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LIVETICKER … CORONAVIRUS bei RPV Gran Canaria ..!!!

am 18. Januar 2021

LIVETICKER … CORONAVIRUS … Weltweit

Wichtiges vorab …

Wir wollen keine Panik verbreiten und auch keine Sensationslust befriedigen …

Wir wollen lediglich informieren ..!!!

Die Hauptquellen dieser Berichte sind die DPA (Deutsche Presse Argentur) & bild.de …

Lokalnachrichten von und über die kanarischen Inseln finden Sie       >>>  HIER  <<<

Die Uhrzeiten sind MEZ – Mitteleuropäische Zeit ..!!!


 

Unsere LIVE – Kamera in Playa del Ingles …

 

 


 

Live-Ticker:

18.01.2021

Wieler: Beschränkungen nicht konsequent umgesetzt

RKI-Präsident Lothar Wieler hat kritisiert, dass die Corona-Beschränkungen nicht mit derselben Konsequenz wie während der ersten Corona-Welle umgesetzt werden. „Es gibt die Möglichkeit, bei einzelnen Maßnahmen nachzuschärfen“, sagte Wieler. Er forderte eine konsequentere Umsetzung der Heimarbeit. Angestellte sollten nach Möglichkeit zu Hause arbeiten, um Kontakte zu beschränken.

Baden-Württemberg lässt Schulen und Kitas nun doch zu

Baden-Württemberg will Grundschulen und Kitas nun doch zumindest bis Ende Januar geschlossen halten. Wie die Deutsche Presse-Agentur dpa am Donnerstag in Stuttgart erfuhr, verständigten sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) darauf, angesichts der weiter hohen Corona-Infektionszahlen im Land zunächst auf die angedachte Lockerung zu verzichten. Es solle aber eine Öffnungsperspektive für Grundschulen und Kitas erarbeitet werden, sollte der Lockdown über Januar hinaus gelten, hieß es.

VW-Betriebsratschef Osterloh positiv getestet

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und hat sich in Quarantäne begeben. Bisher zeige der 64-Jährige keine Symptome, hieß es am Donnerstag aus der Mitarbeitervertretung des Konzerns in Wolfsburg. Es gehe ihm gut. „Aber natürlich muss man den weiteren Verlauf abwarten, und das nehme ich auch ernst“, ließ Osterloh erklären. Er arbeitet nun vorerst von zu Hause aus. Wichtige bevorstehende Termine sollen nicht auf der Kippe stehen.

WHO-Experten zur Forschung in Wuhan eingetroffen

Ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist zur Untersuchung des Covid-19-Ursprungs in China vor Ort: Die Fachleute seien in der chinesischen Metropole Wuhan eingetroffen, bestätigte die WHO am Donnerstag in Genf. Die Spezialisten, auch aus Deutschland, würden bereits während ihrer 14-tägigen Quarantäne ihre Arbeit aufnehmen. Die Untersuchungen der Virologen, Epidemiologen und anderer Fachleute sollten auch langfristig bei der Vereitelung und Bekämpfung neuer Pandemien helfen.

Corona-Mutante erstmals in Hamburg nachgewiesen

Erstmals ist in Hamburg die südafrikanische SARS-CoV-2-Mutante nachgewiesen worden. Das Virus mit der Bezeichnung SARS-CoV-2-Variante Y501.V2 sei bei einer Person festgestellt worden, die Mitte Dezember aus Südafrika zurückgekehrt sei, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Person sei am 17. Dezember nach Hamburg zurückgekehrt und in Quarantäne geschickt worden. Drei Tage später hätten sich Symptome eingestellt. „Vor Anordnung der Quarantäne bestanden offenbar keine engen Kontakte“, sagte Helfrich.

DIVI-Präsident vorsichtig optimistisch

Der neue Präsident der Vereinigung der Intensiv- und Notfallmediziner (DIVI), Gernot Marx, hat sich vorsichtig optimistisch über die Entwicklung auf den Intensivstationen in der Corona-Krise geäußert. „Es sieht also so aus, als hätten wir den Höhepunkt bei den intensivpflichtigen Patienten überschritten“, sagte er der „Rheinischen Post“. Es scheine momentan zudem so, als ob der befürchtete Zusatz-Höhepunkt durch die höhere Besuchsfrequenz an Weihnachten und Silvester ausbleiben würde.

Google behebt Störung bei Corona-Warn-App

Google hat den Fehler an der technischen Schnittstelle der Corona-Warn-App für Android-Smartphones beseitigt. Das teilte der Internet-Konzern am Donnerstag mit. Das Fehler hatte dazu geführt, dass seit Dienstagabend etliche Nutzer der Corona-Warn-App kein aktuelles Ergebnis bei der Risiko-Ermittlung erhalten hatten. Auf Twitter und der Entwicklerplattform Github berichteten mehrere Anwender, dass die App nicht den Risiko-Status aktualisiere. Auf dem iPhone von Apple tauchte der Fehler hingegen nicht auf.

Schwesig: Fehlender Impfstoff das „Hauptproblem“

Die SPD-Politikerin Manuela Schwesig kritisiert die fehlende Versorgung mit Corona-Impfstoff. „Hauptproblem ist, wir haben nicht genug Impfstoff“, sagt die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern im ZDF. Allein in der Landeshauptstadt Schwerin sei man bereit für 600 Impfungen am Tag, habe aber nur Material für 600 Impfungen die Woche. Die Hinweise auf weitere Bestellungen brächten derzeit wenig.

Schon wieder mehr als 9000 Neuinfektionen in Israel

In Israel sind den dritten Tag in Folge mehr als 9000 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 9388 Fälle gemeldet. Dies ist der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie. Zum Vergleich: Israel hat etwas mehr als neun Millionen Einwohner, Deutschland etwa neunmal so viele. Israel steckt mitten in einer dritten Corona-Welle. Seit Freitag gilt ein zweiwöchiger harter Lockdown mit Maßnahmen wie der Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Man darf das eigene Haus oder die eigene Wohnung nur in einem Umkreis von 1000 Metern verlassen.

„Ein Witz!“ Motel-One-Chef kritisiert Novemberhilfen

Der Chef und Gründer der Hotelgruppe Motel One, Dieter Müller, hat sich enttäuscht von den Novemberhilfen der Politik gezeigt. „Wir haben bislang 50 000 Euro als Abschlagszahlung erhalten. Für die gesamte Gruppe mit 75 Hotels. Das ist ein Witz“, sagt er dem Magazin „WirtschaftsWoche“. Besonders bitter stoße ihm auf, dass in der Öffentlichkeit suggeriert werde, dass seine Branche großzügig mit Staatsmilliarden beschenkt werde. „Man hat den Eindruck, dass die Bundesregierung die Mittelständler um ihre Existenz bringen will“, kritisierte Müller. Als „Wettbewerbsverzerrung“ bezeichnet er, dass die Überbrückungshilfen bis zum vergangenen Herbst nur für kleine und mittlere Unternehmen gegolten hätten.

1657 Neuinfektionen in Hessen gemeldet

Binnen 24 Stunden sind in Hessen mehr als 1600 neue Corona-Infektionen registriert worden. Mit 1657 Fällen stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Fälle am Donnerstag (Stand 0 Uhr) auf nunmehr 154 500, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 64 auf 3780. Hessen kommt landesweit in den vergangenen sieben Tagen auf 140,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner.

Habeck gegen Rückkehr zu „rigider“ Schuldenbremse

Die Grünen warnen vor einer überzogenen Sparpolitik nach dem Ende der Pandemie. Parteichef Robert Habeck forderte im Magazin „WirtschaftsWoche“: „Die ökonomische Krise darf nicht verlängert und verschärft werden, indem man mitten in der Krise zu einer einseitigen Sparpolitik zurückgekehrt.“ Neben dieser Krise müsse zudem die Klimakrise bewältigt werden. „Daher ist es falsch, 2022 zur rigiden Schuldenbremse zurückzukehren“, betonte Habeck. Stattdessen sollten die Tilgungsfristen gestreckt und die Schuldenbremse reformiert und um eine Investitionsregel ergänzt werden.

Neuer Höchstwert! 1244 neue Todesfälle in Deutschland

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind in Deutschland 1244 weitere Menschen gestorben, die positiv auf Corona getestet wurden. Das ist ein neuer Rekordwert. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich damit auf 43 881. Zudem gibt das RKI 25 164 neue Positiv-Tests bekannt. Die Gesamtzahl steigt damit auf rund 1 978 590. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz gibt das RKI mit 151,2 an. Die Kenngröße liegt deutlich über der Zielmarke von Bund und Ländern, die 50 beträgt. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen positiv getestet wurden.

Friseursalons dicht, aber Hunde dürfen frisiert werden

Das Verwaltungsgericht Münster hat entschieden, dass Hundefriseure trotz der Corona-Regeln in NRW ihrer Tätigkeit nachgehen dürfen.

Spahn lehnt Impfpflicht rigoros ab

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist dem Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder für eine Impfpflicht für Pflegekräfte entgegengetreten. „Es wird in dieser Pandemie keine Impfpflicht geben“, sagt der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Spahn kündigte derweil an, dass zur Eindämmung der Corona-Mutante, die sich in Großbritannien ausbreitet, weitere Einreisebeschränkungen und Testungen beschlossen werden sollen. Darüber hinaus werde in dieser Woche verordnet, dass viel mehr untersucht werde, inwieweit Mutationen vorkommen. Mit Blick auf den bis Ende Januar geltenden Lockdown sagte Spahn: „Wir werden noch Beschränkungen brauchen.“ Es werde am 1. Februar nicht möglich sein, alle Beschränkungen zu lockern.

Frankreich „sehr besorgt“ wegen Virus-Mutation

Frankreichs Gesundheitsbehörden warnen vor der Gefahr der in Großbritannien verstärkt aufgetretenen mutierten Form des Coronavirus. „Ich bin sehr besorgt“, sagte der Leiter des wissenschaftlichen Rats, Jean-François Delfraissy, am Mittwochmorgen dem Sender Franceinfo. Diese Variante werde sich in Frankreich weiter ausbreiten, wenn keine Maßnahmen ergriffen würden. Es sei zu spät, die Verbreitung aufzuhalten. Es ginge darum, zu versuchen, sie durch eine Reihe von Maßnahmen zu verlangsamen, so Delfraissy. Es handle sich um einen Wettlauf. Im Großraum Paris gebe es derzeit elf bestätigte Fälle der Mutation, sagte der Chef der örtlichen Gesundheitsbehörde, Aurélien Rousseau, dem Sender BFM TV. Es gebe rund 40 weitere Verdachtsfälle.

Röttgen hält FFP2-Maskenpflicht für verfrüht

Norbert Röttgen, Kandidat für den CDU-Parteivorsitz, hält eine bundesweite Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im Einzelhandel und Nahverkehr für verfrüht. Man müsse den Menschen erst erklären, warum FFP2-Masken wirksamer seien und wo der Unterschied zum normalen Mund-Nase-Schutz liege, sagte er in der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv. „Das muss zuerst gesagt werden, dann kann man über Kontrollen reden.“ Er sei dafür, dass man vor allen Dingen die Bevölkerung mitnehme und „dass wir ihr nicht unterstellen, dass die Bevölkerung das nicht einsieht und darum kommen Pflichten, Kontrolle und Zwang“.

22 850 Neuinfektionen in Russland

In Russland melden die Behörden 22 850 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. In Moskau, das besonders stark von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen ist, wurden 4320 Menschen positiv getestet, wie die Behörden mitteilen. Seit Beginn der Pandemie sind mehr als 3,47 Millionen Ansteckungsfälle bekannt, Russland hat damit weltweit den vierthöchsten Wert. Binnen 24 Stunden wurden zudem 566 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus registriert, die Gesamtzahl steigt auf 63 370.

Abi-Prüfungen trotz Corona

Die künftige Vorsitzende der Kultusministerkonferenz (KMK), Britta Ernst (SPD), geht davon aus, dass die Abiturprüfungen in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie stattfinden können. „Wir haben im letzten Jahr bei geschlossenen Schulen das Abitur durchgeführt, die Abstände und Hygieneregeln gewahrt. Wir werden auch in diesem Jahr alles dafür tun, dass es stattfindet“, sagte die brandenburgische Kultusministerin im SWR-Hörfunk. Die KMK arbeite zudem an Alternativen. „Wenn das Infektionsgeschehen uns auch im Februar, März und vielleicht auch April noch so im Griff hält, dass der Präsenzunterricht sehr eingeschränkt ist, werden wir über Modifikationen nachdenken.“

China: 5-Millionen-Stadt Langfang abgeriegelt

Die chinesischen Behörden haben zur Eindämmung der Corona-Pandemie eine weitere Stadt mit fast fünf Millionen Einwohnern abgeriegelt. Die Bewohner der rund 55 Kilometer südlich von Peking gelegenen Industriestadt Langfang dürfen ihren Heimatort zunächst eine Woche lang nur in absoluten Notfällen verlassen, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Alle Hochzeiten und andere Familientreffen müssten verschoben werden, Beerdigungen dürften nur in kleinem Kreis stattfinden.

Den Maßnahmen war die Entdeckung eines Corona-Falls im Stadtbezirk Gu’an vorausgegangen. Die örtliche Gesundheitsbehörde teilte mit, alle 4,9 Millionen Menschen in Langfang sollten nun innerhalb von zwei Tagen auf Corona getestet werden.

Laborverband: Es wird wieder mehr getestet

Nach den Feiertagen ist die Zahl der Labortests auf das Coronavirus nach Daten eines Laborverbands in Deutschland wieder merklich angestiegen. In der Zeit vom 4. bis 10. Januar seien rund 1,06 Millionen PCR-Tests durchgeführt worden, sagte Michael Müller vom Berufsverband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag in einer Videoschalte und berief sich auf Daten von 169 Laboren. Laut dem Verband ist man damit wieder auf dem Niveau von Ende Oktober. Der Anteil positiver Tests sei nun im Vergleich zur Vorwoche gesunken, von mehr als 16 Prozent auf 13,7 Prozent. In der Weihnachtswoche und über Silvester war ein deutlicher Rückgang der Labortests verzeichnet worden, in der Woche über den Jahreswechsel waren es rund 721 000 gewesen.

