurden verschärft. Wie viel ist die Super-Maske jetzt noch wert?
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WHO: Moderna-Impfstoff nicht an Schwangere verabreichen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht ihre Empfehlungen für den Einsatz des Covid-19-Impfstoff des US-Konzerns Moderna. Demnach sollen zwei Dosen im Abstand von 28 Tagen verabreicht werden. Unter besonderen Umständen könne der Abstand auch 42 Tage betragen. Nicht eingesetzt werden solle das Vakzin bei Schwangeren – es sei denn, sie arbeiteten im Gesundheitswesen oder seien Risiko-Bedingungen ausgesetzt.

Fünf Tote in Glücksburger Seniorenheim

Im DRK-Pflegezentrum in Glücksburg bei Flensburg sind fünf Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Bei ihnen handelt es sich um drei über 90-Jährige sowie eine 90 und eine 82 Jahre alte Person, wie der Kreis Schleswig-Flensburg am Dienstag mitteilte. Damit steigt die Zahl der Gestorbenen im Kreis Schleswig-Flensburg seit Ausbruch der Corona-Pandemie auf 39.

Kretschmann: Öffnung von Kitas und Grundschulen wahrscheinlich

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann geht davon aus, dass Kitas und Grundschule im Land vom kommenden Montag an schrittweise wieder öffnen können. Die endgültige Entscheidung werde er an diesem Mittwoch treffen, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart.
Die Corona-Infektionszahlen sinken seit fast drei Wochen und diese Tendenz sei belastbar. „Deswegen ist es verantwortbar das zu machen“, sagte der Grünen-Politiker. Wenn nicht noch etwas Überraschendes passiere, werde man Kitas und Grundschulen im Wechselbetrieb „behutsam“ wieder öffnen können. Diese sind wie die meisten weiterführenden Schulen seit dem 18. Dezember geschlossen.

Medien: Britische Regierung plant 500 Pfund für alle Corona-Positiven

Alle positiv auf Corona getesteten Menschen in England sollen Regierungsplänen zufolge je 500 Pfund (ca. 560 Euro) erhalten. Mit dieser Sonderzahlung wolle die Regierung für eine bessere Einhaltung der Selbstisolation sorgen, berichteten mehrere britische Zeitungen am Freitag.

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Weihnachten und Silvester führten nicht zu Anstieg bei Intensivpatienten

Weihnachten und Silvester haben in Deutschland zu keiner Verschärfung bei den schweren Fällen der Infektion mit dem Coronavirus geführt. Es sei auf den Intensivstationen der Krankenhäuser kein „Weihnachts- und Silvesterpeak“ zu erkennen, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, am Freitag in Berlin. Dies sei dem Verhalten der Bevölkerung zu verdanken.

RKI-Präsident Wieler: Gesamtzahl der Toten „schier unfassbar“

Der Präsident des Robert Koch-Instituts Lothar Wieler sieht die derzeit hohen Todeszahlen sehr kritisch. „Das ist eine bedrückende, für mich schier unfassbare Zahl“, sagte er am Freitag in Berlin über die Gesamtzahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Corona von 50 642 Menschen. Trotzdem sehe er die derzeit sinkenden Zahlen positiv. Wenn die Infektionszahlen gering gehalten würden, könnten schwere Verläufe sowie Todeszahlen verhindert und besser kontrolliert werden. Derzeit gebe es an vielen Tagen über 1000 Todesfälle.

Ab Februar brauchen auch Flugpassagiere medizinische Masken

Deutsche Fluggesellschaften und Airports greifen die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse auf und passen die Maskenpflicht an. „Ab dem 1. Februar gilt auch für Reisende und sonstige Gäste ab dem sechsten Lebensjahr im Flughafen und an Bord der Flugzeuge die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen“, teilte der Branchenverband BDL mit. Erlaubt seien dann sowohl OP-Masken als auch FFP2-Masken oder Masken mit dem Standard KN95/N95 ohne Ausatemventil. Einfache Stoff- oder Alltagsmasken reichten ab Februar nicht mehr aus. „Ebenfalls unzulässig sind weiterhin Gesichtsvisiere sowie einfache Mund-Nase-Bedeckungen wie Schals.“ Die Passagiere müssen die Masken demnach selbst mitbringen.

