Papst Leo XIV. trifft in Arguineguín ein … 

Papst Leo XIV. trifft in Arguineguín ein … 
Die Kanarischen Inseln begrüßen den Papst zum ersten Mal seit seinem Besuch auf der Iberischen Halbinsel.
Papst Leo XIV. stellte in seiner Ansprache in Arguineguín die Würde der Migranten, die Tragödie der Migrationsrouten nach Europa und die gemeinsame Verantwortung von Regierungen, Institutionen und Bürgern angesichts des Leids derer, die zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen wurden, in den Mittelpunkt.
Nach Anhörung von Zeugenaussagen von Migranten und Freiwilligen verurteilte der Papst Menschenhandel, kriminelle Organisationen, die aus der Verzweiflung anderer Profit schlagen, und die Gleichgültigkeit gegenüber Todesfällen auf See.
Er forderte sichere und legale Migrationswege, einen humanen Empfang und eine Politik, die es Menschen ermöglicht, in ihren Herkunftsländern in Würde zu leben.
Seine Botschaft verband eine eindringliche evangelische Betrachtung mit einem moralischen und politischen Appell, die Migrationskrise nicht hinzunehmen oder zu ignorieren.