Niedersachsen: 4000 Ärzte helfen beim Impfen

Das Personal für die Impfzentren in Niedersachsen steht bereit: Rund 4000 Ärztinnen und Ärzte haben sich freiwillig gemeldet, um die 50 Impfzentren des Landes zu unterstützen. Das teilte die Ärztekammer Niedersachsen am Dienstag mit. Sie hat nach eigenen Angaben ein Freiwilligen-Register ins Leben gerufen, in das sich die Mitglieder eintragen lassen könnten. Darin könnten sie auch ihre zeitliche Verfügbarkeit und Mobilität angegeben, was die Einsatzplanung der Zentren erleichtere.

Mallorca: Fahrgäste sollen „Mund halten“

Zur Eindämmung von Corona-Infektionen sollen Fahrgäste in Bussen und Bahnen auf Mallorca und den anderen beliebten Ferieninseln der Balearen möglichst den Mund halten. Das sei eine der Maßnahmen, an die sich die Menschen nach dem Willen der Regionalregierung ab Mittwoch halten sollten, schrieb die deutschsprachige „Mallorca-Zeitung“. Neben der schon lange geltenden Maskenpflicht könne dies das Risiko einer Ansteckung vermindern. Angesichts schnell steigender Infektionszahlen hatten die Behörden ab Mittwoch auch Treffen im privaten Kreis mit Personen, die nicht im eigenen Haushalt leben, weitgehend verboten. Außerdem ordneten sie die Schließung aller Restaurants, Bars, Einkaufszentren und Fitnessstudios an.

Auch AstraZeneca beantragt Zulassung in der EU

Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca hat eine Zulassung des Corona-Impfstoffes beantragt.

Ausgangssperre? Frau geht einfach „Gassi“ mit Mann

Mit einer unkonventionellen Lösung wollte eine Kanadierin die Corona-bedingte Ausgangssperre in der Provinz Québec umgehen – und hat sich damit ein Bußgeld eingehandelt. Die Frau sei nach Beginn der Ausgangssperre um 20 Uhr im Freien gewesen und habe einen Mann an einer Leine geführt, teilte die Polizei mit. Auf ihren Verstoß gegen die Ausgangssperre angesprochen, habe die Frau mit ernster Miene erwidert, sie gehe Gassi „mit ihrem Hund“. Der Fall ereignete sich den Angaben zufolge in der 150 Kilometer östlich von Montréal gelegenen Stadt Sherbrooke. Die Beamten hätten den Eindruck gehabt, dass die Frau sie „auf die Probe stellen“ wolle, sagte Polizeisprecherin Isabelle Gendron. Die Spaziergängerin müsse nun ein Bußgeld in Höhe von 1500 kanadischen Dollar (967 Euro) zahlen.

Neue Corona-Einreiseverordnung: Bundesregierung ringt noch um Details

Die geplante Verordnung des Bundes für Einreisen aus Risikogebieten wird voraussichtlich Ausnahmen für Lieferverkehr und Berufspendler enthalten. Er gehe davon aus, dass die Interessen dieser Gruppen auch in der neuen Regelung „eine besondere Berücksichtigung erfahren“, sagte der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter, am Montag in Berlin. Die Abstimmungen zu Details seien aber noch nicht abgeschlossen.

Initiative will nächste Woche trotz Verbot Geschäfte öffnen

Ihre Läden und Restaurants für Kunden zu öffnen trotz staatlichen Verbots – dazu werden Inhaber in sozialen Medien nun für den 18. Januar aufgerufen. Die eigentlich für Montag (11.1.) geplante Aktion wurde verschoben. Zunächst sollen Betroffene an den Türen ihrer Geschäfte darauf aufmerksam machen. „Das Beste, was jetzt gemacht werden könnte, ist diese Frist, um einfach ein paar rechtliche Sachen zu sichern“, erklärte der Initiator Mecit Uzbay. Eine Liste teilnehmender Geschäfte soll am Mittwoch veröffentlicht werden.

Biontech will 2021 deutlich mehr Impfstoff produzieren

Das Mainzer Unternehmen Biontech hat die Produktionsprognose für seinen Covid-19-Impfstoff für dieses Jahr deutlich angehoben. Biontech gehe nun von einer Produktionskapazität von zwei Milliarden Impfdosen aus, teilte die Firma am Montag in einer Investorenpräsentation mit. Bislang hatten Biontech und sein US-Partner Pfizer bis zu 1,3 Milliarden Dosen bis Ende des Jahres 2021 angepeilt. Die neue Einschätzung beruhe auf einer kontinuierlichen Verbesserung der Prozesse und einer Erweiterung der bestehenden Werke sowie darauf, dass mehr Lieferanten und Vertragshersteller gewonnen werden könnten.

Bundesdatenschutzbeauftragter lehnt Handyüberwachung der 15-Kilometer-Regel ab

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber lehnt eine Überwachung des 15-Kilometer-Radius für Hotspots mittels Handy-Daten oder der Corona-Warn-App entschieden ab. Die Akzeptanz der Warn-App „würde schlagartig sinken und man würde Ressourcen und Zeit vergeuden“, sagte Kelber der „Augsburger Allgemeinen“. Die Corona-Warn-App sei technisch zur Überwachung der 15-Kilometer-Regel außerdem völlig ungeeignet, wandte er sich gegen Vorstöße zur digitalen Überwachung der 15-Kilometer-Regelung.

Beamtenbund: Mängel bei Digitalisierung behindern Pandemiebekämpfung

Der Deutsche Beamtenbund hat eindringlich raschere Fortschritte bei der Digitalisierung gefordert. Defizite behinderten auch die Bekämpfung der Corona-Pandemie, erklärte der dbb-Vorsitzende Ulrich Silberbach bei der Jahrestagung am Montag in Berlin. „Wegen technischer Mängel und fehlendem Personal in den Gesundheitsämtern gibt es erhebliche Probleme in der Übermittlung von Daten, die zur Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten notwendig sind.“ So könnten 73 Prozent der erfassten Covid-19-Fälle keinem Ausbruchsherd zugeordnet werden, was eine effektive Pandemiebekämpfung massiv erschwere.

Lindner kritisiert Spahn Defiziten bei Erforschung von Virus-Mutation

Nach dem verstärkten Auftreten der hoch ansteckenden Coronavirus-Variante B117 in Deutschland wird Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dafür kritisiert, dass es hierzulande bisher kaum gezielte Laboruntersuchungen dazu gibt. „Die geringe Datenbasis zur Verbreitung von Corona-Mutationen in Deutschland ist eine große Gefahr“, sagte der FDP-Vorsitzende Christian Lindner dem Berliner „Tagesspiegel“.

Inzidenz in Hamburg steigt auf 162,3

Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen hat sich am Montag um 273 erhöht. Das sind 62 neue Fälle mehr als am Sonntag und 141 mehr als am Montag vor einer Woche. Wie die Gesundheitsbehörde (Stand: 11.50 Uhr) weiter mitteilte, stieg die Zahl neuer Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen von 154,9 auf 162,3. Vor einer Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 126,1 gelegen.

Mehr als 600 000 Corona-Impfungen in Deutschland

In Deutschland sind bislang 613 347 Impfungen gegen Covid-19 registriert. Die Daten für Schleswig-Holstein sowie die Meldungen aus den Krankenhäusern in Thüringen stünden jedoch noch aus, teilt das Robert-Koch-Institut mit.

Dänische Polizei weist auf Einreisebestimmungen für Ausländer hin

Die Polizei auf der dänischen Seite der Grenze zu Deutschland weist Ausländer darauf hin, dass sie bei der Einreise die nötigen negativen Corona-Testbescheide vorweisen müssen. „Vermeiden Sie, an der Grenze zurückgewiesen zu werden, weil Sie kein Covid-19-Zertifikat vorlegen können“, mahnte die Polizei von Süd- und Süderjütland am Montag nochmals auf Twitter an. Als ausländischer Staatsbürger müsse man bei der Einreise ein solches Zertifikat dabei haben. Zudem wies die Polizei darauf hin, dass die neuen Bestimmungen zur Einreise möglicherweise Staus an der Grenze verursachen könnten.

Berlin setzt Regel zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit wohl um

Angesichts der weiterhin großen Zahl von Corona- Neuinfektionen wird wohl auch Berlin eine neue Regel zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit auf einen Radius von 15 Kilometern ab der Stadtgrenze einführen. „Der Senat überprüft, wie er die Regelung abgestimmt mit Brandenburg für Berlin umsetzen kann“, sagte Senatssprecherin Melanie Reinsch am Montag auf Anfrage. „Die Details dazu werden bis zur morgigen Senatssitzung konkretisiert.“ Reinsch verwies darauf, dass die Menschen in Berlin im Zuge des bis Ende Januar verlängerten Lockdowns schon jetzt ihre Wohnung nur aus triftigem Grund verlassen dürften. „Das gilt auch heute schon.“

Wichtige Änderungen ab Montag, 11.01.2021 … 0.00 Uhr … Kanzlei Perez Alonso ..!!!

Wichtige Änderungen ab Montag, 11.01.2021 … 0.00 Uhr … Kanzlei Perez Alonso ..!!!

Das Corona-Elend auf Mallorca

Dieser Winter trifft Mallorca besonders hart.

Nach der ausgefallen Tourismussaison steigen bei kalten Temperaturen jetzt die Infektionsrate (14-Tage-Inzidenz von über 500 ) und die Zahl der Arbeitslosen.

Israel hat bereits 20 Prozent seiner Bürger geimpft

Drei Wochen nach Beginn der Impfkampagne in Israel sind bereits 20 Prozent der Bürger gegen das Coronavirus geimpft worden. Gesundheitsminister Juli Edelstein teilte am Sonntag auf Twitter mit, rund 1,8 Millionen Israelis hätten die erste Impfdosis erhalten. Insgesamt hat das kleine Mittelmeerland mehr als neun Millionen Einwohner.

Am Sonntag begann die Impfung des medizinischen Personals mit der zweiten Dosis. Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (71) hatte am Samstagabend seine zweite Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Die Regierung will bis Ende März alle Bewohner des Landes impfen, die älter als 16 Jahre sind.

Chef macht Ernst: Ohne Impfung kein Gehalt!

Samstagnachmittag gegen 16.45 Uhr vor dem Impfzentrum Reisgang (Bayern). Eine Gruppe junger Menschen, die Gesichter vorschriftsmäßig mit Maske verdeckt, steht vor dem Eingang, unterhält sich. Es sind Angestellte einer Zahnarztpraxis aus Pfaffenhofen, die gerade geimpft wurden.

Ihr Chef hatte ihnen den Termin besorgt. Und vorher gedroht: Wer nicht kommt, kann gehen! Eine Impfpflicht durch die Hintertür?

Deutscher Biologika-Impfstoff in erster Studie „unter Erwartungen“

Der von dem Unternehmen IDT Biologika GmbH und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung entwickelte potenzielle Corona-Impfstoff hat die in ihn gesetzten Erwartungen in einer ersten klinischen Prüfung nicht erfüllt. Die Immunreaktionen lägen „in den vorläufigen Ergebnissen unter den Erwartungen“, teilte das an der Entwicklung beteiligte Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf (UKE) am Freitag mit. Die klinische Erprobung des Wirkstoffs werde ausgesetzt, um die Ursachen dafür zu finden.

NRW: Täglich zwei FFP2-Masken für Lehrer

Das Land NRW will jeden Lehrer im Präsenzunterricht mit zwei FFP2-Masken pro Tag ausstatten. Es würden entsprechende Gelder zur Verfügung gestellt, um das bis zu den Osterferien zu gewährleisten, so das Bildungsministerium in einer E-Mail an alle Schulen.

Spahn: Auch Genesene sollten sich impfen lassen

Gesundheitsminister Jens Spahn plädiert dafür, dass sich auch Genesene nach einer Corona-Infektion impfen lassen. Die Immunität durch eine Impfung sei nach Erkenntnissen der Wissenschaft deutlich höher als nach einer überstandenen Erkrankung, sagt er im SWR4-Radio. „Insofern macht es auch für Genesene Sinn, sich impfen zu lassen“, fügte er hinzu.

Studie: Geruchssinn häufiger bei mildem Covid-Verlauf eingeschränkt

Ein gestörter Geruchssinn oder gar dessen vollständiger Verlust gehört zu den häufigsten Symptomen einer Infektion mit Sars-CoV-2. Besonders oft betroffen sind offenbar Patienten mit mildem Erkrankungsverlauf, so das Fazit einer europäischen, im Fachblatt „Journal of Internal Medicine“ vorgestellten Studie. Während die meisten Erkrankten nach durchschnittlich drei Wochen wieder riechen können, berichten einige noch Monate später von gestörten Sinneswahrnehmungen. In die Untersuchung der Wissenschaftler um den Mediziner Jerome Lechien von der Universität Paris-Saclay gingen Daten von 2581 Covid-19-Patienten aus 18 europäischen Krankenhäusern ein, die von März bis Juni 2020 erhoben wurden.

Fast 1500 Corona-Neuinfektionen in Thüringen

Die Corona-Lage in Thüringen bleibt angespannt. Von Donnerstag auf Freitag wurden im Freistaat 1469 neu nachgewiesene Infektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus angezeigt, wie das Gesundheitsministerium in Erfurt mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 256,9 Infektionen je 100 000 Einwohner. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus Gestorbenen stieg um 41 auf insgesamt 1257 seit Beginn der Pandemie. Seit dem ersten Nachweis einer Ansteckung in Thüringen wurden 49 040 Infektionen registriert. Als wieder genesen gelten inzwischen 35 870 ehemals Infizierte.

Rosinenbomber-Pilot (100) nach Corona „fast wieder normal“

Der 100 Jahre alte Rosinenbomber-Pilot Gail Halvorsen aus dem US-Bundesstaat Utah hat sich nach Angaben seiner Tochter Denise Williams von einer Corona-Infektion weitgehend erholt. „Er hat immer noch Husten, aber kommt wieder zu Kräften. Es geht ihm sehr gut und wir sind sehr dankbar“, teilte Williams am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur mit. „Er scheint fast wieder sein normales 100-jähriges Selbst zu sein.“ Er wollte sich für die vielen Genesungswünsche, auch aus Deutschland, bedanken.

RKI: Rund 321 300 aktive Fälle in Deutschland

Den Zahlen des Robert-Koch-Instituts zufolge gibt es in Deutschland rund 321 300 aktive Corona-Fälle.