53 Infektionen bei Massentest in St. Moritz entdeckt

Bei einem Massentest im Schweizer Urlaubsort St. Moritz sind 53 Corona-Infektionen entdeckt worden, wie die Behörden mitteilen. 31 davon gingen auf eine ansteckendere Virus-Mutation zurück. Zwei Luxushotels, das Badrutt’s Palace Hotel und das Grand Hotel des Bains Kempinski, waren unter Quarantäne gestellt worden, 3200 Personen wurden diese Woche getestet. Die 31 Infektionen mit der Virus-Variante seien bei dem Personal der Hotels festgestellt worden. „Es gab keine Übertragung an Hotelgäste“, erklärten die Behörden. Der Ort mit 5200 Einwohnern hat aus Angst vor einer schnellen Ausbreitung der ansteckenderen Varianten Schulen und Ski-Schulen geschlossen, in der Öffentlichkeit müssen Masken getragen werden.

Kartellamt rechnet wegen Corona mit Fusionswelle

Das Bundeskartellamt rechnet angesichts der Corona-Pandemie mit einem Anstieg von Fusionen in Deutschland. „Das Virus hat in vielen Branchen eine unfreiwillige Marktkonsolidierung in Gang gesetzt“, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt der „Wirtschaftswoche“ laut Vorabmeldung vom Donnerstag. Bereits zum Jahresende 2020 habe das Kartellamt eine „wachsende Zahl registriert“. Er rechne daher „mit einem starken Anstieg von Fusionen“ im laufenden Jahr.

Psychiater Spitzer kritisiert Schulschließungen

Manfred Spitzer, Neurowissenschaftler und Psychiater an der Uniklinik Ulm, warnt vor den Folgen langer Schulschließungen. „Zehn Wochen Schulschließung, wie wir sie im letzten Frühjahr schon hatten und jetzt noch einmal haben, hinterlassen nahezu lebenslang Spuren in den Biografien der betroffenen Menschen: weniger Bildung, Lebenszeitverdienst und größere Wahrscheinlichkeit von psychischen Problemen oder gar Erkrankungen“, sagte Spitzer in der „Schwäbischen Zeitung“.

Braun wirbt um Verständnis für Schulschließungen

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat um Verständnis für die fortgesetzte Schließung von Schulen und Kitas wegen der Corona-Pandemie geworben. Die Entscheidung sei der Bund-Länder-Spitzenrunde am Dienstag „nicht leicht gefallen, weil wir ganz genau wissen, was das für Eltern und Familien heißt“, sagte Braun am Mittwochmorgen den Sendern RTL und n-tv. Grund für diese Maßnahme sei vor allem die neue und hoch infektiöse Virusmutation. „Wir müssen jetzt daran arbeiten, dass diese Virusmutation in Deutschland nicht Platz greift.“ Es gebe Hinweise, dass das mutierte Virus sich bei Kindern ähnlich ausbreite wie bei Erwachsenen, sagte Braun.

Homeoffice-Verordnung geht heute durchs Kabinett

Die von Bund und Ländern am Dienstagabend vereinbarte Homeoffice-Verordnung soll bereits heute das Bundeskabinett passieren. Der Entwurf der Verordnung von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sei in der Bundesregierung abgestimmt, heißt es in Regierungskreisen. Die Verordnung verpflichtet Arbeitgeber, ihren Beschäftigten die Arbeit von zu Hause aus zu ermöglichen, wenn keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegenstehen. Zudem werden die Corona-Schutzregeln am Arbeitsplatz verschärft. So muss der Arbeitgeber medizinische Schutzmasken bereitstellen, wenn etwa die Abstandsregel von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann und eine Verringerung der Belegung von Räumen nicht möglich ist.

