Wegen Papstbesuch grösster logistischer Einsatz in der Geschichte der Polizei …
Der Besuch von Papst Leo XIV. in Spanien wird den Einsatz von mehr als 15.000 Beamten der Nationalpolizei, fast 600 Fahrzeugen, sieben Hubschraubern und 16 Drohnen erfordern. Es handelt sich um den größten Sicherheits- und Logistikeinsatz, der jemals von dieser Truppe für eine apostolische Reise organisiert wurde.
Die Operation findet vom 6. bis 12. Juni in Madrid, Barcelona und auf den Kanarischen Inseln statt. Auf den Inseln werden 2.200 Beamte zwischen Las Palmas und Teneriffa eingesetzt, zusätzlich zu Verstärkung vom Festland.
Die kanarische Nationalpolizei gab bekannt, dass der Transfer von Personal und Ausrüstung auf die Kanarischen Inseln begonnen hat. Zwei Schiffe legten von Huelva aus ab und transportierten rund 215 Beamte, über 170 Fahrzeuge und 16 Diensthunde. Weitere 1.300 Beamte werden in den kommenden Tagen per Flugzeug eintreffen.
Die Nationalpolizei wird an jedem der Besuchsorte spezielle Koordinierungszentren einrichten sowie über Geräte für Nachrichtendienst, Flugsicherheit und Cybersicherheit verfügen, um mögliche Bedrohungen zu überwachen und die verschiedenen Ressourcen zu koordinieren.
Aufgrund des Papstbesuchs wird der Einsatz von Drohnen in den von offiziellen Veranstaltungen und den Bewegungen des Papstes betroffenen Gebieten eingeschränkt. Die Polizei weist darauf hin, dass jeder unerlaubte Flug zur Beschlagnahme der Drohne und zur Einleitung entsprechender Disziplinarmaßnahmen führen kann.