Innerhalb von 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter 21 237 Neuinfektionen. Damit haben sich seit Beginn der Krise 1 808 647 Menschen in Deutschland mit Sars-CoV-2 angesteckt. 36 537 mit dem Virus infizierte Menschen starben demnach – das bedeutet ein Plus von 1019 Fällen im Vergleich zum Vortag. Etwa 1 451 000 Menschen haben die Infektion nach Schätzungen überstanden. Das sind 26 300 mehr als noch einen Tag zuvor.

Tokio: Rekord an Neuinfektionen – Ausnahmezustand erwartet

In Japans Hauptstadt Tokio ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen erstmals über die Marke von 1500 Fällen gestiegen. Binnen eines Tages wurden 1591 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch bekannt gab. Am Donnerstag wollte Japans Regierungschef Yoshihide Suga über die erneute Ausrufung des Ausnahmezustands für den Großraum Tokio entscheiden. Es wird erwartet, dass er voraussichtlich einen Monat dauern wird – die Vorbereitung für die Olympischen Spiele im Sommer sollen aber fortgesetzt werden, hatte Suga zu Wochenbeginn erklärt.

Sachsen will Winterferien verkürzen und vorverlegen

Sachsen will die diesjährigen Winterferien von regulär 14 Tagen auf eine Woche verkürzen. Zudem soll der Ferienbeginn auf den 1. Februar vorgezogen werden. Die Winterferien würden entzerrt, damit sieben Wochen am Stück unterrichtet werden könne, sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) am späten Dienstagabend. Im Ausgleich dazu sollen die Osterferien um vier Tage verlängert werden, und zwar in der Woche vor Karfreitag. Die neuen Regelungen will das Kabinett an diesem Freitag beschließen.

Kinderärztepräsident: Kitas und Grundschulen schnell wieder öffnen

Kinderärztepräsident Thomas Fischbach kritisiert die bundesweit geplante Verlängerung der Schulschließungen. „Je jünger die Kinder sind, desto wichtiger ist der Präsenzunterricht. Für Kinder bis zehn Jahre, die erwiesenermaßen bei der Pandemie keine entscheidende Rolle spielen, müssen Kitas und Schulen unter Wahrung angemessener Hygieneregeln zumindest dort so schnell wie möglich wieder aufmachen, wo die Inzidenzwerte nicht im tiefroten Bereich sind“, sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Grüne fordern deutlich schnellere Impfungen

Die Grünen fordern eine schnellere Umsetzung der Corona-Impfkampagne in Deutschland. „Ich kann als Arzt überhaupt nicht verstehen, wie wir in dieser dramatischen Situation es nicht geschafft haben, die 1,3 Millionen Impfdosen, die seit Dezember im Land sind, auch wirklich vollständig zu verimpfen“, sagte der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“. Bislang sei erst knapp 25 Prozent der verfügbaren Impfstoffmenge verabreicht worden. „Das reicht überhaupt nicht. Angesichts der Mutation aus England ist es ein Wettlauf gegen die Zeit“, sagte Dahmen.

Scholz zur Corona-Kosten: „Wir können das lange durchhalten“

Deutschland kann sich aus Sicht von Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie finanziell leisten. „Wir können das lange durchhalten, wir haben Vorsorge getroffen“, sagte der SPD-Kanzlerkandidat am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“, nachdem Bund und Länder am Vorabend eine Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns beschlossen hatten. Es gebe „keinen ganz kompletten Stillstand“, in Fabriken und vielen Büros werde gearbeitet, sagte Scholz. Deutschland habe gut gewirtschaftet.

Na endlich! Impfstart auch in den Niederlanden

Als letztes Land der EU haben auch die Niederlande mit dem Impfen begonnen. Eine Mitarbeiterin eines Pflegeheimes wurde am Mittwochmorgen in Veghel im Südosten des Landes gegen Covid-19 geimpft. Weitere Pfleger und Ärzte sollten ebenfalls am ersten Tag an der Reihe sein. Erst in der kommenden Woche sollten alle Impfzentren im ganzen Land einsatzbereit sein. Gesundheitsminister Hugo de Jonge sprach von „einem wahnsinnigen Beginn.“ Wegen heftiger Kritik hatte die Regierung den Impfstart um einige Tage vorgezogen.

Corona-Gipfel im Kanzleramt gestartet

Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Ministerpräsidenten der Länder und weitere Mitglieder der Bundesregierung haben ihre Beratungen über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie begonnen. Die Videokonferenz beginnt über drei Stunden später als ursprünglich geplant.

Rund 317 000 Personen in Deutschland geimpft

In Deutschland sind bis Dienstagmittag (12 Uhr) 316 962 Personen als geimpft registriert worden, meldet das Robert-Koch-Institut (RKI). Am Montag habe es 44 563 weitere Impfungen gegeben. Etliche Bundesländer wollen die Zahl ihrer Impfungen erst im Lauf der Woche hochfahren. Den stärksten Zuwachs gab es laut den RKI-Zahlen in Bayern. Die höchste Impfungsrate (pro 1000 Einwohner) hat weiterhin Mecklenburg-Vorpommern, die geringste Niedersachsen.

Merkel gratuliert Söder beim Corona-Gipfel zum Geburtstag

Beim Corona-Gipfel im Kanzleramt gratulierte Merkel (CDU) Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) zu seinem heutigen Geburtstag. Seine Antwort: „Was könnte schöner sein, als in diesem charmanten Kreis zu feiern?“

Kommt jetzt die Corona-Leine für Millionen Deutsche?

Wird der Lockdown nicht nur bis Ende Januar verlängert, sondern auch noch weit über die bisher geltenden Maßnahmen hinaus verschärft?

Deutschlands wichtigste Politiker diskutieren nach BILD-Informationen zur Stunde eine Art „Corona-Leine“. Die große Streitfrage lautet: Wird für Millionen Deutsche der Bewegungsradius auf einige Kilometer um ihr Haus oder ihre Wohnung begrenzt?

Merkel macht Impfstoff-Beschaffung zur Chefsache!

Jetzt geht alles ganz schnell!

Bereits am morgigen Mittwoch will die Bundesregierung nach Wegen suchen, den Impfstoff-Mangel in Deutschland zu bekämpfen, der durch das Beschaffungsdebakel der EU entstanden ist. Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) macht das Thema nach immer lauteren Forderungen aus der SPD und auch der eigenen Partei zur Chef-Sache!

Putin und Merkel diskutieren über gemeinsame Impfstoff-Produktion

Kreml-Chef Wladimir Putin hat mit Kanzlerin Angela Merkel über eine engere Zusammenarbeit in der Corona-Pandemie gesprochen. Bei dem Telefonat beider Politiker sei es um mögliche Perspektiven für die gemeinsame Herstellung von Impfstoffen gegangen, teilte der Kreml am Dienstag in Moskau mit. Die Gesundheitsministerien beider Länder und Spezialisten sollten die Gespräche dazu fortsetzen. Details wurden zunächst nicht genannt.

Schweizer Bundespräsident räumt Fehler ein

Der neue Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin hat Fehler der Regierung beim Krisenmanagement der Corona-Pandemie eingeräumt. „Zwischen Juli und September haben wir die Lage unterschätzt“, sagte der rechtskonservative Politiker der Schweizer Zeitung „SonntagsBlick“. „Wir dachten, wir könnten das Virus meistern. Gedanklich war es weit weg“, so Parmelin.

Papst verurteilt Urlaubsreisen zur Flucht vor Lockdown

Papst Franziskus kritisiert Urlauber, die ins Ausland reisen, um dem Lockdown daheim zu entgehen. Diese Menschen müssten sich des Leids anderer mehr bewusstwerden, sagte er in einer Videobotschaft. Er habe Zeitungsberichte über Menschen gelesen, die verreist seien, um vor den Beschränkungen in ihrer Heimat zu fliehen und im Ausland Spaß zu haben. „Sie haben nicht an diejenigen gedacht, die zu Hause geblieben sind, an die wirtschaftlichen Probleme vieler Menschen, die von den Beschränkungen schwer getroffen sind, an die Kranken“, sagte der Papst. Das habe ihn traurig gemacht.

Bundesweiter Höchstwert: Inzidenz in Sachsen bei 329,7

Die Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Sachsen ist am Wochenende zurückgegangen. Mit 329,7 Fällen pro 100 000 Einwohner innerhalb sieben Tagen führt der Freistaat dennoch die bundesweite Übersicht des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag an – auch als einziges Bundesland mit einem Wert über 300. Darin sind 11,5 Neuinfektionen weniger als am Vortag ausgewiesen.

RKI: Bislang 238 000 Impfungen erfasst

Bis Sonntagmorgen (Stand 8 Uhr) wurden insgesamt 238 809 Impfungen an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl dort erfasster Geimpfter um 40 665, wie aus den RKI-Angaben hervorgeht. Diese Zahl könne allerdings auch Nachmeldungen enthalten und spiegele nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften wider, betonte das RKI.

Haseloff ruft zu noch mehr Vorsicht bei privaten Kontakten auf

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff ruft die Bevölkerung auf, sich im Privatleben stärker vor Corona-Infektionen zu schützen. Der CDU-Politiker dringt auf rasche Impfungen und lehnt eine Aufhebung des Lockdowns ab. „Zurzeit ist an größere Lockerungen leider nicht zu denken“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Wir müssen versuchen, die Infektionsketten auch in der nächsten Zeit zu unterbrechen. Dazu kann jeder durch die Einhaltung der Hygieneregeln vor allem im privaten Umfeld beitragen.“

Nach Kritik: Frankreichs Regierung verspricht schnellere Impfungen

Nach Kritik am langsamen Anlaufen der französischen Impfkampagne hat Regierungssprecher Gabriel Attal ein schnelleres Vorankommen versichert. In einem Interview mit der französischen Zeitung „Le Parisien“ sagte er, eine Beschleunigung sei bereits im Gange. Attal sagte, dass ab Montag Informationen zu den erfolgten Impfungen transparent veröffentlicht werden sollen. Bisher gibt es keine genauen Angaben dazu, wie viele Menschen geimpft wurden. Französische Medien sprechen teils von wenigen Hundert.

Deutscher Städtetag fordert von Ländern einheitliches Vorgehen

Der Deutsche Städtetag fordert von den 16 Bundesländern ein einheitliches Vorgehen bei weiteren Corona-Maßnahmen. Dies sei wichtig für der Vertrauen der Bürger, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy im Deutschlandfunk mit Blick auf das Bund-Länder-Spitzengespräch am Dienstag. Er rechne damit, dass der Lockdown den ganzen Januar durchgehalten werde müsse. Dedy sprach sich auch dafür aus, die Schulferien zu verlängern und die Kitas ebenfalls länger geschlossen zu halten.

Spahn: Pflegeheim-Bewohner bis Ende Januar geimpft

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat zugesagt, dass im Laufe des Januars alle Pflegeheim-Bewohner geimpft werden können. „Dieses Ziel können wir im Januar erreichen. Und das wollen und werden wir auch mit den Ländern erreichen“, sagte er am Samstag in der Sendung „RTL Aktuell“. Kritik an der Impfstrategie der Regierung wies er erneut zurück. „Es läuft genauso, wie es geplant war“, sagte er. 1,3 Millionen Dosen Impfstoff seien bis Jahresende an die Bundesländer ausgeliefert worden. Es würden genau die Mengen geliefert, die er seit Wochen angekündigt habe „mit dem Hinweis, dass es am Anfang knapp sein würde und wir deshalb priorisieren müssen“.

Jedes dritte Berliner Intensivbett mit Covid-Patienten belegt

Auf den Intensivstationen der Berliner Krankenhäuser behandeln Ärzte und Pfleger nach jüngsten Angaben 430 Covid-19-Erkrankte. Damit ist weiterhin gut jedes dritte Intensivbett mit Corona-Patienten belegt, wie aus dem täglichen Lagebericht des Senats vom Samstag hervorgeht. Kliniken müssen deshalb planbare Eingriffe verschieben. Die Charité hatte schon vor Weihnachten auf ein reines Notfallprogramm umgestellt.

Italiens Skigebiete öffnen ab 18. Januar wieder

Italiens Wintersportgebiete dürfen nach einer langen Corona-Sperre ihre Ski-Lifte ab dem 18. Januar wieder für Freizeitsportler öffnen. Eine entsprechende Anordnung gab Gesundheitsminister Roberto Speranza am Samstag in Rom heraus. Ursprünglich war der Neustart der Wintersportsaison schon nach der ersten Januarwoche vorgesehen gewesen. Viele betroffene Regionen und Provinzen hatten jedoch um eine Verschiebung gebeten. Sie bräuchten mehr Zeit, um die Gesundheitsregeln in Pandemiezeiten anzupassen. Dabei geht es etwa darum, wie voll Lifte und Gondeln besetzt sein dürfen, um die Sicherheit vor Ansteckungen zu gewährleisten.

Neuinfektionen in Großbritannien klettern weiter

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Großbritannien hat am Samstag erneut einen Rekordwert erreicht. Mehr als 57 700 Fälle wurden innerhalb eines 24-Stunden-Zeitraums in dem Land gemeldet, so viele wie noch nie zuvor. Gleichzeitig wurden 445 neue Todesfälle registriert. Die Zahl der Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt landesweit inzwischen bei knapp 400. Der Wert stammt vom 28. Dezember. Viele der Neuinfektionen werden auf eine neue, womöglich noch ansteckendere Virusvariante zurückgeführt, die besonders in London, sowie dem Südosten und Osten Englands grassiert.

„Querdenken“-Polonaise am Berliner Alexanderplatz

Mehr als ein Dutzend Menschen haben am Samstag auf dem Alexanderplatz in Berlin unter Missachtung der Corona-Abstandsregeln und teils ohne Maske zusammen gesungen und getanzt. Wie in einem auf Twitter verbreiteten Video zu sehen ist, bildeten die Männer und Frauen eine Polonaise und bewegten sich zu einem Lied mit der Textzeile „Ein bisschen SARS muss sein“ nach der Melodie von „Ein bisschen Spaß muss sein“. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass Teilnehmer der Kundgebung „Querdenken 30“ auf dem Alex durch Singen ohne Mund-Nasen-Schutz auffällig wurden. Sie würden derzeit überprüft. Auch die in dem Video hörbare Textzeile sei von Polizisten mindestens einmal gehört worden.