NRW verschiebt Start der Impfzentren um eine Woche

Wegen der verzögerten Lieferung des Corona-Impfstoffs von Biontech verschiebt Nordrhein-Westfalen den Start der Impfungen für über 80-Jährige, die zu Hause leben. Die 53 Impfzentren im Land nähmen ihren Betrieb nun erst am 8. Februar auf – eine Woche später als bislang geplant, sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Wirtschaftsweiser rechnet mit Konjunktur-Bremse

Die Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns wirkt sich nach Einschätzung des Wirtschaftsweisen Lars Feld negativ auf die Konjunkturentwicklung in Deutschland aus. „Die Entscheidungen von Bund und Ländern werden die wirtschaftliche Aktivität zum Jahresbeginn weiter drücken“, sagt er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Schon die Verschärfungen vom Dezember durch die Hinzunahme des stationären Einzelhandels in den Lockdown und die Schließung von Kitas und Schulen lässt das Wirtschaftswachstum im Jahr 2021 etwas schwächer ausfallen als erwartet.“

Land NRW verhängt Impfstopp in Krankenhäusern

Das Land NRW hat einen sofortigen Impfstopp in Krankenhäusern verhängt, die mit Biontech-Impfstoff versorgt werden. Grund seien Lieferprobleme, heißt es in einer E-Mail des Gesundheitsministeriums, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Ein Ministeriumssprecher bestätigte am Mittwoch die Echtheit des Schreibens. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.

Bali: Maskenverweigerer zahlen 50 Liegestütze als Strafe

Liegestütze als Strafe für Maskenverweigerer: Auf der indonesischen Ferieninsel Bali werden ausländische Gäste ohne Mund-Nasen-Schutz zum Schwitzen gebracht. Wer ohne die vorgeschriebene Schutzmaske erwischt wird, muss zu bis 50 Liegestütze machen. In den vergangenen Tagen seien in den Touristenorten auf Bali zahlreiche Verstöße gegen die Auflagen festgestellt worden, sagte Gusti Agung Ketut Suryanegara von den örtlichen Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur AFP. Nach seinen Angaben brachten die Regelbrecher immer wieder Ausreden vor. „Zuerst sagen sie, sie kennen die Regel nicht. Dann sagen sie, sie haben sie vergessen oder dass die Maske nass oder beschädigt ist.“

Gericht kippt bayernweites Alkoholverbot

Der bayerische Verwaltungsgerichtshof hat das von der Landesregierung für ganz Bayern verhängte Alkoholverbot im öffentlichen Raum gekippt. Nach dem Infektionsschutzgesetz sei nur an bestimmten öffentlichen Plätzen ein Alkoholverbot vorgesehen, entschied das Gericht am Dienstag in München. Mit dem pauschalen Alkoholverbot in ganz Bayern habe die Landesregierung die Verordnungsermächtigung des Bundesgesetzgebers überschritten. Hier geht‘s zum Artikel!

Der neue Corona-Plan der Kanzlerin

Vor dem Corona-Gipfel der Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel sickert durch: Eine Verlängerung des Lockdowns gilt als sicher – er soll nun bis zum 15. Februar dauern. In der Beschlussvorlage des Bundes ist u.a. eine FFP2-Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Job und in Geschäften vorgesehen. Alle Fakten aus der Beschlussvorlage lesen Sie hier!

RKI meldet 11 369 Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Dienstagmorgen 11 369 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 989 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Bei den aktuellen Zahlen ist zu beachten, dass die Daten Nachmeldungen enthalten können – am Vortag hatten manche Bundesländer ihre Daten nur unvollständig oder gar nicht übermittelt.

Lindner gegen pauschale Ausgangssperre

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat sich gegen ein pauschales Ausgangsverbot im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie ausgesprochen. „Ausgangssperren könnten ein Instrument sein, dort wo wir massiv steigende Fallzahlen haben, die Situation vollkommen aus der Kontrolle ist“, sagte Lindner im ARD-Morgenmagazin. In anderen Regionen, wo die Corona-Fallzahlen niedrig sind, sei das Mittel der Ausgangssperre unverhältnismäßig. „Ich halte die Ausgangssperre, die wirkliche Einschränkung der Freiheit, für ein unverhältnismäßig scharfes Mittel.“

Palmer: Corona so gefährlich wie Autofahren

Vor den Bund-Länder-Gesprächen über verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus hat sich Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer für strenge Kriterien ausgesprochen. Die Belegung der Intensivstationen mit Corona-Patienten sollte zum relevanten Faktor gemacht und die Infektionszahlen bei den Über-60-Jährigen als Frühindikator genutzt werden, um rechtzeitig gegenzusteuern, sagte der Grünen-Politiker der „Stuttgarter Zeitung“. „Nur der Gesundheitsnotstand ist als Argument stark genug für die vielen Freiheitsbeschränkungen. Rauchen, Trinken, Autofahren ist erlaubt, aber für Menschen unter 60 in etwa so gefährlich wie Covid-19.“