Riesiger Rave bei Barcelona nach 36 Stunden aufgelöst

In der Nähe von Barcelona haben trotz nächtlicher Corona-Ausgangssperre Hunderte Menschen in einer Lagerhalle eine tagelange Rave-Party gefeiert. Auf Videobildern war zu sehen, wie die Menschen unter einem großen Totenkopf ohne Masken tanzten. Die Polizei löste die Massenfeier erst 36 Stunden nach den ersten Anrufen besorgter Anwohner auf, wie die Zeitung „La Vanguardia“ am Samstag berichtete. Anwohner hätten berichtet, dass zeitweise bis zu 1000 Menschen an der Party in der Kleinstadt Llinars de Vallès etwa 40 Kilometer nordwestlich der Touristenmetropole Barcelona teilgenommen hätten. Vor dem Gebäude hätten etwa 200 Fahrzeuge auch mit ausländischen Nummernschildern gestanden.

Vatikan beginnt in zweiter Januarhälfte mit Impfungen

Der Vatikan will voraussichtlich in der zweiten Januarhälfte mit den Schutzimpfungen seiner Bewohner gegen Corona beginnen. Das teilte die Gesundheitsbehörde des katholischen Kirchenstaates am Samstag mit. Einen genauen Tag nannten die Verantwortlichen nicht. Außerdem gab es keine Angaben, ob und wann eine Impfung von Papst Franziskus (84) vorgesehen ist. Die Impfstoffe sollten in der zweiten Januarwoche in dem Kleinstaat in Rom eintreffen, hieß es. Die Menge werde ausreichen, um den Bedarf des Heiligen Stuhls und des Kirchenstaates zu decken. Er zählt knapp 1000 Einwohner. Im Vatikan lebt auch der 93-jährige emeritierte Papst Benedikt.

Tausende auf illegalen Silvesterpartys in Frankreich

In Frankreich haben sich zum Jahreswechsel Tausende auf mehreren illegalen Großpartys getroffen. Bei einer Veranstaltung südlich der bretonischen Stadt Rennes waren etwa 2500 Menschen anwesend, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf das Département Ille-et-Vilaine am Freitag berichtete. Die Feiernden waren demnach auch aus anderen französischen Départements und sogar aus dem Ausland angereist.

Gendarme sicherten die Umgebung der Party in Lieuron ab, wie AFP berichtete. Desinfektionsmittel und Masken seien verteilt worden, um das Risiko einer Ausbreitung des Coronavirus zu minimieren. Die Staatsanwaltschaft habe in dem Fall Untersuchungen eingeleitet.

Mehr als 165 000 Menschen in Deutschland geimpft

Mehr als 165 000 Menschen in Deutschland wurden bislang gegen das Coronavirus geimpft. Bis Freitagmittag (Stand 12.30 Uhr) wurden insgesamt 165 575 Impfungen an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl der Geimpften um 31 846, wie aus den RKI-Angaben hervorgeht. Diese Zahl könne allerdings auch Nachmeldungen enthalten und spiegele nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften wider, betont das RKI.

Philippinen lassen USA-Reisende nicht mehr ins Land

Die Philippinen lassen ab Sonntag keine aus den USA kommenden ausländischen Reisenden mehr ins Land. Grund ist eine nun auch in Florida aufgetauchte neue, ansteckendere Variante des Coronavirus. Das Einreiseverbot gilt bis zum 15. Januar, wie ein Sprecher von Präsident Rodrigo Duterte mitteilte. Es betrifft Ausländer, die innerhalb von 14 Tagen vor ihrer geplanten Einreise in dem Inselstaat in den USA waren. Aus den USA kommende Philippiner dürfen zurück in ihre Heimat, müssen sich aber nach ihrer Ankunft für 14 Tage in einer Regierungseinrichtung in Quarantäne begeben.

Frankreich: Ausgangssperre beginnt schon um 18 Uhr

Die zur Eindämmung des Coronavirus in Frankreich geltende nächtliche Ausgangssperre soll in besonders betroffenen Gebieten bereits um 18 Uhr beginnen. Die Ausgangssperre gilt in 15 Regionen ab Samstag von 18 bis 6 Uhr und nicht erst ab 20 Uhr, wie die Regierung in Paris am Freitag mitteilte. Betroffen ist beispielsweise das Department Alpes Maritimes einschließlich Nizza. Die anderen betroffenen Regionen liegen vorwiegend im Osten des Landes, Paris bleibt von der Neuregelung vorerst ausgenommen.

Zahlen in Italien gehen leicht zurück

Italiens Gesundheitsministerium hat 462 weitere Corona-Todesfälle und 22 211 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Am Donnerstag hatten die Behörden 555 Todesfälle und 23 477 weitere Infektionen registriert. Insgesamt wurden in Italien bislang knapp 2,13 Millionen Infektionen verzeichnet und 74 621 Tote im Zusammenhang mit dem Virus erfasst.

2,68 Mio. Impfdosen bis Anfang Februar erwartet

Die Bundesregierung erwartet bis Anfang Februar noch 2,68 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Biontech. Die nächste Lieferung an die Länder sei weiterhin für den 8. Januar geplant, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag auf Twitter mit. Insgesamt sind bis einschließlich 1. Februar vier Liefertermine vorgesehen. Das entspricht den bereits bekannten Plänen, nach denen zunächst rund 670 000 Impfdosen pro Woche geliefert werden sollen. Inklusive der Lieferungen aus dem alten Jahr wären es dann insgesamt 3,98 Millionen Dosen.

Irland beendet Einreisestopp für Briten

Irland will das Verbot für Einreisen aus Großbritannien am 6. Januar aufheben. Stattdessen sind eine Reihe von strengen Vorschriften vorgesehen, mit denen eine Ausbreitung des Virus eingedämmt werden soll, wie Außenminister Simon Coveney dem „Irish Independent“ sagt. Flugpassagiere, die nicht wegen dringender geschäftlicher Gründe ins Land kommen, müssen etwa einen negativen Coronatest vorweisen. Auch sollen sie nach ihrer Ankunft zunächst weitestgehend vor Ort bleiben. Irland hatte vor Weihnachten den Passagierverkehr mit Flugzeugen und Fähren gestoppt, nachdem in Großbritannien eine ansteckendere Variante des Coronavirus aufgetaucht war.

Mehr als 20 Millionen Infizierte in den USA

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in den USA mehr als 20 Millionen Infektionen mit dem Virus nachgewiesen worden. Das entspricht rund einem Viertel aller weltweit verzeichneten Ansteckungen mit dem Erreger Sars-CoV-2, wie am Freitag aus Daten der Universität Johns Hopkins in der US-Stadt Baltimore hervorging. In keinem anderen Land der Welt gibt es in absoluten Zahlen so viele bestätigte Infektionen wie in den USA. In Indien liegt die Zahl demnach bei 10,3 Millionen, in Brasilien bei 7,7 Millionen. Experten gehen in den meisten Ländern von einer hohen Dunkelziffer aus.

Algeriens Präsident bekam in Deutschland Covid-Behandlung

Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune ist nach fast zwei Monaten medizinischer Behandlung seiner Corona-Infektion in Deutschland in sein Land zurückgekehrt. Das teilte das Präsidialamt am späten Dienstagabend in einer im algerischen Fernsehen gezeigten Mitteilung mit. „Ich danke Gott für diese glückverheißende Rückkehr nach Algerien“, sagte Tebboune in einer Erklärung nach seiner Ankunft, die im staatlichen Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Tschechien erlaubt sechste Dosis aus Biontech-Impfstoff-Ampulle

Nach Italien hat auch Tschechien die Verwendung einer zusätzlichen Impstoff-Dosis aus den Ampullen von Pfizer und Biontech genehmigt. Das teilt das Gesundheitsministerium mit. Nach den Standardvorgaben können fünf Dosen entnommen werden. Biontech erklärte, dass mit speziellen Spritzen und Nadeln auch sechs Dosen entnommen werden könnten. Laut Experten ist sogar eine siebte Dosis möglich. Tschechiens Ministerpräsident Andrej Babis hatte die EU- Kommission Anfang der Woche gebeten, die Verwendung der zusätzlichen Menge zu erlauben.

Impf-Ängste bei Senioren: Angehörige nicht autoritär behandeln

Ob sie allein leben, in einem Seniorenheim wohnen oder Zuhause gepflegt werden – Ängste und Zweifel von über 80-jährige Senioren an der bevorstehenden Corona-Impfung sollten ernst genommen werden. „Wird eine Impfung abgelehnt, sollte man autoritäre Anmerkungen unterlassen“, rät Prof. Johannes Pantel, Leiter der Altersmedizin an der Frankfurter Goethe-Universität. Statt „Wie kannst du nur so uneinsichtig sein!“ oder „Stell dich nicht so an! Die anderen lassen sich doch auch alle impfen“, sollte man sich besser wertschätzend äußern und eigene Sorgen in den Vordergrund stellen. „Du bist uns wichtig. Wir lieben dich und wollen, dass du lange lebst“, klinge schon ganz anders.

Mehr als eine halbe Million Tote in Lateinamerika und Karibik

In Lateinamerika und der Karibik gibt es inzwischen mehr als eine halbe Million Todesfälle durch das Coronavirus.

In der Region gab es mindestens 500 800 Corona-Tote, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP in der Nacht zum Mittwoch ergab. Lateinamerika und die Karibik sind nach Europa die zweite Weltregion mit mehr als 500 000 registrierten Todesopfern der Pandemie. In Europa war diese Marke zwölf Tage zuvor überschritten worden. Die Staaten in Lateinamerika mit den höchsten Zahlen von verzeichneten Corona-Toten sind Brasilien (rund 192 000) und Mexiko (etwa 120 000).

Ärztepräsident stellt 50er Inzidenz-Marke in Frage

Ärztepräsident Klaus Reinhardt (60) fordert die Bundesregierung und Länderchefs auf, bei der Entscheidung über eine Verlängerung des harten Lockdowns die Zielmarke von 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner pro Woche zu überdenken.

„Ob wir uns strikt an der Inzidenz von 50 orientieren, muss man mit Blick auf andere wichtige Faktoren, wie zum Beispiel die psychosozialen Folgen der Schulschließungen, genau abwägen“, sagt Reinhardt dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Es sei eine Langfriststrategie zum Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen nötig: „Warum ist es so schwer, deutschlandweit feste Senioren-Zeitfenster für Einkäufe im Einzelhandel zu schaffen oder spezielle Terminslots in öffentlichen Einrichtungen?“

USA beginnen mit Auszahlung von Covid-Hilfszahlungen

US-Finanzminister Steven Mnuchin (58) kündigt die Auszahlung der Corona-Hilfen für US-Bürger per Überweisung ab Dienstagabend (Ortszeit) an. Am Mittwoch werde mit der Versendung von Schecks begonnen, schreibt Mnuchin auf Twitter.

Städte rufen Bürger zum Verzicht auf Feuerwerk auf

Der Deutsche Städtetag ruft die Bevölkerung auf, zum Jahreswechsel mit Blick auf das Corona-Geschehen verantwortungsvoll zu handeln und auf das Abbrennen von Feuerwerken und Böller zu verzichten.

„Leider ist es uns in diesem außergewöhnlichen Jahr nicht gelungen, die Infektionslage nachhaltig in den Griff zu bekommen. Deswegen appellieren die Städte an die Bürgerinnen und Bürger: Bleiben Sie an Silvester zu Hause oder feiern Sie bei Freunden nur in kleinem Kreis“, sagt Städtetag-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Es müsse auch verhindert werden, dass Notaufnahmen und Krankenhäuser durch unsachgemäßes Hantieren mit Böllern zusätzlich mit Verletzten belastet werden.

Frankreich erwägt Ausgangssperre ab 18 Uhr

Die französische Regierung erwägt, in besonders schwer betroffenen Landesteilen die nächtliche Ausgangssperre auszuweiten.

Die Ausgangssperre würde in diesen Regionen auf 18 Uhr vorverlegt, wie Gesundheitsminister Olivier Veran (40) dem Fernsehsender France 2 sagte. Der Start dieser erweiterten Ausgangssperre sei für Samstag in vier östlichen Regionen anvisiert. Die erweiterte Ausgangssperre könnte auf bis zu 20 Regionen ausgeweitet werden. Derzeit gilt die nächtliche Ausgangssperre von 20 Uhr bis 6 Uhr. Eine Rückkehr zu einem kompletten Lockdown schließt die Regierung derzeit jedoch aus.

In Frankreich wurden am Dienstag 11 395 Neuinfektionen verzeichnet – mehr als das Doppelte des Tagesziels der Regierung zur Lockerung der Beschränkungen. Dieses liegt bei 5000 Neuinfektionen pro Tag.

Griechische Polizei greift hart wegen Verstößen durch

Die griechische Polizei ist am Wochenende erneut mit Härte gegen Corona-Verstöße im ganzen Land vorgegangen. Wie die Behörden mitteilten, wurden allein am Samstag mehr als 62 000 Kontrollen durchgeführt und dabei mehr als 1200 Verstöße geahndet. Rund 1000 Menschen wurden dabei erwischt, sich ohne guten Grund außerhalb ihrer Wohnung aufzuhalten und erhielten je 300 Euro Strafe. Mehrere hundert Menschen wurden ohne Maske angetroffen und müssen nun ebenfalls 300 Euro zahlen.

Spanien meldet Verzögerungen bei Impfstoff-Lieferung

Bei der Lieferung des Corona-Impfstoffs von Pfizer und Biontech wird es nach Angaben der spanischen Regierung in acht europäischen Ländern Verzögerungen geben. Der spanische Pfizer-Ableger sei in der Nacht darüber informiert worden, dass es in der Pfizer-Fabrik im belgischen Puurs kurzzeitig logistische Probleme gegeben habe, teilte das spanische Gesundheitsministerium am Montag mit. Die nächste Lieferung werde deshalb erst am Dienstag eintreffen.

Sternsinger nicht beim Bundespräsidenten

Wegen der Coronavirus-Pandemie besuchen die Sternsinger nicht wie sonst üblich am 6. Januar den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Berlin. Das sei mit dem Bundespräsidialamt vereinbart worden, sagte ein Sprecher des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ am Montag in Aachen. Stattdessen wollten die Kinder sich mit einer Videobotschaft melden und ein Segenspaket schicken. Auch der Besuch im Bundeskanzleramt werde nicht stattfinden. Wegen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen findet der katholische Brauch des Sternsingens dieses Mal weitgehend kontaktlos statt – etwa mit digitalen Besuchen oder Auftritten in Gottesdiensten.

Demo gegen Corona-Maßnahmen in Berlin angemeldet

Gegner der Corona-Maßnahmen haben für Mittwoch in Berlin zu Kundgebungen aufgerufen. Im Gegensatz zu Silvester und dem Neujahrstag gilt für Mittwoch noch kein Versammlungsverbot in der Hauptstadt. So sind 10 000 Teilnehmer zu einer Demonstration vom Hauptbahnhof bis ans Nordufer im Wedding in die Nähe des Robert-Koch-Institutes angemeldet, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Anmelder ist eine Privatperson. Das Motto laute: „Feuerwerk der Gefühle. Vom Jahr der Rebellion zum Jahr der Freiheit.“

Vierschanzentournee startet ohne Polen

Die Vierschanzentournee startet ohne den polnischen Titelverteidiger Dawid Kubacki, Olympiasieger Kamil Stoch und dessen Teamkollegen. Nach einem positiven Corona-Test von Klemens Muranka wurde die gesamte Skisprung-Mannschaft aus dem Wettbewerb genommen, wie die Organisatoren am Montag, wenige Stunden vor der Qualifikation zum Auftaktspringen in Oberstdorf, bekanntgaben. Muranka war zuvor bei der Serientestung im Allgäu positiv, wie er selbst in den sozialen Medien bestätigt hatte.

Neue Corona-Variante auch auf Madeira entdeckt

Die mit dem schnellen Anstieg der Infektionen in Großbritannien in Verbindung gebrachte neue Variante des Coronavirus ist auf der portugiesischen Insel Madeira aufgetaucht. Sie sei „bei Reisenden entdeckt worden, die aus dem Vereinigten Königreich auf Madeira ankamen“, teilt die regionale Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mit. Sie gab nicht an, wie viele Menschen damit infiziert waren.

Corona-Impfungen in Oman begonnen

Als letztes Land des Golfkooperationsrates hat das Sultanat Oman am Sonntag seine Impfkampagne gegen das Coronavirus gestartet. Priorität hätten die Mitarbeiter des Gesundheitssektors und Angehörige von Risikogruppen, sagte Gesundheitsminister Ahmed al-Saidi am Sonntag in einer Klinik in der Hauptstadt Maskat. Die Grenzschließungen, die am 22. Dezember nach dem Bekanntwerden einer neuen Mutation des Covid-19-Erregers verhängt worden waren, sollen in Oman am Dienstag aufgehoben werden.

Fünf Festnahmen bei illegalen Partys in Paris

Im Kampf gegen Feiern in Corona-Zeiten hat die Pariser Polizei fünf mutmaßliche Party-Organisatoren festgenommen. Den Verdächtigen werde vorgeworfen, andere Menschen gefährdet zu haben, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Die Beamten griffen am Wochenende in mehreren Stadtteilen der Millionenmetropole und unweit des Großflughafens Charles de Gaulle im Vorort Tremblay-en-France ein. Zusammen 93 Gäste von verschiedenen Partys bekamen Verwarnungen – üblicherweise sind diese mit einem Bußgeld verbunden.

Das von der Covid-19-Pandemie stark getroffene Frankreich hatte Mitte des Monats die Beschränkungen wieder gelockert. Es gilt aber weiter eine Art abendlicher Ausgangssperre: Menschen dürfen zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens nur mit triftigem Grund auf die Straße – dazu zählen der Arbeitsweg, Kinderbetreuung oder medizinische Notfälle.

445 neue Corona-Infektionen in Niedersachsen registriert

In Niedersachsen sind am Sonntag 445 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit sind seit Beginn der Pandemie 103 059 Menschen infiziert worden, wie das Gesundheitsministerium in Hannover mit Stand 9 Uhr mitteilte. 21 Menschen starben seit Samstag an oder mit dem Coronavirus, die Gesamtzahl stieg auf 1196 Tote.

Am Samstag waren 964 Neuinfektionen gemeldet worden, am Freitag 1332 Neuinfektionen. Das Ministerium wies aber darauf hin, dass über die Feiertage weniger getestet werde. Der Rückgang der Zahlen dürfe daher „nicht als ein tatsächlich rückläufiges Infektionsgeschehen interpretiert werden“. Die Ansteckungsrate auf 100 000 Einwohner in sieben Tagen lag am Sonntag bei 100,1 (Samstag: 114,4).

Regional war immer noch die Grafschaft Bentheim am stärksten betroffen mit einem Sieben-Tage-Wert von 172,2. Dort gelten seit Mittwoch Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens. Besonders hohe Werte gab es auch im Kreis Vechta (170,9), in der Region Hannover (167,6) und im Kreis Gifhorn (158,1).

Für das Bundesland Bremen wurden am Sonntag (Stand 16.00 Uhr) 40 nachgewiesene neue Infektionen gemeldet und eine Gesamtzahl von 13 212 Infektionen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 2 auf 183 Tote.

Studie begleitet Corona-Impfungen

Die Corona-Impfungen werden in Bayern wissenschaftlich begleitet. Es gehe um die Sicherheit und Wirksamkeit der Sars-CoV-2-Impfung, teilte das Wissenschaftsministerium am Sonntag mit. Ziel der Studie sei es unter anderem, mit Hilfe eines Covid-19 Impfregisters herauszufinden, wie wirksam die Impfung in verschiedenen Personen- und Risikogruppen sei. Das Ministerium unterstützt die Studie mit einer Million Euro.

„Die Zulassung des Impfstoffs ist ein großer Schritt im Kampf gegen Corona“, sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU). Nun geht es darum, wirksam und effektiv zu impfen.“ Die Studie werde hierzu wichtige Daten liefern. Impfwillige könnten die Studie unterstützen, indem sie bei der Impfung ihr Einverständnis zur Kontaktaufnahme durch die Wissenschaftler geben.

Die Studie werde von den sechs bayerischen Universitätskliniken in Erlangen, München, Würzburg, Regensburg und Augsburg sowie der Hochschule Hof in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit durchgeführt.

Massenimpfungen in Deutschland erst Mitte 2021

Mitte des Jahres 2021 könne man jedem, der will, ein Impfangebot machen, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am heutigen Vormittag in Berlin. Das gelte jedoch nur, wenn weitere Zulassungen von Impfstoffen erfolgen.

Niedersachsen: Grafschaft Bentheim am stärksten von Corona betroffen

In Niedersachsen sind zum zweiten Weihnachtstag 964 nachgewiesene Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Fünf Menschen starben seit Freitag an oder mit dem Coronavirus, die Gesamtzahl stieg auf 1175 Tote. Das Gesundheitsministerium wies aber darauf hin: Die Zahlen seien nur bedingt aussagekräftig für die Entwicklung der Pandemie im Land, weil über die Feiertage weniger gemeldet wird. Die Ansteckungsrate auf 100 000 Einwohner in sieben Tagen lag am Samstag bei 111,4 (Freitag: 119,0).
Regional ist die Grafschaft Bentheim mit einem Sieben-Tages-Wert von 236,2 am stärksten betroffen. Dort gelten seit Mittwoch zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens Ausgangsbeschränkungen. Besonders hohe Werte gab es auch im Kreis Gifhorn (202,0), im Kreis Vechta (198,2) und in der Region Hannover (183,0).

Sachsen-Anhalt: Vakzin wird direkt weiterverteilt

Der erste Corona-Impfstoff ist am Samstagmorgen in Sachsen-Anhalt angekommen. Die Lieferung der 9750 Impfdosen habe wie geplant funktioniert, erklärte eine Sprecherin des Sozialministeriums in Magdeburg. Sie wurden gleich weiter in die Landkreise und kreisfreien Städte gebracht. Am Sonntag sollen dann die Impfungen in Senioren- und Pflegeheimen beginnen.

Inzidenz in Sachsen bei 404

Sachsen bleibt Deutschlands Corona-Hotspot – allerdings zeichnet sich beim Sieben-Tage-Wert eine leichte Entspannung ab. Am Samstag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 404 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Vortag lag der Wert noch bei 441,3 Neuinfektionen. Allerdings ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen der mit Abstand höchste Wert aller Bundesländer. Deutschlandweit betrug er am Samstag 171 und ging damit ebenfalls zurück.

Das RKI verwies darauf, dass während der Feiertage weniger Menschen zum Arzt gingen und entsprechend weniger Proben genommen würden. Zum anderen könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und Landesbehörden ihre Daten in diesen Tagen an das RKI übermittelten.

Spahn: „Wir haben hier nix im Ministerium im Keller“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am Vormittag in Berlin über den morgen anstehenden Corona-Impfstart in Deutschland informiert. Die Alten und Kranken sind zuerst dran – „die Jüngeren werden sich noch gedulden müssen“, so Spahn.

„Dass dieser Impfstoff in Deutschland entwickelt wurde, macht mich stolz“, sagte er außerdem. Deutschland könne auch stolz sein, weil die Geschichte von Impfstoff-Hersteller und Biontech-Boss Ugur Sahin eine Geschichte von erfolgreicher Zuwanderung sei. In der ganzen EU werde gleichzeitig mit dem Impfen begonnen. Spahn: „Wir wollten keinen nationalen Alleingang.“
► Bis Ende des Jahres, also binnen der kommenden fünf Tage, werden bis zu 1,3 Millionen Impfdosen von Pfizer und Biontech ausgeliefert, im Januar dann fast 700 000 Dosen pro Woche.
Immer wieder musste Jens Spahn sich in den vergangenen Wochen anhören, Deutschland bekäme zu wenig Impfstoff. Der Minister erklärte, alles werde gerecht verteilt und fügte leicht genervt hinzu: „Wir haben hier nix im Ministerium im Keller.“
Zusätzlich zum Pfizer-Biontech-Vakzin rechne man im ersten Quartal 2021 mit 1,5 Mio. Dosen vom Hersteller Moderna. Der Impfstoff könnte Anfang Januar in der EU zugelassen werden. Spahn appellierte an alle Menschen, sich impfen zu lassen: „Wer mitmacht, rettet Leben!“

Außerdem sagte der Bundesgesundheitsminister: „Der Herbst und der Winter und auch das Weihnachten des kommenden Jahres sollen nicht mehr im Zeichen dieser Pandemie stehen.“

228 131 Neuinfektionen und 3359 Tote in den USA

In den USA breitet sich das Coronavirus weiter aus. Am Mittwoch – einen Tag vor Heiligabend – wurden binnen eines Tages 228 131 Neuinfektionen und 3359 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion erfasst, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Donnerstagmorgen (MEZ) hervorging. Die bisher höchsten Werte wurden vergangene Woche mit 249 709 Neuinfektionen (18. Dezember) und 3682 Toten (16. Dezember) verzeichnet.

Iran: 200 Millionen Euro für Einfuhr von Impfstoffen

Der Iran hat 200 Millionen Euro für die Einfuhr von Corona-Impfstoffen bereitgestellt. Das gab Zentralbankchef Abdolnasser Hemmati am Donnerstag bekannt. Wegen der US-Sanktionen sei die Einfuhr der Impfstoffe aber noch nicht garantiert. Seit dem Ausbruch der Pandemie Ende Februar gab es im Iran über 54 000 Todesfälle in Verbindung mit Corona und mehr als eine Million Infektionen.

Israel beschließt dritten landesweiten Teil-Lockdown

Wegen steigender Corona-Fallzahlen haben die israelischen Behörden einen dritten Teil-Lockdown beschlossen. Die Restriktionen treten am Sonntag um 17 Uhr (Ortszeit, 16 Uhr MEZ) für mindestens zwei Wochen in Kraft, wie das Büro von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstag mitteilte. Sie könnten für weitere zwei Wochen verlängert werden, sollte die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen nicht unter tausend fallen. Im Rahmen des Teil-Lockdown dürfen die Menschen in Israel sich nicht weiter als einen Kilometer von ihrem Zuhause weg bewegen.

Griechenland: Weihnachten ohne Lieder und mit Ausgangssperre

Wegen der Corona-Pandemie ist das traditionelle Weihnachtssingen der Kinder in Griechenland (Kalanta) am Vormittag von Heiligabend ausgefallen. Der Zivilschutz hatte den liebgewonnenen Brauch, bei dem die Kinder von Haus zu Haus ziehen, aus Angst vor Ansteckungen verboten. „So weit ich mich zurückerinnern kann, hat es so was noch nie gegeben. Nicht mal während des Zweiten Weltkrieges“, sagte ein älterer Athener im Staatsfernsehen (ERT) am Donnerstag.

Verdacht auf illegales Glücksspiel in Hamburg

Die Hamburger Polizei hat im Stadtteil Wandsbek eine Zusammenkunft von 24 Menschen aufgelöst, die unter Missachtung der Coronaregelungen illegales Glücksspiel betrieben haben sollen. Die 24 Beschuldigten seien um kurz vor Mitternacht in den Räumen einer Firma in der Walddörferstraße angetroffen worden, teilte ein Polizeisprecher am Donnerstag mit. Anwohner hätten die Einsatzkräfte zuvor informiert. Die Polizei löste die Pokerrunde auf und nahm gegen die 24 Beschuldigten mehrere Anzeigen auf, unter anderem wegen des Verstoßes gegen die Coronaverordnung und des Verdachts auf verbotenes Glücksspiel.

Mehr als 24 000 Neuinfektionen in Indien

Indien meldet 24.712 Coronavirus-Neuinfektionen. Damit hält der Abwärtstrend in dem südasiatischen Land an, nachdem im September eine Tageshöchstwert von fast 98 000 verzeichnet worden war. Die Gesamtzahl der bestätigten Ansteckungen steigt auf 10,12 Millionen, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. 312 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Virus-Infektion, insgesamt sind es nun 146,756 Todesfälle. Indien weist nach den USA die meisten Corona-Infektionen auf.

Glänzende Geschäfte beim Onlinehändler Otto während der Corona-Krise

Bei voraussichtlich zweistelligen Umsatzzuwächsen in diesem Geschäftsjahr blickt die Otto Group recht optimistisch, aber auch vorsichtig in die Zukunft. „Wir müssen uns schon darauf einstellen, dass auch wieder schwierigere Zeiten kommen können“, sagte Multichannel-Distanzhandel-Vorstand Marcus Ackermann der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Gleichwohl lege die Otto Group in diesem Geschäftsjahr deutlich zu. „Wir gehen davon aus, dass wir ein deutlich zweistelliges Wachstum haben werden“, sagte Ackermann. Auch das Weihnachtsgeschäft laufe gut. „Wir haben für die ganze Gruppe ein wirklich sehr schönes Weihnachtsgeschäft.“

Generalprobe im Impfzentrum: 300 Soldaten testen die Abläufe

Rund 300 Bundeswehrsoldaten und -Soldatinnen haben am Mittwoch in einem Testlauf den Betrieb des künftigen Berliner Impfzentrums in der Arena Treptow geprobt. Etwa 120 von ihnen schlüpften dafür als Darsteller in die Rollen alter Menschen, die zum Beispiel schlecht sehen, hören oder laufen können. Die anderen kümmerten sich um Anmeldung, Begleitung und Dokumentation. Die Generalprobe solle zeigen, ob es möglich ist, impfwillige Menschen innerhalb von 70 Minuten unter Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln zu betreuen, so Detelf Cwojdzinski vom Deutschen Roten Kreuz.