Berlin: Müller gegen Ausgangsbeschränkungen

Vor dem Corona-Krisengipfel von Bund und Ländern hat sich der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), gegen verpflichtende, flächendeckende Ausgangsbeschränkungen ausgesprochen. „Dort wo die Zahlen sehr hoch sind und man gute Erfahrungen mit Ausgangssperren hat, wird es sicherlich die Möglichkeit geben, das auch weiter umzusetzen“, sagte Müller am Dienstag im „ARD-Morgenmagazin“. Diese müssten aber vor allem für Länder mit niedrigen Corona-Infektionszahlen nicht verpflichtend sein.

Sachsen: Kretschmer gegen Wirtschafts-Lockdown

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat ein komplettes Herunterfahren der Wirtschaft ausgeschlossen. „Das wäre eine Katastrophe“, sagte der Regierungschef am Montagabend in Dresden bei der Sendung „Fakt ist“ des MDR-Fernsehen. „Wir müssen versuchen, mit den jetzigen Maßnahmen durchzukommen“, betonte er. Eine Schließung der Betriebe oder gar das Einstellen des öffentlichen Nahverkehrs sei nicht geplant.

Milliardenspritze! Bund will bei Corona-Hilfen nachlegen

Die Bundesregierung wird in den nächsten Wochen bei den Corona-Hilfen einen zweistelligen Milliarden-Betrag nachlegen. Das twitterte das Bundeswirtschaftsministerium. Wirtschaftsminister Peter Altmaier sagte RTL zudem, die Corona-Einschränkungen müssten nachgeschärft werden: „Klar ist: Wir werden noch eine Schippe drauflegen müssen, damit wir die jetzigen ersten Erfolge auch ins Ziel bringen.“ Es seien alle Maßnahmen auf dem Tisch, auch Ausgangssperren wie in Frankreich.

Israel: Höchstwerte bei Impfungen und Infektionen

In Israel sind in der Corona-Krise Höchststände sowohl bei den Neuinfektionen als auch bei den Impfungen registriert worden. Der Corona-Beauftragte des Landes, Nachman Asch, sagte am Dienstag dem Armeesender, am Vortag seien erstmals mehr als 10 000 neue Fälle gemeldet worden. Die exakten Zahlen des Gesundheitsministeriums lagen zunächst nicht vor. Seit Beginn der Pandemie überstieg die Zahl der Neuinfektionen pro Tag erst fünf Mal den Wert von 9000, vier Mal davon in der vergangenen Woche.

Wieler: Beschränkungen nicht konsequent umgesetzt

RKI-Präsident Lothar Wieler hat kritisiert, dass die Corona-Beschränkungen nicht mit derselben Konsequenz wie während der ersten Corona-Welle umgesetzt werden. „Es gibt die Möglichkeit, bei einzelnen Maßnahmen nachzuschärfen“, sagte Wieler. Er forderte eine konsequentere Umsetzung der Heimarbeit. Angestellte sollten nach Möglichkeit zu Hause arbeiten, um Kontakte zu beschränken.

Baden-Württemberg lässt Schulen und Kitas nun doch zu

Baden-Württemberg will Grundschulen und Kitas nun doch zumindest bis Ende Januar geschlossen halten. Wie die Deutsche Presse-Agentur dpa am Donnerstag in Stuttgart erfuhr, verständigten sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) darauf, angesichts der weiter hohen Corona-Infektionszahlen im Land zunächst auf die angedachte Lockerung zu verzichten. Es solle aber eine Öffnungsperspektive für Grundschulen und Kitas erarbeitet werden, sollte der Lockdown über Januar hinaus gelten, hieß es.

VW-Betriebsratschef Osterloh positiv getestet

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und hat sich in Quarantäne begeben. Bisher zeige der 64-Jährige keine Symptome, hieß es am Donnerstag aus der Mitarbeitervertretung des Konzerns in Wolfsburg. Es gehe ihm gut. „Aber natürlich muss man den weiteren Verlauf abwarten, und das nehme ich auch ernst“, ließ Osterloh erklären. Er arbeitet nun vorerst von zu Hause aus. Wichtige bevorstehende Termine sollen nicht auf der Kippe stehen.

 


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