Barmer: Jeder Fünfte will sich nicht impfen lassen

Jeder fünfte Versicherte (22 Prozent) der Barmer-Krankenkasse will sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Dabei hätten Zweifel an der Sicherheit der Impfstoffe (68 Prozent), die Furcht vor Nebenwirkungen (60 Prozent) und Zweifel an der Wirksamkeit (52 Prozent) die größten Hürden dargestellt, teilte die Kasse am Mittwoch mit. Diese Zweifel ließen sich am ehesten durch fundierte Informationen ausräumen, erklärte der sächsische Barmer-Chef Fabian Magerl. „Der Corona-Pandemie können wir nur Herr werden, wenn sich viele Menschen impfen lassen.“

USA: Mehr als 3400 Corona-Tote an einem Tag

In den USA sind binnen eines Tages 3401 Tote infolge einer Coronavirus-Infektion verzeichnet worden. Das geht aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore für Dienstag hervor. Es ist die zweithöchste je registrierte Tageszahl in dem Land. Der bisherige Höchstwert war am vergangenen Mittwoch mit 3682 Corona-Toten verzeichnet worden.

Laschet bittet Angehörige von Corona-Opfern um Verzeihung

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat gravierende Fehler eingeräumt. „Im Frühling sind viele Menschen allein gestorben, weil die Heime abgeriegelt wurden“, sagte Laschet dem „Spiegel“. „Das ist ein Schaden, den wir nicht wiedergutmachen können. Irreparabel. Nicht korrigierbar. Da können wir Verantwortlichen in der Politik die Angehörigen nur um Verzeihung bitten.“

Trotz der aktuell hohen Infektionszahlen in Alten- und Pflegeheimen will der CDU-Politiker die Einrichtungen für Besucher offen halten, besonders über die Weihnachtstage: „Menschen in Heimen sterben nicht nur am Virus. Manche sterben auch, weil sie den Lebensmut verloren haben, sie sterben aus Einsamkeit.“

Corona-Update für Baden-Württemberg

Die Zahl der bisher nachgewiesenen Fälle im Land stieg damit auf aktuell 217 454. Als genesen gelten den Angaben zufolge 154 622 Menschen im Südwesten. 4266 Menschen starben bisher mit einer Corona-Infektion.

In intensivmedizinischer Behandlung sind nach Daten des Divi-Intensivregisters derzeit 609 Erkrankte, wie die Behörde weiter mitteilte. Davon werden 324 künstlich beatmet. Derzeit sind 85,8 Prozent der 2433 betreibbaren Intensivbetten belegt.

Der Sieben-Tage-Wert für die Neuinfektionen je 100 000 Einwohner beträgt für das ganze Land aktuell 202,1. Alle 44 Stadt- und Landkreise liegen weiterhin deutlich über dem Wert von 100. Sechs Kreise liegen über 300. Der Neckar-Odenwald-Kreis liegt bei 379,4, der Kreis Rottweil bei 372,5. Ab 50 gilt ein Kreis als Risikogebiet.

Weitere 40 Covid-Patienten werden nach Berlin verlegt

Aus der mit einer hohen Zahl von Corona-Infektionen belasteten Lausitzer Region werden 40 Covid-19-Patienten in Berliner Krankenhäuser verlegt. Weitere 17 Patienten aus der Lausitz würden innerhalb von Brandenburg in andere Krankenhäuser, berichtete der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Gabriel Hesse, am Dienstag auf Anfrage. Die Verlegungen hätten bereits am Dienstag begonnen und sollen am Mittwoch fortgeführt werden. Am vergangenen Freitag hatten Berliner Kliniken bereits 51 an dem Coronavirus erkrankte Patienten aufgenommen, zehn weitere wurden nach Sachsen-Anhalt gebracht.

Bayern: Gericht kippt Feuerwerksverbot auf Privatgrundstücken

In einer Eilentscheidung hat das Verwaltungsgericht das von der Stadt Augsburg für Silvester erlassene komplette Feuerwerksverbot gekippt. Das Böllerverbot könne nicht auf das Infektionsschutzgesetz beziehungsweise die bayerische Corona-Schutzverordnung gestützt werden, teilte das Augsburger Verwaltungsgericht am Dienstagabend mit (Az.: Au 9 S 20.2731). Die Stadt kann gegen die Entscheidung nun den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München anrufen. Auch andernorts gelten die Böller-Verbote weiter.

Söder: Impf-Logistik für Bayern steht!

Für die Impfungen ist die Logistik in Bayern nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder vorbereitet. „Die Logistik steht“, sagte der CSU-Chef bei einem Besuch in einem Impfzentrum auf dem Münchner Messegelände. Entscheidend sei jetzt, ob es ausreichend Impfstoff gebe und sich ausreichend viele Menschen impfen ließen. Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte, die bisher zur Verfügung stehenden Dosen reichten bei weitem nicht aus, um auch nur die bevorrechtigten Personen zu impfen.

Mutation noch nicht in Deutschland nachgewiesen

Die neue Variante des Coronavirus aus Großbritannien ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Deutschland noch nicht nachgewiesen worden. Ein Vorkommen könne aber auch nicht ausgeschlossen werden, erklärte das RKI am Montag auf seiner Internetseite. Es sei auch noch nicht abschließend geklärt, wie sich die neue Variante auf das Infektionsgeschehen auswirkt, ob sie etwa ansteckender ist oder wie schwer sie verläuft.

Russischer Corona-Forscher aus 14. Stock gestürzt – tot!

In St. Petersburg ist die Leiche eines wichtigen Biomediziners gefunden worden. Alexander Kagansky (45) lag nur mit Unterwäsche bekleidet im Innenhof eines Hochhauses. Wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtete, war er aus einer Wohnung im 14. Stock gestürzt.

Auch Luxemburg setzt Flüge aus Großbritannien aus

Auch in Luxemburg dürfen seit Montag wegen der in Großbritannien entdeckten neuen Variante des Coronavirus keine Passagierflugzeuge von dort mehr landen. Die Untersagung gelte mindestens für 24 Stunden – als Vorsichtsmaßnahme, bis man über neue wissenschaftliche Erkenntnisse verfüge, teilte das luxemburgische Gesundheitsministerium mit. Auf die Entdeckung des mutierten Coronavirus hatten diverse Länder mit Flugstopps oder ähnlichem reagiert, darunter Deutschland, die Niederlande, Belgien, Frankreich, Österreich oder Irland.

DHL nimmt keine Sendungen nach UK und Irland an

Die Deutsche Post DHL nimmt wegen der unterbrochenen Verkehrswege keine Paketsendungen nach Großbritannien und Irland mehr an. Das teilte ein Unternehmenssprecher am Montag mit. Der Eurotunnel für den Reise- und Güterverkehr sei derzeit geschlossen und werde das für voraussichtlich mindestens 48 Stunden bleiben. Gleiches gelte für die Fährhäfen.

Erstmals Mensch nach erneuter Infektion verstorben

In Israel ist erstmals ein Mensch gestorben, nachdem er sich zum zweiten Mal mit dem Coronavirus infiziert hatte. Das Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv bestätigte, der 74-Jährige habe sich bei seiner Neuerkrankung mit einer mutierten Corona-Variante angesteckt. Eine Wiederinfektion mit dem Coronavirus gilt weltweit als selten. Nach Medienberichten war der Mann aus Bnei Brak bei Tel Aviv im Sommer zum ersten Mal an Corona erkrankt. Nach einer Behandlung im Krankenhaus sei er genesen; mehrere Corona-Tests seien damals negativ gewesen. Rund drei Monate später habe sich der Einwohner eines Seniorenheims dann erneut infiziert. Er sei mit Atemnot ins Schiba-Krankenhaus gebracht worden und dort später verstorben.

Russland will mit AstraZeneca kooperieren

Das russische Forschungsinstitut hinter dem Corona-Impfstoff Sputnik V will nach Angaben der Moskauer Regierung mit dem britischen Pharmakonzern AstraZeneca kooperieren. Eine entsprechende Absichtserklärung solle noch am Montag unterzeichnet werden, teilte das russische Präsidialamt mit. Zuvor war bekannt geworden, dass AstraZeneca eine Kombination seines eigenen Impfstoffkandidaten mit Sputnik V in klinischen Studien testen wolle. Dabei geht es darum, ob durch die Sputnik-V-Ergänzung die Wirksamkeit des AstraZeneca-Impfstoffs erhöht werden kann. Im Durchschnitt lag die Wirksamkeit zuletzt bei 70 Prozent.

Tarifverdienste in der Krise langsamer gestiegen

Lohnzurückhaltung in der Corona-Krise hat den Anstieg der Tarifverdienste in diesem Jahr gebremst. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lagen die Gehälter der Tarifbeschäftigten einschließlich Sonderzahlungen im Jahresschnitt 2020 um 2,1 Prozent höher als 2019. Dies wäre der geringste Zuwachs seit 2016, wie die Wiesbadener Behörde am Montag mitteilte. Im vergangenen Jahr waren die Entgelte noch um durchschnittlich 3,2 Prozent gestiegen.

Auch Italien will Verkehr nach England kappen

Die italienische Regierung will die Flugverbindungen mit Großbritannien wegen der Corona-Lage in England aussetzen. „Das Vereinte Königreich hat wegen einer neuen Form von Covid Alarm geschlagen, die das Ergebnis einer Virus-Mutation sein könnte“, schrieb der italienische Außenminister, Luigi Di Maio, am Sonntag auf Facebook. Als Regierung müsse man die Italiener schützen, und deshalb sei man dabei, eine Anordnung zu unterzeichnen, um Flüge mit Großbritannien auszusetzen, teilte er weiter mit. Die Regierung im Vereinten Königreich sei zuvor benachrichtigt worden.

Wochenende: Mehr als 54 000 neue Fälle und 1100 Tote

In Deutschland sind am Wochenende gut 54 000 neue Corona-Infektionen gemeldet worden und damit so viele wie an noch keinem Wochenende während der Pandemie. Die Zahl der Toten erhöhte sich Samstag und Sonntag zusammengerechnet um 1111 auf 26 049, wie aus den Angaben des Robert-Koch-Instituts hervorgeht. Es mehren sich die Stimmen, die eine Verlängerung des Lockdowns über den 10. Januar hinaus erwarten.

Verbotene Weihnachtsfeier in Arztpraxis eskaliert

Eine Weihnachtsfeier in einer Arztpraxis im Essener Südviertel rief am Freitagabend die Polizei auf den Plan. Gerufen wurden die Beamten wegen Ruhestörung gerufen. Laute Musik, dazu Partylärm mit singenden und tanzenden Gästen waren einem Anwohner durch ein geöffnetes Fenster im Hinterhof aufgefallen.

Polizei löst Skatrunde auf

Die Polizei hat im Landkreis Zwickau eine Skatrunde beendet. Die drei Spieler stammten aus drei verschiedenen Haushalten – was ein Verstoß gegen die derzeitigen Corona-Regeln ist. Die Beamten seien durch einen Hinweis auf die Skatrunde in einer Wohnung in Kirchberg aufmerksam geworden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Männer im Alter von 41 und 64 Jahren hätten die Runde dann nur widerwillig aufgelöst. Die Skatbrüder erwarte nun ein Bußgeld. In Sachsen dürfen sich derzeit nur Angehörige aus zwei Hausständen treffen.

Großer Ansturm auf Schnelltest-Zentren in NRW

Kurz vor Weihnachten ist der Ansturm auf die Corona-Schnelltest-Zentren in Nordrhein-Westfalen riesig. „Wir haben den Eindruck, dass sich jeder noch vor Weihnachten testen lassen will“, sagte Thomas Fasshauer, einer der Betreiber der Testzentren von Medicare in NRW. Lesen Sie hier alles.

Auch Frankreich erwägt Verbot von Verkehr aus UK

Auch Frankreich erwägt die Aussetzung von Flügen und Zügen aus Großbritannien, berichtet der TV-Sender BFM. Eine offizielle Entscheidung dazu werde noch im Laufe des Sonntags erwartet. Vom Verkehrsministerium in Paris war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Niederlande haben bereits Flüge aus Großbritannien verboten, die deutsche Regierung erwägt dies ebenfalls.

Neue Coronavirus-Mutation „außer Kontrolle“

Die neue, ansteckendere Variante des Coronavirus in England ist nach den Worten des britischen Gesundheitsministers „außer Kontrolle“. „Wir müssen es unter Kontrolle bringen“, hob Matt Hancock am Sonntag im Sender Sky News hervor. Die Lage sei „todernst“. Die einzige Möglichkeit sei eine Verringerung der sozialen Kontakte. Die Virus-Mutation wird für einen starken Anstieg der Infektionszahlen im Süden Englands verantwortlich gemacht. Für London und den Südosten Englands hatte die britische Regierung am Samstag wegen der neuen Virus-Variante einen strengen Lockdown bis Jahresende angeordnet.

Italiener nutzen letzte Shopping-Chance

In Italien haben Menschen kurz vor Beginn härterer Corona-Regeln die letzte Gelegenheit genutzt, um Weihnachtseinkäufe zu erledigen. In Großstädten wie Mailand, Rom und Bologna seien die Innenstädte voll gewesen, wie mehrere italienische Medien am Sonntag berichteten. In der nördlichen Metropole Mailand wurden der Nachrichtenagentur Ansa zufolge die Eingänge zu manchen U-Bahn-Stationen bis zum Samstagnachmittag rund 150 Mal für wenige Minuten gesperrt. Wegen der Corona-Pandemie sollen die Züge nur halb so viele Passagiere befördern.

Auch Belgien kappt Verbindungen nach England

Angesichts der neuen Variante des Coronavirus in Großbritannien kappt Belgien seine Verkehrsverbindungen zum Vereinigten Königreich. Flüge und Zugverbindungen aus Großbritannien würden ab Mitternacht gestoppt, kündigte ein Regierungsvertreter in Brüssel am Sonntag an. Regierungschef Alexander De Croo sagte im Fernsehsender VRT, die Aussetzung der Flug- und Zugverbindungen werde für mindestens 24 Stunden gelten. In den Niederlanden dürfen bereits keine Flugzeuge mehr aus Großbritannien landen. In Deutschland wird ein ähnlicher Schritt erwogen.

Jugendliche verstecken sich nach Party in Abstellraum

Wegen Verstoßes gegen die Corona-Regeln hat die Polizei bei Stuttgart eine Feier mit 18 Gästen aufgelöst. Einzelne Gäste der Party in Filderstadt versteckten sich vor den Beamten in einem Abstellraum, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Streifenpolizisten hatten am Samstagabend in einem Industriegebiet bemerkt, dass Licht, Musik und Stimmen aus einem Gebäude kamen. Die Beamten riefen Verstärkung, öffneten die Tür und durchsuchten das Gebäude. Die Partygäste im Alter zwischen 16 und 20 Jahren und auch der Gastgeber wurden nach draußen begleitet, wo die Minderjährigen auf ihre Eltern warten mussten. Laut Polizei müssen alle Beteiligten mit einem Bußgeld rechnen.

Pflegekräfte erkranken besonders häufig an Corona

Pflegekräfte erkranken besonders häufig an Corona. Das geht laut einem Bericht der Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Samstag aus Berechnungen der Krankenkasse Barmer hervor, bei der Zahl und Ursachen von Krankmeldungen ausgewertet wurden. Demnach waren seit Beginn der Pandemie bis Mitte November 2,5 Prozent aller bei der Barmer versicherten Pflegekräfte wegen Covid-19 krankgeschrieben.

Singverbot beim Krippenspiel

Dieses Krippenspiel macht sprachlos! Die kleine Hirtin Mathilda (7) verkündet dieses Jahr keine frohe Botschaft. Sie steht schweigend in der Kirche. Auch Maria, Josef und die Engel haben nichts zu sagen. Grund: Corona. „Das Krippenspiel in der Sebalduskirche ist eine lange Tradition. Normalerweise haben wir ein großes Krippenspiel, bis zu 30 Rollen werden vergeben“ erzählt Pfarrerin Annette Lichtenfeld (55). „Die Kinder freuen sich jedes Jahr wie verrückt auf ihren Auftritt. Viele melden ihre Wunschrolle schon ein Jahr im Voraus an.“

Schweiz lässt Biontech-Impfstoff zu

In der Schweiz ist der Biontech-Impfstoff zur Bekämpfung des Coronavirus zugelassen worden. Das teilte die Schweizer Heilmittelinstitut Swissmedic auf Twitter mit.

Dritte Welle im Januar Gefahr für Impfung in Italien

Vor den ersten Impfungen gegen Corona in Italien hat ein Experte vor Gefahren für den Impfplan gewarnt, sollte im Januar eine dritte Corona-Welle hereinbrechen. „Es wäre kompliziert die größte Massenimpfkampagne aller Zeiten in einer laufenden dritten Welle zu initiieren“, sagte der von der Regierung bestellte Kommissar für den Corona-Notstand, Domenico Arcuri, im Interview mit der Zeitung „La Repubblica“.

Flughafen Frankfurt: 6-Stunden-Schlange am Testcenter

Politik und Virologen flehen geradezu, Kontakte zu vermeiden, um die Corona-Krise in den Griff zu bekommen. Doch die Fotos, die am Freitag auf Rhein-Main gemacht wurden, konterkarieren alles.

Spanien: Verschärfung der Maßnahmen möglich

Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez hat eine Verschärfung der bisher relativ milden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus angesichts wieder leicht steigender Infektionszahlen nicht ausgeschlossen. „Diese Weihnachten entscheidet sich, ob wir eine dritte Welle vermeiden können“, sagte der Sozialist am Mittwoch im Parlament in Madrid.

Seine Regierung werde nicht zögern, die Maßnahmen in Kooperation mit den Regionen auch über Weihnachten zu verschärfen, sollten die Corona-Zahlen wie seit Freitag weiter steigen. „Die beste Art, Ansteckungen zu vermeiden, ist so zu tun, als ob wir alle infiziert wären und nicht genau wüssten, ob wir ansteckend sind“, betonte Sánchez.

Wissenschaftler fordern mehr Bewegungsmöglichkeiten für Kinder

Turnen und Fußball im Verein sind für Kinder derzeit nicht möglich. Wissenschaftler warnen vor den Folgen.

Körperliche Aktivität sei für die Gesundheit und Entwicklung junger Menschen besonders wichtig, sagte Mirko Brandes vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen. Bei einer Online-Vortragsrunde zu den Auswirkungen der Lockdowns auf das Bewegungsverhalten stellte er eine Studie mit Befragungen in zehn Ländern vor, die zeigt, dass Sportmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen sind.

In Deutschland hatten 74 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen demnach keinen Sportunterricht mehr.

Um negative Folgen zu vermeiden, brauche es Angebote wie Bewegungshausaufgaben und Training per Online-Anleitung. Es müsse geprüft werden, ob Training im Freien etwa in Kleingruppen und mit Abstand möglich sei.

Homeoffice: VW-Personalvorstand warnt vor „Digitalkater“

Volkswagen-Personalvorstand Gunnar Kilian hat angesichts vieler Mitarbeiter im Homeoffice vor einer digitalen Ermüdung gewarnt. „Gerade dann, wenn es um kreative Arbeiten geht, ist das persönliche Gespräch nur schwer zu ersetzen“, sagte er der „Zeit“. „Ich glaube, wir sehen da die ersten Zeichen einer Art von ‚Digitalkater‘.“

Er selbst sei fast jeden Tag im Büro. „Die Tage, die ich mobil gearbeitet habe, kann ich an einer Hand abzählen.“

Warnt sie oder warnt sie nicht? So schneidet die Corona-App im BILD-Test ab

Wie gut funktioniert die Corona-Warn-App eigentlich wirklich? Das Ergebnis ist besser als erwartet – aber nicht perfekt.

Thekla Carola Wied: „Nun ist Solidarität gefragt“

Schauspielerin Thekla Carola Wied (76) setzt in der Corona-Krise auf den angekündigten Impfstoff. „Ich glaube absolut an die Impfung“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Sie und ihr Mann würden sich auch impfen lassen, sobald es genügend Impfstoff gibt. „Wir gehören vom Alter her zur Risikogruppe und gehen auch regelmäßig zur Grippeimpfung.“
Insgesamt empfindet sie die Corona-Krise als Zeit der Bescheidenheit. Diese Besinnung auf sich selbst falle viele Menschen schwer. „Man kann eben nicht sofort immer überall hinfahren und fliegen.“ Gerade für junge Menschen sei das nicht einfach. „Dafür habe ich auch Verständnis. Aber nun ist Solidarität gefragt.“

EU-Parlament stimmt für Corona-Regionalhilfen

Von den 750 Milliarden Euro schweren Corona-Hilfen der Europäischen Union sollen 47,5 Milliarden Euro direkt in die Regionen fließen. Das Europaparlament stimmte einer entsprechenden Einigung mit den Mitgliedstaaten offiziell zu, wie am Mittwoch in Brüssel bekannt gegeben wurde. Deutschland bekommt voraussichtlich 2,4 Milliarden Euro aus den Regionalhilfen. Das Geld soll rückwirkend ab diesem Februar und noch bis Ende 2023 genutzt werden können. Damit die Gelder fließen können, müssen noch weitere Beschlüsse getroffen werden. Dass die Hilfen noch einmal aufgehalten werden, gilt als sehr unwahrscheinlich.

Kretschmer: Mobilität ist „pures Gift“

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht ausgeschlossen. Im Landtag berief er sich am Mittwoch auf jüngste Auswertungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Humboldt-Universität, wonach Thüringen und Sachsen deutschlandweit die sogenannte Binnenmobilität anführten. Wenn viele Menschen unterwegs seien, sei das „pures Gift“ für die Bekämpfung der Pandemie. Kretschmer kündigte an, die Situation in den nächsten Tagen weiterhin auszuwerten und möglicherweise über weitere Maßnahmen zu entscheiden. Sonst drohe eine „extreme Notlage“.

Böller-Kauf? Kontrollen an der polnischen Grenze!

Die Brandenburger Polizei hat am ersten Tag des harten Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie landesweit mit verstärkten Kontrollen begonnen. Dafür würden täglich unter anderem Bereitschaftspolizisten in einer Gesamtstärke von etwa 100 Beamten eingesetzt, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, am Mittwoch auf Anfrage. Ziel sei es, bei festgestellten Verstößen unterstützend für die zuständigen Behörden tätig zu werden.

Dazu gehörten auch Kontrollen im „kleinen Grenzverkehr“ nach Polen, erklärte Herbst. Dort sollen die Beamten bei Verstößen in Abstimmung mit den Ordnungs- und Gesundheitsämtern beziehungsweise mit der Bundespolizei und dem Zoll tätig werden. Seit dem heutigen Mittwoch ziehen auch kurze Einkaufsbesuche in Polen Quarantäne nach sich; Ausnahmen gibt es etwa für Pendler oder Schüler.

Die Corona-Lage in Niedersachsen

Die Ansteckungen mit dem Coronavirus in Niedersachsen nehmen weiter zu. Das Landesgesundheitsamt meldete am Mittwoch 1246 bestätigte Fälle binnen eines Tages. Das waren 236 mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Die Statistik wies außerdem 38 weitere Todesfälle aus, das ist der dritthöchste Tageswert seit Ausbruch der Pandemie. Insgesamt sind demnach nun 1511 Menschen in Niedersachsen an oder mit dem Virus gestorben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für das Land stieg auf 99,6 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Als kritisch für die Nachverfolgung der Kontakte wird ein Wert von mehr als 50 erachtet. Die Landkreise mit den höchsten Werten sind Cloppenburg (157,6) und Vechta (156,1).

Ansturm auf Friseursalons vor dem Lockdown

Kurz vor dem ab Mittwoch geltenden Lockdown verzeichnen Friseure nach Verbandsangaben noch einmal einen „riesigen Kundenansturm“. Viele verlängerten an den letzten beiden Tagen ihre Öffnungszeiten, um möglichst viele Kunden zu bedienen, sagte Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, am Montag. „Das ist natürlich nicht im Sinne des Erfinders, aber die Friseure sind absolut verzweifelt.“

Gesundheitsexperten des Bundes warnen vor Corona-Risiko für Raucher

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sieht in der Gefahr von Corona-Infektionen einen zusätzlichen Grund dafür, mit dem Rauchen aufzuhören. Raucher mit geschädigtem Bronchialsystem hätten „nach aktueller Datenlage ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf“, erklärte BZgA-Chefin Heidrun Thaiss am Montag in Bonn. Studien legten auch nahe, dass Raucher anfälliger für Ansteckungen seien. Dabei spielten rauchertypische Gewohnheiten eine Rolle.

So würden beim Rauchen regelmäßig die Finger nahe an das Gesicht gebracht, erläuterte Thaiss. Sie wies zugleich darauf hin, dass es zu den Zusammenhängen von Rauchen und Corona bislang nur wenige aussagekräftige wissenschaftliche Studien gebe. Bekannt sei aber auch generell, dass Rauchen das Immunsystem schwäche und anfälliger für Atemwegserkrankungen mache. Prinzipiell sei es „zu jedem Zeitpunkt empfehlenswert, mit dem Rauchen aufzuhören“, betonte sie.

Israel: Zahl der Corona-Toten überschreitet Marke von 3000

Die Zahl der Todesfälle in Israel im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion hat die Marke von 3000 überstiegen. Wie das Gesundheitsministerium des Landes am Montag mitteilte, stieg die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 gestorben sind, auf 3003. Die Marke von 2000 Todesfällen war in Israel am 12. Oktober überschritten worden, die von 1000 am 6. September.

In Israel hatten die Infektionszahlen nach einem vergleichsweise milden Pandemiebeginn im Sommer massiv zugenommen. Als Grund gelten unter anderem verfrühte Lockerungen. Ein Mitte September verhängter zweiter Lockdown konnte die Fallzahlen stark senken. Seit Mitte Oktober setzt die Regierung schrittweise Lockerungen um. Zuletzt nahmen die Zahlen wieder zu, ein dritter Lockdown ist im Gespräch.

Der Erreger Sars-CoV-2 ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums seit Beginn der Pandemie bei 358 293 Menschen in Israel nachgewiesen worden. Binnen 24 Stunden wurden 1710 neue Corona-Fälle gemeldet.

Empfänglichkeit für Verschwörungstheorien gesunken

Zeitgleich mit dem erneuten Anstieg des Infektionsgeschehens und den neuen Corona-Einschränkungen ist in Deutschland die Empfänglichkeit für Verschwörungserzählungen um fast ein Drittel zurückgegangen. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung unter mehr als 6100 Berufstätigen und Arbeitssuchenden, wie die Stiftung am Montag erklärte. Gleichzeitig sank aber auch die Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung. Auch die soziale Spaltung im Land nahm demnach weiter zu.

Kaserne Quakenbrück wird zentrales Impfstoff-Lager

Ein Kaserne im niedersächsischen Quakenbrück wird in der Corona-Krise als zentrales Impfstofflager in Deutschland vorbereitet. Die Impfdosen sollten Planungen zufolge im dortigen Versorgungs- und Instandsetzungszentrum für Sanitätsmaterial gesichert und von dort verteilt werden, erklärten Militärkreise am Montag, nachdem „Spiegel“ und „NDR“ berichtet hatten.

Aus dem Verteidigungsministerium wurde dies auf Anfrage nicht bestätigt. Die seit einigen Wochen intern bekannten Planungen waren unter Verschluss gehalten worden, weil Störaktionen – beispielsweise von Impfgegnern – verhindert werden sollen.

„Querdenker“-Demo an Silvester wird wohl verboten

Wegen der drastischen Einschränkung des öffentlichen Lebens angesichts der Corona-Pandemie fällt voraussichtlich auch die angekündigte „Querdenker“-Demonstration an Silvester in Berlin aus. Senat und Polizei gingen davon aus, dass Silvester und Neujahr ein Demonstrationsverbot gelten werde, sagte ein Sprecher der Senatsinnenverwaltung am Montag. Allerdings müsse der Senat die Entscheidungen des Bundes und der Ministerpräsidenten vom Wochenende noch formal beschließen.

Iran: US-Sanktionen erschweren Einfuhr von Impfstoffen

Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Sanktionen erschweren dem Iran nach eigenen Angaben den Import von Corona-Impfstoffen. „Wenn wir über die Einfuhr der Impfstoffe sprechen, verfluchen wir hundert Mal diesen Trump, dem nicht mal die Gesundheit der Menschen wichtig ist“, sagte Präsident Hassan Ruhani am Mittwoch.

Die Einfuhr der Vakzine hätte mit einem kurzen Telefonat erledigt werden können, aber wegen der Sanktionen gebe es zahlreiche Hürden. Die iranische Regierung werde jedoch einen Weg finden, die Impfstoffe rechtzeitig zu kaufen und den Iranern zur Verfügung zu stellen, so der Präsident im Staatsfernsehen.

Warn-Apps: Bayern sollen Bayern meiden

Die Nutzer der Warn-Apps sind am Mittwoch über den Katastrophenfall in Bayern wegen der Corona-Pandemie informiert worden. Die offizielle App Nina gab den Nutzern dabei eine ungewöhnliche Handlungsempfehlung: „Meiden Sie das betroffene Gebiet“, hieß es – wobei das „betroffene Gebiet“ der gesamte Freistaat ist.

Darüber hinaus sollten sich die Bürger aus den Medien informieren und den Anweisungen der Einsatzkräfte folgen, lautete die Empfehlung weiter. Danach wurde in dem Warn-Text auf die Informationen auf den Internetseiten des bayerischen Innenministeriums sowie des Gesundheitsministeriums in München verwiesen.

Emirate lassen chinesischen Impfstoff zu

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben einen Corona-Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinopharm für die breite Verwendung in der Bevölkerung zugelassen. In der entscheidenden dritten Studienphase habe sich für den Impfstoff eine Wirksamkeit von 86 Prozent ergeben, teilte das emiratische Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Die Zulassung sei ein „großer Schritt im Kampf gegen die Pandemie“ und ein „erheblicher Vertrauensbeweis“ mit Blick auf das Vakzin, erklärte das Ministerium der Staatsagentur WAM zufolge.

Rentnerin fühlt sich von Gott persönlich von Maskenpflicht befreit

Angeblich von Gott persönlich ist eine Rentnerin am Münchner Hauptbahnhof von der Maskenpflicht befreit worden. Als vermeintlichen Beweis habe die Frau ohne Mund-Nasen-Bedeckung eine ausgedruckte Version des biblischen Psalms 91 vorgezeigt, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Laut dem Schutzversprechen hält Gott unter anderem tödliche Krankheiten fern.

Auf dem Zettel stand unter anderem: „Wenn Tausend neben dir tot umfallen, ja, wenn Zehntausend um dich herum sterben, dich selbst trifft es nicht!“ Die Bundespolizisten vor Ort überzeugte die „göttliche Verfügung“ laut Mitteilung nicht. Nach der Kontrolle am Dienstagabend erwartet die 74-Jährige nun eine Anzeige.

Intensivmediziner fordern schnelle Verschärfung

Die deutschen Intensivmediziner fordern umgehend härtere Maßnahmen, um volle Intensivstationen in den Krankenhäusern zu Weihnachten zu vermeiden. Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Uwe Janssens, kritisierte auch die Lockerungen der Kontaktbeschränkungen über Weihnachten. „Das wird uns Mitte Januar in den Krankenhäusern an den Rand bringen“, sagte er dem Sender ntv. Er kritisierte auch die Nord-Ministerpräsidenten, die strengere Auflagen mit Blick auf die dort niedrigen Infektionszahlen ablehnten.

Neun Tote in Baden-Württemberger Pflegeheim

Nach einer Infektion mit dem Coronavirus sind in einem Pflegeheim in Denzlingen (Kreis Emmendingen) neun Bewohner verstorben. Wie viele der insgesamt 77 Bewohner zuletzt infiziert waren, wollte die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die das Heim betreibt, am Mittwoch nicht mitteilen. Das Infektionsgeschehen sei sehr dynamisch, sagt eine Sprecherin. Momentan fänden wieder Reihentests statt. Am Montag hatte die AWO mitgeteilt, dass 34 Bewohner und 18 Beschäftigte in dem Pflegeheim positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Zuvor berichtete die „Badische Zeitung“.

Günther kündigt Alkoholverbot an

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) befürwortet einen harten Lockdown in Deutschland nach Weihnachten. „Wir dürfen nicht warten“, sagte er am Mittwoch im Landtag in Kiel. Günther kündigte zudem ein Verbot für Alkoholausschank in der Öffentlichkeit an.

Erste Impfstoff-Dosen in Israel eingetroffen

Eine erste Ladung Corona-Impfstoff ist am Mittwoch in Israel eingetroffen. Ein DHL-Frachtflugzeug landete auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv. Regierungschef Benjamin Netanjahu kam auf die Landefläche, um die Impfdosen des Mainzer Pharmaunternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer in Empfang zu nehmen. „Das ist einer der bewegendsten Momente meiner ganzen Zeit als Ministerpräsident“, sagte er.

Woidke hält Maßnahmen für ausreichend

Trotz der weiterhin hohen Infektionszahlen hält Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die bestehenden Regelungen auf regionaler Ebene für ausreichend. „Mir fehlt momentan keine Möglichkeit, die ich brauche von der Bundesregierung, um weiter agieren zu können“, sagte er am Dienstagmorgen im RBB-Inforadio. Den Ruf nach neuen bundesweiten Regeln in der Corona-Krise halte er deshalb für nicht „ganz nachvollziehbar“.

Saarland: Alkoholverbot auf Plätzen und Straßen über Silvester

Im Saarland gilt wegen der Corona-Pandemie an Heiligabend sowie jeweils am Silvester- und am Neujahrstag ein Alkoholverbot auf belebten Plätzen und Straßen. Zugleich werden die Kontaktbeschränkungen über die Weihnachtsfeiertage etwas gelockert, wie die Landesregierung am Dienstag in Saarbrücken mitteilte.

Drittel der Deutschen erlebt Krise als Katastrophenfall

Die Corona-Pandemie vermittelt fast fast jedem dritten Deutschen das Gefühl, in einer Katastrophe oder Notsituation zu leben. Das geht aus einer am Dienstag in Bonn veröffentlichten Umfrage für das Bündnis Aktion Deutschland Hilft hervor, in dem Hilfsorganisationen zusammengeschlossen sind. Demnach waren rund 30 Prozent dieser Meinung. 42 Prozent waren dagegen nicht der Auffassung, in einer Katastrophe zu leben. Weitere 28 Prozent waren bei der Antwort unentschlossen.

Keine Maske: Mann randaliert am Münchner Hauptbahnhof

Ein 36 Jahre alter Mann hat am Münchner Hauptbahnhof randaliert und anschließend auf der Polizeiwache den Hitlergruß gezeigt, weil er angewiesen wurde, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, haben zwei Mitarbeiter der DB-Sicherheit den Mann in der Montagnacht dazu aufgefordert einen Schutz aufzusetzen.

Der Mann habe sich aber dazu geweigert, daraufhin schoben ihn die Bahn-Mitarbeiter Richtung Ausgang. Der 36-Jährige soll deswegen einem der beiden Bahn-Mitarbeiter auf den Mund-Nasen-Schutz gespuckt haben. Der wiederum habe nach Angaben der Polizei dem Mann daraufhin ins Gesicht geschlagen.

Auf der Polizeiwache beleidigte der 36 Jahre alte Mann anschließend einen Beamten, zeigte den Hitlergruß und warf mit einer Hundekette um sich. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,86 Promille.

Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. Auch gegen den Mitarbeiter der DB-Sicherheit wird wegen Körperverletzung ermittelt.

Regierung: Corona-Impfung wird kostenlos sein

In Deutschland werden nach Angaben der Bundesregierung alle, die sich gegen Corona impfen lassen wollen, Anspruch auf eine kostenlose Impfung erhalten. „Die Impfung wird kostenlos sein, egal ob und wie jemand versichert ist“, sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Freitag in Berlin.

Estlands Regierungschef vorsorglich in Selbstisolation

Estlands Ministerpräsident Jüri Ratas hat sich vorsorglich in Quarantäne begeben, nachdem er unter der Woche Kontakt mit einem Corona-Infizierten hatte. „Ich werde in Selbstisolation bleiben und alle Anweisungen der Gesundheitsbehörde befolgen“, schrieb Ratas am Freitag auf Twitter.

Bei dem Treffen habe er eine Maske getragen und Abstand gehalten. „Ich habe keine Symptome und fühle mich gut“, schrieb der Regierungschef des baltischen EU-Landes.

Estland mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern hatte zuletzt im Herbst einen deutlichen Anstieg der Infektionsraten verzeichnet. Nach Angaben der EU-Behörde ECDC ist die Entwicklung aktuell schlechter als in Deutschland.

LIVE: Spahn informiert über Besuche in Pflegeheimen

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am Freitag einen Leitfaden für ein neues Besuchskonzept in Pflegeeinrichtungen in Pandemie-Zeiten vorgelegt.

Spahn sagte in Berlin: „„Das Virus schlägt in Pflegeheimen brutal zu. Wir wollen die Pflegebedürftigen nicht isolieren oder weg sperren, sondern sie schützen. Der Kontakt muss trotz Corona möglich sein. Und wir dürfen auch die Pflegekräfte nicht vergessen – auch die müssen nach ihrer Arbeit ihre Liebsten sehen dürfen, ohne Angst davor haben zu müssen, womöglich jemanden anzustecken.“

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat den Leitfaden gemeinsam mit dem Expertenrat des Robert Koch-Instituts (RKI) entwickelt. Er sagte: „Die Würde der Menschen muss gewahrt werden – ganz besonders am Ende ihres Lebens.“ In dem Konzept werde klar gestellt: Auch kurze Berührungen sind möglich, wenn Masken getragen werden.

Die Startauflage von 14 000 Exemplaren der Handreichung soll laut an Alten- und Pflegeheime verschickt werden und auch auf der Internetseite des Pflegebeauftragten abrufbar sein. „Es ist eine Orientierung, keine rechtsverbindliche Vorschrift: Jede Einrichtung kann auf dieser Basis die eigenen Besuchskonzepte weiterentwickeln“, erläuterte Westerfellhaus.

Angst vor Super-Spreadern: Ärzte warnen vor Selbsttests

Die niedergelassenen Ärzte warnen vor dem Gebrauch von Corona-Selbsttests durch medizinische Laien. Dadurch steige das Risiko fehlerhafter Negativ-Ergebnisse und damit die Gefahr durch Super-Spreader, die sich dann „in trügerischer Sicherheit wiegen“, erklärte der NAV-Virchowbund am Freitag in Berlin.

Er wandte sich damit gegen eine durch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgenommene Neuregelung.

„Abstriche auf das Coronavirus können nur durch geschultes Fachpersonal durchgeführt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die hohe Sensitivität, die den Antigen-Schnelltests bescheinigt wird, auch tatsächlich erreicht wird“, so der Virchowbund. Fehlerhafte Selbstabstriche „gefährden Menschenleben, anstatt sie zu schützen“.

Der Ärzteverband sieht nach eigenen Angaben die Gefahr, dass Selbsttests „die momentan lebenswichtigen Kontaktbegrenzungen“ unterlaufen könnten, weil Menschen mit negativem Test sich an die Regeln nicht mehr gebunden fühlen.

Corona kurios: Griechisches Ehepaar zusammen im Taxi – 600 Euro Strafe!

Die Auswüchse der Corona-Maßnahmen hat am Freitag ein griechisches Ehepaar zu spüren bekommen, das mit dem Taxi zum Flughafen fahren wollte. Bei einer der zahlreichen Straßenkontrollen im Rahmen des griechischen Lockdowns wurden die Athener Eheleute mit je 300 Euro Strafe belegt, weil pro Taxi nur ein Kunde erlaubt ist.

Auch dem Taxifahrer wurden 300 Euro aufgebrummt. Dem Sender Antenna gegenüber zeigte sich der Ehemann fassungslos: „Wo ist da die Logik? Das ist doch meine Frau, mit der ich rund um die Uhr zusammen bin! Sollen wir zwei verschiedene Taxis nehmen?“

Ja, lautet die Antwort. Während des griechischen Lockdowns gibt es für Taxi-Fahrten mit mehreren Personen nur zwei Ausnahmen: Wenn ein Elternteil mit minderjährigen Kindern unterwegs ist oder wenn jemand ins Krankenhaus muss und der Arzt dafür eine Begleitperson verordnet.

Italien: Skigebiete bis 6. Januar dicht

Mit strengeren Corona-Regeln für die Zeit um Weihnachten und Neujahr will die Regierung in Italien eine dritte Infektionswelle verhindern.

Ministerpräsident Giuseppe Conte unterschrieb dazu ein Dekret, das am Freitag in Kraft trat. Alle Skigebiete bleiben bis zum 6. Januar geschlossen, hatte er zuvor in einer Pressekonferenz am Donnerstagabend mitgeteilt. Zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar müssen Italiener, die als Touristen im Ausland waren und zurückkehren, und auch ausländische Touristen, die nach Italien einreisen, in eine 14-tägige Quarantäne.

Die landesweit geltende Ausgangssperre bleibt Conte zufolge zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens weiter bestehen. In der Silvesternacht werde die Sperre von 22 Uhr am 31. Dezember bis 7 Uhr am Neujahrstag verlängert. Ebenfalls erhalten bleibt die Aufteilung der Regionen in dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern in die drei Corona-Risikozonen rot, orange und gelb.

Polen rechnet mit Auslieferung von Impfstoff im Januar

Polen rechnet mit der Auslieferung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus im kommenden Monat. Der Berater des Regierungschefs, Michal Dworczyk, erklärt, es werde rund 8000 Einrichtungen für die Impfungen im ganzen Land geben. Bis zum Donnerstag verzeichnete Polen rund 1,03 Millionen Infektionen und mehr als 18 800 Todesfälle.

So herzlos bestehen deutsche Vermieter auf ihr Geld

Von wegen Solidarität!

Deutschlandweit leidet der Handel unter ausbleibender Kundschaft und verschärften Corona-Auflagen für ihre Geschäfte. Aber auf ein Entgegenkommen von Seiten ihrer Vermieter warten sie meist vergeblich.

 


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